Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

11.08.2017

openTransfer Accelerator

Bis zum 01. September 2017 können sich gemeinnützige Organisationen für den "openTransfer Accelerator" bewerben. Das Skalierungsstipendium richtet sich an Projekte, die ihre Idee in anderen Städten und Regionen Deutschlands verbreiten und die dadurch die Reichweite ihrer sozialen Projekte erhöhen möchten.

Im Rahmen des dreistufigen Programms der Stiftung Bürgermut und der aqtivator gGmbH werden in 12 Monaten Transfermodelle entwickelt, umgesetzt und abschließend vor sozialen Investoren und Inverstorinnen sowie einem Publikum vorgestellt. Unterstützt werden die teilnehmenden Projekte mit einem finanziellen Bonus und Know-How.

Den Bewerbungsbogen finden Sie hier.


10.08.2017

Forschungsprojekt: Arabischsprachige Selbsthilfe-App für traumatisierte Geflüchtete

Forscherinnen und Forscher der Universität Leipzig entwickeln eine arabischsprachige Selbsthilfe-App für traumatisierte syrische Flüchtlinge in Deutschland. Ziel der App soll es sein, den geflüchteten Menschen bei der Bewältigung von Kriegs- und Fluchterfahrungen zu helfen.

Im Rahmen des Forschungsprojekts "Help@APP - Entwicklung und Evaluation einer Selbsthilfe-App für traumatisierte syrische Geflüchtete in Deutschland" werden bis 2020 die notwendigen Inhalte sowie die Wirksamkeit der App anhand einer randomisiert-kontrollierten Studie ermittelt.  Es soll herausgefunden werden, ob eine App dazu geeignet ist die Verarbeitung derartiger traumatischer Erfahrungen zu unterstützen.


10.08.2017

Buchhaltung für Migranten und Migrantinnen

Die DUT Wirtschaftsfachschule Berlin bietet ab dem 14. August 2017 speziell für Migrantinnen und Migranten eine Weiterbildung im Bereich Buchhaltung an. Die Fachkräfte-Qualifizierung kann individuell und abhängig von Vorkenntnissen und Bedarf gestaltet werden. Im Rahmen der einzelnen Module werden grundlegende Kenntnisse zur Buchhaltung vermittelt, die Arbeit mit der einschlägigen Software erlernt sowie die Möglichkeit eines abschließenden Praktikums geboten.

Die Kosten des Kurses können durch die zuständige Agentur für Arbeit, das JobCenter bzw. durch die Deutsche Rentenversicherung übernommen werden.

Der nächste Kurs beginnt am 06. November 2017.


10.08.2017

V. Integrationskonferenz Werkstatt "Gesellschaftliche Teilhabe"

Am 24. August 2017 findet in Hannover die V. Integrationskonferenz des Bündnisses "Niedersachsen packt an" statt. Unter dem Motto "Gesellschaftliche Teilhabe" werden im Rahmen einer Podiumsdiskussion, einem Markt der Möglichkeiten sowie mehrerer Werkstattforen ein Blick auf das Geleistete, die Voraussetzungen und die Herausforderungen für die Zukunft geworfen. Gemeinsam wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit einem interdisziplinären Publikum rund um das Thema Integration und aktive Teilhabe an einem Leben in der Gesellschaft diskutiert und sich ausgetauscht.

Den Flyer und die Einladung zu der Konferenz finden Sie hier.

09.08.2017

Wie leite ich eine Selbsthilfegruppe?

Die Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Suchtfragen in Niedersachsen (ELAS) veranstaltet vom 03. bis 05. November 2017 in Rehburg-Loccum eine Fortbildung für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Suchtkrankenhilfe. Im Rahmen der Veranstaltung: "Wie leite ich eine Selbsthilfegruppe?" werden erfahrene oder angehende Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern zum ehrenamtlichen Suchtkrankenhelfenden ausgebildet. Daneben besteht die Möglichkeit zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und Kennenlernen neuer Konzepte.

Zur Anmeldung geht es hier.


09.08.2017

Integrationskurse - Alle wichtigen Informationen auf einen Blick

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stellt auf seiner Webseite Informationen rund um das Thema Integrationskurse bereit. Neben den Hinweisen auf Inhalt, Ablauf, Teilnahme und Kosten werden die erforderlichen Formulare zur Verfügung gestellt sowie über die bestehenden Rechte und Pflichten informiert.

Ein mehrsprachigen Flyer finden Sie hier.


08.08.2017

Wie umgehen mit Konflikten um Unterkünfte?

Die Friedensforscherin Isabella Bauer setzt sich im Rahmen ihrer Forschung mit dem Thema "Konfliktmediation, Kommunikation und kommunale Moderation in Aufnahmeländern" auseinander.

Konkret geht es um Konfliktkonstellationen bei der Aufnahme und Unterbringung von Geflüchteten in deutschen Kommunen. Zwei wesentliche Fragen der Untersuchung sind, wie Kommunen mit möglichen Konflikten umgehen und wie sie diesen Konflikten vorgebeugend entgegen können.

Der Forschungsbericht mit dem Titel: "Unterbringung von Flüchtlingen in deutschen Kommunen: Konfliktmediation und lokale Beteiligung" gibt einen Überblick über die aktuelle wissenschaftliche Literatur und fasst den momentanen Forschungsstand zusammen.

Der Policy Brief "Gewaltprävention und Konfliktbearbeitung bei der Unterbringung von Geflüchteten: Eine Aufgabe für Kommunen" richtet sich speziell an Akteurinnen und Akteure der kommunalen Flüchtlingsarbeit. Die Publikation liefert Handlungsempfehlungen rund um die Themen Gewaltprävention, soziale Teilhabe und Konfliktlösungen im Kontext der Unterbringung von Geflüchteten.

Darüber hinaus steht Ihnen ein Gastbeitrag der Wissenschaftlerin beim Mediendienst Integration zur Verfügung.

 


08.08.2017

Praxishilfe: Geflüchteten Frauen und Müttern Beschäftigung ermöglichen

Das Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend (BMFSFJ) hat gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) eine Praxishilfe für Unternehmen veröffentlicht. Unter dem Titel: "Perspektiven bieten: So gelingt der Berufseinstieg geflüchteter Frauen in Ihr Unternehmen. Eine Praxishilfe für Unternehmen" bietet die Handreichung zahlreiche Informationen und Tipps rund um die Beschäftigung von geflüchteten Frauen und Müttern. Anhand von Beispielen aus der Praxis berichten Unternehmen von ihren persönlichen Erfahrungen.

Die gesamte Praxishilfe finden Sie hier.


07.08.2017

Handreichung für Lehrkräfte in der schulischen und beruflichen Bildung: Integration fördern, Radikalisierung erkennen

Die European Foundation for Democracy (EFD) hat eine Handreichung für Lehrkräfte in der schulischen und beruflichen Bildung zum Thema "Integration fördern, Radikalisierung erkennen" veröffentlicht. Im Rahmen der Publikation werden themenspezifische Fragen aus dem Schulalltag beantwortet und Handlungsempfehlungen gegeben. Die Handreichung soll eine Diskussion zu den Anforderungen an die Lehrkräfte anstoßen sowie daneben bei der Differenzierung und Beurteilung bestimmter Verhaltensweisen der Jugendlichen unterstützen.

Die gesamte Handreichung finden Sie hier.


07.08.2017

Interkulturelles Konfliktmanagement – Konflikte klären im islamischen Kontext

Vom 21. bis 23. September 2017 findet in Freiburg ein Workshop zum Thema "Interkulturelles Konfliktmanagement – Konflikte klären im islamischen Kontext" statt. Die von der MITTLEREI organisierte Fortbildung vermittelt auf der einen Seite Wissen zu islamischen Kulturen und traditionellen Konfliktlösungen, auf der anderen Seite wird mithilfe von Rollenspielen und Simulationen der Umgang in praktischen Situationen erlernt. Im Rahmen des interaktiven Seminars werden die Teilnehmenden im Hinblick auf interkulturelle Kompetenzen und Kommunikation geschult und für Praxissituationen sensibilisiert.


04.08.2017

Bevölkerung mit Migrationshintergrund um 8,5 % gestiegen

Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) ist im Jahr 2016 der Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund um 8,5 %, auf rund 18,6 Millionen Menschen, gestiegen. Damit wurde das fünfte Mal in Folge ein neuer Höchststand ermittelt. Als Gründe für den Anstieg sind insbesondere die hohe Zuwanderung in den Jahren 2015 und 2016 anzuführen.

Der Mikrozensus gibt zudem Aufschluss über die strukturelle Integration der Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Beispielsweise wurde festgestellt, dass sich die Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund in Bezug auf den Bildungsstand unterscheiden: Personen mit Migrationshintergrund haben deutlich häufiger keinen Schulabschluss (9 %) als Personen ohne Migrationshintergrund (2 %).

Die gesamte Ergebnis finden Sie hier.


04.08.2017

Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht

Am 29. Juni 2017 ist das "Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht" in Kraft getreten. Insbesondere wurden die Regeln für sogenannte Gefährder deutlich verschärft. So sieht das Gesetz leichtere Voraussetzung für die Abschiebehaft und die Verpflichtung zum Tragen einer elektronischen Fußfessel vor. 

Neben einer Ausweitung der Befugnisse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bei der Feststellung der Identität, können die Bundesländer die Asylsuchenden zum Aufenthalt in den Erstaufnahmeeinrichtungen von bis zu 24 Monaten verpflichten.

Daneben werden die Anreize für freiwillige Ausreisen gestärkt.

Das neue Gesetz wird von einer Vielzahl von Akteurinnen und Akteuren, etwa den Kirchen, dem Deutschen Anwaltsverein oder den Wohlfahrtsverbänden, deutlich kritisiert. PRO ASYL stellt neben einer eigenen Stellungnahme zu dem Gesetz eine Liste mit weiteren Stellungsnahmen zur Verfügung.

