Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

13.10.2017

Kommunaler Integrations- und Flüchtlingskongress 2017

Am 08. November 2017 findet in Düsseldorf/Neuss der "Kommunale Flüchtlings- und Integrationskongress 2017" statt. Im Rahmen der vom Behörden Spiegel organisierten Veranstaltung sollen Vertreterinnen und Vertreter aus der Kommunalpolitik und Verwaltung gemeinsam über die Themen Zuwanderung und Integration diskutierten und sich austauschen. Aufgrund der wichtigen Rolle, die den Städten, Gemeinden und Landkreisen bei der Integrationsarbeit in allen Bereichen zukommt, soll der Kongress gemeinsam künftige und zielgerichtete Schritte erarbeiten.

Zum Flyer geht es hier.


12.10.2017

Gesundheitsuntersuchung bei Asylsuchenden: Überdiagnostik treibt Kosten in die Höhe

Forscherinnen und Forschern des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Bielefeld haben eine Studie zur "Gesundheitsuntersuchung von Asylsuchenden: Eine bundesweite Analyse der Regelungen in Deutschland" veröffentlicht. Die Studie vom Januar 2017 hat für die Gesundheitsuntersuchung von Asylsuchenden im Jahr 2015 ein Einsparpotenzial von rund 3,1 Millionen Euro errechnet.

Um eine Ausbreitung und eine Übertragung von Infektionskrankheiten zu vermeiden, haben einige Bundesländer entgegen der bundesgesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen, den Umfang und die Auswahl an durchzuführenden Screeningmaßnahmen deutlich ausgeweitet. Aufgrund des förderalen Systems sind teilweise erhebliche Unterschiede zu verzeichnen.

Die Studie konstatiert, dass die vorhandenen Ressourcen durch die Überdiagnostik nicht effizient genutzt werden konnten. Der Ko-Autor Professor Dr. Oliver Razum, Dekan der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, der Studie fasst das Ergebnis wie folgt zusammen: "Während Asylsuchenden medizinisch notwendige und sinnvolle Maßnahmen möglicherweise vorenthalten werden, leisten sich einige Bundesländer gesetzlich verordnete, unnötige Untersuchungen auf Infektionskrankheiten".

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Ein englischsprachiger Artikel zu der Studie steht Ihnen in der Zeitschrift Eurosurveillance zur Verfügung.


12.10.2017

Buchhaltung für Migranten und Migrantinnen

Die DUT Wirtschaftsfachschule Berlin bietet ab dem  06. November 2017 speziell für Migrantinnen und Migranten eine Weiterbildung im Bereich Buchhaltung an. Die Fachkräfte-Qualifizierung kann individuell und abhängig von Vorkenntnissen und Bedarf gestaltet werden. Im Rahmen der einzelnen Module werden grundlegende Kenntnisse zur Buchhaltung vermittelt, die Arbeit mit der einschlägigen Software erlernt sowie die Möglichkeit eines abschließenden Praktikums geboten.

Die Kosten des Kurses können durch die zuständige Agentur für Arbeit, das JobCenter bzw. durch die Deutsche Rentenversicherung übernommen werden.

Der nächste Kurs beginnt am 08. Januar 2018.


11.10.2017

Papiertiger oder Meilensteine? Die Integrationsgesetze der Bundesländer im Vergleich

Der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftung für Integration und Migration (SVR-Forschungsbereich) hat einen Policy Brief zu den Integrationsgesetzen der einzelnen Bundesländer veröffentlicht. Unter dem Titel: "Papiertiger oder Meilensteine? Die Integrationsgesetze der Bundesländer im Vergleich" analysieren die Forscherinnen und Forscher die bislang in vier Bundesländern in Kraft getretenen gesetzlichen Regelungen.

Neben einigen Handlungsempfehlungen für die Politik kommen sie unter anderem zu dem Fazit, dass die gesetzliche Normierung zwar mehr Verbindlichkeit schaffe und eine größere Aufmerksamkeit erreiche, allerdings nicht ausreichend sei. Letztlich seien die politische Ausgestaltung und der Wille entscheidend für eine gelungene Integrationsarbeit und bessere Teilhabechancen.

Der komplette Policy Brief steht Ihnen hier zum kostenfreien Download bereit.


11.10.2017

BAMF und Diakonie im Dialog: Aktuelle Praxis im Asylverfahren

Am 15. und 16. Oktober 2017 findet in Wismar eine Fachtagung zur aktuellen Praxis im Asylverfahren statt. Im Rahmen der 9. Asyltagung unter dem Motto "BAMF und Diakonie im Dialog" tauschen sich die Teilnehmenden über wichtige Aspekte und Neuerungen des deutschen Asylverfahrens aus. Durch gemeinsame Gespräche und Diskussionen sollen Wege für ein gerechtes und zukunftsweisendes Asylverfahren in Deutschland gefunden werden.

Eine Anmeldung ist bis zum 16. Oktober 2017 möglich.

