Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

08.12.2017

Ungleiche Bildungschancen. Fakten zur Benachteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration hat in der Reihe "Kurz und bündig" ein Faktenpapier zu den Bildungschancen von Menschen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssytem veröffentlicht.

Von den bestehenden Ungleichheiten im deutschen Bildungssystem sind danach insbesondere junge Menschen mit Migrationshintergrund betroffen. Im Rahmen der Publikation legt der Sachverständigenrat die Befunde zu den Benachteiligungen im Einzelnen dar.

Das gesamte Papier mit den zentralen Fakten finden Sie hier.


08.12.2017

Prävention braucht Integration | 8. Papilio-Symposium für Kitas, Präventionsträger und Gesundheitsförderer

Das 8. Papilio-Symposium findet am 15. und 16. März 2018 im Löwengebäude der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt. Kernthema ist die Forderung, dass Prävention in der Kita unerlässlich ist – und dass jede Prävention auch Integration braucht. Dies vertritt der Präventionsexperte Prof. Dr. Herbert Scheithauer von der Freien Universität Berlin in seinem Impulsvortrag.

Argumente für die frühe Prävention liefert auch Dr. Joachim Bensel in seinem Vortrag „Lebenskompetenzen im Kindergarten stärken – wie der präventive Auftrag der Frühpädagogik gelingen kann“. Der Verhaltensbiologe, Fachbuchautor und Referent hat jahrzehntelange Erfahrungen im Bereich außerhäusliche Betreuung in Krippen, Kitas und Horten.

Das 8. Papilio-Symposium bleibt nicht bei der Theorie stehen: Im Wechsel mit den insgesamt fünf Vorträgen werden zielgruppenspezifische Workshops mit Praxisnutzen angeboten. Sie richten sich an alle Berufstätigen in den Bereichen Kita, Prävention und Gesundheitsförderung, von der Erzieherin über Leitung und Träger bis hin zu Trainern, Koordinatoren und Sozialplanern.

Die Fernsehmoderatorin Shary Reeves führt durch die beiden Symposiumstage. Hauptveranstalter des Symposiums ist das Sozialunternehmen Papilio, in Kooperation mit der BARMER als Präventionspartner sowie dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt. Sozialministerin Petra Grimm-Benne hat die Schirmherrschaft über das Symposium sowie für die Prävention mit Papilio in Sachsen-Anhalt übernommen.

Das ausführliche Programm finden Sie hier. Die Teilnahme kostet dank der Förderer nur 45 Euro für beide Tage, plus optional 20 Euro für die Abendveranstaltung am 15. März.

(Quelle: Pressemitteilung vom 04. Oktober 2017)

 


08.12.2017

Menschen mit Fluchterfahrung in Deutschland – Neue Herausforderungen für die Alkoholprävention?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) befasst sich in der neuen Ausgabe des Newsletters Alkoholspiegel mit dem Thema Alkoholmissbrauch unter Geflüchteten. Unter dem Titel "Menschen mit Fluchterfahrung in Deutschland – Neue Herausforderungen für die Alkoholprävention?" widmet sich die BZgA den Fragen des Umgangs und der Handhabe von Alkoholmissbrauch unter (jungen) Geflüchteten sowie möglichen präventiven Maßnahmen.

Zum Download des Newsletters geht es hier.


07.12.2017

2. Jährlicher Bericht über die Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat seinen 2. Jährlichen Bericht über die Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland veröffentlicht. Im Rahmen des diesjährigen Berichts wurde schwerpunktmäßig die Lage der Menschen in Deutschland beleuchtet, die aufgrund ihrer Situation besonderes verletzlich sind. Dabei geht der Bericht unter anderem auf die Lage von geflüchteten Menschen mit Behinderungen sowie auf die Rahmenbedingungen des Lebens in Flüchtlingsunterkünften ein.

Der Bericht stellt fest, dass geflüchtete Menschen mit Behinderungen mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert sind. Beispielsweise ist mangels einer systematischen Identifikation von Beeinträchtigungen keine bedarfsgerechte Versorgung möglich. Für die Unterbringung in Flüchtlingsunterkünften bedarf es einer menschenrechtskonformen Ausgestaltung, etwa durch das Schaffen von unabhängigen Beschwerdemöglichkeiten oder durch die Anpassung von Hausordnungen.

Den gesamten Bericht finden Sie hier.


07.12.2017

Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit stärken: Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen

Am 13. Januar 2018 findet in München ein Seminar zum Thema: "Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen" statt. Die vom BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung organisierte Veranstaltung setzt sich für die Unterstützung der ehernamtlichen Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingshilfe ein. In dem Workshop werden neben der Vermittlung von Basiswissen im Umgang mit traumatisierten Geflüchteten, Wege und Schutzmechanismen für die eigene Tätigkeit aufgezeigt.

Den Flyer der Veranstaltung finden Sie hier.


06.12.2017

ACT_LAB

Mit dem ACT_Lab hat der Verein ACT e.V. in Berlin-Neukölln einen neuen Ort für Jugendliche geschaffen. Das Projekt bietet eine andere Art des Lernens. Es ist ein außerschulisches Angebot und versteht sich als Experimentierraum interaktiven Lernens, der partizipative, demokratische und künstlerische Prozesse ermöglicht.

Das ACT_Lab richtet sich an all die Jugendlichen, die in den Schulen so oft als schwierig oder auffällig bezeichnet werden. Sie lernen anhand von Angeboten, die Zugang zur Naturwissenschaft schaffen, sich mit professionellem Beziehungs- und Kommunikationstraining beschäftigen, oder mit Themen wie «Macht oder Ohnmacht» oder «Sichtbarkeit der ungeschriebenen Alltagsgeschichten in den Medien», herauszufinden, was jeder und jede einzelne von ihnen kann und was sie brauchen, um Regie über ihr eigenes Leben zu führen.

Von Montags bis Freitags werden jeweils von 17-20 Uhr offene und kostenfreie Kurse angeboten. 
Das Programm setzt sich folgendermaßen zusammen: 

MONTAG
«DANCE & SCIENCE»
Was haben Tanz, Wissenschaft und Medizin miteinander zu tun?
Die Naturwissenschaft wird von Jugendlichen häufig als trocken und kompliziert wahrgenommen und nicht mit dem eigenen Leben in Verbindung gesetzt. Dieses Angebot wählt daher den Zugang über den Tanz und schafft so lebendige Anknüpfungspunkte. Dabei reichen die Möglichkeiten von Anatomie und Mechanik, über die Schwerpunkte "Gesundheit und Krankheit" bis in Bereiche moderner genetischer Forschung. Leitung: Nicole Huiskamp & Anna Maria Weber

DIENSTAG
«STATUS-LAB»
Das ganze Leben ist Theater
In den Trainings erlernen und erproben die Teilnehmer_innen Strategien der menschlichen Kommunikation und Kooperation auf Augenhöhe als Grundvoraussetzung für das Meistern herausfordernder Situationen in schulischen, beruflichen und privaten Kontexten. Leitung: Maike Plath

MITTWOCH
«ACT YOUR LIFE»
Finde raus, was du kannst und «designe» dein Leben "als Film, als YouTube Serie, als Produkt, als"?
Das Angebot ist eine Weiterentwicklung von «Designing your life», der meistbesuchte Kurs an der Stanford University. Er basiert auf der erfolgreichen Innovationsmethode Design Thinking und ermöglicht die Planung von alternativen Lebensentwürfen in Abstimmung mit den eigenen Erwartungen an das Arbeits- und Privatleben. Hier werden nicht nur neue Ideen entwickelt, sondern auch ganz konkret bei Planung und Umsetzung beraten (Start-up). Leitung: Nina Neef & Maike Plath

DONNERSTAG
«ACTEURE»
Werde Expert_in für dein Lieblingsthema und lerne deine eigenen Workshops zu leiten
Im Resonanz Lab bekommen (ehemalige) Teilnehmer_innen die Möglichkeit, selbst in die Rolle des Lehrers zu schlüpfen und zu erfahren, dass etwas in ihnen steckt, dass sie dafür sozial anerkannt werden und auch etwas bewirken können. In ihren Selbstdarstellungen drücken die Jugendlichen vielfältige Themen und Interessen aus, die Andere motivieren und eine lernfördernde Gruppendynamik erzeugen. Leitung: Maike Plath

FREITAG
«GESCHICHTEN AUS DEM MITTLEREN WESTEN»
Was erfahren wir in Zeitungen und im Netz über den Zustand der Welt ? und was nicht? Drehe einen Film über die Geschichten, die bisher noch nicht erzählt wurden!  
Ein Filmprojekt, in dem Jugendliche aus dem Quartier gemeinsam mit Expert_innen Interviews mit Bewohner_innen aus ganz Neukölln führen, die als dokumentarischer Langfilm zusammengeschnitten werden. Das Projekt bietet die Möglichkeit, dass Menschen in Neukölln, die sich vom System abgehängt fühlen, ihre Sichtweisen und Geschichten erzählen können. Sie werden gehört. Dies erzeugt ein Gefühl von Resonanz und ein Gemeinschaftsgefühl, was die Basis von gelebter Demokratie ist. Leitung: Stefanie López & Ruth Biene

 


06.12.2017

Leitfaden für das freiwillige Engagement in der Flüchtlingsarbeit 2017

Das Asylzentrum Tübingen e.V. hat einen "Leitfaden für das freiwillige Engagement in der Flüchtlingsarbeit" 2017 herausgegeben. Im Rahmen der Publikation werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und Hintergrundwissen aus den Bereichen des Ausländerrechts, der Sozialgesetzgebung sowie dem Zugang zum Arbeitsmarkt und der Ausbildung aufgezeigt. Daneben werden Hinweise über die spezifische Lebenssituation von Geflüchteten, Angaben über die gesetzlichen Regelungen und entsprechende Hilfen sowie Zuständigkeiten und weiterführende Informationen gegeben.


05.12.2017

Sprachförderprogramm: "Musik, Sprache, Teilhabe"

Das Niedersächsische Kultusministerium führt nach einer erfolgreichen zweijährigen Pilotphase gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung das Sprachförderprogramm "Musik, Sprache, Teilhabe" in Niedersachsen weiter fort. Ziel des Projekts ist es, durch das gemeinsame Musizieren den Spracherwerb von neuzugewanderten Kindern und Jugendlichen zu fördern und dadurch die soziale Teilhabe zu ermöglichen.

Im Rahmen von Qualifizierungsmaßnahmen und Fortbildungen sowie dem Einsatz von zwei Landeskoordinatoren werden den Lehrkräften von der Grundschule bis zur Berufsschule die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Musik im Unterricht veranschaulicht und musikalische Methoden als Handwerkszeug für die Sprachbildung aufgezeigt. Dieses Format soll in den kommenden Jahren ausgebaut und auf weitere pädagogische Einrichtungen und Jugend- und Kultureinrichtungen ausgeweitet werden.


05.12.2017

Rechtsgutachten: Mitwirkungspflichten im Ausländerrecht

Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. hat gemeinsam mit PRO ASYL ein Rechtsgutachten zu Mitwirkungspflichten im Ausländerrecht veröffentlicht. Im Rahmen der Publikation wird dargelegt, in welchem Umfang eine Mitwirkungspflicht besteht und welche Sanktionen unter welchen Voraussetzungen im aufenthaltsrechtlichen Verfahren verhängt werden können. Dabei werden unter anderem die einzelnen Rechtsschutzmöglichkeiten für die Betroffenen aufgezeigt. Insbesondere wird aber auch über die umfassenden Hinweispflichten der Behörden informiert .

