Aktuelles
Hier finden Sie aktuelle Information, neue Publikationen und Hinweise zu Integrations- und Migrationsthemen sowie zur Prävention von Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus.
100-Prozent-Schulen
Das Projekt setzt sich dafür ein, dass alle Kinder am Ende der vierten Klassenstufe den Mindeststandard in den Basiskompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen erreichen. Dafür schließen sich teilnehmende Grundschulen zu Clustern von mindestens fünf Schulen zusammen, die gemeinsam erprobte und wirksame Methoden für eine gezielte Unterrichtsentwicklung aufgreifen. Berücksichtigt werden dabei sowohl fachliche als auch motivationale und sozial-emotionale Aspekte wie Selbstregulation und Wohlbefinden.
Die Schulen arbeiten mit evidenzbasierten Verfahren der Diagnostik und adaptiven Förderung und erheben regelmäßig geeignete Lernstands- und Entwicklungsdaten. Unterstützt durch Partner aus Kommune und Schulaufsicht entstehen Verantwortungsgemeinschaften, in denen neue Ansätze erprobt, angepasst und kooperativ weiterentwickelt werden.
BiMig – Bildungswege in der Migrationsgesellschaft
Das Projekt zielt darauf ab, gesellschaftliche Wertschätzung für Vielfalt zu stärken und den Austausch über Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen aus Drittstaaten im deutschen Bildungssystem zu vertiefen. Begleitende Bildungsangebote unterstützen die Verankerung der Themen in Schulen, öffentlichen Diskussionen und politischen Debatten. Darüber hinaus entwickelt das Projekt konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Bildungspraxis, um strukturelle Benachteiligungen abzubauen, inklusive Bildungsprozesse zu fördern und langfristig die Bildungsteilhabe von zugewanderten Kindern und Jugendlichen zu verbessern.
Der Extremismusbegriff aus Sicht der Bevölkerung: Ein Umfrageexperiment zur Relevanz der individuellen politischen Orientierung für die Bewertung verschiedener Extremisten in Deutschland
Die Psychologin Mona Sarina Klöckner analysiert in ihrer Studie, wie politische Orientierung die Einschätzung staatlicher Maßnahmen gegen Rechts-, Links- und islamistischen Extremismus prägt. Zwei Online-Experimente zeigen, dass Personen an den politischen Rändern stärker zwischen diesen Phänomenbereichen differenzieren, während die politische Mitte zu einer gleichmäßigeren Bewertung tendiert. Maßnahmen gegen islamistischen Extremismus werden dabei ähnlich beurteilt wie solche gegen Linksextremismus. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund aktueller fachlicher und gesellschaftlicher Diskussionen über den Extremismusbegriff reflektiert.
Handreichung zum Thema Extremismusprävention im Umgang mit Mädchen und jungen Frauen
Die Handreichung „Girls* Matter“ der österreichischen Beratungsstelle Extremismus bietet einen fundierten Einblick in geschlechtsspezifische Dynamiken von Radikalisierungsprozessen bei Mädchen und jungen Frauen. Sie thematisiert Lebenslagen, soziale Einflussfaktoren und die spezifischen Mechanismen, die eine Anfälligkeit für extremistische Narrative begünstigen können. Ergänzend liefert die Publikation praxisorientierte methodische Zugänge, die Fachkräfte in der Arbeit mit der Zielgruppe unterstützen und zur Weiterentwicklung geschlechtersensibler Präventionsstrategien beitragen.
Radikalisierende Räume – Prävention von Radikalisierung auf der Stadtteilebene. Eine Handreichung für die Praxis
Die Handreichung stellt eine sozialräumliche Strategie zur Radikalisierungsprävention vor, die auf Ebene einzelner Stadtteile ansetzt. Vorgeschlagen wird ein zweiphasiger Ansatz: eine Beobachtungsphase zur systematischen Vernetzung, Bedarfsermittlung und Angebotsübersicht sowie eine Interventionsphase, die bei eskalierenden Entwicklungen handlungsleitend wird. Betont werden die Stärkung des sozialen Zusammenhalts, die Bedeutung belastbarer lokaler Netzwerke und die Einbindung digitaler Räume als Bestandteil moderner Präventionsarbeit.
Vielfalt mit Gruppen (er)leben – Praxisorientierte Methoden kennenlernen
Die Fortbildung vermittelt praxisnahe Methoden für diversitätssensible Workshops und fördert die Reflexion der eigenen Rolle in der Gruppenleitung. Im Fokus stehen Zugänge, die offenen Austausch ermöglichen, geeignete Themen und Einstiege unterstützen und Gruppenprozesse diskriminierungskritisch begleiten. Das Angebot richtet sich an Personen, die ihre Praxis erweitern oder bestehende Formate weiterentwickeln möchten.
Dialoge über Extremismusprävention Camino im Gespräch mit Adrian Stuiber (IZRD e.V.)
Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer neuen Dialogreihe, die künftig jedes Jahr zum Jahresende stattfindet. Zur ersten Ausgabe begrüßt Camino den Extremismuspräventions-Experten Adrian Stuiber vom Projekt dist[ex] des Interdisziplinären Zentrums für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung (IZRD).
Gemeinsam wird beleuchtet, weshalb digitale Plattformen eine besondere Anziehungskraft sowohl auf Jugendliche als auch auf extremistische Akteure ausüben. Dabei geht es um zentrale Funktionsweisen und Mechanismen des Digitalraums sowie deren Bedeutung für Radikalisierungsprozesse.
Empirische Grundlagenforschung zur Praxis nonformaler politischer Bildung. Bestandsaufnahme und Analyse von Forschungssituation und Fachdebatte
Wie gut ist die Praxis nonformaler politischer Bildung wissenschaftlich untersucht? Angesichts aktueller Debatten zu Qualität und Wirkung: erstaunlich wenig. Der neue „Monitor Empirische Grundlagenforschung zur Praxis nonformaler politischer Bildung“ bietet erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme. Er zeigt deutlich, dass wissenschaftlich gesicherte Analysen realer Praxis weitgehend fehlen.
Starkes Fundament 2.0 – Begegnung, Kennenlernen und Partizipation als Fundament für einen nachhaltigen Vertrauensaufbau
Freuen Sie sich auf spannende Inputs, interaktive Elemente und die Vorstellung der Projektergebnisse 2025. Neben inspirierenden Keynotes erwarten Sie eine Podiumsdiskussion, eine Ideenwerkstatt sowie Gelegenheit zum Austausch.
Anmeldeschluss ist der 20.11.
Klimawandelbedingte Migration
Klimawandelbedingte Migration nimmt weltweit zu – besonders in Regionen, die bereits von Armut und Instabilität betroffen sind. Die Tagung beleuchtet die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Flucht und Migration und diskutiert politische, rechtliche und gesellschaftliche Handlungsoptionen. Themen sind u.a. Analysen und Prognosen, internationale Regelwerke sowie die Rolle der Entwicklungszusammenarbeit.
Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Kirchen, NGOs sowie interessierte Bürger*innen.
Von der Idee zur Umsetzung ? Diversitätsorientierte und diskriminierungskritische Ansätze in Projekten
Wie können Projekte diskriminierungskritisch und divers gestaltet werden – von der Idee bis zur Umsetzung? Am 10.12.2025 (9.30–12.30 Uhr) zeigen Amelie Henze und Manfred Brink praxisnah, wie inklusive Lernräume entstehen können. Der kostenfreie Workshop bietet Austausch, Reflexion und Bestärkung für Fachkräfte und Engagierte.