Das gesamte Gesetz finden Sie hier.


04.08.2017

Tag der Kulturen in Hameln

Am Samstag, den 19. August 2017, findet der Tag der Kulturen in Hameln statt. Bei der vom Landkreis Hameln-Pyrmont und der Stadt Hameln organisierten Veranstaltung werden Vereine, Verbände und Ehrenamtliche ihre Arbeit vorstellen und weiterführende Informationen zu ihren Angeboten bieten. Begleitet wird der Tag der Kulturen mit einem bunten Bühnenprogramm rund um die Hochzeitshausterrasse.

Der Eintritt ist frei. (14-18 Uhr, Pferdemarkt, 31785 Hameln)


04.08.2017

Rethinking 'Us' & 'Them': Integration and Diversity in Europe

Iversity bietet einen kostenfreien Online-Kurs zum Thema Integration und Vielfalt in Europa an. Unter dem Titel "Rethinking 'Us' & 'Them': Integration and Diversity in Europe" geben zwei Expertinnen aus Deutschland und Kanada, Prof. Dr. Naika Foroutan und Prof. Dr. Irene Bloemraad, gemeinsam mit Praktikerinnen und Praktikern, Freiwilligen und Geflüchteten einen ganzheitlichen Einblick in die komplexe Thematik.

Im Rahmen von kurzen Vorträgen und weiterführenden Informationen soll der englische Kurs bei den Teilnehmenden ein Verständnis und Grundlagenkenntnisse für die gesamtgesellschaftliche Debatte zum Thema Integration an die Hand geben und für das Thema sensibilisieren.

 

 

 


03.08.2017

Migrationsspezifische Gründungsberatung

Die IQ Fachstelle Migrantenökonomie und das IQ Netzwerk Bayern bietet online und offline Unterstützung für Migrantinnen und Migranten bei ihrem Schritt in die Selbstständigkeit. Im Rahmen des mehrsprachigen Online-Auftritts www.wir-gruenden-in-deutschland.de werden Zuwanderinnen und Zuwanderern sowie Geflüchteten zahlreiche Informationen zur Existenzgründung in Deutschland gegeben. Die benutzerfreundliche Webseite hilft dabei bedarfsgerecht die individuell passenden Informationen aufzufinden - sei es für Studenten oder für Fachkräfte aus einem Nicht-EU-Staat. Daneben bieten die Initiatoren der migrationsspezifische Gründungsberatung eine persönliche Unterstützung per Mail, Telefon oder Vor-Ort an. Sie können dabei auf ein bundesweiten Netzwerk zurückgreifen.

Die gesamte Projektbeschreibung finden Sie hier.


03.08.2017

Hilfe-App für Geflüchtete mit Suchtproblemen

Die neue Hilfe-App "GUIDANCE" ist ein niedrigschwelliges Angebot für Geflüchtete mit Suchtproblemen. Die mehrsprachige App informiert die Nutzerinnen und Nutzer über die Themen Sucht, Suchtmittel und die gesetzlichen Vorgaben. Mit Hilfe einer eingebauten GPS-Funktion können einfach Hilfsangebote in der Nähe gefunden werden. Die von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung in Berlin herausgebrachte App soll es geflüchteten Menschen erleichtern die richtigen Kontakte zu finden sowie einen Übergang in die Berliner Suchtberatung ermöglichen.

Die App steht im App Store und im Google Playstore zum kostenfreien Download bereit.


02.08.2017

Sprachliche Bildung für geflüchtete Kinder und Jugendliche

Die Christian-Alberts-Universität zu Kiel (CAU) bietet Lehramtsstudierenden für das Wintersemester 2017/2018 die Möglichkeit im Rahmen des Projekts "Sprachliche Bildung – Forschendes Lernen. Qualifizierung von Lehramtsstudierenden für die erfolgreiche Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen" (SprachFoLL) teilzunehmen.

Das Projekt ermöglicht es den Studentinnen und Studenten erste wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln, ihre Kompetenzen gerade für den Deutsch-als-Zeitsprache-Unterricht auszubauen sowie ihre interkulturellen Fähigkeiten zu stärken. Durch die Unterstützung der Lehrkräfte vor Ort wird mit Hilfe des Programms sichergestellt, dass die intensive Betreuung der geflüchteten Kinder und Jugendliche gewährleistet werden kann.


02.08.2017

Förderungen für Integrationsprojekte für das Jahr 2018

Noch bis zum 15. September 2017 können sich Integrationsprojekte für Zuwanderinnen und Zuwanderer mit dauerhafter Bleibeperspektive für eine Förderung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bewerben. Gefördert werden Projekte, die sich für die gesellschaftliche und soziale Integration von Zugewanderten einsetzen. Voraussetzung ist, dass die einzelnen Vorhaben noch nicht gestartet sind.

Den Flyer zur Projektförderung finden Sie hier. Die Ausschreibung mit den Förderbestimmungen steht Ihnen hier zur Verfügung.


01.08.2017

Fortbildung: Familiennachzug und Ausbildungsduldung bei unbegleiteten Minderjährigen

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF e.V.) bietet am 04. September 2017 in Magdeburg eine Fortbildung für Haupt- und Ehrenamtliche in der Bertreuungs- und Beratungsarbeit mit jungen Geflüchteten an. Unter dem Titel "Familiennachzug und Ausbildungsduldung bei unbegleiteten Minderjährigen" sollen rechtliche Grundlagen und Möglichkeiten der Thematik erörtert und diesbezügliche Fragen beantwortet werden.

Zur Anmeldung geht es hier.


01.08.2017

Neues Gesetz erleichtert Zuwanderungsmöglichkeiten

Heute ist das neue "Gesetz zur Umsetzung aufenthaltsrechtlicher Richtlinien der EU zur Arbeitsmigration" in Kraft getreten. Das Gesetz soll die Zuwanderung von Akademikerinnen und Akademikern, etwa Studierenden, Forscherinnen und Forschern sowie Führungskräften erleichtern. Mit Hilfe eines neues Aufenthaltstitels, der ICT (Intra Corporate Transferee)-Karte wird der Einsatz in EU-Mitgliedsstaaten und die Mobilität erleichtert.  Das Entsenden und Transferieren für kurz- oder mittelfristige Einsätze wird für international tätige Unternehmen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vereinfacht.

Anwendungshinweise für die Praxis finden Sie hier.


01.08.2017

Ankommenspatenschaften - Einsichten aus einem Modellprojekt für geflüchtete und einheimische Menschen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) hat eine neue Analyse zum Thema "Ankommenspatenschaften - Einsichten aus einem Modellprojekt für geflüchtete und einheimische Menschen" veröffentlicht.

Das im Rahmen des Bundesprogramm "Menschen stärken Menschen" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufene Projekt "Ankommenspatenschaften" ist ein niedrigschwelliges Patenschaftsprogramm, dass sich an eine möglichst große Zahl von Freiwilligen wenden soll. Die vorliegende Analyse befasst sich mit dem Erfolg und der Wirkung des Projekts. Daneben wurden die verschiedenen Herangehensweisen der Umsetzung in den einzelnen Freiwilligenagenturen untersucht.

Die Analyse hat unter anderem ergeben, dass die Patenschaften den Zugang in das Engagement mit Geflüchteten erleichtern. Es wurde festgestellt, dass die ehrenamtlichen Patinnen und Paten als "Botschafter für Verständigung" auch in ihrem persönliches, privates Umfeld fungieren.

Die gesamte Analyse finden Sie hier.


31.07.2017

Faire Fachkräfte­zuwanderung nach Deutschland

Die Bertelsmann Stiftung hat einen Sammelband unter dem Titel "Faire Fachkräftezuwanderung nach Deutschland. Grundlagen und Handlungsbedarf im Kontext eines Einwanderungsgesetzes" veröffentlicht. Im Rahmen einer Vielzahl von Fachbeiträgen werden Fragen zu zielgerichteten Lösungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Durch die fachliche Auseinandersetzung soll ein wichtiger Beitrag für die Debatte zu einem Einwanderungsgesetz und der Fachkräftezuwanderung geleistet werden.


31.07.2017

Begegnungsseminar für Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte

Das St. Jakobushaus Goslar bietet vom 02. bis 03. September 2017 ein Begegnungsseminar für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund an. Im Rahmen der Veranstaltung sollen zwischen den Frauen Begegnungen geschaffen und der Austausch gestärkt werden. Durch persönliche Erfahrungsberichte, die Vorstellung von kulturellen Besonderheiten und vielfältige Gespräche sollen Berührpunkte von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund geschaffen werden.

Eine Anmeldung ist bis zum 19. August 2017 möglich.


28.07.2017

Erste Schritte zur schriftlichen Bewerbung

Die Plattform "lernox" stellt den haupt- und ehrenamtlichen Deutschlehrkräften kostenfrei Materialien für ihren Unterricht mit Geflüchteten zur Verfügung.

Mit Hilfe der Lernkollektion "Erste Schritte zur schriftlichen Bewerbung" werden die einzelnen Materialien zum Thema zu einer kompletten und sofort einsetzbaren Unterrichteinheit gebündelt und stehen zum Abruf bereit. Die Zusammenstellung beinhaltet Übungen und Aufgaben sowohl für das Selbstlernen als auch für die Arbeit in Kleingruppen. Die Materialsammlung umfasst Übungen zum Wortschatz ebenso wie zum Umgang und Verständnis von Stellenanzeigen.


28.07.2017

Engagementpreis NRW 2018

Noch bis zum 24. September 2017 können sich Vereine, Stiftungen, öffentliche Einrichtungen und Bürgerinitiativen für den "Engagementpreis NRW 2018" bewerben. Der diesjährige Preis steht unter dem Motto "Engagement schafft Begegnungen - zusammen für lebendige Gemeinschaften auf dem Dorf und im Quartier". Gesucht werden Projekte des bürgerschaftlichen Engagements mit Vorbildcharakter.