Weitere Informationen finden Sie hier


10.10.2017

Vortragsreihe: Bildung und Islam

Am 16. Oktober 2017 beginnt in Halle eine Vortrags- und Gesprächsreihe zum Thema "Bildung und Islam. Verhältnisbestimmungen in formellen und informellen Bildungsräumen". Im Rahmen der vom Zentrum für Schul- und Bildungsforschung und dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) organisierten Verstaltung soll die Situation und die Polarität muslimischer Kinder im Bildungssystem kritisch hinterfragt und beleuchtet werden.

Im ersten Abendgespräch behandelt Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu von der Universität Bremen das Thema "Jugend, Bildung und Islam in der Migrationsgesellschaft – Grundlegende Perspektiven".

Weitere Informationen finden Sie hier.

 


10.10.2017

Flucht und Zuwanderung: Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten der Straßensozialarbeit

Der Verein Gangway - Straßensozialarbeit in Berlin e.V. befasst sich in seinem Themenheft: Flucht und Zuwanderung mit den Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten der Straßensozialarbeit in der Arbeit mit geflüchteten Menschen. 
Durch die Darstellung einer Vielzahl von Beispielen und Erfahrungen aus der Praxis sollen die bereits erprobten Erkenntnisse geteilt sowie eine Diskussion angeregt werden.

Das komplette Themenheft finden Sie hier.


09.10.2017

Fachtag "Geschlechtergleichstellung im Migrationskontext gelingend gestalten"

Am 28. November 2017 findet in Hannover ein Fachtag der niedersachsenweite Bildungs- und Beratungsstelle zu Geschlechtergleichstellung und Migration "G mit Niedersachsen" zum Thema "Geschlechtergleichstellung im Migrationskontext gelingend gestalten" statt.  Im Rahmen der Veranstaltung sollen theoretische und praktische Aspekte beleuchtet werden, wie die Gesellschaft geschlechtergerecht, integrativer und inklusiver gestaltet werden kann. Die Vorträge und Workshops aus Wissenschaft und Praxis richten sich an alle Akteurinnen und Akteure der Arbeitsfelder Flucht, Migration, Gleichstellung und Teilhabe in Niedersachsen.

Den Flyer der Veranstaltung finden Sie hier.


09.10.2017

7. Webinar zum Thema "Extremistische Radikalisierung"

Am 23. Oktober 2017 werden Julia Ebner (Institute for Strategic Dialogue) und Andreas Ritzmann ((European Foundation for Democracy und stellvertretender Vorsitzender bei RAN) im 7. Webinar der Reihe "Extremistische Radikalisierung - Herausforderungen für Kommunen und Möglichkeiten der Prävention" über das Thema "Soziale Medien und Radikalisierung" berichten.

Im Rahmen des einstündigen Webinars (16 bis 17 Uhr) beleuchten sie die Rolle Sozialer Medien für den Radikalisierungsprozess sowie die Möglichkeiten des Einsatzes von Sozialen Medien durch Kommunen bei der Prävention von Extremismus.

Zur Anmeldung des kostenfreien Webinars geht es hier.

Weitere Informationen stehen Ihnen in unserem Blog zur Verfügung.


06.10.2017

Umgang mit Rechtsextremismus und Rechtspopulismus

Vom 01. bis 03. November 2017 findet in Goslar eine Fortbildung zum Thema "Umgang mit Rechtsextremismus und Rechtspopulismus" für Haupt- und Ehrenamtliche der Flüchtlingsarbeit statt. Im Rahmen der vom St. Jakobushaus organisierten Veranstaltung erfolgt eine Einführung in die Themenfelder Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Daneben erarbeiten die Teilnehmenden in einem gemeinsamen Argumentationstraining Strategien zum Umgang mit gruppenbezogenen menschenfeindlichen Äußerungen.

Zur Anmeldung geht es hier.


06.10.2017

Arbeitgeberforum zur beruflichen Integration von Geflüchteten und Migranten

Am 12. Oktober 2017 findet in Berlin ein Arbeitgeberforum zur beruflichen Integration von Geflüchteten und Migranten statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden neben den Informationen zu aktuellen und geänderten rechtlichen Grundlagen, Fördermöglichkeiten und Ansprechpersonen benannt sowie gute Beispiele aus der Praxis vorgestellt. Den Teilnehmenden werden Leitfäden und Handlungsoptionen von der Bewerbung bis zur Anstellung von geflüchteten Menschen gegeben. Zudem bietet die Veranstaltung Raum für den Austausch und die Vernetzung von Arbeitgeberinnen und Arbeitergebern mit Expertinnen und Experten.


06.10.2017

Spendenaktion: Du und dein Verein 2017

Die ING-DiBA hat einen bundesweiten Wettbewerb für gemeinnützige Vereine und Organisationen ausgeschrieben. Die Spendenaktion "Du und dein Verein 2017" soll das Ehrenamt und die gemeinnützige Arbeit unterstützen. Bewerben kann sich jeder gemeinnützige Verein und jede gemeinnützige Organisation mit Sitz in Deutschland, die aktiv tätig ist. In fünf Kategorien erhalten die jeweils ersten 200 Teilnehmenden eine Spende in Höhe von 1000 Euro. 