Das gesamte Gutachten finden Sie hier.


04.12.2017

Wettbewerb "Die Gelbe Hand" 2017/2018

Noch bis zum 16. Januar 2017 können sich Mitglieder der Gewerkschaftsjugend sowie alle Auszubildenden für den Wettbewerb "Die Gelbe Hand" 2017/2018 bewerben. Der gestalterisch freie Ideenwettbewerb des Vereins "Mach meinen Kumpel nicht an!" sucht Beiträge, die sich gegen Ausgrenzung, Rassismus und für die Gleichberechtigung in der Arbeitswelt einsetzen. Der bereits zum 12. Mal ausgeschriebene Wettbewerb setzt ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und für ein solidarisches Miteinander.

Zum Flyer des Wettbewerbs "Die Gelbe Hand" geht es hier.

 


01.12.2017

Interessensbekundungsverfahren: Begleitvorhaben des Förderprogramms "Strukturförderung von Migrantenorganisationen auf Bundesebene im Bereich Flüchtlingshilfe"

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sucht für das Begleitvorhaben zum Förderprogramm "Strukturförderung von  Migrantenorganisationen auf Bundesebene im Bereich Flüchtlingshilfe" Institutionen und Organisationen, die das Programm fachlich begleiten und evaluieren. 

Das Förderprogramm unterstützt den Ausbau und die Professionalisierung der Verbandsstrukturen von insbesondere in der Flüchtlingshilfe aktiven Migrantenorganisationen bzw. Dachverbänden. Die interessierten Institutionen und Organisationen sollen neben der Evaluation und Begleitung auch den Netzwerkaufbau der geförderten Organisationen sowie die Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien unterstützen.

Die Ausschreibung des Interessenbekundungsverfahrens finden Sie hier. Eine Einreichung der Interessenbekundung ist bis zum 22. Dezember 2017 möglich.


01.12.2017

Politische Bildung in der Grundbildung - Eine Materialsammlung für die Praxis

Die Berliner Landeszentrale für politische Bildung hat eine Materialsammlung zur "Politischen Bildung in der Grundbildung" veröffentlicht. Die Handreichung soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der politischen Erwachsenbildung dabei unterstützen, neue Zielgruppen zu erreichen und neue Angebote für diese Gruppe zu entwickeln. Mit Hilfe der Grundbildung sollen auch Menschen in benachteiligten Lebenslagen, die grundsätzlich schwer mit der politischen Bildung zu erreichen sind, die grundlegenden Kompetenzen vermittelt werden.

Die Publikation bietet neben didaktischen Hinweisen für eine politische Grundbildung praktische Methoden und Übungen für die Arbeit.


30.11.2017

Iran und Irak: Politik, Kultur und Religion

Vom 29. bis 31. Januar 2017 findet in Goslar ein Seminar zum Thema "Iran und Irak: Politik, Kultur und Religion" statt. Im Rahmen der Fortbildung werden den Teilnehmenden Hintergrundinformationen über die Geschichte, Politik, aber auch die Kultur und den Alltag im Iran und Irak vermittelt. Vor diesem Hintergrund werden in Übungen verschiedene Fallbeispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten erarbeitet und Handlungsmöglichkeiten erprobt. Dabei sollen auch Konflikte des Alltags thematisiert und gemeinsam aufgearbeitet werden.

Zur Anmeldung geht es hier.


30.11.2017

Arbeitshilfe: Kindeswohl in der ausländerrechtlichen Praxis

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) e.V. hat eine Arbeitshilfe zum Thema "Kindeswohl in der ausländerrechtlichen Praxis" veröffentlicht.

Aufgrund der in den aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen fehlenden Berücksichtigung des Kindeswohls, hat der Bundesfachverband eine Handreichung zur Unterstützung der Mitarbeitenden der Ausländerbehörden herausgegeben. Die Publikation soll den thematisch befassten Akteurinnen und Akteuren ein grundsätzliches Verständnis für die Bedeutung des Kindeswohls vermitteln und sie über die Aufgabenbereiche des Jugendamts aufklären. Daneben bietet der Bundesfachverband Handlungsempfehlungen für eine gelingende interdisziplinäre Zusammenarbeit. 

Im Ergebnis soll die Publikation das Treffen einer schnellen und zweckmäßigen, am Kindeswohl orientierte Entscheidung befördern.

Die gesamte Arbeitshilfe finden Sie hier.

 


29.11.2017

Chancen und Hoffnung durch Bildung. Wie das deutsche Schulsystem Geflüchtete integriert

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat eine Studie zum Thema "Chancen und Hoffnung durch Bildung. Wie das deutsche Schulsystem Geflüchtete integriert" veröffentlicht. Neben einem Überblick über die bestehenden rechtlichen und bildungspolitischen Voraussetzungen für die schulische Integration analysieren die Autorinnen am Beispiel des Bundeslandes Bremen die aktuelle Situation und bestehende Herausforderungen bei der Integration junger Geflüchteter in das deutsche Schulsystem.

In den auf Grundlage der Ergebnisse der Studie entwickelten Handlungsempfehlungen spricht sich die GEW für einen vom Aufenthaltsstatus unabhängigen Zugang zum Bildungssystem aus. Daneben plädiert die GEW unter anderem für bedarfsgerechte Bildungsangebote und einen flexiblen Übergang in den Regelunterricht.

Die Handlungsempfehlungen finden Sie hier.


29.11.2017

Grundlagen für die Übersetzung von Beratungsgesprächen – Erfolgreich Sprache und Kultur vermitteln

Am 14. Dezember 2017 findet in Arnsberg eine Fortbildung für Dolmetscherinnen und Dolmetscher sowie für Sprach- und Integrationsmittlerinnen und -mittler statt. Im Rahmen der von der Frauenberatung Arnsberg und der Bezirksregierung Arnsberg organisierten Veranstaltung werden die Teilnehmenden zum Thema "Grundlagen für die Übersetzung von Beratungsgesprächen – Erfolgreich Sprache und Kultur vermitteln" geschult.

Ziel der kostenfreien Fortbildungsveranstaltung ist es, die Teilnehmenden bei ihrer anspruchsvollen Aufgabe, der Übermittlung von Sprache und Kultur, zu unterstützen. Anhand von theoretischen Inputs, Gruppendiskussionen und Rollenspielen werden wesentliche Voraussetzungen und wichtige Hinweise für die Arbeit gegeben sowie der gegenseitige Erfahrungsaustausch befördert.


28.11.2017

Arbeitshilfe: Die Bleiberechtsregelungen gemäß §§ 25a und b des Aufenthaltsgesetzes und ihre Anwendung

Der Paritätische Gesamtverband e.V. hat eine Arbeitshilfe für Beraterinnen und Berater, die langjährig geduldete Menschen betreuen und beraten, veröffentlicht. Im Rahmen der Publikation "Die Bleiberechtsregelungen gemäß §§ 25a und b des Aufenthaltsgesetzes und ihre Anwendung" werden die beiden Normen und deren Voraussetzungen eingehend erläutert und näher auf deren Handhabe in der Praxis eingegangen.

Der Paritätische Gesamtverband möchte durch die herausgegebene Arbeitshilfe die §§ 25a, b AufenthG in der Praxis bekannt machen sowie deren Anwendebereich erhöhen.

Die gesamte Handreichung finden Sie hier.


28.11.2017

Fördergelder für Kulturmaßnahmen mit geflüchteten Frauen

Das Ministerium für Bildung und Forschung hat dem "Frauen iD" Förderprogramm im Rahmen von "Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung" Fördergelder bis Oktober 2018 zugesichert hat. Das Frauen iD Projekt vom Paritätischen Bildungswerk Bundesverband e.V. fördert bis Oktober 2018 kulturell künstlerisch niedrigschwellige Projekte von/mit/für geflüchtete/n Frauen zwischen 18 und 26 Jahren.

Bei dem Förderprogramm "Frauen iD" handelt es sich um ein Förderporgramm ausschließlich für Frauen. Neben weiblichen Honorarkräften, Sachkosten, Aufwandsentschädigungen können auch Sprachmittlerinnen und Kinderbetreuerinnen gefördert werden. Anträge können jederzeit eingereicht werden. Die Projekte müssen bis zum 01. Oktober 2018 abgeschlossen sein.

Insbesondere kleinere Kommunen, die selten Zugang zu Fördergeldern finden, sind aufgerufen sich für eine Förderung zu bewerben. Für Projekte aus Berlin besteht ein Aufnahmestop.


27.11.2017

Studie: Klimatische Extreme lösten Migration aus

Forscherinnen und Forscher des Instituts für Umweltsozialwissenschaften und Geographie der Universität Freiburg haben in einer Studie die Auswirkungen von Klimaveränderungen auf Migrationsbewegungen untersucht. Die Studie soll einen Beitrag zu künftigen Diskussionen über die Ursachen für Migration leisten.

Herausgefunden haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass die Migration im 19. Jahrhundert zu 20 bis 30 Prozent auf klimatische Bedingungen zurückzuführen war. Nach Prof. Dr. Rüdiger Glaser kam es es zu Kettenreaktionen: Schlechte Wetterbedingungen führten zu geringen Ernteeinträgen, steigenden Weizenpreisen und schließlich zur Migration.


27.11.2017

café iZi - Ein Beratungszentrum für zugewanderte Jugendliche

Unter dem Projektnamen café iZi betreibt der Evangelische Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main e.V. ein Beratungszentrum für zugewanderte Jugendliche in der Frankfurter Innenstadt. Das café iZi bündelt viele Beratungsangebote unter einem Dach. Der Verein ist mit seinem Jugendmigrationsdienst (JMD), Jugendintegrationskursen, der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule und mit dem Infopoint für das Landesprogramm InteA im café iZi aktiv.

Unterstützt und ergänzt wird das Beratungsangebot im Verbund mit anderen Trägern und Institutionen. So ist das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) mit einer eigenen Anlaufstelle, das Team der Jugendberufshilfe des Jugend- und Sozialamtes und KUBI, mit der KAUSA Servicestelle Frankfurt am Main, mit regelmäßigen Angebotszeiten im café iZi vertreten.


24.11.2017

Die vergessenen Kinder: Gutachten zum Geschwisternachzug

Eine aktuelle Studie im Auftrag von Save the Children Deutschland e.V. untersucht die juristischen Aspekte des Geschwisternachzugs nach Deutschland. "Die vergessenen Kinder: Gutachten zum Geschwisternachzug" analysiert in diesem Zusammenhang die Vereinbarkeit des deutschen Rechts mit höherrangigem Recht.

An den Geschwisternachzug sind strenge Auflagen geknüpft. Der Nachzug für Eltern ist bei den minderjährigen unbegleiteten Geflüchteten gestattet, der Geschwisternachzug ist allerdings stark eingeschränkt. Diese Situation stellt die Eltern häufig vor die Entscheidung, entweder dem einem Kind nach Deutschland zu folgen und so die anderen Kinder alleine im Ausland zu lassen oder sich zu trennen.

Zentrale Erkenntnis des Gutachtens ist, dass Grundgesetz, Europarecht und Völkerrecht das Kindeswohl ebenso wie das Recht auf familiären Schutz in allen staatlichen Entscheidungen als vorrangige Rechtsgüter beachten. Diese Anforderungen werden durch das Aufenthaltsgesetz nicht erfüllt.