Das Bewerbungsformular finden Sie hier.


27.07.2017

EuGH: Dublin-III-Verordnung gilt auch bei außergewöhnlich hoher Zahl internationaler Schutzsuchender

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat im gestrigen Urteil (AZ C-490/16, C-646/16) entschieden, dass die europäischen Zuständigkeitsregelungen für Asylverfahren, also das Dublin III-Verfahren, auch während der Ankunft einer außergewöhnlich hohen Zahl internationaler Schutzsuchender aus Drittstaaten gilt.  Das bedeutet, das Ersteinreiseland ist für die Prüfung der Anträge auf internationalen Schutz zuständig.

Daraus folgt grundsätzlich, dass eine Einreise in ein weiteren Mitgliedsstaat ohne das Visum des Ersteinreiselandes als "illegal" im Sinne der Dublin-III-Verordnung einzuordnen ist. 

Allerdings wird in den Urteilsgründen auch deutlich, dass eine freiwillige Aufnahme - im Wege der Eintrittsklausel - im Geiste der Solidarität stets gestattet ist. Dies gilt somit auch dann, wenn der aufnehmende Mitgliedsstaat nach der Dublin-III-Verordnung nicht für die Prüfung zuständig sind.

Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass "eine Person, die internationalen Schutz beantragt hat, nicht an den zuständigen Mitgliedstaat überstellt werden darf, wenn infolge der Ankunft einer außergewöhnlich hohen Zahl internationalen Schutz begehrender Drittstaatsangehöriger die Überstellung für sie mit der tatsächlichen Gefahr verbunden ist, eine unmenschliche oder erniedrigende Behandlung zu erleiden".

Die Pressemitteilung des EuGH finden Sie hier.


27.07.2017

Studie: Was Jugendliche zur Flucht treibt?

Eine neue Studie von UNICEF untersucht die Erfahrungen und Fluchtgründe der geflüchteten Kinder und Jugendlichen in Italien und Griechenland. 

Unter dem Titel "Children on the move in Italy and Greece" hat die Studie ergeben, dass für mehr als die Hälfte der jungen Menschen Europa nicht ihr eigentliches Ziel war. Diese Entscheidung wurde meist aufgrund der katastrophalen Lage in Libyen getroffen. Außerdem haben sich über 75 Prozent der Befragten alleine - ohne Absprache in der Familie - für die Flucht entschieden. Als Hauptgründe für die Entscheidung wurden etwa die politische Lage sowie fehlende Bildungs- und Arbeitschancen angegeben.

Eine wichtige Erkenntnis ist danach, dass deutlich mehr Push- als Pull-Faktoren zu der Entscheidung nach Europa zu fliehen, beitragen.

Die gesamte Studie (in englischer Sprache) finden Sie hier.


27.07.2017

Publikation: Gemeinwesenarbeit und Migration

Die Stiftung Mitarbeit hat eine neue Publikation zum Thema "Gemeinwesenarbeit und Migration - Aktuelle Herausforderungen in Nachbarschaft und Quartier" veröffentlicht. Aufgrund der immer engeren Verknüpfung der beiden Themenkomplexe durch die wachsende Zuwanderung nach Deutschland sollte die künftige Arbeit auf die Veränderungen eingehen und sich weiterentwickeln. Die Publikation befasst sich mit möglichen gemeinwesenorientieren Handlungskonzepten sowie interkulturellen Öffnungen. Im Rahmen des Buches werden sowohl die theoretisch-konzeptionellen Grundlagen dargestellt als auch konkrete Beispiele aus der Praxis aufgezeigt.

Das Buch kann für 8 Euro erworben werden.


26.07.2017

Flüchtlinge – zwischen Ankommen und Zusammenleben

Unter dem Titel "Flüchtlinge - zwischen Ankommen und Zusammenleben" dreht sich die neue Ausgabe der Fachzeitschrift "Informationen zur Raumentwicklung" (IzR) rund um das Thema der Integration von geflüchteten Menschen.

Anhand aktueller Forschungsergebnisse und persönlicher Erfahrungen aus den Kommunen nähern sich Praktikerinnen und Praktiker, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie haupt- und ehrenamtliche Akteurinnen und Akteure der Flüchtlingshilfe der Thematik an.

Es werden Fragen zur erfolgreichen sozialen, gesellschaftlichen und beruflichen Integration der Menschen gestellt. Zu den Artikeln gehören somit Fragen zum Asylsystem, der Wohnsitzregelung und dem Ankommen auf dem Arbeitsmarkt ebenso wie zu Fremdenangst und den Potenzialen ländlicher Räume.

 


26.07.2017

RefPsych - Programm für Flüchtlinge und Helferinnen und Helfer

Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München bietet Psychoedukation und Supervision für Helferinnen und Helfer der Flüchtlingshilfe an. Im Rahmen des Programms "RefPsych" werden in acht Gruppenterminen etwa Fragestellungen zu posttraumatischen Belastungsstörungen, Suchtproblematiken sowie zum Umgang und der Stressbewältigung behandelt. Zielgruppe sind Menschen, die sich für Geflüchtete mit psychischen Störungen nach Flucht und Migration einsetzen.

Der nächste Termin der Psychoedukation findet am kommenden Freitag, den 04. August 2017, statt.

Neben dem Psychoedukationsprogramm werden auch Gruppensupervisonen für Teilnehmende ab drei Personen angeboten.


25.07.2017

Sprachcafé FH Erfurt

Das Sprachcafé Erfurt ist eine an der Fachhochschule Erfurt angesiedelte Initiative und versteht sich als Begegnungs- und Lernort für Menschen aus allen Teilen der Welt. Seitdem es im Sommer 2015 von einigen Studierenden gegründet wurde, bietet es nicht nur Raum für gegenseitigen Austausch bei Musik und Spielen, auch machen Diskussionsrunden und kreative Aktionen einen Teil des Konzepts der Initiative aus.

Getroffen wird sich in bunter Runde jeden Montagabend zwischen 18 und 22 Uhr im Café Aqua an der Fachhochschule Erfurt. Jede*r ist willkommen!

PS: Jeden Mittwoch zwischen 16 und 18 Uhr findet außerdem in den Räumen des Erfurter Zentrums für Sprachen und Integration ein Sprachcafé nur für Frauen und ihren Nachwuchs statt.


25.07.2017

Fachtagung: Legale Zugangswege für Schutzsuchende: Europas Flüchtlingspolitik am Wendepunkt?

Vom 12. bis 13. Oktober 2017 findet im Grenzdurchgangslager Friedland (Niedersachsen) eine Fachtagung zum Thema "Legale Zugangswege für Schutzsuchende: Europas Flüchtlingspolitik am Wendepunkt?" statt. Im Rahmen der von dem Projekt resettlement.de und dem UNHCR Deutschland organisierten Veranstaltung befassen sich die Teilnehmenden mit den politischen Fragen rund um legale Zuwanderungswege und Resettlement für Geflüchtete sowie den damit einhergehenden Fragen für die Praxis.

Noch bis zum 04. August 2017 können sich Interessierte hier für die Fachtagung anmelden.


25.07.2017

Sozialstruktur, Qualifikationsniveau und Berufstätigkeit von Asylantragstellenden im Jahr 2016

Das Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) hat eine aktuelle Übersicht zu den Sozialen Komponenten volljähriger Asylantragstellender in Deutschland herausgegeben. Die Daten befassen sich mit der Sozialstruktur, dem Qualifikationsniveau sowie der Berufstätigkeit von Asylantragstellenden im Jahr 2016. Mit Hilfe der BAMF-Kurzanalyse ergibt sich ein erster Überblick zu den Qualifikationen der nach Deutschland geflüchteten Menschen. Auf diese Weise wird ein gezielterer Einsatz von Fördermöglichkeiten sowie die künftige Planung auf dem Arbeitsmarkt ermöglicht.

Den gesanten Bericht finden Sie hier.


24.07.2017

"Willkommenslotsen" unterstützen Unternehmen bei der Integration von Flüchtlingen

Die Hilfsorganisation "Help – Hilfe zur Selbsthilfe" geht bei der beruflichen Integration von Flüchtlingen einen Schritt weiter: Zwei Willkommenslotsen unterstützen kleine und mittlere Unternehmen bei der Besetzung von offenen Ausbildungs-, Praktika- und Arbeitsstellen mit Flüchtlingen.

Wir bieten kostenlose Vor-Ort-Beratung für Unternehmen bei allen Fragen rund um die betriebliche Integration von Flüchtlingen wie etwa den rechtlichen Rahmenbedingungen oder dem Aufbau einer Willkommenskultur. Unsere Lotsen erarbeiten gemeinsam mit Ihnen ein Azubi- bzw. Mitarbeiteranforderungsprofil und übernehmen die Bewerbersuche. Wir treffen für die Unternehmen eine Vorauswahl mit gezielten Vorschlägen geeigneter Bewerber-/innen aus dem Kreis der oft hochqualifizierten und motivierten Flüchtlinge. Gefördert wird das Programm durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).


21.07.2017

Im Tandem gegen häusliche Gewalt - Häusliche Gewalt im Migrationskontext

Am 30. August 2017 findet in Hannover eine Veranstaltung zum Thema "Im Tandem gegen häusliche Gewalt - Häusliche Gewalt im Migrationskontext" statt. Von häuslicher Gewalt betroffene Frauen mit Migrationshintergrund werden schwerer durch Gewaltberatungsstellen und andere Institutionen des Hilfesystems erreicht, obwohl sie tendenziell häufiger von Gewalt in Beziehungen betroffen sind. Das Seminar des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und des Landespräventionsrates Niedersachsen bietet neben einer thematischen Einführung hinsichtlich der Barrieren und Zugangshindernisse auch die Möglichkeit zur aktiven Beteiligung. In Kleingruppen erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam regionale Strategien, um die Zugänge ins Hilfesystem langfristig zu verbessern.