Anmeldung bis 9.12. unter: www.vnb.de/schnacknroll
Rassistische Konstrukte und Männlichkeiten* ? Empowerment und Powersharing als Handlungskonzepte
Wie wirken historische Machtverhältnisse und rassifizierte Männlichkeitsbilder bis heute fort? Bildungsreferent Birol Mertol (FUMA NRW) beleuchtet im Online-Vortrag am 11.12.2025 (10–12 Uhr) die Verbindung von Rassismus, Männlichkeit und Macht sowie Ansätze für eine diskriminierungskritische pädagogische Praxis.
Anmeldung: bis 10.12. unter www.vnb.de
Evaluation von Praxismethoden gegen Hass im Netz
Die GMK hat im Rahmen des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz neue Methoden der politischen Medienbildung entwickelt und erprobt. In den Praxismethoden „Gutes Miteinander im Netz“ und „Cool Down“ lernen Teilnehmende, Hass und Konflikten im digitalen Raum konstruktiv zu begegnen. Die wissenschaftliche Evaluation zeigt, wie diese Ansätze nachhaltig in der Bildungspraxis wirken können.
Politische Bildung für nachhaltige Entwicklung: Potenziale und Perspektiven
In der „Didaktischen Reihe“ der LpB Baden-Württemberg ist der neue Band „Politische Bildung für nachhaltige Entwicklung: Potenziale und Perspektiven“ erschienen. Die Publikation vereint 15 Beiträge aus Wissenschaft und Praxis, die die Schnittstellen von politischer Bildung und BNE beleuchten und zeigen, wie Nachhaltigkeit und Demokratiebildung gemeinsam gedacht werden können.
Gut aufgestellt?! - Politische Bildung in Zeiten rechtsextremer Bedrohung
Am 25.–26. November 2025 lädt der AdB zur Fachtagung „Politische Bildung in Zeiten rechtsextremer Bedrohung“ nach Bad Bevensen ein. Mit Beiträgen von Natascha Strobl und praxisnahen Workshops wird diskutiert, wie Träger politischer Bildung auf rechtsextreme Anfeindungen reagieren und demokratische Strukturen stärken können.
Mission Impossible: Die Entnazifizierung der deutschen Gesellschaft
Am 11. Dezember 2025 spricht Prof.in Cornelia Rauh im Regionshaus Hannover über „Mission Impossible: Die Entnazifizierung der deutschen Gesellschaft“. Der Vortrag beleuchtet die unterschiedlichen Strategien der Alliierten nach 1945 und fragt, warum die Entnazifizierung in Verruf geriet – und ob die DDR erfolgreicher im Bruch mit NS-Kontinuitäten war.
Zusammen Zukunft schaffen – Solidarische Perspektiven realisieren
Am 22. November 2025 findet in Hannover der Workshoptag „Zusammen Zukunft schaffen – Solidarische Perspektiven realisieren“ statt. Zwischen 13:00 und 18:00 Uhr können Teilnehmende in vier Workshops zu Solidarität, Empowerment und gesellschaftlichem Zusammenhalt mitwirken. Der Eintritt ist frei, Kinderbetreuung wird angeboten. Anmeldung: joerg.djuren@kulturzentrum-faust.de
InteGREAT-App
Die Landeshauptstadt Hannover bietet (neu) eingewanderten Menschen mit der InteGREAT App die Möglichkeit, sich schnell einen Überblick über die wichtigsten Themen des (Zusammen-) Lebens in der Stadtgesellschaft zu verschaffen. Damit soll allen neuen Hannoveraner*innen das Ankommen in der Stadt erleichtert werden.
Amina: Unabhängige Antidiskriminierungs- und Empowermentstelle
Amina ist die unabhängige Antidiskriminierungs- und Empowermentstelle von Schwarze Schafe e.V. und unterstützt Personen, die von Sexismus und antimuslimischem Rassismus betroffen sind. Die Beratung ist vertraulich, mehrsprachig und auf Empowerment ausgerichtet. Ab Mitte April bietet Amina offene Sprechstunden an: dienstags von 14–17 Uhr und donnerstags von 10–14 Uhr.
Wirkungen im Zentrum der Projektarbeit
Im Februar 2026 startet die neue Fortbildungsreihe des Landespräventionsrats Niedersachsen für alle, die Projekte zur Demokratieförderung oder Extremismusprävention entwickeln möchten. In zwei Modulen werden Grundlagen gelegt und Projektanträge ausgearbeitet. Empfohlen ist die Teilnahme von zwei Personen pro Organisation. Anmeldeschluss: 30. Januar 2026.
Gesundheit ist politisch! Was ist uns Chancengerechtigkeit als Gesellschaft wert?
Das Diskussionspapier zum Kongress Armut und Gesundheit 2026 fragt: Was ist uns Chancengerechtigkeit wert? Gesundheit ist politisch: sie hängt von Bildung, Wohnraum, Einkommen und Umwelt ab. Das Diskussionspapier zum Kongress ruft dazu auf, Wissenschaft, Praxis, Politik und Zivilgesellschaft stärker zu vernetzen, um Gesundheit und soziale Gerechtigkeit gemeinsam zu fördern.
Diskriminierungskritische Diversitätsforschung in Organisationen
Das Projekt "Diskriminierungskritische Diversitätsforschung in Organisationen" untersucht, wie Diversitätsentwicklung in Organisationen diskriminierungskritisch und empirisch fundiert gestaltet werden kann. Es vergleicht unterschiedliche Sektoren und entwickelt theoretische wie praktische Grundlagen für faire, reflektierte Diversitätsstudien in Deutschland.
Aktiv-is-mus
Das Projekt „Aktiv-is-mus“ vermittelt Kindern im Grundschulalter spielerisch Wissen über Vielfalt, Rassismus und Antisemitismus. Mit kreativen Workshops, Liedern und Bildkarten fördert es Empathie und Empowerment. Für Lehrkräfte gibt es ergänzende Fortbildungen und Materialien, um diskriminierungskritische Bildung nachhaltig zu verankern.
Verstärkung gesucht: Bildungsreferent*in (m/w/d) in der Fachstelle für Pädagogik zwischen Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus (Ufuq e.V.)
Extremismusprävention, Demokratieförderung und politische Bildung durch Evaluation stärken: Ergebnisse und Empfehlungen aus dem PrEval-Netzwerk
Der PrEval Monitor 2025 präsentiert zentrale Ergebnisse und Empfehlungen zur Stärkung von Evaluation und Qualitätssicherung in Prävention, Demokratieförderung und politischer Bildung. Vorstellung am 24.–25. November beim PrEval-Fachtag in Berlin.
PrEval Fachtag 2025: noch bis zum 10. November anmelden!
Am 24. und 25. November 2025 lädt PrEval - Zukunftswerkstätten zum Fachtag nach Berlin und per Zoom ein. Im Mittelpunkt stehen zentrale Ergebnisse, der neue PrEval Monitor 2025 und internationale Trends in Evaluation und Demokratieförderung. In interaktiven Formaten diskutieren Expertinnen und Experten, wie Qualitätssicherung künftig gestaltet und weiterentwickelt werden kann.