Die gesamte Studie finden Sie hier.


24.11.2017

Metho­denbox für die Gründung oder Weiterentwicklung von Patenschaftsprojekten

Das Projekt "Landungsbrücken für Geflüchtete" der BürgerStiftung Hamburg hat eine Methodenbox für die Gründung oder Weiterentwicklung von Patenschaftsprojekten entwickelt. Die Box liefert neben zahlreichen methodischen und praxiserprobten Informationen, vielseitige Beispiele von gelungenen Projekten. Zudem wird ein Einblick in die Wirkung von Patenschaften sowie Voraussetzungen für ein erfolgreiches Projektmanagement gegeben.

 


24.11.2017

Wie gelingt Integration? Asylsuchende über ihre Lebenslagen und Teilhabeperspektiven in Deutschland

Der Forschungsbereich des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) ist gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung der Frage nachgegangen "Wie gelingt Integration? Asylsuchende über ihre Lebenslagen und Teilhabeperspektiven in Deutschland".

Im Rahmen von qualitativen Interviews wurden erwachsende Asylsuchende mit unsicherem Aufenthaltsstatus in Deutschland nach ihrer Lebenslage und ihrer Sicht in Bezug auf die Themen Wohnort, Zugang zur Arbeit und Ausbildung, sozialer Teilhabe sowie ihrer subjektive Wahrnehmung der Einteilung von Asylsuchenden nach Bleibeperspektive befragt.

Die Studie hat unter anderem ergeben, dass es wichtig sei, möglichst schnell Klarheit über den Aufenthaltsstatus zu erlangen sowie den Zugang zu Ausbildung und Beruf bedarfsgerechter zu gestalten. Darüber hinaus ist für die Asylsuchenden die soziale Teilhabe und Einbindung in die Gesellschaft eine entscheidende Ressource. Neben den zentralen Ergebnissen liefert das Gutachten Handlungsempfehlungen für die Akteurinnen und Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Zur gesamten Studie geht es hier.


23.11.2017

Peers Helfen – Selbstbestimmt im neuen Land

Die in Braunschweig und Wolfenbüttel ansässige Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V. ist eine Vermittlungs- und Koordinierungsstelle für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. In dem Projekt "Peers helfen – Selbstbestimmt im neuen Land" werden Menschen mit Fluchterfahrung zu ehrenamtlichen Peer-Beratern (m/w) geschult. Unter dem Motto "Geflüchtete beraten Geflüchtete" versuchen sie durch aktives Zuhören herauszufinden, welche Probleme andere Zugewanderte haben und wie sie Hilfestellung leisten können. Desweiteren ist es ihre Aufgabe, Geflüchtete in bestehende Ehrenämter zu vermitteln beziehungsweise neue Engagementfelder zu erschließen, die ihren Interessen entsprechen.


23.11.2017

Workshops "Menschen. Rechte. Vermitteln."

Am 02. Dezember 2017 findet in Hannover eine Veranstaltung der Bildungs- und Beratungsstelle "G mit Niedersachsen" zum Thema "Menschen. Rechte. Vermitteln. – Workshops zu Strategien und Stolpersteinen bei der Vermittlung von Menschenrechten im Migrationskontext" statt.

Das Engagement für Geflüchtete in Niedersachsen ist nach wie vor stark. Viele Geflüchtete haben vor und während der Flucht auf unterschiedliche Weise Menschenrechtsverletzungen erfahren. Umso wichtiger ist es, Schutz vor Rechtsverletzungen und Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben zu bieten. Doch wie gehe ich damit um, wenn mein Hilfsimpuls auf Abwehr oder Ablehnung beim Gegenüber trifft? Wo sind meine Grenzen, wo die meines Gegenübers?

Die Workshops richten sich an alle Interessierten und Engagierten.


22.11.2017

Destatis sieht weiterhin Nachteile bei Menschen mit Migrationshintergrund

Das Statistische Bundesamt (Destatis) stellte bei einigen zentralen Integrationsindikatoren deutliche Nachteile bei Menschen mit Migrationshintergrund fest. Die Integrationsindikatoren 2005-2016 in den zentralen Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt und Einkommen zeigen unverändert Unterschiede zwischen Personen mit oder ohne Migrationshintergrund.

So liegt beispielsweise der Anteil von jungen Menschen zwischen 18 und 24 Jahren ohne Schulabschluss bei Menschen ohne Migrationshintergrund bei 4 Prozent, bei den Personen mit Migrationshintergrund im Durchschnitt bei um die 10 Prozent. Ebenso sind in der Kategorie "Working Poor" erwerbstätige Bürgerinnen und Bürger ohne Migrationshintergrund mit 6,2 und von der Bevölkerung mit Migrationshintergrund mit 13,6 Prozent armutsgefährdet.


22.11.2017

Jobbörse für Geflüchtete und Migranten

Am 20. Februar 2018 findet in Berlin die 3. Estrel Jobbörse für Geflüchtete und Migranten statt. Die vom Estrel Berlin, der Bundesagentur für Arbeit und dem Jobcenter organisierte Veranstaltung eröffnet Arbeitssuchenden sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern die Möglichkeit zum persönlichen Austausch und zu Bewerbungsgesprächen. Interessierte können sich über das vielfältige Angebot informieren und nach geeigneten Ansprechpersonen für eine berufliche Integration suchen.

Eine Anmeldung für interessierte Ausstellerinnen und Aussteller ist noch bis zum 30. November 2017 möglich. Zur Anmeldung geht es hier.


21.11.2017

Arbeitshilfe: Datenschutz in der Migrationsberatung

Der Paritätische Gesamtverband hat eine Arbeitshilfe zum Datenschutz in der Migrationsberatung veröffentlicht. Die Broschüre soll die in der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderinnen und Zuwanderer (MBE) tätigen Fachkräften für die datenschutzrechtlichen Bestimmungen sensibilisieren und sie bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen. Neben der Einführung in grundsätzliche Voraussetzungen werden Situationen und Fragen der praktischen Arbeit beantwortet.

Die Arbeitshilfe finden Sie hier.


21.11.2017

Workshops: "cross-culture individuals" (CCI)

"cross-culture individuals" (CCI) sind Menschen, die es geschafft haben, sich aus den Bestandteilen mehrerer Kulturen ein persönliches Mosaik zu gestalten. Mit den dazugehörigen Kompetenzen sind sie in der Lage, sich in allen über 2.000 Kulturen der Welt zuhause zu fühlen.

Zunehmend begegnen wir fremden Kulturen heute auch zuhause, und zwar nicht mehr nur, weil wir beruflich oder urlaubsmässig zu ihnen gehen, sondern auch, weil sie zu uns kommen. "cross-culture individuals" reagieren auf die sich dabei ergebenden Begegnungen mit freudiger Erregung, statt Unsicherheit oder Angst. Sie geniessen die Ambivalenz dieser Begegnungen, die andere Menschen fürchten.Seit über 30 Jahren werden Entwicklungshelfer, Blauhelme und Diplomaten durch CCI-Schulung auf ihren ersten Einsatz vorbereitet.

In den Workshops der "KulturenWerkstatt" kann jede/r diese Kompetenzen entwickeln. So vorbereitet können wir Integration nicht nur zulassen oder unterstützen, sondern selbst von ihr profitieren.


20.11.2017

Menschen verbinden Menschen

"Menschen verbinden Menschen" ist ein Projekt, das die Bürgerinnen und Bürger Hannovers dabei unterstützt, eine Vielzahl Geflüchteter in die Stadtgesellschaft zu integrieren. Integration findet in der Nachbarschaft und auf Augenhöhe statt. Die Geflüchteten werden von einer Patin oder einem Paten auf ihrem individuellen Weg in den Alltag begleitet – beim Erlernen der deutschen Sprache, bei Behördengängen oder den ersten Schritten in die Arbeitswelt, bei der Suche nach einer passenden Kita oder Schule, beim Finden interessanter Freizeitaktivitäten und Kulturangebote. Das Freiwilligenzentrum übernimmt die Aufgabe, ehrenamtliche Patinnen und Paten zu finden, sie zu schulen und sie in ihren Einsatz zu begleiten: individuell oder in Kooperation mit einem spezialisierten Patenprojekt in Hannover.


20.11.2017

"Stärken. Bilden. Vernetzen." – Welchen Beitrag kann politische Jugendbildung für die Teilhabe junger Geflüchteter leisten?

Das Projekt Empowered by Democracy veranstaltet am 08. Dezember 2017 eine Tagung mit dem Titel "Stärken. Bilden. Vernetzen.“ – Welchen Beitrag kann politische Jugendbildung für die Teilhabe junger Geflüchteter leisten?". Die Veranstaltung richten sich insbesondere an Teilnehmende aus der schulischen und außerschulischen politischen Bildungspraxis, aus Migrantinnen- und Migrantenselbstorganisationen, aus der Flüchtlingshilfe, aus der Zivilgesellschaft sowie an alle Interessierte. Gemeinsam sollen Wege und Herausforderungen der politische Bildung und deren Einfluss auf junge Geflüchtete ermittelt und diskutiert werden.

Daneben dient die Tagung als Auftaktveranstaltung für den Beginn des gleichnamigen bundesweiten Modellprojekts.

Zur Anmeldung geht es hier.


17.11.2017

Human Flow - Dokumentarfilm von Ai Weiwei

Ai Weiwei veröffentlicht mit seiner neuen Dokumentation "Human Flow" einen Kinofilm zu den aktuellen globalen Migrationsbewegungen in 23 Ländern dieser Welt. Er erzählt die bewegenden Geschichten geflüchteter Menschen von Deutschland über Griechenland und Israel bis hin zu Kenia. Ai Weiwei begleitete die Menschen auf ihren unterschiedlichen Wegen und in ihren jeweiligen Lebenssituationen. Ai Weiwei wirft mit seinem Film eine entscheidende Frage auf: Wird unsere globale Gesellschaft es schaffen, sich von Furcht, Isolation und Eigennutz zu lösen und einen Weg der Offenheit, Freiheit und des Respekts für Menschlichkeit einschlagen?

Den Trailer finden Sie hier.

Die Süddeutsche Zeitung hat mit Ai Weiwei über die Dokumenation gesprochen. Zum Interview geht es hier.


17.11.2017

Flüchtlinge in Deutschland - Mundgesundheit, Versorgungsbedarfe und deren Kosten

Die Universität Greifswald hat gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, der Bundeszahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung eine Studie zum Thema: "Flüchtlinge in Deutschland - Mundgesundheit, Versorgungsbedarfe und deren Kosten" veröffentlicht. Analysiert wurden die wesentlichen Mundgesundheitsprobleme und die Kosten einer Therapie von Menschen zwischen 3 bis 65 Jahren.

Die Untersuchung hat unter anderem ergeben, dass die Mundgesundheit der geflüchteten Menschen auf dem Stand der Bevölkerung vor ungefähr 30 Jahren liegt. Gerade die jungen Menschen weisen einen deutlich höheren Kariesbefall auf. Nach Meinung der Forscherinnen und Forscher kann dieser Entwicklung mit ausreichend Prävention und Prophylaxe erfolgreich entgegengewirkt werden.

Die gesamte Studie finden Sie hier.