Eine Bewerbung ist noch bis zum 07. Novemeber 2017 möglich.

 


05.10.2017

Integration geflüchteter Menschen durch Umweltbildung (ANU)

Die Projekt-Website www.umweltbildung-mit-fluechtlingen.de zeigt das Engagement der Akteure in der Umweltbildung mit Geflüchteten. Sie bietet eine stetig wachsende Zahl von Praxisbeispielen, Materialien und Veranstaltungen, die Engagierte bei ihrer Bildungsarbeit unterstützen. Die „Landkarte des Engagements“ zeigt die bisher bekannten engagierten Institutionen und ihre Aktivitäten in Deutschland. Initiator der Plattform ist die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU). Der Dach- und Fachverband macht mit dem Projekt „Integration geflüchteter Menschen durch Umweltbildung - Qualifizierung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit für außerschulische Bildungsanbieter“ die Potenziale der Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bei der Integration von Menschen auf der Flucht und Asylsuchenden sichtbar. Die ANU vernetzt die Akteure, ermöglicht den Fachaustausch über konkrete Umweltbildungsmaßnahmen mit Geflüchteten und zeigt Qualifizierungsmöglichkeiten auf.


05.10.2017

Arbeitshilfe für den Unterricht: Zusammen leben in Deutschland - jetzt verstehe ich das!

Das UNHCR hat gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ein Arbeitsheft "Zusammen leben in Deutschland - jetzt verstehe ich das" für Schülerinnen und Schüler herausgegeben. Das Heft für Kinder mit und ohne Fluchterfahrungen soll zum einen über Erfahrungen von Fremdsein und dem Verlassen des eigenen Zuhauses aufklären und sensibilisieren sowie zum anderen ein Bewusstsein für die Grundsätze von Gleichberechtigung, Menschenwürde und Menschenrechte bei den Kindern schaffen. Die jungen Menschen sollen zum Nachdenken angeregt werden und ein Gefühl für die Grundlagen eines vielfältigen und gelingenden Miteinanders vermittelt bekommen.

Lehrkräfte können ein Begleitheft mit zusätzlichen Hintergrundinformationen, Unterrichtsvorschlägen und didaktischem Begleitmaterial bestellen. Zur Bestellung geht es hier.


04.10.2017

In Arbeit - Das INQA-Magazin zur interkulturellen Zusammenarbeit im Betrieb

Die Initiative "Neue Qualität der Arbeit" (INQA) hat die 2. Ausgabe der "In Arbeit - Das INQA-Magazin zur interkulturellen Zusammenarbeit im Betrieb" veröffentlicht. Die Zeitschrift bietet praxisnahe Einblicke und Hilfestellungen zum Thema Vielfalt und Interkulturalität im Betrieb. In der September-Ausgabe werden unter anderem Unternehmen zu ihren Erfahrungen und nach guten Beispielen für eine gelingende Zusammenarbeit von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen befragt. Daneben werden Tipps zur Verbesserung der berufsbezogenen Sprachkompetenz sowie ein Überblick zu interkulturellen Trainings gegeben.

Das gesamte Magazin finden Sie hier.


04.10.2017

LeibnizWerkstatt: Sprache, Migration und Vielfalt: Kritische, historische und pädagogische Annäherungen

Das Projekt LeibnizWerkstatt bietet ab dem 25. Oktober 2017 Studierenden und Ehrenamtlichen eine offene Vortragsreihe zu "Sprache, Migration und Vielfalt: Kritische, historische und pädagogische Annäherungen" an. In "mittwochs um vier" soll im Wintersemester 2017/2018 an der Leibniz Universität Hannover der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen Engagierten und Expertinnen und Experten angestebt werden. Den Teilnehmenden wird in den einzelnen Vorträgen die Verbindung von Sprachen mit anderen Schwerpunkten wie Fluchtmigration, Diskriminierung, Recht und Vielfalt näher gebracht.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


02.10.2017

Interkulturelles Theaterprojekt "Arche 2.2"

Das interkulturelle Theaterprojekt "Arche - Fremde werden Freunde" geht unter dem Titel "Arche 2.2" in die nächste Runde. "Arche 2.2" ist ein Angebot von Begegnung und kultureller Teilhabe für Menschen mit und ohne Fluchthintergrund. Für die Teilnehmenden gibt es unterschiedliche Möglichkeiten in Workshops, sich mit sich selbst, dem Ankommen in Deutschland und der deutschen Kultur und Sprache zu beschäftigen. Dabei dienen Musik, Tanz und Theater mit Unterstützung der Theaterpädagogin Priska Janssens und der Tänzerin Valérie Sauer als Möglichkeiten, um sich zu begegnen. Die fünf Workshops, in denen es um Erfahrung und Auseinandersetzung mit Klang, Körper, Tanz, Spiel, Bühne und Film gehen wird, beginnen Ende Oktober 2017 – sie können auch einzeln gebucht werden. Von April bis Juni 2018 wird wöchentlich im Haus an der Marktkirche am Schlossplatz 4 geprobt. Mittwochs von 18 bis 20 Uhr sind Treffen im großen Saal im Haus an der Marktkirche vorgesehen, und es wird ein eigenes Theaterstück entwickelt. Am 20. Juni 2018 ist Premiere.  