Eine Anmeldung zu dem Seminar ist bis zum 16. August 2017 möglich.


21.07.2017

Einstieg in Schule und Ausbildung

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein hat ein neues Angebot für Geflüchtete ins Leben gerufen, die keine Original-Zeugnisse vorlegen können. Mit Hilfe einer Plausibilitätsprüfung können die geflüchteten Menschen ihren Bildungsstand nachweisen. Die Prüfung wird in der jeweiligen Herkunftssprache abgelegt. Durch dieses Angebot soll es ermöglicht werden, die Geflüchteten möglichst zeitnah in eine schulische oder berufliche Ausbildung zu vermitteln.

Mehr zu dem Angebot finden Sie hier.


21.07.2017

Brückenpreis 2017

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat den Brückenpreis 2017 ausgeschrieben. Ab sofort können sich Projekte, Organisationen und Kommunen für den Preis bewerben. Die diesjährige Auszeichnung unter dem Motto "Engagement leben, Brücken bauen, Integration stärken in Zivilgesellschaft und Kommunen in Rheinland-Pfalz" soll die Arbeit der Ehrenamtlichen öffentlich würdigen sowie Wertschätzung und Dankbarkeit für ihre Arbeit ausdrücken.

Eine Bewerbung ist noch bis zum 01. September 2017 möglich. Zum Bewerbungsformular geht es hier.

20.07.2017

Erklärfilm zur dualen Berufsausbildung

Das Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge hat einen mehrsprachigen Erklärfilm zum Thema "Duale Berufsausbildung" veröffentlicht. Mit Hilfe des Films sollen Geflüchtete über diesen beruflichen Weg informiert sowie haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte bei der Beratung und Betreuung geflüchteter Menschen unterstützt werden. Der Film beschreibt auf anschauliche Weise das duale Berufsausbildungssystem und stellt beispielhaft einige Berufe vor. 

 


20.07.2017

Handreichung: Familienasyl im Kontext von Familienzusammenführungen

Der Niedersächsische Flüchtlingsrat e.V. hat eine Handreichung zum Thema "Familienasyl im Kontext von Familienzusammenführungen" veröffentlicht. Im Rahmen der Publikation wird auf die Vorteile und Besonderheiten des Familienasyls für Eheleute und minderjährige Kinder hingewiesen.

Insbesondere wird auf die Situation der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge aufmerksam gemacht. Ihnen ist es nach der aktuellen Lage nicht möglich ihre minderjährigen Geschwister im Wege des Familiennachzugs nach Deutschland zu holen. Es muss der Umweg über die Eltern gegangen werden. Der Elternteil, der im Wege des Familienasyls nach Deutschland kommt, kann den Antrag auf Familiennachzug für die minderjährigen Kinder im Heimatland stellen.

In allen Fällen ist zu beachten, dass der Antrag unverzüglich - das bedeutet innerhalb von zwei Wochen - nach der Einreise nach Deutschland bei der zuständigen Selle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zu stellen ist.

Die gesamte Publikation steht Ihnen hier zur Verfügung.


19.07.2017

Handreichung: Stärkung der Kinder-und Jugendhilfe in Flüchtlingsunterkünften

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF e.V.) hat gemeinsam mit UNICEF Deutschland eine Handreichung zur "Stärkung der Kinder- und Jugendhilfe in Flüchtlingsunterkünften" veröffentlicht. Anhand einer (nicht-repräsentativen) Befragungen wurden Problemschwerpunkte hinsichtlich des Zugangs zur Kinder- und Jugendhilfe ermittelt und Ursachen erfasst. Die daraus resultierende Handreichung soll insbesondere für die Fachkräfte in Jugendämtern Lösungsansätze aus der bundesweiten Praxis aufgezeigt sowie Handlungsempfehlungen gegeben werden.

Die gesamte Handreichung finden Sie hier.


19.07.2017

Interkulturelles Training für Haupt- und Ehrenamtliche

Vom 06. bis 08. September 2017 findet im St. Jakobushaus Goslar ein "Interkulturelles Training" statt. Die Fortbildung für Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit soll zur Sensibilisierung im Umgang mit Geflüchteten und zum gegenseitigen Verständnis beitragen. Neben dem Erläutern der Begrifflichkeit "Kultur" und dem Aufzeigen von kulturellen Unterschieden werden im Rahmen von Übungen verschiedene Fallbeispiele durchgespielt und Handlungsmöglichkeiten erprobt. Dabei können eigene Schwierigkeiten und konkrete Erfahrungen als Bestandteile der Fallbeispiele behandelt werden.

Das Programm der Fortbildung finden Sie hier.


18.07.2017

StartStudy Bonn

Das Projekt StartStudy Bonn entstand im Mai 2016 aus einer Kooperation des Geographischen Instituts der Universität Bonn und der Initiative für Flüchtlinge Bonn e.V. Es bietet seitdem Informationsveranstaltungen, Workshops, eine Sprechstunde sowie ein Leitfaden für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund an. Ziel des Projektes ist es durch die Vermittlung wichtiger Informationen und Kompetenzen die Zugangs- und Erfolgschancen von Geflüchteten an deutschen Universitäten zu erhöhen. Der DAAD fördert das Projekt im Rahmen des Programms "Welcome Studierende engagieren sich für Flüchtlinge" für zwei weitere Jahre bis Ende 2018.

Den Leitfaden und weitere Informationen findet man hier.
 


18.07.2017

Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2017

Bis zum 24. September 2017 können sich Projekte und Initiativen für den Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2017 bewerben. Im Rahmen des vom Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) zum 17. Mal ausgeschriebenen bundesweiten Wettbewerbs werden die Gewinnerinnen und Gewinner mit bis zu 5000 Euro geehrt und erreichen eine größere öffentliche Aufmerksamkeit. Unter dem diesjährigen Motto "Zivilgesellschaftliches Engagement sichbar machen!" werden insbesondere Projekte gesucht, die sich etwa für Radikalisierungsprävention, gegen Rechtsextremismus und für die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes einsetzen.

Hier geht es zum Bewerbungsformular.


17.07.2017

"Hass im Netz" - Verantwortung übernehmen im Norden

Seit dem Jahr 2000 findet die Veranstaltungsreihe „Verantwortung übernehmen im Norden“ als gemeinsames Projekt der Nordländer statt. Die diesjährige Veranstaltung zum Thema "Hass im Netz" findet am 4. September 2017 im Werkhof Hannover Nordstadt statt.

Als Hauptredner konnten Prof. Dr. Marc Coester („Hate Speech und die Grenzen der Meinungsfreiheit“, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin) und Johannes Baldauf („Monitoring und Analyse zu digitalen Phänomenen-Hass im Netz“, Amadeu Antonio Stiftung, Berlin) gewonnen werden. Anschließend werden in zwei Phasen Workshops zu verschiedenen Themen (u.a. Radikalisierung im Netz, medienpädagogische Ansätze, Fake News, Social Bots) angeboten. Eine "Projektmeile" soll Ihnen darüber hinaus interessante Ideen und Projekte aus den verschiedenen Bundesländern nahe bringen.

Die Fachtagung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kommunen, Verbänden, Gewerkschaften, Kirchen und Religionsgemeinschaften, an Interessierte aus Politik, Wissenschaft und Forschung sowie an Fachkräfte aus Schulen, Sozialdienststellen sowie aus Jugend- und Sporteinrichtungen.

Eine Anmeldung ist hier bis zum 24. August 2017 möglich.


17.07.2017

Initiative Nestwerk: Jugendzimmer für Geflüchtete

Wohnraum für junge Geflüchtete in Familien ist das Ziel von Mama, gib mein Zimmer her! / Papa rück die Bude raus! Die aktuelle Kampagne richtet sich an junge Berliner, die nach dem Abitur oder wegen des Studiums ausgezogen sind und ihre Eltern jetzt überzeugen, ihr Zimmer an Newcomer zu vermieten. Begleitet wird das Projekt unter anderem von der bundesweiten Initiative Flüchtlinge Willkommen, die Familien und Geflüchtete bei allen Formalitäten und Fragen unterstützt. Bei angemessener Miete übernimmt der Staat die Kosten und zahlt auch einen Zuschuss für den Lebensunterhalt. Mehr unter www.nestwerkberlin.de


14.07.2017

Handreichung des Deutschen Vereins für die Zusammenarbeit der Akteure im Bereich der Familienzusammenführung

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat eine Handreichung für die Zusammenabeit der Akteure und Akteurinnen im Bereich der Familienzusammenführung veröffentlicht. Im Rahmen der Publikation werden Informationen zu rechtlichen Voraussetzungen, Zuständigkeiten und Verfahrenabläufen gegeben sowie auf entsprechende Ansprechpersonen hingewiesen. Aufgeteilt nach den speziellen Voraussetzungen im Falle der Familienzusammenführung bei Anwendung des Aufenthaltsgesetzes, der Dublin III-Verordung oder für unbegleitete Minderjährige werden jeweils die Begrifflichkeiten und die besonderen Anforderungen aufgezeigt.

Die Handreichung eignet sich insbesondere für Fachstellen, die im Bereich der Familienzusammenführung arbeiten.


14.07.2017

Webinare: Fortbildungen für Pflegefachpersonen zur Gesundheitsversorgung geflüchteter Menschen

Der Deutsche Pflegerat e.V. bietet Pflegefachpersonen Webinare zur Fortbildung an. Aufgrund der Tatsache, dass die Fachkräfte während ihrer Ausbildung nicht ausreichend für die pflegerische Versorgung Geflüchteter geschult wurden, sollen die Webinare eine kostensparende und flexible Art der Weiterbildung darstellen. Angeboten werden 5 Webinare etwa zu den Themen Kulturelle Besonderheiten, Infektionskrankheiten und Umgang mit traumatisierten Geflüchteten.