Ort: Leibniz-Gemeinschaft, Berlin, sowie im Livestream
Anmeldung: Bis 10. November per E-Mail an preval@prif.org
Radikalisierende Räume – Prävention von Radikalisierung auf der Stadtteilebene. Eine Handreichung für die Praxis
Die Handreichung skizziert eine sozialräumliche Präventionsstrategie von Radikalisierung auf Stadtteilebene. Sie schlägt einen zweiphasigen Ansatz vor – eine Beobachtungsphase zur Vernetzung und Angebotserfassung und eine Interventionsphase bei eskalierenden Situationen. Zentral sind die Stärkung des sozialen Zusammenhalts, koordinierte Netzwerke vor Ort und die aktive Einbindung digitaler Räume.
Integrationsarbeit in ländlichen Räumen
Forschende der Uni Hildesheim haben in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg untersucht, wie die Integration von Zugewanderten in ländlichen Regionen funktioniert. Laut der Studie gibt es vor allem bei der politischen Partizipation, der interkulturellen Öffnung von Verwaltungen sowie beim Umgang mit religiöser Vielfalt Nachholbedarf.
Seminar: Gemeinsam Leben & Verstehen. Ein demokratiepädagogisches Seminar zu Gewalt, Rassismus und Antisemitismus
Gemeinsam leben klingt einfach - ist aber in mehrfach und multidimensional fragmentierten Gesellschaften nicht einfach und schon gar nicht selbstverständlich. Einerseits teilen Menschen verschiedene Lebenswelten miteinander, andererseits trennen verschiedene Milieus (inklusive der dazugehörigen habituellen Formen) Menschen voneinander. Von einigen wird das als polarisierte oder gespaltene Gesellschaft empfunden und beschrieben. Anscheinend mangelt es manchen Menschen der Empathie und Perspektivenübernahme von anderen Lebensweisen und -welten.
Dieses Seminar möchte sich mit der Frage des Zusammenlebens in einer pluralen Gesellschaft mit dem Blick auf Diskriminierung, Auschluss und Gewalt gegenüber Menschen aufgrund einer tatsächlichen und/oder vermeintlichen Zugehörigkeit beschäftigen. Wie ist Zusammenleben angesichts einer aggressiven Sprache und ausgrenzenden Praktiken möglich? Welches Verständnis gibt es für die anderen Seiten? Wie kommen wir wieder zu einem gemeinsamen Sprechen und Handeln? Dabei müssen wir bei uns beginnen, mit unseren eigenen gesellschaftlichen Voraussetzungen von Wissen, Denken und Handeln auseinanderzusetzen. Woher kommt unser Vorurteilswissen? Über welche gesellschaftlichen Bestände an diskriminierenden Wissen verfügen wir? Welche Haltung möchten wir dazu einnehmen? Wie können wir zu einer zivilgesellschaftlich handelnden Person werden, die andere Perspektiven wahrnimmt, zuhört und sprechen lässt?
20.11.2025 - in Stiftung Begegnungsstätte Gollwitz, Schlossallee 101, 14776 Brandenburg an der Havel OT Gollwitz
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:
Zivilgesellschaft stärken und schützen. Ein Praxisleitfaden für kommunale Schutzkonzepte bei Bedrohungen gegen zivilgesellschaftlich Engagierte
Wie können Kommunen Menschen unterstützen, die sich für Demokratie und Zusammenhalt einsetzen – und dabei Anfeindungen erleben? Der Praxisleitfaden von Aktion Zivilcourage e. V. bietet konkrete Handlungsempfehlungen, Praxisbeispiele und Checklisten für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.
CROSSROADS -Ausstieg aus dem Rechtsextremismus
CROSSROADS unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene in Berlin beim Ausstieg aus dem Rechtsextremismus. Das Projekt des Violence Prevention Network bietet Beratung, Workshops und Ausstiegsbegleitung sowie Schulungen für Fachkräfte und Angehörige. Ziel ist, Radikalisierung früh zu erkennen und nachhaltige Distanzierungsprozesse zu fördern.
Herausforderungen für die Radikalisierungsprävention in digitalen Gaming-Räumen
Die neue Publikation Herausforderungen für die Radikalisierungsprävention in digitalen Gaming-Räumen beleuchtet extremistische Aktivitäten in Gaming- und gaming-nahen Plattformen und zeigt auf, welche strukturellen, technischen, ethischen und kooperativen Hürden bei der Präventions- und Distanzierungsarbeit bestehen. Sie ist ein wichtiges Informations- und Arbeitsinstrument für Fachkräfte, die im digitalen Raum aktiv werden möchten.
RadiGaMe - Prävention im Gaming-Bereich neu denken
Digitale Gaming-Räume sind längst zu zentralen sozialen Orten geworden – auch für extremistische Einflussnahme. Das Forschungsprojekt RadiGaMe, gefördert durch das BMBF, untersucht, wie Radikalisierungsprozesse in diesen Räumen entstehen und wie Präventions- und Interventionsarbeit wirksam gestaltet werden kann.
RadiGaMe trägt damit dazu bei, digitale Räume sicherer und demokratischer zu gestalten – auch dort, wo bislang kaum geforscht wurde: in der Welt des Gamings.
Streit/Förderung für Demokratie – Warum ist das sinnvoll und wie wird es gemacht?
Fortbildung: Streit/Förderung für Demokratie
Wie lässt sich konstruktives Streiten lernen – und warum ist das wichtig für eine lebendige Demokratie?
Der VNB lädt am 11. November 2025 ins Hanns-Lilje-Haus Hannover ein. Unter Leitung von Dr. Christian Boeser vermittelt die Fortbildung Strategien zur Förderung demokratischer Streitkultur – von praxisnahen Kommunikationsmethoden bis zur Grenzziehung gegenüber Intoleranz.
Teilnahmegebühr: 20 €, Anmeldung bis: 4. November 2025 unter www.vnb-ev.de
Politische Medienkompetenz
Die Plattform der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung bündelt Inhalte zu Themen wie Fake News, KI, Gaming, Digital Divide und Medienkompetenz im politischen Kontext. Alle Materialien wurden praxisnah entwickelt und stehen frei zur Nutzung und Verbreitung bereit.
Broschüre: Angst um die Vormachtstellung. Antifeminismus und Queerfeindlichkeit
Die Broschüre des Demokratiezentrums Niedersachsen analysiert diskriminierende Narrative. Der Beitrag der Amadeu Antonio Stiftung zeigt, wie Antifeminismus, Antisemitismus, Verschwörungsideologien und Queerfeindlichkeit miteinander verknüpft sind – und wie Aufklärung diesen Entwicklungen entgegenwirken kann.
Fachstelle Demokratie in der beruflichen Bildung
Die Fachstelle Demokratie in der beruflichen Bildung stärkt demokratische Strukturen in Ausbildung, Arbeitswelt und Verwaltung.
Im Fokus stehen die Vernetzung von Akteur:innen, die Entwicklung innovativer Formate und die Förderung demokratiefördernder Strukturen – besonders im Übergangsbereich von Schule zu Beruf.
Ziel ist es, die berufliche Bildung als Ort der Demokratiebildung weiterzuentwickeln und nachhaltige Impulse für eine offene, widerstandsfähige Gesellschaft zu setzen.