Alle Workshops finden im Haus an der Marktkirche statt (Schlossplatz 4, 65183 Wiesbaden). Die Teilnahme ist kostenfrei, um Spenden wird gebeten. Die Workshops können auch einzeln gebucht werden. Anmeldung bitte unter der E-Mail: keb.wiesbaden@bistum-limburg.de oder Telefon 0611 – 174120.

"Arche 2.2" ist eine Kooperation der Evangelischen und Katholischen Kirche sowie der Landeshauptstadt Wiesbaden finanziert und unterstützt von St. Bonifatius Wiesbaden, Evangelische Gesamtgemeinde Wiesbaden, Amt für Zuwanderung und Integration der Landeshauptstadt, Katholische Erwachsenenbildung – Bildungswerke Wiesbaden-Untertaunus und Rheingau, Evangelisches Dekanat Wiesbaden und Wiesbaden Stiftung.

 

Termine der Workshops:

Workshop 1
Freitag, 27.10.2017, 18 - 20 Uhr
Samstag, 28.10.2017, 10 - 15 Uhr
Bühne frei!
Improvisationstheater für alle
mit Priska Janssens

Workshop 2
Freitag, 17.11.2017, 18 - 20 Uhr
Samstag, 18.11.2017, 10 - 15 Uhr
Fremd und Vertraut -
Körpersprache im Tanz entdecken
mit Valérie Sauer und Priska Janssens

Workshop 3
Freitag, 26.01.2018, 18 - 20 Uhr
Samstag, 27.01.2018, 10 - 15 Uhr
Theater, Film-Bühne frei!
Von der Idee zum Film
Mit Olaf Herrmann und Priska Janssens

Workshop 4
Freitag, 23.02.2018, 18 - 20 Uhr
Samstag, 24.02.2018, 10 - 15 Uhr
Zirkus!
Manegenspiele
Mit Sven Samstag und Priska Janssens

Workshop 5
Freitag, 16.03.2018, 18 - 20 Uhr
Samstag, 17.03.2018, 10 - 15 Uhr
Auf Klangfang
Musikinstrumente selber bauen
Mit Cornelius Hummel und Priska Janssens


02.10.2017

Tech-Marktplatz - Geflüchtete in der Digitalwirtschaft

Das Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge (NUiF) und Berlin Partner veranstalten am 25. Oktober 2017 in Berlin einen "Tech-Marktplatz", der sich rund um die berufliche Integration von Geflüchteten in die Digitalwirtschaft dreht. Im Rahmen der Veranstaltung sollen digitale Unternehmen mit gemeinnützigen Organisationen, Vereinen und Start-Ups zusammengebracht werden. Mithilfe der Begegnungen sollen Kontakte geknüpft, Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet sowie berufliche Angebote und Nachfragen verbunden werden.

Zur Anmeldung geht es hier.


29.09.2017

Identitätssicherung und -feststellung im Migrationsprozess

Die deutsche nationalen Kontaktstelle  für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) hat eine Studie zur Identitätssicherung und -feststellung im Migrationsprozess und den Herausforderungen und Praktiken im deutschen Kontext veröffentlicht. Im Rahmen der Untersuchung werden die entsprechenden Methoden der Behörden in der Praxis, die rechtlichen Grundlagen für ihr Handeln und der Umgang mit den erhobenen Daten beleuchtet sowie die gesellschaftliche und politische Diskussion dargestellt.

Daneben finden Sie beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vier kurze Fragen und Antworten zu der Studie.

Die gesamte Studie finden Sie hier.


29.09.2017

Erfahrungsaustausch "Beschäftigung von Geflüchteten"

Die IHK Karlsruhe bietet am 11. Oktober 2017 die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch rund um das Thema "Beschäftigung von Geflüchteten".  Neben einem themenspezifischen Impulsvortrag und Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen wird den Teilnehmenden Raum für den gegenseitgen Austausch gegeben. Die Fortbildung, die sich insbesondere an Ausbilderinnen und Ausbilder richtet, soll aufklären und zu neuen Ideen inspirieren.

Zur Online-Anmeldung der kostenfreien Veranstaltung geht es hier.