Für die ersten 100 Teilnehmenden ist die Teilnahme kostenfrei.


14.07.2017

KAUSA Medienpreis 2018

Unter dem Motto "Macht sie sichtbar – Migrantinnen und Migranten auf Wegen in die berufliche Bildung" werden Journalistinnen und Journalisten mit dem diesjährigen KAUSA Medienpreis 2018 ausgezeichnet. Der mit insgesamt 28.000 Euro dotierte Preis soll insbesondere eine objektive, ausgewogene und migrationssensible Erzählkultur in der Gesellschaft fördern. Noch bis zum 28. August 2017 können sich Journalistinnen und Journalisten, die im letzten Jahr über Menschen mit Migrationshintergrund und ihren Bildungsweg berichteten, für den Preis bewerben. Ausgezeichnet werden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowohl Einzelbeiträge als auch (umfangreichere) Online-Projekte.

Zur Bewerbung geht es hier.


13.07.2017

Flüchtlingsfrauenkonferenz: Women Breaking Borders

Vom 22. bis 24. September 2017 findet in Berlin eine bundesweite Flüchtlingsfrauenkonferenz unter dem Motto "Frauen durchbrechen Grenzen" statt. Die vom Verein Women in Exile e.V. und der Rosa Luxemburg Stiftung organisierte Veranstaltung soll helfen, Netzwerke aufzubauen, den Austausch stärken sowie die Frauen bei der Erlangung von Selbstbestimmung und Autonomie unterstützen. Über eine Crowdfunding-Aktion sucht die Initiativen noch Spenden für die Konferenz.

13.07.2017

Digital Empowerment – Medienkompetenzen und Informationszugang für geflüchtete Frauen in Berlin

Das Angebot "Digital Empowerment – Medienkompetenzen für geflüchtete Frauen" des FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB) richtet sich an Frauen mit Fluchtbiografie, die sich in Berlin und Deutschland orientieren, ihre Computer- und Sprachkenntnisse verbessern und eine berufliche Perspektive entwickeln möchten. Die Teilnehmerinnen erarbeiten sich den grundlegenden Umgang mit digitalen Medien und Technologien. Mit diesen Medienkompetenzen können sie sich selbstständig informieren, orientieren und Deutsch lernen.


13.07.2017

Gelebte Vielfalt - Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat eine Publikation zum Thema "Gelebte Vielfalt - Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland" veröffentlicht. Die Handreichung setzt sich zentralen Daten zur Lebenslage, der Bildungsteilhabe sowie der wirtschaftlichen und beruflichen Situation von Familien mit Migrationshintergrund auseinander. Die statistischen Daten und Zahlen werden von Expertinnen und Experten eingeordnet.

Die gesamte Publikation finden Sie hier. Ein Datenanhang zu der Handreichung steht Ihnen hier zur Verfügung.


12.07.2017

Verbraucherinformationen für Geflüchtete

Der Verein Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) hat YouTube-Videos für Geflüchtete veröffentlicht. Mit Hilfe der Videos mit arabischen Untertiteln werden den neuankommenden Menschen Ratschläge für den Verbraucheralltag in Deutschland gegeben. Die kurzen Clips sollen dabei helfen, die Geflüchteten für ihre Rechte als Verbraucher und Verbraucherin zu sensibilisieren und sie vor Fallstricken schützen. Beleuchtet werden unter anderem Themen zum Lebensmitteleinkauf, zur privaten Haftpflichtversicherung oder dem Mobilfunkvertrag.

Daneben werden den Geflüchteten themenspezifische mehrsprachige Checklisten und Musterbriefe, etwa zu den Themen Mobilfunkverträge, Geldtransferdiensten oder Rundfunkbeitrag, zur Verfügung gestellt. Die Materialien finden Sie hier.


12.07.2017

"Mit Sicherheit gut ankommen" - ein sozial-kulturelles Schiffsprojekt zu Flucht und Migration

Am 28. Juli 2017 startet in Bremen das sozio-kulturelle Schiffsprojekt zu Flucht und Migration. Bis zum 01. Oktober 2017 werden die beiden Schiffe MS Anton und Aljadj Djumaa quer durch Deutschland fahren und in den einzelnen Städten Stopps für Aktionen und Veranstaltungen einlegen. Am nationalen Flüchtlingstag wird die Fahrt in Berlin ihren Abschluss finden. Auf den Schiffen befinden sich 70 Kupferfiguren des dänischen Bildhauers Jens Galschiøt. Um zum Ausdruck zu bringen, dass Flucht nicht nur ein territorial begrenztes Thema ist, zeigen die Figuren die Skulpturen von vier Ethnien, darunter Frauen, Männer und Kinder. Das von OUTLAW.die Stiftung organisierte Projekt soll eine Möglichkeit bieten auf das Flüchtlingsthema aufmerksam zu machen und einen neuen Weg bieten, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Die Termine und die Route der Schiffe finden Sie hier.


11.07.2017

Rechtliche Informationen für traumatisierte und kranke Geflüchtete

Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) liefert eine Übersicht zu rechtlichen Informationen für traumatisierte und kranke Geflüchtete. In einem entwickelten Schaubild werden die "Leistungsansprüche in den verschiedenen Phasen des Asylverfahrens" veranschaulicht. Daneben stellt die BAfF eigens erstellte Arbeitshilfen und Leitfäden mit rechtlichen Hinweisen, beispielsweise zur Beantragung einer Psychotherapie für Geflüchtete, zur Verfügung.

11.07.2017

Aktuelle Asylzahlen des ersten Halbjahres 2017

Im ersten Halbjahr des Jahres 2017 kamen insgesamt 90.389 Aslysuchende nach Deutschland. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um fast 72 Prozent. Die drei größten Gruppen von Asylsuchenden stammen genau wie im letzten Jahr aus Syrien, Irak und Afghanistan.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat im ersten Halbjahr 2017 über 409.147 Asylanträge entschieden. Im vergangenen Jahr waren es noch 124.911 Entscheidungen weniger.

Weitere Zahlen und die aktuelle Statistik finden Sie hier.


10.07.2017

Deutscher Nachbarschaftspreis

Die nebenan.de Stiftung hat gemeinsam mit einigen Kooperationspartnern, unter anderem dem Bundesministerium des Innern und der Diakonie Deutschland, den Deutschen Nachbarschaftspreis 2017 ausgeschrieben. Bis zum 24. August 2017 können sich Initiativen und Projekte, die sich für eine lebendige Nachbarschaft einsetzen, für die mit über 50.000 Euro dotierte Auszeichnung bewerben. Zunächst wird ein Landessieger in jedem Bundesland ausgezeichnet und für den bundesweiten Wettbewerb nominiert. Anschließend werden drei der sechzehn Nominierten als Gewinner ermittelt.

Ziel des bundesweiten Wettbewerbs ist es, das Engagement einer breiten Öffentlichkeit sichtbar zu machen, den Einsatz der Ehrenamtlichen zu honorieren sowie weitere Akteurinnen und Akteure für eine aktive Nachbarschaftsarbeit zu gewinnen.

Zur Bewerbung geht es hier.


07.07.2017

Vielfalt im Klassenzimmer - Wie Lehrkräfte gute Leistung fördern können

Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR-Forschungsbereich) hat eine aktuelle Studie zum Thema "Vielfalt im Klassenzimmer - Wie Lehrkräfte gute Leistung fördern können" veröffentlicht. Untersucht werden die Bedeutung von Erwartungen und Einstellung von Lehrkräften für migrationsbezogene Ungleichheiten im deutschen Bildungssystem. Daneben werden Handlungsempfehlungen für die Förderung von benachteiligten Schülerinnen und Schülern aufgezeigt.

Die Studie zeigt, dass Lehrkräfte grundsätzlich sehr liberal eingestellt sind, es allerdings nichtsdestotrotz Vorbehalte gegenüber Kindern und Jugendlichen mit muslimischen Hintergrund gibt.

Die gesamte Studie finden Sie hier.


07.07.2017

Islam, Salafismus und Islamfeindlichkeit

Von 04. bis 06. September 2017 findet im St. Jakobushaus in Goslar ein Seminar zum Thema: "Islam, Salafismus und Islamfeindlichkeit" statt. Im Rahmen der Fortbildung werden Einblicke in die Religion Islam und das Phänomen Salafismus gegeben. Es werden die Argumentationsmuster und die Attraktivität der salafistischen Szene beleuchtet sowie die Bedeutung von Diskriminierungserfahrungen für eine mögliche Radikalisierungsprozesse erörtert. Zudem setzt sich die Fortbildung mit Islamfeindlichkeit und der "Islam-Kritik" auseinander. Neben einem theoretischen Überblick werden die Teilnehmenden auch durch praktische Übungen und Gruppenarbeiten mit der Thematik vertraut gemacht.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.


06.07.2017

Professionell berichten über Migration und Integration: Kostenfreies Weiterbildungsangebot

Die Neuen deutschen Medienmacher, die ARD.ZDF medienakademie, die Medien-Akademie Ruhr und die RTL Journalistenschule bietet Journalistinnen und Journalisten vom 16. bis 17. Oktober 2017 ein kostenfreies Seminar zum Thema "Professionell berichten über Migration und Integration" an. Dabei sollen neben dem Erlernen von Recherchestrategien und der Sensibilisierung im Umgang mit dem Thema, entsprechende Kontakte vermittelt sowie fachlich qualifiziertes Feedback gegeben werden.

Bis zum 17. September 2017 können sich alle Interessierten für das Seminar in Köln bewerben.