17.11.2017

BarCamp "WeStartUp! - Geflüchtete aktiv und kreativ in Wirtschaft und Gesellschaft

Am 02. Dezember 2017 findet in Hannover ein BarCamp mit dem Titel: "WeStartUp! - Geflüchtete aktiv und kreativ in Wirtschaft und Gesellschaft" statt. Die von der Initiative Gemeinsam.Welten.Teilen! organisierte Veranstaltung bietet Geflüchteten sowie haupt- und ehrenamtlich Engagierten die Möglichkeit sich aktiv auszutauschen und gemeinsam zu diskutieren. Die Konferenz soll geflüchteten Menschen Möglichkeiten und Perspektiven für eine berufliche Teilhabe und den Einsatz eigener Stärken aufzeigen sowie die Teilnehmenden und ihre Ideen zusammenbringen.

Zur Anmeldung geht es hier.

 


16.11.2017

Integrationsindikatoren 2005-2016: Menschen mit Migrationshintergrund haben weiterhin Nachteile

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/11/PD17_413_12521.html

16.11.2017

7. Modul der "Transkulturellen Theaterarbeit" | Das Eigene und das Fremde - eine psychosoziale Konfliktanalyse

 

Liebe Interessierte,

in eigener Sache:

wir freuen uns, dass wir für unser 7. Modul der "Transkulturellen Theaterarbeit" nun Lenssa Mohammed und Ender Cetin als Referenten_in gewinnen konnten.

Ich möchte allen, die sich im transkulturellen beruflichen Kontext bewegen dieses Modul wärmstens empfehlen. Das gute: es gibt noch freie Plätze:

Das Eigene und das Fremde - eine psychosoziale Konfliktanalyse

24.11.2017-26.11.2017

Die Frage was gehört zu Deutschland und was nicht? bzw. welche Werte und Verhaltensweisen sind 'eigen' und welche sind 'fremd'? wird in Deutschland und Europa mit zunehmender Intensität verhandelt. Im Fokus steht häufig der Islam, als das Fremde. Professionelle u.A. aus den Bereichen Kultur, Bildung und psychosozialer Arbeit sind oft diejenigen, die in ihrer unmittelbaren Arbeit mit unterschiedlichen Werten und Vorstellungen konfrontiert werden und sich berechtigterweise fragen, wie man damit am besten umgeht. Dabei ist oftmals der erste Impuls sich mit dem "Fremden" stärker auseinanderzusetzen z.B. mit Muslimen und ihrem Glauben. Diese Herangehensweise ist jedoch einseitig und ermöglicht wenig Handlungsspielraum,  da sie das Eigene und auch gesellschaftliche Dynamiken vernachlässigt. Im Workshop Das Eigene und das Fremde - eine psychosoziale Konfliktanalyse möchten wir daher gemeinsam konkrete Konflikte definieren, mit denen sich Professionelle in ihrer Arbeit konfrontiert sehen und herausarbeiten welche persönlichen und gesellschaftlichen Dimensionen in diesen Konflikten eine Rolle spielen. Durch Aufstellungsübungen und Rollenspiele werden wir die Konfliktdynamiken analysieren und gemeinsam herausarbeiten, wie ein produktiver Umgang mit den Konfliktdynamiken aussehen könnte.

Der Auftakt der Veranstaltung wird ein begleiteter Moscheebesuch in der Sehitlik Moschee am Columbiadamm stehen. Der Besuch wird durch den islamischen Theologen und Erziehungswissenschaftler Ender Cetin begleitet und es wird die Möglichkeit geben im Anschluss ins Gespräch zu kommen und spezifische Fragen zu stellen.

Ender Cetin ist islamischer Theologe und Erziehungswissenschaftler. Er hat langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen unter anderem zum Thema De-radikalisierung. Im Rahmen von Workshops mit Professionellen aus verschiedensten Bereichen und anderen Interessierten klärt er regelmäßig über den Islam auf und bietet Raum für Fragen und Diskussion.

Lenssa Mohammed ist Sozialpsychologin und systemische Familientherpeutin (i.A.). Sie hat langjährige Erfahrung in der psychosozialen Arbeit in Konflikt- und Krisengebieten. Momentan arbeitet sie als selbstständige Therapeutin und Dozentin in Berlin.

Wann:

Freitag     16.30h  - max. 19.30h Moscheebesuch und anschließender Austausch, Columbiadamm 128 Berlin

Samstag   10.00h  - 18.00h, Wiclefstr. 17 Berlin

Sonntag   10.00h  -15.00h, Wiclefstr. 17 Berlin

Wo

Freitag: Columbiadamm 128, 10965 Berlin

Samstag und Sonntag: Wiclefstr. 17, 10551 Berlin

Gebühren: 229 Euro

Anmeldung: gersch@interkulturellaktiv.de

Mit freundlichen Grüßen,

Indre Bogdan
- Theaterpädagogin (B.A.) -


16.11.2017

Studie: Langfristige Folgen von Flucht und Vertreibung auf die Betroffenen

Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hat im Rahmen einer aktuellen Studie die langfristigen Folgen und Auswirkungen von Flucht und Vertreibung auf die Betroffenen untersucht. In diesem Zusammenhang wurden auf Grundlage von Daten der Deutschen Rentenversicherung die Erwerbsbiografien von Vertriebenen der Jahre 1944 bis 1950 mit einer westdeutschen Vergleichgruppe gegenüber gestellt.

Die Studie hat langfristig negative Effekte für die Geflüchteten und Vertriebenen ermittelt. Eine Flucht oder  Vertreibung verkürzt demnach die Lebenserwartung der Betroffenen. Dem Entgegenwirken könne allerdings eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt.

Die gesamte Studie finden Sie hier. (Nur in englischer Sprache erhältlich)

 

 

 


16.11.2017

Mikrokredite für Geflüchtete

Die Invetitionsbank Berlin (IBB) bietet Geflüchteten die Möglichkeit sich mit Hilfe des Programms "Mikrokredite aus dem KMU-Fonds" selbstständig zu machen. Mit maximal 25.000 Euro und im Rahmen eines einfachen Antragsverfahrens sowie der Einbindung von Kooperationspartnerinnen und -partnern werden die Antragsberechtigten bei ihrem Gründungsvorhaben unterstützt und aktiv betreut. Antragsberechtigt sind geflüchtete Menschen mit einem befristetem Aufenthaltstitel und einer Niederlassungserlaubnis. Durch die Öffnung des Programms soll die hohe Gründungsaffinität und das Talent zur Selbstständigkeit gefördert werden.

 


15.11.2017

Internetportal: Migration und Gesundheit

Das neue Internetportal: "Migration und Gesundheit" des Bundesministeriums für Gesundheit bietet Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten sowie haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern einen breiten Überblick rund um die Gesundheit sowie das Gesundheitswesen in Deutschland geben. Im Rahmen der Plattform werden zahlreiche mehrsprachige Informationen unter anderem zu den Themen "Gesundheit", "Pflege" und "Sucht" gebündelt. Die Nutzerinnen und Nutzer finden themenbezogene Aufklärungsbroschüren, Informationsblätter und weiterführende Links. Das Portal unterstützt Migrantinnen und Migranten beim erleichterten Zugang zur Gesundheitsversorgung.


15.11.2017

Zertifikatsstudium Migration und Integration

Die Universität Tübingen und das Institut für Fort- und Weiterbildung (ifw) der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg bieten ein Zertifikatsstudium Migration und Integration an. Im Rahmen von sechs Modulen, die sich über ein Jahr verteilen, wird Fachkräften mit beruflicher Erfahrung im Bereich Migration und Integration ermöglicht aktuelles themenspezifisches Forschungswiessen zu den eigenen Praxiserfahrungen in Bezug zu setzen.

Ziel der wissenschaftlichen Weiterbildung soll eine Professionalisierung im Umgang und den Herausforderungen mit kultureller und religiöser Vielfalt sein.


14.11.2017

Materialien: Refugee Trauma Help

Dr. Birgit Kracke, Fachärztin für Psychiatrie/Psychotherapie, stellt auf der Webseite "Refugee-Trauma-Help" zahlreiche Materialien für die Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten zur Verfügung. Zur Linderung akuter Symptome werden neben Informationsmaterialien Anleitungen für Text- und Audio-Übungen sowie Aufklärungsmaterialien für Betroffene und Helferinnen und Helfern angeboten. Die mehrsprachigen Unterlagen sollen im Vorfeld einer psychotherapeutischen Behandlung als Soforthilfemaßnahme eingesetzt werden können.

 


14.11.2017

Wie die Integration Geflüchteter in den Kommunen gelingen kann

Die offene Vortrags- und Dialogreihe "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte" des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) beschäftigt sich am 13. Dezember 2017 in Berlin mit Fragen der langfristig gelingenden Integration. Unter dem Titel "Wie die Integration Geflüchteter in den Kommunen gelingen kann" stellt Difu einige aktuelle themenspezifische Aktivitäten vor. Neben der Präsentation einer neuen Publikation "Der lange Weg vom Ankommen zum Bleiben – Zuwanderung und Integration von Geflüchteten in Kommunen ", besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit sich auszutauchen und gemeinsam zu diskutieren.

Zur Anmeldung der kostenfreien Veranstaltung geht es hier.


13.11.2017

Handlungsempfehlungen zu Konflikten in Unterkünften für Geflüchtete

Auf Grundlage einer Studie des BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn—Bonn International Center for Conversion) zu "Konflikten in Unterkünften in NRW" wurden mehrsprachige Handlungsempfehlungen für ein konfliktfreieres Zusammenleben (in Unterkünften) veröffentlicht.

Im Rahmen der vorangegangenen Untersuchung analysierten die Forscherinnen und Forscher anhand von Gesprächen mit über 220 Menschen die Art der Konflikte vor Ort und identifizierten mögliche Vermeidungsstrategien. Die auf diese Weise ermittelten Ergebnisse sehen unter anderem eine transparentere Gestaltung der Asylverfahren, mehr Mitbestimmungsrechte der Bewohnerinnen und Bewohner sowie einen besseren Schutz für Opfern von Gewalt, vor.

Die deutschsprachigen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

 


13.11.2017

8. Webinar der Reihe "Extremistische Radikalisierung"

Am 27. November 2017 findet das 8. und damit letzte Webinare der diesjährigen Reihe "Extremistische Radikalisierung - Herausforderungen für Kommunen und Möglichkeiten der Prävention" statt. Im Rahmen des einstündigen Webinars (16 bis 17 Uhr) befassen sich die Referenten mit dem Thema der "Radikalisierung und De-Radikalisierung im Strafvollzug". Neben einem Überblick zur Situation in deutschen Justizvollzugsanstalten wird der Frage nachgegangen, wie der Justizvollzug sowohl zur De-Radikalisierung als auch zur Prävention von Radikalisierung beitragen kann.

Zur Anmeldung des kostenfreien Webinars geht es hier.

Weitere Informationen stehen Ihnen in unserem Blog zur Verfügung.


10.11.2017

Neues Hilfe-Portal: About Help in Germany

Das UNHCR hat ein neues Hilfe-Portal mit zahlreichen Informationen und nützlichen Adressen für Asylsuchende und Geflüchtete in Deutschland veröffentlicht. Die mehrsprachige Plattform bietet den Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit sich insbesondere zu den Themen Asylverfahren, zuständige Behörden sowie ihren Rechten und Pflichten zu informieren. Die Webseite beantwortet eine Vielzahl an Fragen und verweist zudem auf weiterführende Informationen.