Nedim
Das Modellprojekt „Nedim“ stärkt die Migrationsberatung in 14 Bundesländern mit digitalen und KI-basierten Ansätzen. Durch „Digital Streetwork“ werden Zugewanderte aus Drittstaaten in sozialen Medien in acht Sprachen beraten und über lokale Integrationsangebote informiert.
Ziel ist es, Beratungsstrukturen zu modernisieren, Akteur:innen zu vernetzen und die digitale Teilhabe von Neuzugewanderten nachhaltig zu fördern.
Digitaler Fachtag: Gefährdete Grundlagen – Verschwörungsideologie und Desinformation als Bedrohung für Demokratie und Zivilgesellschaft
Verschwörungserzählungen untergraben die Grundlagen demokratischer Verständigung: gemeinsame Fakten, geteilte Werte und menschenrechtliche Prinzipien. Durch pauschales Misstrauen schwindet auch das Vertrauen in Institutionen, besonders in die offene Zivilgesellschaft: Demokratiefördernde Vereine, kritische Initiativen sowie Natur-, Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen geraten in verschwörungsideologischen Erzählungen immer häufiger unter Generalverdacht. So werden Orte des Gemeinwohls und der Begegnung zu Feindbildern gemacht – mit spürbaren Folgen für die Menschen, die sich dort engagieren, gerade im ländlichen Raum.
Im Rahmen des Projekts „Entschwörung lokal“ der Fachstelle für Politische Bildung und Entschwörung laden wir euch herzlich zu unserem Online-Fachtag ein um gemeinsam Antworten auf diese Herausforderungen zu entwickeln. Wir vermitteln Wissen über Verschwörungsideologie und Desinformation als Strategien gegen eine offene und solidarische Gesellschaft.
13.11.2025 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:
Webtalk: Zwischen Rollenbildern und Widerstand: Antifeminismus begegnen in der gendersensiblen Jungen*arbeit
Antifeministische Akteurinnen bzw. Akteure prägen zunehmend das Bild von „echter Männlichkeit“: stark, dominant, unberührbar. Bilder von unverletzbarer „Kriegerischer Männlichkeit“ haben Konjunktur. Solche Narrative finden besonders bei solchen Jungen* Anschluss, die auf der Suche nach Orientierung und Anerkennung sind.
Doch welche Vorstellungen von Männlichkeit(en) machen Jugendliche empfänglich für antifeministische Haltungen? Und wie kann gendersensible Jungen*arbeit hier wirksam gegensteuern
04.12.2025 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:
FACTSHEET: Regeln für die Einwanderung von Arbeitskräften
Visum? Entsendung? Chancenkarte? Die Regeln für die Einwanderung ausländischer Fachkräfte können sehr verwirrend sein. Eine aktuelle und kompakte Übersicht bietet der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) in seinem Factsheet „Kurz & Bündig“
Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen mit Fluchtgeschichte
Kinder und Jugendliche mit Fluchtgeschichte sind oft traumatischen Erlebnissen ausgesetzt, die ihre mentale Gesundheit stark belasten. Die Tagung untersucht die Auswirkungen von Krieg und Flucht und diskutiert Wege für eine bessere psychosoziale Versorgung. Im Fokus stehen kultursensible Ansätze, die Zusammenarbeit zwischen Akteur:innen sowie der Umgang mit Versorgungsdefiziten, um den besonderen Bedürfnissen dieser jungen Menschen gerecht zu werden.
17.11.2025 - 18.11.2025 in Münchehäger Straße 6 31547 Rehburg-Loccum
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:
Fortbildung: Brückennarrative zur gewaltförmigen Radikalisierung erkennen und verstehen
Hinter zunächst harmlos wirkenden Narrativen und Symbolen, die uns im Alltag begegnen, können sich Strategien verbergen, die mit Ängsten spielen und Ressentiments schüren. Oft enthalten sie Elemente von Antisemitismus, Klimawandelleugnung oder Verschwörungsdenken und zielen auf die Abwertung gesellschaftlicher Gruppen. Als strategische Brücken greifen sie verbreitete Skepsis gegenüber Demokratie und Grundrechten auf und leiten diese in extremistische Weltanschauungen über – etwa in den Rechtsextremismus oder religiösen Fundamentalismus. Zusammen mit alten und neuen Feindbildern sowie gezielter Emotionalisierung und Polarisierung gesellschaftlicher Debatten wird so die Zersetzung demokratischen Bewusstseins vorangetrieben.
04.12.2025 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:
verschwörung.info: geballtes Wissen gegen Verschwörungsideologien
In fünf Jahren erprobter Praxis entwickelte und testete das Projekt debunk der Amadeu Antonio Stiftung innovative Ansätze in der Vor-Ort-Arbeit gegen Verschwörungsdenken. Die Erfahrungen sind nun in eine Überblicksseite geflossen, die passende Tools, Handreichungen, Hintergrundwissen und weitere Materialien für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräften sowie Multiplikator*innen bündelt.
Rechtsextreme Ideologien und Parteien erstarken - wie erfolgreich sind unsere Ansätze der Demokratieförderung und Präventionsarbeit?
Am 4. November 2025 diskutieren Expert:innen und zivilgesellschaftliche Akteur:innen im Haus des Lebenslangen Lernens in Dreieich-Sprendlingen über Demokratieförderung in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung. Mit Impulsvortrag von Dr. Reiner Becker und Podiumsgespräch mit Marion Altenburg, Dr. Barbara Gruber und Dr. Becker, moderiert von Nora Zado.
Veranstalter: VHS Kreis Offenbach, DEXT-Fachstelle Pro Prävention, Europe Direct Rhein-Main.
Die Stigmatisierung migrantischer Jugendlicher im Zuge der aktuellen Migrationsdebatte und der ansteigende antimuslimische Rassismus
Die Bildungsstätte Anne Frank bietet im Oktober, November und Dezember 2025 drei Online-Workshops im Rahmen des Projektes „Solidarisch durch die Krisen: Umgang mit Radikalisierung in Krisenzeiten“ an. Das Projekt wird gefördert vom Jugend- und Sozialamt.
01.12.2025 - in Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:
Amadeu Antonio Preis
Anlässlich des 25. Todestags von Amadeu Antonio 2015 erstmalig vergeben, würdigt der Amadeu Antonio Preis alle zwei Jahre Künstler*innen und -Gruppen aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Theater und Musik. Er zeichnet Werke aus, die sich mit Rassismus und anderen Formen von Diskriminierung auseinandersetzen sowie für Menschenrechte und Diversität eintreten.
Migrantische Frauen als CEOs von morgen
Am 18. November 2025 lädt das Projekt NeMiA 2.0 zur Fachtagung „Migrantische Frauen als CEOs von morgen“ in die ver.di-Höfe Hannover ein. Von 12:30 bis 16:30 Uhr geht es um Chancen, Herausforderungen und Wege migrantischer Frauen in Führungspositionen. Mit Keynote von Dr. Lela Grießbach, einem Panel mit Expertinnen aus Politik, Medizin und Wirtschaft sowie Austausch an Thementischen.