06.07.2017

Leitfaden für Fachkräfte zur Situation geflüchteter junger Volljähriger im Übergang

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) hat einen Arbeitshilfe für Fachkräfte  zum Thema "Junge Geflüchtete auf dem Weg in ein eigenverantwortliches Leben begleiten" veröffentlicht. Im Rahmen des Handlungsleitfadens werden den befassten Fachkräften Erfahrungen und Informationen zum Umgang mit der Übergangssituation gegeben. Es werden sowohl die verschiedenen rechtlichen Änderungen aufgezeigt als auch Handlungsempfehlungen für die Praxis gegeben.

Den gesamte Leitfaden finden Sie hier.


05.07.2017

Aufruf: Ideen für interkulturelle Musikprojekte gesucht

Die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung (LMKMS) sucht im Rahmen der bundesweiten Ideeninitiative "Kulturelle Vielfalt mit Musik" nach vorbildlichen Musikprojekten. Ingesamt stehen für maximal 15 Projekte 50.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Aufgerufen sind alle musikalischen Initiativen die das Miteinander von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft stärken, sie aktiv mit in ihre Arbeit miteinbeziehen sowie zum Abbau von Sprachbarrieren beitragen. Dabei werden insbesondere Integrationsprojekte gesucht, die sich für Geflüchtete einsetzen. Ein Ausschlusskriterium liegt vor, wenn das Projekt bereits exisitiert und gestartet ist.

Interessierte Projekte können sich noch bis zum 10. September 2017 bewerben.


04.07.2017

Bericht: Diskriminierung in Deutschland

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat mit den in ihrem Zuständigkeitsbereich betroffenen Beauftragten der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages den Dritten Gemeinsamen Bericht zur "Diskriminierung in Deutschland" veröffentlicht. Gemäß der gesetzlichen Grundlage in § 27 Abs. 4 AGG wird dieser Bericht alle vier Jahre erstellt. Er befasst sich mit Benachteiligungen aus den in § 1 AGG genannten Gründen und gibt entsprechende Empfehlungen, um die bestehenden Benachteiligungen künftig zu beseitigen und zu verhindern.

Aus dem diesjährigen Bericht geht insbesondere hervor, dass bei der Vermittlung auf den Arbeitsmarkt erhebliche Diskriminierungsrisiken bestehen. Andere Diskrimierungserfahrungen aufgrund der ethnischen Herkunft oder bei Behinderungen bestehen etwa auf dem Wohnungsmarkt, bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen oder im Bildungsbereich. Im Rahmen des Berichts wird unter anderem empfohlen den rechtlichen Schutz sowie die Rechtsdurchsetzung bei Diskriminierungserfahrungen zu verbesserrn.

Zum gesamten Bericht geht es hier. Die Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Berichts steht Ihnen hier zur Verfügung. 


04.07.2017

Sächsischer Förderpreis für Demokratie 2017

Kommunen sowie Akteure und Akteurinnen der Zivilgesellschaft können sich ab sofort für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2017 bewerben. Der Preis zeichnet Projekte und Initiativen aus, die sich für Demokratie, Menschenrechte und den Schutz von Minderheiten einsetzen. Insbesondere werden innovative Ideen und vorbildhaftes Engagement in und für Sachsen gesucht.

Eine Bewerbung ist bis zum 20. August 2017 möglich.


03.07.2017

Bundesweite Stellenangebote in den Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer

Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) hat eine Liste mit bundesweiten aktuellen Stellenausschreibungen von ihnen und ihren Mitgliedszentren veröffentlicht. Gesucht werden unter anderem Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in mehreren Projekten im gesamten Bundesgebiet.

Die Liste mit den Angeboten finden Sie hier.


03.07.2017

Studie: Digitale Wege zur Integration

Die Studie "Digitale Wege zur Integration - Wie innovative Ansätze der Zivilgesellschaft Geflüchtete in Deutschland unterstützen" untersucht die digitalen Projekte und Initiativen der Flüchtlingshilfe in Deutschland. Im Rahmen der Untersuchung wurden der aktuelle Stand, die Potenziale sowie die bestehenden Herausforderungen  der digitalen Flüchtlingshilfe ermittelt. Das "betterplace lab“ – Forschungsbereich der Spendenplattform betterplace.org möchte durch die Studie dazu beitragen, dass die Rolle der digitalen Technologien bei der Integrationsarbeit besser verstanden wird.

Die Broschüre zu der Studie finden Sie hier.


30.06.2017

Ai Weiwei Drifting

"Ai Weiwei Drifting" ist ein Dokumentarfilm über den chinesischen Künstler Ai Weiwei und dessen Sicht auf die europäische Flüchtlingspolitik. Ein Filmteam der Deutschen Welle begleitete ihn über ein Jahr rund um die Welt. Der Film bietet einen Überblick zu seinem künstlerischen Schaffen ebenso wie Einblicke in sein privates Leben. Das Thema "Flucht und Exil" findet sich in all seinen aktuellen Arbeiten wieder.

Die Dokumentation steht auf der Webseite der Deutschen Welle zur Verfügung. Die Sendetermine auf phoenix finden Sie hier.


30.06.2017

Keine zusätzliche Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft bei bereits bestehendem subsidiären Schutz

Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat mit einem Urteil vom 27. Juni 2017 (AZ. 2 LB 117/17) entschieden, dass ein Schutzsuchender, der bereits subsidiärer Schutz erhalten hat, keine zusätzliche Flüchtlingsanerkennung begehren kann.

Ausweislich der Gründe sei im Falle der aus Syrien geflüchteten Person nicht damit zu rechnen, dass er zum einen bei seiner Rückkehr politisch verfolgt werde noch zum anderen, dass die Ausreise vor der Einberufung zum Wehrdienst ohne weitere individuelle Gründe den Verdacht der politisch oppositionellen Betätigung rechtfertigen werde.

Damit teilt das OVG Lüneburg den auch in der obergerichtlichen Rechtsprechung vertretenen Standpunkt.

 


30.06.2017

International Migration Outlook 2017

Gestern, am 29. Juni 2017, wurde der jährliche "Internationale Migrationsausblick 2017" der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) veröffentlicht. Im Rahmen des Berichts werden die Wanderbewegungen sowie die Migrationspolitik der OECD-Staaten untersucht. Berücksichtigt wurden dabei auch die Arbeitsmarkt- und die Familienmigration.

Die Ergebnisse des Berichts zeigen, dass sich die Länder künftig (noch) stärker auf die soziale und gesellschaftliche sowie die berufliche Integration konzentrieren müssen. Daneben sollten die Länder Bestimmungen und Regelungen für die Familienmigration schaffen.

Eine Zusammenfassung des Berichts finden Sie hier.


29.06.2017

Rechtlicher Leitfaden: Abschiebungen aus Schulen und Betrieben

Die GEW Bayern (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) hat einen rechtlichen Leitfaden veröffentlicht, der den Schulen und Betrieben aufzeigen soll, welche Rechte und Pflichten sie im Falle einer Abschiebung von Personen aus ihren Einrichtungen haben. Den Fachkräften werden Hinweise und Informationen zu den einzelnen Begrifflichkeiten sowie zu Handlungsoptionen gegeben. Der bundesweit einsetzbare Leitfaden soll allen befassten Kräften Orientierung geben.

Die gesamte Handreichung finden Sie hier.


29.06.2017

Eröffnung des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung

Gestern, am 28. Juni 2017, wurde das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) in Berlin feierlich eröffnet. Das Forschungszentrum, das unter anderem durch das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) in Bielefeld und dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) in Osnabrück unterstützt wird, soll insbesondere die bestehenden Strukturen der Migrations- und Integrationsforschung ausbauen, sie vernetzen und mögliche Lücken schließen.


28.06.2017

Share-Haus "Refugio"

Das Projekt "Refugio" der Berliner Stadtmission und des Sharehauses bringt Geflüchtete und Einheimische zusammen. Im Rahmen des Wohnprojekts leben in einem so genannten "Share-Haus" über 40 verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten und Herkunft auf 5 Etagen in einem alten Gründerzeithaus in Berlin-Neukölln zusammen. Neben einem Barista-Café, dem gemeinsamen Kochen und einer großen Dachterasse werden auch ein Sprachcafé und andere Veranstaltungen organisiert.

Einen Artikel über das Projekt im Deutschlandfunk finden Sie hier.


28.06.2017

Arbeitshilfe: "Aufnahme aus dem Ausland" beim Familiennachzug

Der Informationsverbund Asyl und Migration e.V. hat eine Arbeitshilfe zum Anwendung des § 22 Satz 1 AufenthG für subsidiär Schutzberechtigte und die Möglichkeit auf Familiennachzug veröffentlicht. Grundsätzlich wurde im Rahmen des Asylpakets II der Anspruch auf Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte für die kommenden zwei Jahre ausgesetzt - dies betrifft zur Zeit ca. drei viertel der syrischen Antragstellenden. Durch die Anwendung des § 22 Satz 1 AufenthG - der nicht von der Aussetzung berührt ist - besteht allerdings die Möglichkeit in außergewöhnlichen Einzelfällen dennoch einen Familiennachzug zu erreichen.

Die Handreichung liefert einen Überblick über die Anwendung und den Ablauf des Verfahrens. Daneben werden praktische Erfahrungen weitergegeben.

Die gesamte Arbeitshilfe finden Sie hier.

Wortlaut des § 22 Satz 1 AufenthG: "Einem Ausländer kann für die Aufnahme aus dem Ausland aus völkerrechtlichen oder dringenden humanitären Gründen eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden. ..."


27.06.2017

Migration, Integration, Asyl – Politikbericht 2016

Der Politikbericht 2016 - Migration, Integration, Asyl der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) bietet eine Übersicht zu den wichtigsten politischen und rechtlichen Entwicklungen sowie zu den Strukturen in Deutschland im vergangenen Jahr. Im Rahmen des Berichts werden neben den Gesetzesänderungen im Jahr 2016 etwa die Themen legale Zuwanderung, unbegleitete Minderjährige und die Rückkehrmigration näher beleuchtet.