10.11.2017

Wege in den Journalismus schaffen

Die Neuen Deutschen Medienmacher (NDM) fördern Nachwuchsjournalistinnen und Nachwuchsjournalisten mit Migrationshintergrund sowie Menschen mit Fluchterfahrung im Rahren eines jährlichen Mentorenprogramms.

Noch bis zum 30. November 2017 können sich alle interessierten Medienschaffenden mit Einwanderungsgeschichte für das einjährige Programm bewerben. Die Teilnehmenden werden während des Programms jeweils durch einen Mentor oder eine Mentorin unterstützt und beraten. Zudem werden durch Seminare und Redaktionsbesuche wesentliche Grundlagen und praktische Erfahrungen vermittelt. Abgerundet wird das Programm durch ein gemeinsamens Medienprojekt aller Teilnehmenden.

Die Ausschreibung finden Sie hier.


10.11.2017

Erste Wege in Deutschland

Ab sofort ist die Miniserie "Erste Wege in Deutschland" des Goethe-Instituts auch als App verfügbar. Mit Hilfe der Miniserie sollen geflüchtete Menschen bei der Erstorientierung und dem Ankommen in Deutschland unterstützt werden. Anhand kurzer Filme werde verschiedene Alltagssituationen nachgestellt und entsprechende Begleitübungen im Zusammenhang mit den kurzen Clips angeboten. Die Serie ermöglicht es den Geflüchteten einen ersten Überblick zu typischen Situationen, sei es beim Arzt oder im Straßenverkehr, zu bekommen und diese spielerisch kennenzulernen.

Zur App geht es hier.


09.11.2017

Empowerment von besonders schutzbedürftigen Geflüchteten

Der AWO Bundesverband e.V. hat eine Handreichung mit Informationen rund um die Themen sexuelle Identität und geschlechtliche Vielfalt für die Arbeit in Einrichtungen und zur Sensibilisierung von Fachkräften veröffentlicht. Unter dem Titel "Empowerment von besonders schutzbedürftigen Geflüchteten - Informationen zur Sensibilisierung der Einrichtungen für die Belange von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und inter*geschlechtlichen (queeren) Geflüchteten" sollen entsprechende Bedarfe und Herausforderungen aufgezeigt werden. Darüber hinaus werden Handlungsaufforderungen und Aufgaben für die einzelnen Fachkräfte (der Arbeiterwohlfahrt) formuliert und Möglichkeiten für eine aktive Einbeziehung der Thematik in die Arbeit gegeben.

Zur Broschüre geht es hier.


09.11.2017

Fachtagung "GEFLÜCHTETE mit Behinderung" - Betroffene kommen zu Wort

Am 28. November 2017 findet in Kiel eine Fachtagung "GEFLÜCHTETE mit Behinderung" - Betroffene kommen zu Wort" statt. Die unter anderem von der Diakonie Schleswig-Holstein und dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung Schleswig-Holstein organisierte Veranstaltung möchte sich gemeinsam mit geflüchteten Menschen mit Behinderung sowie den zuständigen Fachkräften über gesammelten Erfahrungen und Perspektiven austauschen. Kollektiv soll ermittelt werden, welche Schritte für eine positive Weiterentwicklung der Zusammenarbeit notwendig sind und welche künftigen Ziele festgeschrieben werden können.

Nähere Informationen finden Sie hier.


08.11.2017

Deutscher Integrationspreis

Noch bis zum 27. November 2017 können sich Projekte und Initiativen, die sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, Teilhabechancen und die demokratische Beteiligung in Deutschland einsetzen, für den Deutschen Integrationspreis bewerben. Die zweite Ausschreibung der Hertie-Stiftung richtet sich speziell an Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund, die sich selbst aktiv in Integrationsprojekten engagieren.

Der in zwei Phasen geteilte Preis startet mit einem einmonatigen Crowdfunding-Contest, in dessen Rahmen die erfolgreichsten Projekte mit den meisten Unterstützerinnen und Unterstützern ermittelt werden. Aus den Gewinnerinnen und Gewinnern des Contests ermittelt die Stiftung anschließend, welche Projekte mit dem Preis ausgezeichnet werden.

 


08.11.2017

Glaube, Moral, Recht: Was bietet uns Orientierung in der Vielfalt

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde,

wir möchten Sie gerne einladen, an unserer öffentlichen Diskussionsveranstaltung „Glaube, Moral, Recht: Was bietet uns Orientierung in der Vielfalt?“ am 30. November 2017 um 19 Uhr im Rahmen des Projekts "PRO Prävention – gegen (religiös begründeten) Extremismus" teilzunehmen. Die Veranstaltung findet statt im Kreistagssitzungssaal im Kreishaus in Dietzenbach. Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Die Diskussion geht von der Beobachtung aus, dass in unserer pluralistischen Gesellschaft, Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen über Gott und die Welt ihr Leben täglich miteinander, nebeneinander oder in Abgrenzung zueinander gestalten. Die Lebensentwürfe und Werte unterscheiden sich und das unabhängig von Herkunft und Glaube. Dass diese Vielfalt aber auch Konflikte birgt, zeigen aktuell Prozesse von gesellschaftlicher Polarisierung und Konflikte rund um Fragen von Religion und (Leit-)Kultur. Die Frage, die im Zentrum der Veranstaltung steht ist, was hält unsere Gesellschaft zusammen? Was sind die verbindenden Werte und Normen? Diese Fragen betreffen jede/n Einzelne/n als Bürgerin bzw. Bürger in diesem Land und sie bedürfen wohlüberlegter und möglichst klarer Antworten.

Wir freuen uns, dass wir für die Diskussion auf dem Podium und mit dem Publikum mit Prof. Dr. Susanne Schröter (Universität Frankfurt), Prof. Dr. Thomas Fischer (Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof a.D.), Prof. Dr. Gert Pickel (Universität Leipzig) und der Moderatorin Hadija Haruna-Oelker (Hessischer Rundfunk) vier hochkarätige und einschlägige Expertinnen und Experten gewinnen konnten.

Wir laden Sie herzlich ein, an der Diskussion teilzuhaben und sich bis zum 10. November 2017 per E-Mail unter propraevention@kreis-offenbach.de oder per Fax unter +49 6074 8180-4918 anzumelden.

Hier finden Sie das entsprechende Anmeldeformular.


07.11.2017

BKA: Jeden Tag ein Anschlag auf Asylbewerberheime

Neuste Zahlen des Bundeskriminalamts (BKA) belegen, dass es statistisch gesehen nahezu jeden Tag zu einem Anschlag auf ein Asylbewerberheim in Deutschland kommt. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" - der aktuelle Zahlen einer Auswertung des BKA vorliegen - berichtet, kam es in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 zu insgesamt 211 Übergriffen. Dabei seien bei den meisten Straftaten rechtsradikale Hintergründe ermittelt worden. Die Straftaten reichen von Sachbeschädigung und Propaganda bis hin zu Brandstiftungen.

Festgestellt wurde allerdings auch, dass die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen sind. Im vergleichbaren Zeitraum des Jahres 2016 kam es zu insgesamt 866 Angriffen und damit zu viermal so vielen Übergriffen.


07.11.2017

Interaktive Karte: " Migration.Integration.Regionen"

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die interaktive Karte "Migration.Integration.Regionen" veröffentlicht. Die Karte liefert eine geografische Übersicht über die regionale Verteilung von Ausländerinnen und Ausländern sowie Schutzsuchenden in Deutschland. Mit ihrer Hilfe können migrations- und integrationsspezifische Daten für entsprechende regionale Analysen und Vergleiche einfach und unkompliziert herangezogen werden.

Es stehen detaillierte Daten aus den Bereichen Ausländeranteil nach der Bevölkerungsfortschreibung, Ausländische Bevölkerung nach dem Ausländerzentralregister, Schutzsuchende nach dem Ausländerzentralregister und Ausländerinnen und Ausländer am Arbeitsmarkt nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung.


07.11.2017

Soziale Arbeit mit Geflüchteten

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat eine Publikation zum Thema "Soziale Arbeit mit Geflüchteten - Strukturen, Konzepte und Perspektiven" veröffentlicht. Im Rahmen der Expertise wird das neue Spannungsfeld der Sozialen Arbeit, namentlich dem Spagat zwischen der Integrationsarbeit und Zusammenarbeit mit Geflüchteten sowie der Bindung an die restriktiven gesetzlichen Rahmenbedingungen, analysiert. Neben den aktuellen empirischen Ergebnissen zur Lebenssituation von Geflüchteten veranschaulicht das Gutachten die grundlegenden Handlungsfelder der Sozialen Arbeit. Dabei werden Konzepte in den einzelnen Bereichen näher dargestellt und entsprechende Handlungsansätze aufgezeigt.

Die gesamte Publikation finden Sie hier.


06.11.2017

Datenbank Eine Welt der Vielfalt

http://www.ewdv-diversity.de/

06.11.2017

Integrationskurse für gehörlose und schwerhörige Flüchtlinge sowie Migrantinnen und Migranten

Die Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige ist als Integrationskursträger durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) anerkannt und führt schon seit vielen Jahren als einziger Träger in Hessen Integrationskurse für gehörlose und schwerhörige Flüchtlinge sowie Migrantinnen und Migranten durch. Die Teilnehmenden, die aus vielen verschiedenen Ländern kommen, lernen dabei die Deutsche Gebärdensprache und die Deutsche Schriftsprache parallel, der Kurs ist also bilingual aufgebaut. Die Kurse finden unter der Federführung unserer Gebärdensprachdozentinnen Frau Andrea Kaiser und Frau Daniela Makey, die beide durch das BAMF als Dozentinnen für Deutsch als Fremdsprache zertifiziert sind, dreimal in der Woche für insgesamt etwa 1,5 Jahre statt.

 

 


03.11.2017

Grenzenloser Salafismus - Grenzenlose Prävention?

Vom 04. bis 05. Dezember 2017 findet in Mannheim eine Fachtagung zum Thema "Grenzenloser Salafismus - Grenzenlose Prävention?" statt. Die von der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg organisierte Veranstaltung befasst sich mit Wegen und Ansätzen für eine gelingende Radikalisierungsprävention. Dabei sollen insbesondere auch internationale Präventionsansätze beleuchtet werden. Im Rahmen von Vorträgen und Workshops soll eine Bestandaufnahme der aktuellen Entwicklungen vorgenommen sowie der fachliche Austausch und eine internationale Vernetzung befördert werden.

Das Programm finden Sie hier.


03.11.2017

Ehrenamtliche Arbeit im Bereich der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten

Die IQ Fachstelle Einwanderung hat ein Working Paper zum Thema "Ehrenamtliche Arbeit im Bereich der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten" veröffentlicht. Die Publikation setzt sich mit den aktuellen Diskussionen, der Rolle der Freiwilligenarbeit sowie den bestehenden Herausforderungen für die ehrenamtlich Tätigen bei der beruflichen Integration Geflüchteter auseinander.

Das gesamte Working Paper finden Sie hier.


03.11.2017

Fachtag "Geschlechtergleichstellung im Migrationskontext gelingend gestalten"

Die Vermittlung der Gleichstellung der Geschlechter in einer vielfältigen Gesellschaft schließt an Debatten um eigene und andere kulturelle Werte und Prägungen an. Eine Verständigung über Werte und Rechte ist für unser Zusammenleben von zentraler Bedeutung. Am 28. November 2017 findet in Hannover ein Fachtag der niedersachsenweite Bildungs- und Beratungsstelle zu Geschlechtergleichstellung und Migration "G mit Niedersachsen" zum Thema "Geschlechtergleichstellung im Migrationskontext gelingend gestalten" statt. 