Die Anmeldung ist verbindlich: judith.frerking@aul-nds.de
Ankommen in Deutschland: Auswirkungen staatlichen Handelns auf die Integrationsverläufe Neuzugewanderter
Das Projekt „Ankommen in Deutschland: Auswirkungen staatlichen Handelns auf die Integrationsverläufe Neuzugewanderter" untersucht, wie staatliches Handeln die Integrationsverläufe von Neuzugewanderten prägt. Im Fokus stehen lokale Politiken, Verwaltungsstrukturen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die den Verbleib oder die Rückkehr beeinflussen. Anhand qualitativer Studien (zunächst zu Schutzsuchenden aus der Ukraine) werden Faktoren erfolgreicher Integration identifiziert und Handlungsempfehlungen für eine inklusive Integrationspolitik entwickelt.
Was bringt Trans*feindlichkeit rechtsextremen Akteur*innen? Und: Was ist daran so gefährlich?
Die Broschüre „Was bringt Trans*feindlichkeit rechtsextremen Akteurinnen?“ analysiert die ideologischen und politischen Funktionen von Transfeindlichkeit im Rechtsextremismus. Sie zeigt, wie Geschlechterbilder für rechtsextreme Narrative genutzt werden, welche Gefahr darin liegt und wie Transfeindlichkeit gezielt zur Spaltung der Gesellschaft beiträgt.
Taschen Held*in!!! 10 Anregungen um Haltung zu zeigen
Das Heft „Taschen Heldin!!! 10 Anregungen um Haltung zu zeigen“ unterstützt dabei, rechtsextreme und rassistische Parolen souverän zu kontern. Mit praktischen Beispielen, Argumentationshilfen und Strategien für deeskalierende Gespräche ermutigt es, Haltung zu zeigen und aktiv für ein respektvolles Miteinander einzustehen.
Mehr als ein Methodenbuch – von Vorurteilen, Feindbildern und Verschwörungsideologien
Die Arbeitshilfe „Mehr als ein Methodenhandbuch“ bietet praxisnahe Ansätze, um mit Jugendlichen und Erwachsenen über Vorurteile, Feindbilder und Verschwörungsideologien ins Gespräch zu kommen. Sie vermittelt Wissen zu Ideologien wie QAnon oder Chemtrails und zeigt, wie pädagogische Fachkräfte präventiv gegen deren Wirkung vorgehen können.
defend democracy! Eine gemeinsame Kampagne von Moment mal! und Schlachthof Wiesbaden
Mit der Kampagne defend democracy! setzen Moment mal! und der Schlachthof Wiesbaden ihre Kooperation zur Förderung demokratischer Kultur fort.
Im Fokus stehen Veranstaltungen und Diskussionsformate, die Ursachen, Dynamiken und Folgen rechtsextremer und antidemokratischer Entwicklungen beleuchten. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, Austausch zu fördern und Impulse für eine offene, demokratische Gesellschaft zu geben.
Moment Mal! Aktion für eine offene Gesellschaft
In Wiesbaden formiert sich mit „Moment Mal! Aktion für eine offene Gesellschaft“ eine Initiative gegen die zunehmende Einflussnahme der AfD und der extremen Rechten. Ziel ist es, die Grundlagen einer demokratischen, vielfältigen und respektvollen Gesellschaft zu verteidigen. Durch öffentliche Veranstaltungen und Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Akteur:innen werden rechte Strategien offengelegt und Gegenentwürfe zu autoritären Narrativen entwickelt. Jede Veranstaltung ist zugleich ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt in Wiesbaden.
**FRISTVERLÄNGERUNG Call for Papers für die MOTRA-Jahreskonferenz**
Am 4. und 5. März 2026 findet die nächste MOTRA-Jahreskonferenz an der Hochschule Fresenius in Wiesbaden statt. Die Einreichungsfrist für Abstracts wurde bis zum 17. Oktober 2025 verlängert.
Besonders willkommen sind Einreichungen aus der Praxis in den Arbeitsfeldern der universellen, selektiven und indizierten Prävention. Auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sind eingeladen, ihre Projekte, Arbeiten und Forschungsergebnisse – etwa Masterarbeiten oder Promotionsvorhaben – auf der Konferenz vorzustellen.
Die motra-k #26 wird als Präsenzkonferenz durchgeführt. Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Für das leibliche Wohl ist während der Veranstaltung gesorgt. Die Anreise- und Unterkunftsorganisation erfolgt individuell. In begründeten Ausnahmefällen kann eine Kostenübernahme gemäß Bundesreisekostengesetz beantragt werden.
Eine Anmeldung zur Teilnahme ohne eigenen Vortrag oder Poster ist ab November 2025 über die MOTRA-Website möglich. Die Platzvergabe erfolgt nach dem First-come-first-serve-Prinzip.
Gemeinsam stark! Machtkritisches Empowerment für Frauen in Verwaltung und Ehrenamt
Am 28. Oktober 2025 lädt der VNB zum Fachtag nach Hannover ein. Im Fokus stehen Antifeminismus, Rassismus und Queerfeindlichkeit – und wie Frauen* in Verwaltung und Ehrenamt machtkritisch und solidarisch darauf reagieren können. Neben Fachvorträgen bieten vier Workshops Raum für Empowerment, Austausch und Strategien für diskriminierungskritische Strukturen. Teilnahme kostenfrei
Mehr Infos & Anmeldung: vnb.de
Gesellschaftliche Verunsicherung und dysfunktionale Bewältigungsstrategien als Thema in der Psychotherapie
Das IZRD e.V. startet am 15. Oktober 2025 die vierteilige Online-Vortragsreihe „Gesellschaftliche Verunsicherung und dysfunktionale Bewältigungsstrategien als Thema in der Psychotherapie“. Behandelt werden psychologische Dynamiken, Radikalisierung, rassismuskritische Perspektiven und resilienzstärkende Ansätze. Infos und Anmeldung: izrd.de
Ehrenamtliches Engagement und soziale Exklusion in der zweiten Lebenshälfte – fühlen sich ehrenamtlich Engagierte seltener sozial ausgeschlossen?
Wer engagiert sich im Alter und wer bleibt außen vor? Das DZA-Briefing zeigt: Frauen, armutsgefährdete und gesundheitlich eingeschränkte Menschen sind seltener ehrenamtlich aktiv. Dabei stärkt Engagement nicht nur den Zusammenhalt, sondern mindert auch das Gefühl sozialer Ausgrenzung – besonders bei älteren Menschen.
Rassismus durch Künstliche Intelligenz
Der Text „Rassismus durch Künstliche Intelligenz“ aus der Reihe Diversität und Diskriminierung durch KI (Kurs: KI:Kompetent) beleuchtet, wie algorithmische Systeme Vorurteile reproduzieren können. Das Material eignet sich besonders für den Unterricht, um mit Schüler:innen über Diskriminierungsrisiken und ethische Fragen Künstlicher Intelligenz ins Gespräch zu kommen.
Geschlechterverhältnisse jenseits der Norm Eine theoretisch-empirische Modellierung zur Sichtbarmachung von Vielfalt
Wie lassen sich Geschlechterverhältnisse jenseits patriarchaler Strukturen erfassen? Ruby verbindet Ansätze aus Geschlechterforschung, Männlichkeitssoziologie und queerfeministischen Perspektiven und entwickelt ein neues soziologisches Modell, das vielfältige Geschlechterrelationen sichtbar macht und Machtverhältnisse kritisch beleuchtet.
Modell Göttingen
Mit dem „Modell Göttingen“ entsteht eine nachhaltige Struktur für Antidiskriminierungsberatung in Stadt und Landkreis. Ziel ist es, Betroffene wirksam zu unterstützen und regionale Netzwerke zu stärken – durch enge Zusammenarbeit von Stadt, Landkreis, dem VNB e.V., dem Netzwerk Antidiskriminierung Göttingen und respekt*land.