29.09.2017

CORAktuell: Geflüchtete Frauen & Gewalt

Die 44. Ausgabe der CORAktuell befasst sich mit dem Thema "Geflüchtete Frauen und Gewalt". Die Fachzeitschrift der Landeskoordinierungsstelle gegen häusliche und sexualisierte Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern setzt sich mit den Themen Gewaltschutz und der Unterbringung von geflüchteten Frauen in Gemeinschaftsunterkünften und Frauenhäusern auseinander. Daneben finden Sie aktuelle themenspezifische Veranstaltungsankündigungen.

Die gesamte Ausgabe der CORAktuell finden Sie hier.

 


28.09.2017

Workshops zu Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus an Schulen

Der Verein ufuq.de bietet zu Beginn des neuen Schuljahres in Bayern Workshops zu Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus in Schulen an. Im Rahmen der Workshops sollen anhand eines primär-präventiven Ansatzes in Schulen und Jugendeinrichtungen demokratische Werte, Selbstwirksamkeitserfahrungen und ein Gefühl der Zugehörigkeit vermittelt sowie Raum für Gespräche und die Auseinandersetzung zwischen den jungen Menschen geboten werden. Mithilfe der Workshops erfahren die Teilnehmenden Anerkennung und öffnen sich für unterschiedliche Lebensperspektiven und -bildern.

Die jungen heterogenen Teamerinnen und Teamer, die diese Workshops durchführen, wurden intensiv in den Themen Demokratie, Islam und Diskriminierungserfahrungen geschult und können teilweise aus eigener Erfahrung über den Umgang mit Diskriminierung sprechen.

 

Bei Interesse an den Workshops, finden Sie hier die Kontaktdaten der beiden Ansprechpartnerinnen:

Ansprechpartnerin für Workshops in Bayern: Corina Flaig, corina.flaig@ufuq.de

Ansprechpartnerin für Workshops in anderen Bundesländern: Deniz Kaynak, deniz.kaynak@ufuq.de


28.09.2017

Beratung und Rechtsschutz im Asylverfahren

Der Informationsverbund Asyl & Migration hat eine Broschüre zum Thema "Beratung und Rechtsschutz im Asylverfahren" veröffentlicht (erschienen als Beilage zum Asylmagazin 7–8/2017). Im Rahmen von vier Artikel befasst sich die Publikation mit den Anforderungen an die rechtliche Beratung und Vertretung von Schutzsuchenden.

Zur Broschüre geht es hier.


27.09.2017

FES-Webinare: Integrationsarbeit und ehrenamtliches Engagement

Die OnlineAkademie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) bietet von September bis Dezember 2017 Webinare rund die Themen Integrationsarbeit und ehrenamtliches Engagement an. Im Rahmen der etwa einstündigen Online-Seminare wird neben themenspezifischen Informationen Raum zur Vertiefung sowie für einen gegenseitigen Austausch und Diskussion gegeben. Zur inhaltlichen Vorbereitung werden einige kurze Filme angeboten.

Nähere Informationen zu den Webinaren finden Sie hier.

 


27.09.2017

Fachkonferenz der "Initiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften"

Am 07. November 2017 findet in Hannover eine von sechs Fachkonferenzen der „Initiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ statt. Die Fachveranstaltung für Vertreterinnen und Vertreter des Landes Niedersachsen, der Kommunen, Landkreise und Wohlfahrtsverbände sowie Träger von Flüchtlingsunterkünften möchte die Akteurinnen und Akteure bei der erfolgreichen Implementierung von Schutzstandards vor Ort unterstützen. Gemeinsam werden die Konzepte und gemachten Erfahrungen vorgestellt, diskutiert sowie anhand konkreter Umsetzungsbeispiele praxisnah und länderspezifisch näher gebracht.+

Weitere Informationen finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 20. Oktober 2017 möglich.


26.09.2017

Demenz und Migration

Das Projekt "Demenz und Migration" der Deutschen Alzheimer Gesellschaft möchte einen unterstützenden Beitrag zur Behandlung und Beratung demenzkranker Menschen mit Migrationshintergrund und deren Familien leisten.

Mithilfe einer Webseite informieren sie in der Altenhilfe Tätige sowie alle Interessierten zu den Themen Migration, Demenz, Kultursensibilität und kulturspezifische Besonderheiten. Neben einer Vielzahl an themenspezifischen Erklärungen und Vorschlägen für die Praxis, weist das Portal auf weiterführende Literatur und sonstige Materialien hin. Darüber hinaus sind die grundlegenden Informationen über Demenz in verschiedenen Sprachen erhältlich.


26.09.2017

Förderung der vertieften Berufsorientierung junger Flüchtlinge im Handwerk

Die gemeinsame Initiative "Wege in die Ausbildung für Flüchtlinge" des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) fördert unter anderem Kommunen und gemeinnützige Organisationen des Privatrechts sowie mögliche Kooperationspartner bei der Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen junger Geflüchteter für das Handwerk.