Im Rahmen der Veranstaltung werden gemeinsam mit den Teilnehmenden – auch mit Blick auf die praktische Arbeit – vielfältige Aspekte beleuchtet, wie unsere Gesellschaft geschlechtergerecht und integrativer gestaltet werden kann. Das breite Vortrags- und Workshop-Programm aus Wissenschaft und Praxis richtet sich an alle Akteurinnen und Akteure der Arbeitsfelder Flucht, Migration, Gleichstellung und Teilhabe.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.


02.11.2017

Theaterfestival Made in Germany

Vom 22. bis 26. November 2017 findet in Stuttgart zum fünften Mal das Theaterfestival Made in Germany statt. Das vom Forum der Kulturen e.V. und neun weiteren Partnerinnen und Partnern organisierte Festival präsentiert interkulturelle Produktionen aus ganz Deutschland. Gezeigt wird eine vielseitige Auswahl aus Stücken von klassischen Sprechtheater über Musik- und Tanztheater bis hin zu Kinder- und Jugendtheater. Ebenso variationsreich ist die Größe der einzelnen Produktionen - sie reicht von Projekten freier Kunstschaffender bis hin zu Inszenierungen von Theaterhäusern.

Zum Ticketverkauf für das Festival geht es hier.


02.11.2017

Sprachanker - Materialien für Deutschkurse

Das Qualifizierungsangebot "Sprachanker" des Bildungswerks der Erzdiözese Köln e.V. bietet (ehrenamtlichen) Lehrkräften und Kursleiterinnen und Kursleitern von Deutschkursen Materialien für ihre Arbeit mit Geflüchteten. Neben einem Startset "Gekonnt durch die erste Kurszeit" hat das Bildungswerk eine Handreichung "Gewusst wie" für die Gestaltung von Deutschkursen veröffentlicht. Im Rahmen der einzelnen Publikation werden den Nutzerinnen und Nutzern unter anderem zahlreiche Anregungen für die Praxis, Vorlagen für Übungsblätter und Erklärungsideen an die Hand gegeben werden. 

Die Materialien stehen allen thematisch befassten haupt- und ehrenamtlichen Fachkräften zum kostenfreien Download bereit.


01.11.2017

Antisemitismus und Migration

Im Rahmen der Publikationsreihe "Bausteine" hat das Projekt "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" einen aktuellen Text von Dr. Michael Kiefer zum Thema "Antisemitismus und Migration" veröffentlicht. Der Islamwissenschaftler befasst sich in seinen Ausführungen zu der Thematik neben den Begriffsbestimmungen mit dem Verhältnis von Antisemitismus zum Islam sowie mit der Einstellung junger Muslime. Die Publikation bietet Unterstützung für die pädagogische Diskussion und liefert zehn pointierte Thesen für den Umgang mit islamisiertem Antisemitismus.

Die komplette Publikation finden Sie hier.


01.11.2017

Qualifizierungsprogramm Civil Academy

Das Qualifizierungsprogramm "Civil Academy" bietet pro Jahr 48 jungen Stipendiatinnen und Stipendiaten die Möglichkeit ihre eigenen Ideen in ein erfolgversprechendes Projekt zu verwandeln. Im Rahmen eines an drei Wochenenden stattfindenden Programms wird den Teilnehmenden umfangreiches praktisches Wissen und Methoden für die eigene Arbeit von Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft und dem zivilgesellschaftlichen Bereich vermittelt. Gemeinsam werden die Schritte von der eigenen Idee über eine erfolgreiche Projektplanung bis hin zu einem gelingenden Projekt erarbeitet.

Eine Bewerbung für die 26. Runde ist hier bis zum 10. Dezember 2017 möglich.

 

 


31.10.2017

Demokratisch Handeln - Ein Wettbewerb für Jugend und Schule

Bis zum 30. November 2017 können sich alle allgemeinbildenden Schulen in Deutschland für den Wettbewerb "Förderprogramm Demokratisch Handeln" bewerben. Unter dem Motto "Gesagt! Getan: Gesucht werden Beispiele für Demokratie. In der Schule und darüber hinaus" sucht der Förderverein Demokratisch Handeln e.V. Initiativen und Aktivitäten von Schülerinnen und Schülern, die sich mit Themen aus dem Alltag von Schule und Jugendarbeit befassen.

Fünfzig Projekte werden zur Teilnahme an der „Lernstatt Demokratie“ ausgewählt. Dort können die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse präsentieren sowie gemeinsam an Themen und Formen demokratischen Engagements arbeiten.

Den Flyer des Wettbewerbs finden Sie hier.


30.10.2017

Leitfaden zur Beratung von Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und Flucht

Der Caritasverband für die Diözese Osnabrück hat gemeinsam mit der Passage gGmbH einen Leitfaden zur Beratung von Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und Flucht veröffentlicht.

Im Rahmen der Arbeitshilfe werden die für die Beratungsarbeit von Menschen mit einer Behinderung spezifischen Besonderheiten etwa im Aufenthaltsrecht, bei der Inanspruchnahme von Sozialleistungen oder aber die Voraussetzungen, die für eine berufliche und gesellschaftliche Teilhabe gelten, aufgezeigt. Der Leifaden soll einen Einstieg in das Themenfeld bieten und einen Überblick zu den rechtlichen Voraussetzungen insbesondere für die Migrationssozialarbeit und die Behindertenhilfe ermöglichen.


27.10.2017

Kostenfreies Lernspiel rund um das Thema Pflege

Die IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch hat eine App zum spielerischen Erlernen der berufsspezifischen Sprache in der Pflege veröffentlicht. Im Rahmen des kostenfreien Lernspiels "Ein Tag Deutsch - in der Pflege" können Nutzerinnen und Nutzer mithilfe von Übungen zu Kommunikation, Wortschatz, Struktur und Aussprache ihre Deutschkenntnisse verbessern und ausbauen.

Anhand von interaktiven Aufgaben werden Alltagssituationen nachgestellt und Dialoge mit unterschiedlichen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner geübt. Daneben stehen den Nutzerinnen und Nutzern ein Wörterbuch und weiterführende Informationen zur Verfügung.

Die App eignet sich für Deutschlernende des Levels B1.


27.10.2017

New Connections: Plattform für Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Kulturen

Das boat people projekt veranstaltet gemeinsam mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und dem Landesverband Freier Theater in Niedersachsen e.V. vom 30. November bis 01. Dezember 2017 in Wolfenbüttel ein Netzwerktreffen für Theaterschaffende aus verschiedenen Kulturen. Das Seminar "New Connections. Künstlerisches Netzwerktreffen" soll eine Plattform für Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Kulturen bieten. Die einzelnen Kunstschaffenden sollen zu einem gegenseitigen Austausch und mit der Möglichkeit neuer Kooperationen und gemeinsamer Projektarbeit zusammengebracht werden.

Zum Programm der Veranstaltung geht es hier.


27.10.2017

Förderung: Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert individuelle Fort- und Weiterbildungen für zugelassene Integrationslehrkräfte im Bereich der "Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten". Ziel ist es die Lehrkräfte der Integrationskurse für den Umgang mit traumatisierten Geflüchteten zu sensibilisieren und ihnen Hilfsmittel für die Arbeit zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen zu den Förderrichtlinen und eine Liste von Trägern anerkannter Fortbildungen finden Sie hier.


26.10.2017

Materialien zum Thema Gesundheitsförderung für geflüchtete Menschen

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg hat im Rahmen ihres REFUGIUM-Programms Informationsfaltblätter für Geflüchtete sowie Manuale für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum Thema Gesundheitsförderung veröffentlicht.

Die mehrsprachigen Flyer befassen sich unter anderem mit der psychischen Gesundheit, der Mundgesundheit und den Themen Ernährung und Bewegung. Dabei bieten die einzelnen Materialien einfache Erklärungen und Empfehlungen, die anhand von Bildern verdeutlicht werden.

Die Leifäden unterstützen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren bei der Durchführung von Workshops in den Flüchtlingsunterkünften. Sie stellen einen detaillierten Plan zum didaktischen und methodischen Vorgehen bereit.

Die Materialien stehen zum kostenfreien Download zur Verfügung.


26.10.2017

Lernportal: A1-Deutschkurs

Der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) e.V. hat eine kostenfreie A1-Online-Deutschkurs für Anfänger veröffentlicht. Die interaktive Plattform soll entweder als Vorbereitung und Ergänzung zu einem Deutschkurs oder aber von Selbstlernern ohne aktuellen Zugang zu Sprach- oder Integrationskursen genutzt werden. Das niedrigschwellige Angebot bietet neben unterschiedlichen Aufgabentypen in den Bereichen Lesen, Schreiben, Hörverstehen und Sprechen regelmäßige Tests zur Überprüfung der eigenen Fortschritte an.

Weitere Angebote sind bereits in Planung.


25.10.2017

Neues Internetportal: Rumours about Germany

Das Auswärtige Amt hat im Rahmen seiner seit Ende 2015 laufenden Aufklärungskampagne "Rumours about Germany" ein neues Internetportal veröffentlicht. Das Portal setzt sich mit Gerüchten und falschen Informationen rund um das Thema "Flucht nach Deutschland" auseinander. Mithilfe der Kampagne sollen die fluchtwilligen Menschen bereits in ihren Heimatländer aufgeklärt und die von Schleppern gestreuten Falschinformationen entkräftet werden. Den Nutzerinnen und Nutzern des Portals werden in mehreren Sprachen die tatsächlichen und rechtlichen Voraussetzungen für eine Einreise und den Aufenthalt in Deutschland dargestellt. Die fluchtwilligen Menschen sollen eine realistische Überblick zu den Risiken und Voraussetzungen für eine Flucht bekommen. Menschen, die sich bereits auf der Flucht befinden, bekommen zudem Informationen zu Handlungsoptionen und bestehenden Rechten.


25.10.2017

Integration von Flüchtlingen in den regulären Wohnungsmarkt

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) untersucht in einer veröffentlichten Studie die Integration von Flüchtlingen in den regulären Wohnungsmarkt. Im Rahmen von Fallstudien in zehn deutschen Kommunen werden die konzeptionellen Ansätze und das Verwaltungshandeln in den einzelnen Kommunen analysiert.

Ein großes Problem für eine gelingende Integration sind laut der Studie die angespannten Wohnungsmärkte in vielen Großstädten. Mangels bezahlbarem Wohnraum und vermietbarem Leerstand müssen die Geflüchteten häufig für längere Zeit in den Not- und Gemeinschaftsunterkunften wohnen. Zudem finden die geflüchteten Menschen Wohnungen mit bezahlbaren Mieten größtenteils in Wohnquartieren mit geringen Mieten. Dies begünstigt gemäß der Studie eine sozialräumliche Ungleichheit.

Neben der Untersuchung von bestehenden Problemen, werden Handlungsempfehlungen für die Praxis vorgestellt.

Die gesamte Studie finden Sie hier.

 


24.10.2017

Stellungnahme: "Keine Abschiebung nach Afghanistan! Perspektiven für junge Geflüchtete schaffen!"