Anlauf- und Beratungsstelle mannigfaltig e.V.
Der Verein mannigfaltig e.V. bietet Beratung für Männer jeden Alters, Jungen und junge Männer zwischen 6 und 20 Jahren sowie für Eltern, Bezugspersonen und Fachkräfte an. Die Gespräche sind vertraulich, anonym und meist kostenlos. Termine erfolgen nach Vereinbarung.
Offene Sprechstunde: montags von 16:30 bis 17:30 Uhr.
Othering: Wie mit Macht Andere gemacht werden
In dieser Online-Fortbildung geht es um das Phänomen des Othering, die „Andersmachung“ von Gruppen durch gesellschaftliche Zuschreibungen und Machtverhältnisse. Gemeinsam soll reflektiert werden, wie solche Prozesse entstehen und wie wir ihnen im eigenen Denken und Handeln entgegenwirken können.
Kargah e.V. - Verein für interkulturelle Kommunikation, Flüchtlings- und Migrationsarbeit
Macht durch Alter? Adultismus erkennen – Partizipation fördern
Wie zeigt sich Adultismus im Alltag und wie lässt er sich überwinden? Der Workshop gibt Einblick in Machtverhältnisse zwischen Erwachsenen und jungen Menschen, zeigt Wege zu mehr Teilhabe und Respekt auf und lädt zur Selbstreflexion ein. Ideal für alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten oder gesellschaftliche Machtstrukturen kritisch hinterfragen möchten.
Ungleiche Chancen, ungleiche Gesundheit Rassismus in der Gesundheitsversorgung
Rassismus im Gesundheitswesen bleibt oft unsichtbar – mit spürbaren Folgen für Betroffene. Die Veranstaltung zeigt, wie strukturelle Diskriminierung in medizinischen Einrichtungen wirkt und welche Wege es gibt, ihr auf individueller und institutioneller Ebene entgegenzutreten.
Starke Begleitung statt Ohnmacht – Traumasensible Unterstützung nach diskriminierenden Polizeikontakten und Polizeiarbeit
Wie kann traumasensible Unterstützung nach diskriminierenden Polizeikontakten gelingen?
Die Fortbildung „Starke Begleitung statt Ohnmacht“ mit Eben Louw vermittelt Grundlagen zu Traumafolgen, Viktimisierungsprozessen und Stabilisierungstechniken.
Modul I (online) am 15.10. und Modul II (in Mannheim) am 17.10.2025.
Kostenfrei, Anmeldung bis 12.10. unter info@adb-mannheim.de
Der Extremismusbegriff aus Sicht der Bevölkerung
Wie beeinflusst politische Orientierung die Haltung zu Anti-Extremismus-Maßnahmen? Eine aktuelle Studie mit Online-Experimenten zeigt: Während Menschen in der politischen Mitte tendenziell alle Formen von Extremismus ähnlich bewerten, unterscheiden Befragte an den Rändern stärker zwischen Rechts-, Links- und islamistischem Extremismus. Die Ergebnisse geben spannende Impulse für die aktuelle Debatte.
Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention : Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogramms 2020–2024
Wie wirkt das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ in der Praxis? Das Buch des Evaluationsverbundes gibt Antworten: Es analysiert, welche Akteure erreicht werden, welche Strategien erfolgreiches Engagement ermöglichen und wie zentrale Herausforderungen wie Vernetzung, Innovation und Digitalisierung in der Projektarbeit gemeistert werden.
Was wirkt wie und warum? Wirkungsevaluationen in pädagogischen Handlungsfeldern für Demokratie und gegen Extremismus
Wie lässt sich die Wirkung von Demokratieförderung und Extremismusprävention erfassen? Der Sammelband widmet sich dieser Frage, stellt Beispiele aus verschiedenen Handlungsfeldern vor und reflektiert Chancen und Grenzen von Wirkungsevaluationen. Er richtet sich an Forschende, Evaluierende, Auftraggebende und die Fachpraxis.
Der Holocaust als Meme. Wie in digitalen Räumen Geschichte umgedeutet wird. Report #revisionismus40
Immer öfter tauchen in sozialen Medien KI-generierte Bilder mit historischem Bezug auf wie etwa eine vermeintliche „Anne Frank“. Der Report Holocaust als Meme der Bildungsstätte Anne Frank zeigt, wie solche Darstellungen Geschichte verfälschen, welche Strategien dahinterstehen und warum es wichtig ist, diese Muster zu erkennen und kritisch zu hinterfragen.
IDA e.V. Datenbank
Ob Filme und didaktisches Material für Antirassismustrainings, Trainerinnen und Trainer für Diversitätsseminare oder Projekte zur interkulturellen Öffnung der Jugendverbandsarbeit: die Online-Datenbanken des IDA bieten eine breite Auswahl an Materialien, Kontakten und Anlaufstellen. Sie unterstützen Fachkräfte und Engagierte mit praxisnahen Recherchemöglichkeiten und inspirieren zu neuen Kooperationen.
Migration verstehen: Inhaftnahme: Ein Mittel zur Steuerung von Migration?
Die Bundesregierung plant mit der Asylreform neue Formen der Unterbringung und Einschränkungen für Geflüchtete. Kritiker*innen sehen darin Grundrechtseingriffe und ungenutzte Spielräume. Die Veranstaltung beleuchtet diese Fragen im internationalen Vergleich und findet im Rahmen der Verleihung des Menschenrechtspreises der Friedrich-Ebert-Stiftung 2025 an die International Detention Coalition statt.
SPREAD – Sensibilisierung, Politische Bildung, Reflexion, Empowerment, Ableismus-Dekonstruktion
Der AdB startet 2025 das Projekt SPREAD, das Strukturen und Angebote politischer Bildung ableismuskritisch weiterentwickelt. Geplant sind Fortbildungen, eine Kickoff-Tagung und vielfältige Initiativen, um Zugänge für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Begleitet von einer Steuerungsgruppe, läuft das Projekt bis 2028 und wird von „Demokratie leben!“ gefördert.
Antimuslimischer Rassismus in der Bildung - erkennen, verstehen, handeln
Antimuslimischer Rassismus nimmt zu, auch im Bildungssystem. Die Fortbildungsreihe sensibilisiert für seine Erscheinungsformen und gibt Fachkräften praxisnahe Werkzeuge an die Hand, um Ausgrenzung zu erkennen und ihr im pädagogischen Alltag entgegenzuwirken.
Othering: Wie mit Macht Andere gemacht werden
Wie entstehen Bilder über die „Anderen“ und wie können wir Andersmachung entgegenwirken? Die Fortbildung "Othering: Wie mit Macht Andere gemacht werden" am 18. und 19. November bietet Raum zur Reflexion eigener Denk- und Handlungsmuster und richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Multiplikator*innen und Interessierte. Teilnahme kostenfrei, Anmeldung bis 15.11.
Tradwives - eine antifeministische Neuauflage tradierter Frauenbilder im Netz?!
Vintage-Kleider, Sauerteigbrot und klare Rollenbilder: In sozialen Medien feiern „Tradwives“ ein traditionelles Frauenideal. Doch ist das harmloser Lifestyle oder ein antifeministischer Rückschritt? Katharina Perlbach und Lynn Benda ordnen den Trend historisch, soziologisch und feministisch ein – und laden ein zur Diskussion über Frauenbilder und gesellschaftliche Sehnsüchte.