Im Rahmen des Programms "Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)" sollen Geflüchtete mit entsprechender Neigung und Eignung in den überbetrieblichen Berufsbildungsstätten der Handwerksorganisationen gezielt auf eine Ausbildung im Handwerk vorbereitet und sofern die Möglichkeit besteht, nach Abschluss auch in einen Betrieb vermittelt werden. Um diesen Prozess finanziell zu unterstützen, werden Handwerksorganisationen bei der Durchführung der berufsspezifischen Orientierungsmaßnahmen unterstützt.

Ab sofort können Förderanträge für entsprechende Maßnahmen gemäß der "Richtlinie für die Förderung der vertieften Berufsorientierung junger Flüchtlinge zu ihrer Integration in eine berufliche Ausbildung im Handwerk" eingereicht werden.


25.09.2017

Talentwerkstätten

Die "Talentwerkstatt" ist ein stadtteilgebundener Ort für interkulturelle Begegnungen, ein Ort an dem persönliche Talente eingebracht und gefördert werden können. Ein Team aus Ehrenamtlichen entwickelt dort gemeinsam mit Mülheimerinnen und Mülheimern mit und ohne Fluchterfahrung Projekte und Angebote mit dem Ziel, ihre Talente und Fähigkeiten in den verschiedensten Bereichen zu entdecken, zu entwickeln und mit anderen Menschen zu teilen.

Die Räumlichkeiten werden vielseitig genutzt. Von der Sprach- und Leseförderung über die Spielgruppe bis zum Malkurs, vom Technik-Workshop über die Computerschulung bis zur Fahrradwerkstatt kann Vieles dort durchgeführt werden. Die Talentförderung steht dabei im Mittelpunkt. Menschen bringen ihre Talente ehrenamtlich ein, um die Talente anderer Bürgerinnen und Bürger zu fördern.

Durch das Miteinander der Mülheimerinnen und Mühlheimer mit und ohne Fluchterfahrung kann es gelingen, Berührungsängste zu nehmen, teilweise noch bestehende Vorurteile abzubauen, einander kennen zu lernen und sich mit der Kultur des jeweils anderen vertraut zu machen.

Die Talentwerkstätten sind ein Projekt des Centrums für bürgerschaftliches Engagement e.V.


25.09.2017

Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Stadt mit Vielfalt für alle gestalten

Am 24. und 25. November 2017 findet in Leipzig eine Veranstaltung zum Thema "Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Stadt mit Vielfalt für alle gestalten" statt. Im Rahmen der vom Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt und der Bertelsmann Stiftung organisierten Veranstaltung sollen Wege und Strategien für die Gestaltung des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft sowie verschiedener Kulturen und Traditionen vor Ort entwickelt werden. Durch einen gemeinsamen Dialog über bisherige Erfahrungen sowie durch das Sichtbarmachen des umfangreichen, kreativen Engagements sollen Handlungsfelder ermittelt und mögliche Synergien für ein gemeinschaftliches und vielfältiges Miteinander entwickelt werden.


22.09.2017

Positionen der Parteien zum Thema Integration & Asylpolitik

Kurz vor der Bundestagswahl am Sonntag haben diverse Medien eine Übersicht mit Analysen und Vergleichen der einzelnen Wahlprogramme rund um die Themen Integration, Flüchtlinge und Asylpolitik zusammengestellt. Hier finden Sie eine Auswahl der verschiedenen Zusammenfassungen zu den Positionen der Parteien:

Unter dem Titel "Welche Flüchtlingspolitik die Parteien wollen" vergleicht Tagesschau.de die Parteiprogramme der Parteien.

Auch die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg hat einen kurzen und knappen Parteivergleich zum Wahlthema "Integration und Asyl" zusammengestellt.

Eine Analyse der Positionen der Parteien in den Programmen zur Bundestagswahl 2017 zu Asyl-, Migrations- und Integrationspolitik des Portals für Politikwissenschaften finden Sie hier.

Bento, ein Online-Format vom Spiegel Online speziell für junge Menschen, setzt sich unter dem Titel "Wen soll ich wählen, wenn ich nicht möchte, dass noch mehr Menschen im Mittelmeer ertrinken?" mit den Pläne der einzelnen Parteien auseinander. 

Und zu guter Letzt noch der Hinweis auf einen Beitrag von Forscherinnen und Forscher des Instituts für Weltwirschaft Kiel. Sie kommen in einem aktuellen Beitrag für die IfW-Schriftreihe Fokus zu dem Schluss, dass es den "Wahlprogrammen der Parteien an Konzepten zu Asyl und Migration – sowie an einem ehrlichen Umgang mit den Wählerinnen und Wählern" fehle.


22.09.2017

Hinweise zur Pflicht der Asylantragstellung durch die Jugendämter

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) e.V. hat eine Arbeitshilfe mit Hinweisen zur Asylantragstellung durch die Jugenämter veröffentlicht.

Seit Inkrafttreten des "Gesetzes zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht" sind in der Praxis aufgrund der Ergänzung des § 42 Abs.2 Satz 5 SGB VIII große Unsicherheiten hinsichtlich der Anwendung und den Konsequenzen für die Jugendämter entstanden. Nach der Gesetzänderungen sind Jugendämter während der Inobhutnahme von unbegleiteten Minderjährigen in bestimmten Fällen verpflichtet, unverzüglich einen Asylantrag zu stellen.