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BUMF) e.V. hat zusammen mit der Diakonie Deutschland, der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und dem Kompetenzzentrum Pflegekinder eine gemeinsame Stellungnahme zur Situation der von einer Abschiebung nach Afghanistan bedrohten junger in der Kinder- und Jugendhilfe befindlichen Geflüchteten veröffentlicht.

Im Rahmen der Stellungnahme "Keine Abschiebung nach Afghanistan! Perspektiven für junge Geflüchtete schaffen!" sprechen sich die Organisationen für das Absehen von Abschiebungen aus. Sie stellen fest, dass Abschiebungen oder deren Androhung die Lebensperspektiven, sei es die persönliche oder berufliche Zukunft, der jungen Menschen bedrohen und negative Auswirkungen nach sich ziehen.

Die gesamte Stellungnahme finden Sie hier.


24.10.2017

Fachtag: Frauen, Flucht und Sucht

Am 07. Dezember 2017 veranstaltet der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. eine Fachtagung zum Thema "Frauen, Flucht und Sucht" in Potsdam. Im Rahmen der Veranstaltung soll die Situation von gewaltbetroffenen geflüchteten Frauen näher beleuchtet werden und spezifische Fragen zu Suchtproblemen intensiv diskutiert werden. Den Teilnehmenden werden neben den zahlreichen Informationen und Beispielen zu der Thematik Hilfestellungen und Anregungen für die praktische Arbeit sowie die Möglichkeit zur Vernetzung geboten.

Weitere Informationen finden Sie hier.


23.10.2017

openTransfer CAMP #Patenschaften

Am 04. November 2017 findet in Leipzig ein openTransfer CAMP zum Thema #Patenschaften statt. Das Barcamp bringt die haupt- und ehrenamtlichen Akteurinnen und Akteure der Flüchtlingshilfe, Geflüchtete und Engagierte zusammen und stärkt den gemeinsamen Austausch und die Vernetzung rund um die Themen Patenschaften und Mentoring. Der gegenseitige Erfahrungsaustausch, Diskussionsrunden sowie die Vorstellung eigener Ideen bietet neue Impulse für die eigene Arbeit und ermöglicht die Entwicklung gemeinsamer Ideen.


20.10.2017

Sachsen: Suche nach WillkommensKITAs

Das Programm "WillkommensKITAs" der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) unterstützt u.a. säschsiche Kindertageseinrichtungen bei der Arbeit mit geflüchteten traumatisierten Kindern und deren Familien. Im Rahmen einer fachlichen Unterstützung erhalten die ausgewählten KITAs ein individuelles Coaching zur Qualitätssteigerung der Einrichtung und zur Anpassung an neue Bedarfe. Dabei wird neben dem Aufbau eines lokalen Netzwerkes ein Ort geschaffen, der offen für kulturelle Vielfalt und die aktive Teilhabe aller Kinder ist. Die Einrichtung werden im Umgang und der Gestaltung von Integrationsprozessen geschult.

Aktuell werden WillkommensKITAs in Sachsen gesucht. Eine Bewerbung ist bis zum 27. Oktober 2017 möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


20.10.2017

Dschihad und Terror in Deutschland - Wie können Prävention und Deradikalisierung gelingen?

Vom 28. bis 29. November 2017 findet in Loccum eine Tagung zum Thema "Dschihad und Terror in Deutschland - Wie können Prävention und Deradikalisierung gelingen?" statt. Durch die zweitägige Veranstaltung der Evangelischen Akademie Loccum sollen bestehende Handlungsmöglichkeiten verbessert und neue Gegenmaßnahmen zur Terrorismus- und Dschihadismus-Prävention erarbeitet werden. Gemeinsam mit zahlreichen einschlägigen Expertinnen und Experten auf dem Gebiet sollen aktuelle Handlungsbedarfe und Entwicklungen ermittelt und neue Strategien und effektive Konzepte, etwa im Bereich der Netzwerkarbeit und der Qualitätssicherung, gewonnen werden.

Zur Anmeldung geht es hier.


19.10.2017

Ländliche Räume als Orte der Integration junger Geflüchteter

Am 29. November 2017 findet in Leipzig ein kostenfreies Transferforum der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zum Thema "Ländliche Räume als Orte der Integration junger Geflüchteter" statt. Im Rahmen der Veranstaltung nähern sich die Teilnehmenden anhand von Fachvorträgen, der Präsentation guter Beispiele aus der Praxis sowie der Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch unter anderem den Themen des dezentralen und gemeinschaftlichen Wohnens, der Integrationsarbeit in Vereinen sowie der Aufgabe für kommunale Verwaltungen Integration als Teil der Stadt- und Raumentwicklung zu bespielen.

Eine Anmeldung ist bis zum 05. November 2017 möglich.


18.10.2017

Arbeitshilfe: Patenschaften mit geflüchteten Menschen

Der Paritätische Gesamtverband hat eine Arbeitshilfe für Patinnen und Paten sowie für Begleitpersonen von Patenschaften veröffentlicht. Mithilfe der Handreichung "Patenschaften mit geflüchteten Menschen" sollen die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie die Aktiven aus Vereinen, Organisationen und Initiativen bei ihrer Arbeit unterstützt werden. Im Rahmen der Publikation werden neben allgemeinen Informationen, Erfahrungen und Hintergründen rund um das Thema Patenschaften zahlreiche Hinweise und Handlungsempfehlungen für die Praxis gegeben.

Die Arbeitshilfe steht Ihnen hier zum kostenfreien Download bereit.


18.10.2017

Öffentliche Vortragsreihe: Schule migrationssensibel gestalten - Förderung der Bildungssprache als Schlüssel für den Schulerfolg

Das IDeA-Zentrum veranstaltet gemeinsam mit der Hessischen Lehrkräfteakademie, der Goethe-Universität Frankfurt und dem Hessischen Kultusministerium im Wintersemester 2017/2018 eine öffentliche Vortragsreihe zum Thema "Schule migrationssensibel gestalten - Förderung der Bildungssprache als Schlüssel für den Schulerfolg". Im Rahmen der kostenfreien Veranstaltung beleuchten die Referentinnen und Referenten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an pädagogische Fachkräfte, Studierende sowie die interessierte Öffentlichkeit.

Die Vortragsreihe beginnt am 25. Oktober 2017 mit einem Vortrag zum Thema "Vom Sprachprofi zum Sprachförderprofi: Welches Wissen über Sprache ist erforderlich, um Sprachdiagnostik und -förderung wirksam in der pädagogischen Praxis zu verankern?".

Den Flyer der Vortragsreihe finden Sie hier.


17.10.2017

Zentrale Plattform für musikalische Integrationsprojekte online

Das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) hat zur Unterstützung des vielseitigen Engagements eine bundesweite Informations- und Austauschplattform rund um die Themen "Musik und Integration" geschaffen. Mittels des zentralen Portals sollen neben der Vorstellung von Projekten und Initativen themenspezifische Informationen, etwa zu Veranstaltungen oder Fördermöglichkeiten, gebündelt und aufbereitet werden. Darüber hinaus bietet die Plattform eine Möglichkeit zur Vernetzung und zum Austausch der befassten Akteurinnen und Akteure.


17.10.2017

Geschlechterrollen im Islam

Das St. Jakobushaus bietet gemeinsam mit der Diözesanstelle Ökumene und Interreligiöser Dialog im Bistum Hildesheim ein Seminar zum Thema "Geschlechterrollen im Islam" in Goslar an. Vom 24. bis 26. November 2017 wird in der halbjährlich stattfindenden Seminarreihe zum Islam das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und gemeinsam darüber diskutiert. Die Teilnehmenden sollen im Rahmen der Veranstaltung einen differenzierten Blick und neue Aspekte aufgezeigt bekommen.

Weitere Informationen finden Sie hier.


16.10.2017

Handreichung: Interkulturelle Elternarbeit im Bereich Medienkompetenz

Die Initiative klicksafe hat gemeinsam mit der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) und der Initiative Eltern+Medien eine neue Handreichung zur Elternarbeit und Medienkompetenz für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte veröffentlicht.  Die Arbeitshilfe soll Referentinnen und Referenten mittels Hintergrundwissen sowie dem Aufzeigen von Tipps und Methoden bei ihrer Arbeit unterstützen. Im Rahmen der Publikation werden Möglichkeiten und Handlungsmöglichkeiten für die medienpädagogische Elternarbeit von der Planungsphase bis zur Veranstaltung aufgezeigt. Daneben werden mehrsprachige Kopiervorlagen und zahlreiche Empfehlungen geliefert, um auch Eltern mit Migrationshintergrund zu erreichen.

 


16.10.2017

Toolbox gegen rechte Gewalt

Der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) e.V.  hat gemeinsam mit dem Projekt Opferperspektive speziell für jungen Menschen eine Internetplattform mit einer Toolbox gegen rechte Gewalt veröffentlicht. Im Rahmen der Webseite werden zahlreiche Hinweise und Informationen zum Umgang mit rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt gegeben. Den Opfern wird ein niedrigschwelliges und leicht zugängliches Angebot an die Hand gegeben mithilfe dessen sie sich über ihre Rechte und mögliche Strategien nach einem Angriff informieren können. Daneben wird auf bundesweit zuständige Ansprechpersonen und Beratungsprojekte hingewiesen.


13.10.2017

Studienförderung für Geflüchtete

Die Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützt mit ihrer Studienförderung finanziell und persönlich überdurchschnittlich begabte Studierende und Promovierende aus Deutschland und dem Ausland. Geflüchtete mit Deutschkenntnissen auf dem Level B1/B2 können sich unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus für ein Stipendium der Stiftung bewerben. Während der Promotion oder dem Studium sind die Stipendiatinnen und Stipendiaten in ein großes Netzwerk eingebunden und werden individuell begleitet und unterstützt.

Weitere mehrsprachige Informationen erhalten Sie hier.

 


13.10.2017

Kommunaler Integrations- und Flüchtlingskongress 2017

Am 08. November 2017 findet in Düsseldorf/Neuss der "Kommunale Flüchtlings- und Integrationskongress 2017" statt. Im Rahmen der vom Behörden Spiegel organisierten Veranstaltung sollen Vertreterinnen und Vertreter aus der Kommunalpolitik und Verwaltung gemeinsam über die Themen Zuwanderung und Integration diskutierten und sich austauschen. Aufgrund der wichtigen Rolle, die den Städten, Gemeinden und Landkreisen bei der Integrationsarbeit in allen Bereichen zukommt, soll der Kongress gemeinsam künftige und zielgerichtete Schritte erarbeiten.

Zum Flyer geht es hier.


12.10.2017

Gesundheitsuntersuchung bei Asylsuchenden: Überdiagnostik treibt Kosten in die Höhe

Forscherinnen und Forschern des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Bielefeld haben eine Studie zur "Gesundheitsuntersuchung von Asylsuchenden: Eine bundesweite Analyse der Regelungen in Deutschland" veröffentlicht. Die Studie vom Januar 2017 hat für die Gesundheitsuntersuchung von Asylsuchenden im Jahr 2015 ein Einsparpotenzial von rund 3,1 Millionen Euro errechnet.

Um eine Ausbreitung und eine Übertragung von Infektionskrankheiten zu vermeiden, haben einige Bundesländer entgegen der bundesgesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen, den Umfang und die Auswahl an durchzuführenden Screeningmaßnahmen deutlich ausgeweitet. Aufgrund des förderalen Systems sind teilweise erhebliche Unterschiede zu verzeichnen.