Den gesamten Bericht finden Sie hier.


27.06.2017

Bewerbertraining für Geflüchtete

Am 10. Juli 2017 findet in Hamburg ein Bewerbertraining für Geflüchtete statt. Die von der Handelskammer Hamburg organisierte Veranstaltung richtet sich mit einer Mischung aus theoretischem und einem praktischem Teil an arbeitssuchende Geflüchtete. Im Rahmen des kostenfreien Training werden die Teilnehmenden zum einen näher mit dem deutschen Arbeitsmarkt und dem Berufsbildungssystem vertraut gemacht, zum anderen werden sie durch Rollenspiele sowie die Erarbeitung einer Bewerbungsmappe auf die tatsächlichen Gegebenheiten vorbereitet. Für die Sprachen Dari/Farsi wird eine Übersetzung angeboten.


26.06.2017

Deutscher Schulpreis 2018

Der Deutsche Schulpreis 2018 der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung zeichnet allgemeinbildende und berufliche Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft für ihr Engagement im Bereich der Schule aus. Der mit insgesamt 265.000 Euro dotierte Preis wird für den Umgang der Schule mit einer konkreten gesellschaftlichen, lokalen oder pädagogischen Herausforderung verliehen. Dazu kann beispielsweise die Integration geflüchteter Kinder in den Schulalltag zählen.

Bewerbungen für den Deutschen Schulpreis 2018 sind bis zum 15. Oktober 2017 möglich.


26.06.2017

Unterstützungsangebot für Ehrenamtliche: Deutsch für Geflüchtete unterrichten

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg bietet allen ehrenamtlichen Fachkräften zur Unterstützung für das Unterrichten der deutschen Sprache Video-Tutorials an. Im Rahmen der kurzen Clips werden etwa Fragen zu den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, zur Organisation von Kursen oder zu den Voraussetzungen zum Erwerb einer Zeitsprache beantwortet. Durch die Videos sollen den Ehrenamtlichen Tipps und Hinweise für ihre praktische Arbeit gegeben werden.

Den Youtube-Kanal der Universität Oldenburg und die Playliste "Deutsch für Geflüchtete" finden Sie hier.


23.06.2017

Wettbewerb "Gärten der Integration"

Die Deutsche Umwelthilfe zeichnet im Rahmen des Wettbewerbs "Gärten der Integration" im Juni, September und November je ein Gartenprojekt aus. Das jeweilige Preisgeld beträgt 500 Euro. Es werden Urban-Gardening-Initiativen gesucht, die von oder mit Geflüchteten initiiert wurden. Im Vordergrund der Garten-Projekte soll also die aktive Teilhabe und Integration der geflüchteten Menschen in die Gemeinschaft stehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.


23.06.2017

Neue Herausforderungen für die Kita: Umgang mit Eltern und Kindern mit Fluchterfahrung

Von 09. bis 11. August 2017 findet im St. Jakobushaus in Goslar ein Seminar zum Thema "Neue Herausforderungen für die Kita: Umgang mit Eltern und Kindern mit Fluchterfahrung" statt. Im Rahmen der Veranstaltung sollen den pädagogischen Fachkräften Grundlagen zum Umgang und zur Arbeit mit traumatisierten Kindern und Familien sowie allgemeingültige Ansatzpunkte für die Arbeit etwa zur Selbstwirksamkeit gegeben werden. Diese Themen werden sowohl theoretisch als auch mit Hilfe praktischer Übungen erarbeitet.

23.06.2017

Informationen für Ehrenamtliche: Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten

Das IQ Netzwerk Bayern hat eine Handreichung mit Informationen für Ehrenamtliche zum Thema "Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten" veröffentlicht. Die Broschüre möchte den Ehrenamtlichen einen Überblick insbesondere zu den Themen der Anerkennung und des Arbeitsmarktzugangs sowie zu den Teilnahmebedingungen für die Deutsch- und Integrationskurse an die Hand geben. Durch die Übersicht sollen die freiwilligen Helferinnen und Helfer bei ihrer Arbeit unterstützt werden.

Hier finden Sie den Download der Publikation.


22.06.2017

Übersicht: Schutzformen in Deutschland

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat eine Übersicht zu den unterschiedlichen Schutzformen in Deutschland veröffentlicht. Der Überblick informiert sowohl über nähere Beschreibungen und Begriffsbestimmungen als auch über Hinweise auf rechtliche Grundlagen und Ausschlussgründe.

 


22.06.2017

Neuauflage: Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und UNICEF haben gemeinsam mit einer Vielzahl unterschiedlicher Partner im Rahmen der "Initiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften" eine aktualisierte Handreichung veröffentlicht. Diese Neuauflage enthält erstmals auch Leitlinien zum Schutz von geflüchteten Menschen mit Behinderung und LSBTTI*-Geflüchtete. Die sechs dargestellten Mindeststandards, die vor einem Jahr das erste Mal erschienen sind, wurden überarbeitet und durch die Erfahrungen der Praxis ergänzt.

Den Download der gesamten Broschüre finden Sie hier.


21.06.2017

Face-to-Face Göttingen

Die Initiative "Face-to-Face Göttingen" ist eine Gruppe von schwulen Männern. So beschreiben sie sich selbst:

Bei uns ist jeder willkommen und kann sich über das schwule Leben austauschen. Zusätzlich haben wir ein Angebot für Flüchtlinge entwickelt. Wir haben Themenabende, Spieleabende, Kochabende & Freizeitveranstaltungen. Wenn du Probleme in deinem Leben als schwuler Mann hast, kannst du mit uns unter vier Augen reden. Wir versuchen gerne dir zu helfen. Bei uns findest du sicher Gemeinschaft und Freunde. Wir treffen uns jeden Dienstagabend im „VNB“ oder „UJZ Weende“. Schau einfach in den Kalender und die Karte auf unserer Website. Zudem kannst du dich über unsere Emailadresse an uns wenden, wenn du dich außerhalb unserer Gruppentreffen mit einem von uns treffen möchtest, um einen unverbindlicheren Zugang zur Göttinger schwulen Gemeinschaft zu finden.

Wir freuen uns auf dich!


20.06.2017

Willkommensfilme für Flüchtlinge

Der Landespräventionsrat Hessen hat gemeinsam mit dem Offenen Kanal Kassel mehrsprachige Willkommensfilme für Geflüchtete veröffentlicht. Die ersten vier Filme setzen sich mit den Themen Gleichberechtigung, Recht auf freie Entfaltung, Unternehmungen und Sicherheit auseinander. Weitere Kurzfilme etwa zu den Themen Bildung oder Jobcenter sind in Planung. Mit Hilfe des Projekts "Willkommen in Deutschland" sollen Ehrenamtliche, Behörden oder Schulen bei ihrer Arbeit unterstützt werden. 

Die Filme stehen Ihnen hier zum kostenfreien Download zur Verfügung.


20.06.2017

Ausbildungszentrum Elmbau GmbH

Im Jahr 2015 hat Firma Elmbau GmbH in Königslutter ein firmeneigenes "Ausbildungszentrum" eingerichtet, in dem eine Mehrzahl Auszubildende und Praktikanten parallel sowohl fachlich als auch flankierend persönlich betreut werden können. Im Jahr 2015 hat die Elmbau kurzfristig 8 Flüchtlinge im laufenden Asylverfahren als Auszubildende eingestellt und für diese aus dem eigenen Betrieb heraus die Anbahnung des Berufsschulbesuchs, Angelegenheiten der Ausländerbehörde, Wohnungssuche, Fahrtgelegenheiten zum Ausbildungsbetrieb und soziale Einbindung organisiert. Zwischenzeitlich (Stand: Tel. Auskunft März 2017) wurden insgesamt 14 Flüchtlings-Azubis eingestellt. Kleinen Handwerksbetrieben aus der Region mit geringeren Ausbildungskapazitäten hat Firma Elmbau GmbH angeboten, deren Flüchtlings-Auszubildende phasenweise mit im Ausbildungszentrum der Elmbau zu betreuen.


19.06.2017

Erfolgsfaktoren der kommunalen Integration von Geflüchteten

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hat ein Gutachten zum Thema "Erfolgsfaktoren der kommunalen Integration von Geflüchteten" veröffentlicht. Im Rahmen einer zweifachen Befragung in deutschen Kommunen beschäftigte sich das Gutachten insbesondere mit den Fragen, wie weit die Integration aus Sicht der kommunalen Verwaltung gelungen ist und welche Erfolgsfaktoren entscheidend für die lokalen Integrationsprozesse sind. Die Untersuchung in mehr als 100 Kommunen stellt gute Beispiele aus der Praxis vor, zeigt die Entwicklungen der letzten Jahre auf und liefert Anregungen und Handlungsempfehlungen für die Zukunft.

Die gesamte Publikation finden Sie hier. Ein Videobeitrag des Politikwissenschaftlers Prof. Dr. Roland Roth zu dem Gutachen steht Ihnen hier zur Verfügung.


19.06.2017

Stadtteilprojekt: Junges buntes Leben im Englischen Viertel

Nach Abzug britischer Streitkräfte aus diesem Viertel in Hameln standen viele Häuser im englischen Viertel leer. Mit dem Stadtteilprojekt "Junges buntes Leben im Englischen Viertel" soll eine Wohngegend mit geflüchteten Menschen, einheimischen jungen Menschen und Familien entstehen. Es gibt mehrere Angebote von Gemeinschaftseinrichtungen(z.B. eine Kunstwerkstatt, ein Begegnungs-Café, eine Großtagespflege, ein Veranstaltungs-, Lehr- bzw. Lernraum, eine Fahrradwerkstatt,..). Mit dem integrativen Projekt soll exemplarisch eine Wohngegend entstehen, die Menschen jeder Herkunft, jeder Religion, jeden Alters und jeden Geschlechts willkommen heißt.