5. Demokratiekonferenz Oldenburg
Wie lassen sich demokratische Institutionen vor autoritärem Einfluss schützen – und wie kann Demokratie gestärkt werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der 5. Demokratiekonferenz in Oldenburg. Workshops am Nachmittag erarbeiten konkrete Handlungsmöglichkeiten, ab 18 Uhr folgt der Vortrag „Demokratie schützen – Worauf kommt es an?“ von Arne Semsrott.
Das Sterben der Demokratie
Rechtspopulismus verändert die Gesellschaft – oft schleichend, aber mit weitreichenden Folgen. Prof. Dr. Peter R. Neumann analysiert in seinem Vortrag die Strategien rechtspopulistischer Bewegungen, ihre Wirkung auf Institutionen und die Gefahren für die Demokratie. Anschließend: Fragerunde und Diskussion, moderiert von Dr. Hazim Fouad.
Connected Women: Teilhabe neueingewanderter Frauen in Kommunen partizipativ gestalten
Connected Women setzt auf Citizen Science, um die gesellschaftliche Teilhabe neu eingewanderter Frauen zu stärken. Gemeinsam mit Co-Forscherinnen und einem Expertinnen-Team werden in Kommunen bedarfsgerechte Angebote entwickelt. Ziel ist es, Frauen als aktive Mitgestalterinnen kommunaler Strukturen zu gewinnen und gesellschaftliche Vielfalt sichtbar zu machen.
Maskulinistischen Influencern mit Peer-to-Peer-Ansätzen begegnen
Influencer wie Andrew Tate prägen mit antifeministischen Inhalten auch junge Männer in Deutschland. Dissens e.V. entwickelt im Modellprojekt Workshopformate, die Multiplikator*innen im Umgang mit „Manfluencern“ stärken. Ziel ist es, Jungen kritisch zu begleiten, sie von starren Männlichkeitsbildern zu entlasten und Empathie sowie demokratische Haltung zu fördern.
Projekt: Un_sichtbar
Das Modellprojekt un_sichtbar machte die Geschichte und Gegenwart von Lesben, Schwulen und trans Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sichtbar. Jugendliche und Interessierte forschten zu Lebensentwürfen, Widerstand und Diskriminierung. Eine Wanderausstellung bringt die Ergebnisse in die Öffentlichkeit und stärkt Erinnerungskultur und Vielfalt.
Zugehörigkeit in der Migrationsgesellschaft: Plädoyer für neue Ansätze in der Demokratiebildung
Das Projekt Ressentiment fordert in Zugehörigkeit in der Migrationsgesellschaft neue Wege für die Demokratiebildung. Seine Forschung zeigt: Werden Zuschreibungen und Vorurteile vorschnell als Rassismus gedeutet, blockiert das Dialoge. Ezli entwickelt praxisnahe Ansätze, um Diskriminierung und Ressentiments konstruktiv zu begegnen und gesellschaftliche Zugehörigkeit zu stärken.
Empirische Studie: Was brauchen Demokratieförderung und Extremismusprävention? Empirische Befunde eines Verbundprojekts zur Analyse von Bedarfen bei Jugendlichen und Fachkräften
Die DJI-Studie „Was brauchen Demokratieförderung und Extremismusprävention?“ zeigt Handlungsbedarf: Jugendliche bringen zwar großes Interesse an Politik mit, engagieren sich aber nur eingeschränkt. Zugleich nehmen demokratiefeindliche Haltungen wie Rassismus und Rechtsextremismus zu. Die Studie empfiehlt mehr politische Bildung, Beratung und gezielte Unterstützung für Fachkräfte.
#TellMeMore – Familie und Freund*innen von Verschwörungsgläubigen stärken
Der Projektbericht #TellMeMore zeigt, wie Angehörige von verschwörungsgläubigen Menschen gestärkt werden können. Er bündelt Erfahrungen aus der Praxis, stellt niedrigschwellige Handlungsoptionen vor und gibt Einblicke, wie Social Media genutzt wurde, um Betroffene zu erreichen und zu unterstützen.
Hass, Gewalt & Lügen im Netz sind nicht Teil des Jobs: Ein Leitfaden zum Umgang mit digitaler Gewalt
Der Leitfaden „Hass, Gewalt & Lügen im Netz sind nicht Teil des Jobs“ richtet sich an alle kommunal und politisch Engagierten, die von digitaler Gewalt betroffen sind oder sich darauf vorbereiten möchten. Er bündelt praxisnahe Informationen zu Prävention, rechtlichen Schritten, Notfallmaßnahmen und Unterstützungsangeboten – damit wichtige Arbeit auch unter schwierigen Bedingungen sicher weitergeführt werden kann.
How to Sell Democracy Online (Fast)
Seit 2024 fragt sich das Progressive Zentrum mit der Uni Mainz: How to Sell Democracy (Fast)? Erste Ergebnisse in Bezug auf TikTok zeigen, dass Jugendliche politische Inhalte von Parteien als unauthentisch empfinden - Themen wie die Wirtschaft stoßen hingegen auf größeres Interesse.
(K)Ein bisschen Frieden? Kriegsängste als Katalysatoren für gesellschaftliche Spaltungsprozesse
Kriege sind längst nicht mehr auf militärische Kampfzonen begrenzt. In einer global vernetzten Welt wirken sie weit in nicht direkt betroffene Gesellschaften hinein, schüren Ängste, beeinflussen politische Einstellungen und verstärken gesellschaftliche Spannungen. In Deutschland zeigen unsere aktuellen Umfragedaten: Die Angst vor Krieg ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen – mit weitreichenden psychosozialen und politischen Konsequenzen.
Workshop: Hatespeech, Fakenews und Rechte Parolen im Netz – was kann ich dagegen tun?
Rechtspopulistische Influencer und Parteien verbreiten über Social-Media-Plattformen wie TikTok und Instagram Hass, Fake News und Verschwörungstheorien. Insbesondere deren Reichweite unter jüngeren Menschen ist in den letzten Jahren erschreckend gestiegen. Doch was kann ich gegen menschenfeindliche Abwertungen im Netz tun?
Zu dieser Frage lädt die Akademie Waldschlösschen in Kooperation mit dem Bundesverband Lambda zu einem Social-Media-Workshop ein. Im Mittelpunkt stehen die Inhalte und Strategien rechtsextremer und -populistischer Influencer sowie deren Einfluss auf die Gesellschaft. Der Workshop bietet die Möglichkeit, Ansätze für den Umgang mit Hass und Fakenews in sozialen Medien zu entwickeln. Zudem werden Strategien erarbeitet, um die Reichweite eigener (queerer) Inhalte auf Social Media zu steigern. Das Wochenende bietet Raum für queeren Austausch und Vernetzung in der herbstlich-gemütlichen Atmosphäre der Akademie.
Der Workshop richtet sich an schwule, lesbische, bisexuelle, asexuelle, queere, trans* und inter* Menschen bis einschließlich 27 Jahre. Erfahrung in der Kampagnenarbeit und Produktion eigener Inhalte auf Social Media ist willkommen, jedoch keine Voraussetzung. Auch Neueinsteiger*innen und Interessierte sind herzlich eingeladen.