Die Studie konstatiert, dass die vorhandenen Ressourcen durch die Überdiagnostik nicht effizient genutzt werden konnten. Der Ko-Autor Professor Dr. Oliver Razum, Dekan der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, der Studie fasst das Ergebnis wie folgt zusammen: "Während Asylsuchenden medizinisch notwendige und sinnvolle Maßnahmen möglicherweise vorenthalten werden, leisten sich einige Bundesländer gesetzlich verordnete, unnötige Untersuchungen auf Infektionskrankheiten".

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Ein englischsprachiger Artikel zu der Studie steht Ihnen in der Zeitschrift Eurosurveillance zur Verfügung.


12.10.2017

Buchhaltung für Migranten und Migrantinnen

Die DUT Wirtschaftsfachschule Berlin bietet ab dem  06. November 2017 speziell für Migrantinnen und Migranten eine Weiterbildung im Bereich Buchhaltung an. Die Fachkräfte-Qualifizierung kann individuell und abhängig von Vorkenntnissen und Bedarf gestaltet werden. Im Rahmen der einzelnen Module werden grundlegende Kenntnisse zur Buchhaltung vermittelt, die Arbeit mit der einschlägigen Software erlernt sowie die Möglichkeit eines abschließenden Praktikums geboten.

Die Kosten des Kurses können durch die zuständige Agentur für Arbeit, das JobCenter bzw. durch die Deutsche Rentenversicherung übernommen werden.

Der nächste Kurs beginnt am 08. Januar 2018.


11.10.2017

Papiertiger oder Meilensteine? Die Integrationsgesetze der Bundesländer im Vergleich

Der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftung für Integration und Migration (SVR-Forschungsbereich) hat einen Policy Brief zu den Integrationsgesetzen der einzelnen Bundesländer veröffentlicht. Unter dem Titel: "Papiertiger oder Meilensteine? Die Integrationsgesetze der Bundesländer im Vergleich" analysieren die Forscherinnen und Forscher die bislang in vier Bundesländern in Kraft getretenen gesetzlichen Regelungen.

Neben einigen Handlungsempfehlungen für die Politik kommen sie unter anderem zu dem Fazit, dass die gesetzliche Normierung zwar mehr Verbindlichkeit schaffe und eine größere Aufmerksamkeit erreiche, allerdings nicht ausreichend sei. Letztlich seien die politische Ausgestaltung und der Wille entscheidend für eine gelungene Integrationsarbeit und bessere Teilhabechancen.

Der komplette Policy Brief steht Ihnen hier zum kostenfreien Download bereit.


11.10.2017

BAMF und Diakonie im Dialog: Aktuelle Praxis im Asylverfahren

Am 15. und 16. Oktober 2017 findet in Wismar eine Fachtagung zur aktuellen Praxis im Asylverfahren statt. Im Rahmen der 9. Asyltagung unter dem Motto "BAMF und Diakonie im Dialog" tauschen sich die Teilnehmenden über wichtige Aspekte und Neuerungen des deutschen Asylverfahrens aus. Durch gemeinsame Gespräche und Diskussionen sollen Wege für ein gerechtes und zukunftsweisendes Asylverfahren in Deutschland gefunden werden.

Eine Anmeldung ist bis zum 16. Oktober 2017 möglich.

Weitere Informationen finden Sie hier


10.10.2017

Vortragsreihe: Bildung und Islam

Am 16. Oktober 2017 beginnt in Halle eine Vortrags- und Gesprächsreihe zum Thema "Bildung und Islam. Verhältnisbestimmungen in formellen und informellen Bildungsräumen". Im Rahmen der vom Zentrum für Schul- und Bildungsforschung und dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) organisierten Verstaltung soll die Situation und die Polarität muslimischer Kinder im Bildungssystem kritisch hinterfragt und beleuchtet werden.

Im ersten Abendgespräch behandelt Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu von der Universität Bremen das Thema "Jugend, Bildung und Islam in der Migrationsgesellschaft – Grundlegende Perspektiven".

Weitere Informationen finden Sie hier.

 


10.10.2017

Flucht und Zuwanderung: Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten der Straßensozialarbeit

Der Verein Gangway - Straßensozialarbeit in Berlin e.V. befasst sich in seinem Themenheft: Flucht und Zuwanderung mit den Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten der Straßensozialarbeit in der Arbeit mit geflüchteten Menschen. 
Durch die Darstellung einer Vielzahl von Beispielen und Erfahrungen aus der Praxis sollen die bereits erprobten Erkenntnisse geteilt sowie eine Diskussion angeregt werden.

Das komplette Themenheft finden Sie hier.


09.10.2017

7. Webinar zum Thema "Extremistische Radikalisierung"

Am 23. Oktober 2017 werden Julia Ebner (Institute for Strategic Dialogue) und Andreas Ritzmann (European Foundation for Democracy und Co-Vorsitzender der „Working Group on Communication and Narratives“ beim Radicalization Awareness Network (RAN) im 7. Webinar der Reihe "Extremistische Radikalisierung - Herausforderungen für Kommunen und Möglichkeiten der Prävention" über das Thema "Soziale Medien und Radikalisierung" berichten.

Im Rahmen des einstündigen Webinars (16 bis 17 Uhr) beleuchten sie die Rolle Sozialer Medien für den Radikalisierungsprozess sowie die Möglichkeiten des Einsatzes von Sozialen Medien durch Kommunen bei der Prävention von Extremismus.

Zur Anmeldung des kostenfreien Webinars geht es hier.

Weitere Informationen stehen Ihnen in unserem Blog zur Verfügung.


06.10.2017

Umgang mit Rechtsextremismus und Rechtspopulismus

Vom 01. bis 03. November 2017 findet in Goslar eine Fortbildung zum Thema "Umgang mit Rechtsextremismus und Rechtspopulismus" für Haupt- und Ehrenamtliche der Flüchtlingsarbeit statt. Im Rahmen der vom St. Jakobushaus organisierten Veranstaltung erfolgt eine Einführung in die Themenfelder Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Daneben erarbeiten die Teilnehmenden in einem gemeinsamen Argumentationstraining Strategien zum Umgang mit gruppenbezogenen menschenfeindlichen Äußerungen.

Zur Anmeldung geht es hier.


06.10.2017

Arbeitgeberforum zur beruflichen Integration von Geflüchteten und Migranten

Am 12. Oktober 2017 findet in Berlin ein Arbeitgeberforum zur beruflichen Integration von Geflüchteten und Migranten statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden neben den Informationen zu aktuellen und geänderten rechtlichen Grundlagen, Fördermöglichkeiten und Ansprechpersonen benannt sowie gute Beispiele aus der Praxis vorgestellt. Den Teilnehmenden werden Leitfäden und Handlungsoptionen von der Bewerbung bis zur Anstellung von geflüchteten Menschen gegeben. Zudem bietet die Veranstaltung Raum für den Austausch und die Vernetzung von Arbeitgeberinnen und Arbeitergebern mit Expertinnen und Experten.


06.10.2017

Spendenaktion: Du und dein Verein 2017

Die ING-DiBA hat einen bundesweiten Wettbewerb für gemeinnützige Vereine und Organisationen ausgeschrieben. Die Spendenaktion "Du und dein Verein 2017" soll das Ehrenamt und die gemeinnützige Arbeit unterstützen. Bewerben kann sich jeder gemeinnützige Verein und jede gemeinnützige Organisation mit Sitz in Deutschland, die aktiv tätig ist. In fünf Kategorien erhalten die jeweils ersten 200 Teilnehmenden eine Spende in Höhe von 1000 Euro. 

Eine Bewerbung ist noch bis zum 07. Novemeber 2017 möglich.

 


05.10.2017

Integration geflüchteter Menschen durch Umweltbildung (ANU)

Die Projekt-Website www.umweltbildung-mit-fluechtlingen.de zeigt das Engagement der Akteure in der Umweltbildung mit Geflüchteten. Sie bietet eine stetig wachsende Zahl von Praxisbeispielen, Materialien und Veranstaltungen, die Engagierte bei ihrer Bildungsarbeit unterstützen. Die „Landkarte des Engagements“ zeigt die bisher bekannten engagierten Institutionen und ihre Aktivitäten in Deutschland. Initiator der Plattform ist die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU). Der Dach- und Fachverband macht mit dem Projekt „Integration geflüchteter Menschen durch Umweltbildung - Qualifizierung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit für außerschulische Bildungsanbieter“ die Potenziale der Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bei der Integration von Menschen auf der Flucht und Asylsuchenden sichtbar. Die ANU vernetzt die Akteure, ermöglicht den Fachaustausch über konkrete Umweltbildungsmaßnahmen mit Geflüchteten und zeigt Qualifizierungsmöglichkeiten auf.


05.10.2017

Arbeitshilfe für den Unterricht: Zusammen leben in Deutschland - jetzt verstehe ich das!

Das UNHCR hat gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ein Arbeitsheft "Zusammen leben in Deutschland - jetzt verstehe ich das" für Schülerinnen und Schüler herausgegeben. Das Heft für Kinder mit und ohne Fluchterfahrungen soll zum einen über Erfahrungen von Fremdsein und dem Verlassen des eigenen Zuhauses aufklären und sensibilisieren sowie zum anderen ein Bewusstsein für die Grundsätze von Gleichberechtigung, Menschenwürde und Menschenrechte bei den Kindern schaffen. Die jungen Menschen sollen zum Nachdenken angeregt werden und ein Gefühl für die Grundlagen eines vielfältigen und gelingenden Miteinanders vermittelt bekommen.

Lehrkräfte können ein Begleitheft mit zusätzlichen Hintergrundinformationen, Unterrichtsvorschlägen und didaktischem Begleitmaterial bestellen. Zur Bestellung geht es hier.


04.10.2017

In Arbeit - Das INQA-Magazin zur interkulturellen Zusammenarbeit im Betrieb

Die Initiative "Neue Qualität der Arbeit" (INQA) hat die 2. Ausgabe der "In Arbeit - Das INQA-Magazin zur interkulturellen Zusammenarbeit im Betrieb" veröffentlicht. Die Zeitschrift bietet praxisnahe Einblicke und Hilfestellungen zum Thema Vielfalt und Interkulturalität im Betrieb. In der September-Ausgabe werden unter anderem Unternehmen zu ihren Erfahrungen und nach guten Beispielen für eine gelingende Zusammenarbeit von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen befragt. Daneben werden Tipps zur Verbesserung der berufsbezogenen Sprachkompetenz sowie ein Überblick zu interkulturellen Trainings gegeben.

Das gesamte Magazin finden Sie hier.


04.10.2017

LeibnizWerkstatt: Sprache, Migration und Vielfalt: Kritische, historische und pädagogische Annäherungen

Das Projekt LeibnizWerkstatt bietet ab dem 25. Oktober 2017 Studierenden und Ehrenamtlichen eine offene Vortragsreihe zu "Sprache, Migration und Vielfalt: Kritische, historische und pädagogische Annäherungen" an. In "mittwochs um vier" soll im Wintersemester 2017/2018 an der Leibniz Universität Hannover der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen Engagierten und Expertinnen und Experten angestebt werden. Den Teilnehmenden wird in den einzelnen Vorträgen die Verbindung von Sprachen mit anderen Schwerpunkten wie Fluchtmigration, Diskriminierung, Recht und Vielfalt näher gebracht.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.