Mithilfe der Handreichung soll Unsicherheiten vorgebeugt und ein entscheidender Beitrag für eine einheitliche Rechtsanwendung geleitet werden.

Die gesamte Arbeitshilfe finden Sie hier.


22.09.2017

Noch freie Plätze: Kulturelle Integration - Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt in Vielfalt

Vom 20. bis 21. November 2017 findet in Berlin ein Seminar zum Thema: "Kulturelle Integration - Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt in Vielfalt" statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden an ausgewählen Beispielen aus der kommunalen Praxis Hindernisse, Maßnahmen und Strategien einer gelingenden kulturellen Integration erörtert. Neben der gemeinsamen Entwicklung von Möglichkeiten für eine aktive Teilhabe und ein gutes Miteinander werden die Teilnehmenden in der Vermittlung interkultureller Kompetenzen für die Kommunalverwaltungen geschult.

Für das vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) organisierte Seminar sind zum jetzigen Zeitpunkt noch Plätze frei.

Zur Online-Anmeldung geht es hier.


22.09.2017

Fluchtraum Bremen e.V. – engagierte Begleitung für junge Geflüchtete

Fluchtraum Bremen e.V. setzt sich seit 2004 für die Belange von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (umF) in Bremen ein und vermittelt ihnen ehrenamtliche Einzelvormundschaften und Mentorenschaften. Der Verein unterstützt die ehrenamtlich Engagierten sowie die von ihnen begleiteten Jugendlichen durch persönliche Beratung sowie Infoveranstaltungen und Schulungen. Seit 2015 hat Fluchtraum sein Beratungsangebot zunehmend ausgebaut und professionalisiert: Neben der Gewinnung, Vorbereitung und Begleitung der Ehrenamtlichen und ihrer Mündel/Schützlinge gibt es seit April 2016 ein sozialrechtliches, sowie asyl- und aufenthaltsrechtliches Beratungsangebot. Seit Sommer 2016 kooperiert Fluchtraum darüber hinaus mit dem Jugendhaus „Buchte“ und betreut dort an zwei Nachmittagen pro Woche einen sehr gut frequentierten offenen „Jugendtreff mit Beratungscafé“.

Der Verein arbeitet eng vernetzt mit den Bremer Behörden und weiteren relevanten Akteuren auf regionaler und überregionaler Ebene und beteiligt sich aktiv an den öffentlichen Debatten rund um das Thema Flucht und Migration. Dabei ergreift Fluchtraum stets Partei für die Interessen und Anliegen der jungen Geflüchteten.

Weitere Informationen finden Sie auch bei Facebook.


21.09.2017

Refugees & Queers Workshop: Wie konzipiere ich eine Behördenfortbildung?

Vom 13. bis 15. Oktober 2017 findet im Rahmen des Projekts "Refugees & Queers. Politische Bildung an der Schnittstelle von LSBTTIQ und Flucht/Migration/Asyl" in Krölpa/Hütten ein Workshop zum Thema "Wie konzipiere ich eine Behördenfortbildung?" statt. Der Praxisworkshop richtet sich an Trainerinnen und Trainer, die selbst Fortbildungen zur Sensibilisierung von Behördenmitarbeiterinnen und Behördenmitarbeitern zum Thema "Queer & Flucht" konzipieren möchten. Das Wochenendseminar hat zum Ziel, die Teilnehmenden dazu zu befähigen, eigene Veranstaltungen mit Behörden durchzuführen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der NVBF (Niedersächsische Vernetzungsstelle für die Belange von LSBTI-Flüchtlingen) statt und wird gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung.

Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Eine Anmeldung ist bis zum 26. September 2017 bei felicitas.grabow@mh-stiftung.de möglich.


21.09.2017

Was ist zu tun? Deutschland zwischen islamistischem Extremismus und Islamfeindlichkeit

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hat eine aktualisierte Publikation mit Handlungsempfehlungen zum Umgang mit islamistischem Extremismus und Islamfeindlichkeit veröffentlicht. Unter dem Titel: "Was ist zu tun? Deutschland zwischen islamistischem Extremismus und Islamfeindlichkeit" wurden die bereits im Jahre 2015 von einer durch die FES eingesetzen Expertenkommission ermittelten Ergebnisse überarbeitet und unter Berücksichtigung mehrerer neuer Entwicklungen fortgeschrieben.

Die ganze Publikation finden Sie hier.


20.09.2017

Stellenausschreibungt: Zwei Mitarbeitende für Projekt zu LSBTI-Geflüchteten gesucht

Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) sucht ab sofort zwei Mitarbeitende für das Projekt "Beratung und Self-Empowerment für LSBTI-Flüchtlinge sowie Schulung und Stärkung der Beratungskompetenz von Einrichtungen für LSBTI-Flüchtlinge" in Köln. Das Projekt soll neben der Schaffung von nachhaltigen Beratungs- und Unterstützungsstrukturen für LSBTI-Geflüchtete in Deutschland unter anderem zahlreiche themenspezifische Informationen zur Verfügung stellen und die einzelnen Angebote vernetzen.