17.09.2025 - in 37130 Reinhausen bei Göttingen
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:
BuMF-Herbsttagung 2025: Handlungsoptionen kritischer Sozialer Arbeit in Zeiten von Rechte- und Strukturabbau in Hofgeismar
Soziale Arbeit hat den Auftrag, sich aktiv in gesellschaftliche Entwicklungen einzumischen, soziale Ungleichheiten sichtbar zu machen und sich für die Rechte und Teilhabe benachteiligter Gruppen einzusetzen. Gerade in Zeiten zunehmender rechtlicher Restriktionen, strukturellem Abbau von Unterstützungsangeboten und wachsendem politischem Druck ist eine kritische, menschenrechtsorientierte Soziale Arbeit gefordert.
Diese Tagung lädt dazu ein, gemeinsam zu analysieren, wie sich die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auf junge geflüchtete Menschen auswirken und welche Handlungsoptionen die Soziale Arbeit im Rahmen ihres Einmischungsauftrags hat. In Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden werden wir erarbeiten, wie solidarische, widerständige und emanzipatorische Ansätze weiterentwickelt und praktisch umgesetzt werden können.
06.10.2025 - 08.10.2025 in Gesundbrunnen 8 34369 Hofgeismar
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:
PrEval Fachtag 2025
Der PrEval Fachtag 2025 findet am 24. und 25. November in Berlin statt. An beiden Tagen geben unsere Partner*innen spannende Einblicke in ihre Arbeit und laden dazu ein, gemeinsam über die Erkenntnisse aus drei Jahren PrEval – Zukunftswerkstätten zu reflektieren.
Auf dem Fachtag wird auch der PrEval Monitor 2025 der Öffentlichkeit vorgestellt. Der PrEval Monitor fasst alle wesentlichen Erkenntnisse und Empfehlungen zur Leitfrage des PrEval-Verbundes zusammen: Was braucht gute Evaluation, um Extremismusprävention, Demokratieförderung und politische Bildung zu stärken?
24.11.2025 - 25.11.2025 in Berlin
weitere Informationen sowie zur Anmeldung:
Call for Abstracts: Gleichstellungs- und Sicherheitsgipfel pro femina
Die Stadtverwaltung Ludwigsburg setzt ihren Maßnahmenkatalog zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt weiter um. Nachdem die Stadt den 10. März als jährlichen Gedenktag ausgerufen hat für Mädchen und Frauen, die Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt waren sind und werden, setzt sie mit dem 2026 geplanten, bundesweit ersten Gleichstellungs- und Sicherheitsgipfel pro femina, GSG fem, eine weitere Maßnahme zur Vorbeugung auf. Der Wissenstransfer zwischen Fachleuten aus Medizin und Rechtswissenschaft während des Kongresses erfüllt die sogenannte Istanbul-Konvention, das für Deutschland seit 2018 rechtsbindende, europäische Frauengewaltschutzgesetz.
Frist bis 31. Dezember 2025
Rechtsextremismus im Sport
Sport ist für die extreme Rechte hoch relevant. Dieser Beitrag bietet einen Überblick über ihre sportlichen Aktivitäten und leitet daraus eine Gefahrenprognose ab.
Sport dient extrem rechten Akteuren weniger dazu, sportliche Ziele zu erreichen, Wettkämpfe zu gewinnen und Titel zu erringen. Vielmehr ist der Sport ein wichtiges Instrument für weltanschauliche Auseinandersetzungen. Die Ziele des Sports in der extremen Rechten liegen weit außerhalb des Sports selbst.
Soziale Diagnostik in der Radikalisierungsprävention und Beratungsarbeit
Was unterscheidet Soziale Diagnostik von Risikobewertung und Dokumentation und warum ist sie für die Radikalisierungsprävention so wichtig? Annika von Berg (VPN) gibt Antworten und stellt mit GRIDD PRO ein eigenes Verfahren für die Beratungsarbeit vor.
Handbuch Gaming & Rechtsextremismus
Das Handbuch beleuchtet erstmals systematisch die Schnittstellen zwischen Gaming und Rechtsextremismus. In 30 Beiträgen werden aktuelle Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen zusammengeführt. Thematisiert werden rechtsextreme Einflussstrategien im Gaming, Radikalisierungsprozesse in Communitys sowie Handlungsmöglichkeiten für Prävention und Bildung. Zehn Projektvorstellungen zeigen Wege für eine vielfältige, tolerante Gaming-Kultur.
Ungleichheit von Anfang an: Bericht zu Armut und Kita-Betreuung
Kinder aus armutsbetroffenen Familien besuchen seltener und kürzer eine Kita - mit gravierenden Folgen für Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe. Der Paritätische zeigt in seinem Bericht, dass finanzielle Hürden, fehlende Plätze und unzureichende Förderinstrumente soziale Ungleichheiten verstärken. Gefordert werden kostenfreie Zugänge, mehr Personal in belasteten Kitas und eine stärkere Beteiligung des Bundes, um allen Kindern faire Startchancen zu ermöglichen.
VIVA – Verschwörungsdenken individuell verstehen und auffangen
Projekt VIVA
Mit VIVA entsteht ein interaktiver Online-Kurs zum Thema Verschwörungsdenken. In sieben kurzen Modulen werden Hintergründe vermittelt und Handlungsstrategien für Fachkräfte, Multiplikator*innen und Interessierte aufgezeigt.
Transform – Distanzierungsarbeit zur Überwindung von Demokratiedistanz und zur Verhinderung von Einstiegen in den Rechtsextremismus
Das Projekt „Transform“ entwickelt die bundesweite Distanzierungsarbeit gegen Rechtsextremismus und Demokratiedistanz weiter. In vier Modellregionen in Thüringen bilden erfahrene Trainer*innen Tandems mit Fachkräften aus Schulen, Jugendclubs und anderen Institutionen, um gemeinsam Distanzierungstrainings umzusetzen. Ziel ist es, Fachkräfte langfristig zu befähigen, eigenständig Distanzierungsarbeit zu leisten. Ergänzend werden Zugänge für junge Menschen von 10 bis 27 Jahren erweitert, gamifizierte Methoden erprobt und die Online-Distanzierungsarbeit ausgebaut.
Feministische Erinnerungskorrekturen „Einheit ohne Vielfalt ist keine. Geschichten, die fehlen – Stimmen, die bleiben“
Zum 35. Jahrestag der Wiedervereinigung rückt die Jahreskonferenz migrantische und feministische Perspektiven in Ost- und Westdeutschland in den Fokus. Mit Diskussionen, Lesungen und Kulturprogramm werden unter dem Titel Feministische Erinnerungskorrekturen „Einheit ohne Vielfalt ist keine. Geschichten, die fehlen – Stimmen, die bleiben“ fehlende Geschichten sichtbar gemacht und neue Narrative für eine inklusive Erinnerungskultur entwickelt.
InGeKom – Intersektionales Zentrum für Gewaltschutz und Kompetenzaufbau
Das Modellprojekt InGeKom - Intersektionales Zentrum für Gewaltschutz und Kompetenzaufbau stärkt den Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt in Sachsen. Mit intersektionalen Ansätzen werden Zugangshürden abgebaut, Empowerment gefördert und bestehende Strukturen diskriminierungssensibel weiterentwickelt – orientiert an der Istanbul-Konvention.