16.06.2017

Radioprogramm: Migration Heute

Migration Heute ist ein Radioprogramm, welches über die Themen Migration und kulturelle Vielfalt informieren möchte um so zu einer besseren Integration beizutragen. Oftmals wird in negativem Kontext über Migranten und Migrantinnen gesprochen und es ist häufig von der Flüchtlingskrise die Rede. Diese negative Berichterstattung möchten wir gerne ändern um den Menschen bewusst zu machen, dass Migranten und Migrantinnen und Flüchtlinge in Deutschland auch als eine Chance gesehen werden können.


16.06.2017

Förderpreis 2017 für "frühe Hilfen"

Noch bis zum 15. August 2017 können sich gemeinnützige Organisationen für den help and hope Förderpreis 2017 der Stiftung help and hope bewerben. Der diesjährige Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und richtet sich speziell an Organisationen, die Angebote für Familien mit Kindern im Alter von null bis drei Lebensjahren anbieten. Es werden gerade niedrigschwellige Angebote gesucht, die schnell und unkompliziert alle sozialen Gesellschaftsschichten ansprechen.


16.06.2017

Flüchtlinge brauchen Schutz – aber wie?

Vom 11. bis 13. August 2017 findet im St. Jakobus Haus in Goslar ein Seminar für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit zum Thema "Flüchtlinge brauchen Schutz – aber wie?" statt. Die in Kooperation mit Amnesty International organisierte Veranstaltung soll den engagierten Bürgerinnen und Bürgern helfen, Asylsuchende auf das Asylverfahren vorzubereiten. Ihnen werden neben einem Überblick zum Ablauf des Verfahren unter anderem auch Hinweise auf Kriterien für die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft und mögliche Abschiebeverbote gegeben.

Das Programm finden Sie hier.

 

 


15.06.2017

Seminar: Trauma-sensitives Arbeiten mit Flüchtlingen

Der Verein Kommunales Bildungswerk e.V. bietet von 20. bis 21. Juli 2017 ein Weiterbildungsangebot zum Thema "Trauma-sensitives Arbeiten mit Flüchtlingen" an. Im Rahmen der Veranstaltung sollen den Teilnehmenden durch den intensiven Austausch, Fallbesprechungen und die Entwicklung konkreter Handlungsstrategien ein besseres  Verständnis sowie mehr Sicherheit im Umgang mit traumatisierten Geflüchteten gegeben werden. Das in Berlin stattfindende Seminar richtet sich alle Haupt- und Ehrenamtlichen, die mit Geflüchteten arbeiten.

Weitere Informationen finden Sie hier.


14.06.2017

NeuNa – Neue Nachbarn in der Mainzer Neustadt

Das gemeinwesenorientierte Integrationsprojekt "NeuNa – Neue Nachbarn in der Mainzer Neustadt" des caritas-zentrum Delbrêl, Mainz bringt durch vielfältige Angebote Geflüchtete und in Deutschland Beheimatete zusammen. Ehrenamtliche werden zu sogenannten Welcomer-Lotsen ausgebildet, um Geflüchteten bei Alltagsfragen zur Seite zu stehen. NeuNa möchte dadurch eine lebendige, interkulturelle Nachbarschaft im Stadtteil fördern und mögliche Barrieren mildern. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Inneren gefördert.

 


13.06.2017

Aufruf: Be Welcome - Paten gesucht

Machen Sie mit - werden Sie Pate!

Das Programm "Be Welcome - Paten gesucht" aus Wiesbaden sucht Ehrenamtliche, die geflohene Menschen beim Ankommen in Deutschland unterstützen und diese Menschen ein Stück ihres Weges begleiten.

Im Rahmen des Projekts erleben sowohl Paten als auch Geflüchtete im "Tandem" interessante Begegnungen, lernen voneinander und machen neue Erfahrungen. Bei der Vermittlung der Tandems legt das Programm von EVIM (Evangelischer Verein für Innere Mission in Nassau) besonderen Wert darauf, Menschen mit gleichen Interessen und Vorstellungen an eine Patenschaft zusammenzubringen. Der Zeitumfang des freiwilligen Engagements beträgt in der Regel ca. 3 – 4 Stunden pro Woche.


13.06.2017

Studie: Frauen, Migration und Arbeit. Ohne Rechte keine Perspektive

Das Südwind-Institut für Ökonomie und Ökumene hat eine aktuelle Studie zum Thema "Frauen, Migration und Arbeit. Ohne Rechte keine Perspektive" publiziert. Im Rahmen der Studie werden Aspekte der globale Migrationbewegungen im besonderen Hinblick auf die Arbeitsmigration von Frauen betrachtet. Unter anderem wird dabei die Situation der Frauen in Deutschland beleuchtet und den Fragen nach der beruflichen Beteiligung, der überwiegend ausgeübten Berufszweige sowie der fachlichen Qualifizierung im Vergleich zum Arbeitsplatz der Frauen nachgegangen.

Die gesamte Studie finden Sie hier. Daneben steht Ihnen hier ein Fact Sheet mit den wichtigsten Ergebnissen zur Verfügung.


13.06.2017

Handreichung: Fakten und Argumente zur Debatte über Flüchtlinge

Die Amadeu Antonio Stiftung hat gemeinsam mit PRO ASYL eine aktualisierte Broschüre zum Thema "Pro Menschenrechte. Contra Vorurteile. Fakten und Argumente zur Debatte über Flüchtlinge in Deutschland und Europa" veröffentlicht. Die Handreichung setzt sich mit dem Wahrheitsgehalt aktueller Äußerungen rund um die Themen Flucht und Migration auseinander. Durch die Darlegung von Fakten und Argumenten soll den Interessierten eine Grundlage für sachliche Diskussionen geliefert werden. Die Publikation soll den Menschen helfen, sich rassistischer Stimmungsmache mit einer objektiven Argumentation entgegenzustellen.

Den Download der Broschüre finden Sie hier.


12.06.2017

Essener Begegnungen

Die "Essener Begegnungen" sind ein interkulturelles Projekt, das auf seine unkomplizierte Art und Weise einen Beitrag zur Integration von Geflüchteten in unsere Gesellschaft leisten soll. Initiiert wurde das Projekt Anfang 2017 von den Rotary Clubs der Stadt Essen in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband für die Stadt Essen e.V. Anstelle von Patenschaften, schafft das Projekt unverbindliche Begegnungen, die zuerst organisiert und gelenkt stattfinden und später zu längerfristigen Bindungen führen können, aber nicht müssen. Teilnehmen kann grundsätzlich jeder über 18.  Anhand von Alter, gemeinsamen Interessen und Sprachkenntnissen werden passende Matchings gefunden und zu einem ersten gemeinsamen Treffen eingeladen.  Wie sich der Kontakt entwickelt und was daraus entsteht, ist den Teilnehmenden selbst überlassen, aber die Erfahrung zeigt, dass das Interesse an weiteren Treffen groß ist.


12.06.2017

Bundeswettbewerb "Zusammenleben Hand in Hand - Kommunen gestalten"

Heute ist der Startschuss für den Bundeswettbewerb "Zusammenleben Hand in Hand - Kommunen gestalten" gefallen. Im Rahmen des vom Bundesministerium des Innern initiierten Wettbewerbs werden gute Beispiele der kommunalen Integrationsarbeit gesucht. Durch den Wettbewerb sollen Konzepte, Strategien und die herausragenden Aktivitäten der einzelnen Kommunen identifiziert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Teilnahmeberechtigt sind alle deutschen Städte, Gemeinden, Kreise, Kommunalverbände sowie die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten. Der Preis ist mit insgesamt 1 Mio. Euro dotiert. 

Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2017. Weitere Informationen finden Sie hier.


09.06.2017

Start-Up Your Future

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die Wirtschaftsjunioren Deutschland haben gemeinsam das Projekt "Start-Up Your Future" in der Pilotregion Berlin-Brandenburg gestartet. Im Rahmen des Projekts sollen gründungsaffine geflüchtete Menschen bei dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt und durch ehrenamtliche Unternehmerinnen und Unternehmer begleitet werden. Durch Mentorenschaften, Tandemgründungen und Hospitationen sowie begleitende Seminare und Workshops wird den gründungsinteressierten Geflüchteten ein breitgefächertes Unterstützungsangebot zur Verfügung gestellt.


09.06.2017

Große Aufgabe/Große Chance - Wie gelingt die kommunale Integration von Geflüchteten?

Am 14. Juni 2017 findet die Fachtagung "Große Aufgabe - Große Chance - Wie gelingt die kommunale Integration von Geflüchteten?" in Berlin statt. Im Rahmen der von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und dem Deutschen Landkreistag organisierten Veranstaltung werden die Ergebnisse zweier Gutachten der FES diskutiert. Für die Studien wurden mehr als 100 Kommunen zum Themenkomplex der kommunalen Integration befragt. Die FES hat nach der Auswertung der Ergebnisse Erfolgsfaktoren für die Integration in den Kommunen ermittelt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 


09.06.2017

check.work

Das Online-Tool "check.work" soll bundesweit Beratungs- und Vermittlungsfachkräften sowie Unternehmen bei der Ermittlung von beruflichen Potenzialen und Qualifikationen von geflüchteten Menschen unterstützen. Das Projekt der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern bietet im Wege von zwei Modulen die Möglichkeiten die beruflichen Erfahrungen festzustellen sowie hilft dabei Stärken der einzelnen Geflüchteten zu erkennen. Mit Hilfe des Tools soll die passgenaue Vermittlung in Integrationsmaßnahmen ermöglicht werden.


08.06.2017

ZiviZ-Studie 2017 Vielfalt verstehen. Zusammenhalt stärken.

Gemeinschaftsinitiative des Stifterverbands, der Bertelsmann Stiftung und der Fritz Thyssen Stiftung