Die Stellenausschreibung finden Sie hier. Eine Bewerbung ist bis zum 27. September 2017 möglich.


20.09.2017

Webinar-Reihe zum Thema "Hate Speech": "Schluss mit Ohnmacht!"

Die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg (tgbw) e.V. bietet bis zum 07. Dezember 2017 eine interaktive Webinar-Reihe zum Phänomen "Hate Speech" an. Unter dem Titel "Schluss mit Ohnmacht!" werden im Rahmen der online-basierten Seminare Gründe, Wirkungen und Handlungsempfehlungen für einen Umgang mit Hass im Netz thematisiert. In den jeweils einstündigen, moderierten Webinaren werden Fachleute aus ganz unterschiedlichen Blickrichtungen zusammen mit den Teilnehmenden Informationen sammeln, Beispiele aufzeigen und interaktive Übungen ausprobieren.

Die Veranstaltungstermine finden Sie hier. Nähere Informationen stehen Ihnen zudem hier zur Verfügung.


19.09.2017

Engagementkongress NRW 2017

Am 16. Oktober 2017 findet in Bonn der Engagementkongress NRW zum Thema "Bürgerschaftliches Engagement fördern - sozialen Zusammenhalt und Demokratie stärken". Die von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen organisierte Veranstaltung bietet eine Plattform zum landesweiten Erfahrungsaustausch. Durch die Vorstellung von guten Beispielen aus der Praxis und im Rahmen von interaktiven Workshops sollen sich die Teilnehmenden über künftige Impulse und Strategien austauschen sowie über die aktuelle Situation der lokalen Engagementförderung diskutieren.

Eine Anmeldung ist hier bis zum 29. September 2017 möglich.


19.09.2017

Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

Noch bis zum 16. Oktober 2017 können sich künstlerische Bildungsprojekte für eine Förderung aus dem Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung bewerben. Förderberechtigt sind Projekte, die sich aktiv an junge Menschen richten und auf künstlerische Weise Themen ansprechen, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betreffen und sie bewegen. Unterstützt werden die Projekte mit bis zu 20.000 Euro.

Die Förderrichtlinien finden Sie hier.


18.09.2017

Mehrsprachiger Flyer: Zusammen wachsen in Niedersachsen

Die niedersachsenweite Bildungs- und Beratungsstelle zu Geschlechtergleichstellung und Migration "G mit Niedersachsen" des Vereins Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB) hat im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung ein kostenfreies Informationsfaltblatt "Zusammen wachsen in Niedersachsen" herausgegeben.

Der in neun Sprachen erhältliche Flyer gibt (nicht nur) Geflüchteten in Niedersachsen einen Überblick über die wichtigsten Regeln für ein friedliches Miteinander und verweist auf die kostenfreie Telefonberatung bei Fragen zum gleichberechtigten Zusammenleben und auf niedersachsenweite Hilfsangebote für Situationen, in denen jemand seine Rechte bedroht sieht.


18.09.2017

Natürlich bunt & nachhaltig - Integration geflüchteter Menschen durch Umweltbildung

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. (ANU) veranstaltet vom 21. bis 22. November 2017 in Würzburg die ANU-Bundestagung 2017. Unter dem Titel "Natürlich bunt & nachhaltig - Integration geflüchteter Menschen durch Umweltbildung" werden neben der Vorstellung von guten Beispielen aus der Praxis gemeinsam künftige Stategien und Rahmenbedingungen entwickelt sowie eine Plattform zum Austausch geboten.

Zur Anmeldung geht es hier.

 

 


15.09.2017

Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland

Die "Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland" beantwortet von Montag bis Freitag auf Deutsch und Englisch Fragen rund um die Themen Arbeitsmarkt und Zuwanderung. In einem persönlichen Gespräch können die Anrufenden sich näher zur Arbeitsplatzsuche, Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen, Einreise und Aufenthalt sowie dem Erlernen von Sprachkenntnissen informieren.


15.09.2017

Mehrsprachige Schweigepflichtentbindung

Das Bundesinitiative Frühe Hilfen stellt als Bestandteil der Dokumentationsvorlage für aufsuchende Gesundheitsfachberufe die Schweigepflichtentbindung in acht Sprachen zur Verfügung. Die Vorlagen sollen alle Gesundheitsfachkräfte, die in der Frühen Hilfe tätig sind, bei ihrer Arbeit unterstützen.

Rechtliche Anpassungen für geflüchtete Menschen und zusätzliche Begleitmaterialien werden zur Zeit entwickelt.


15.09.2017

Welcome@Healthcare

Die seit November 2016 aktive Koordinierungsstelle für Geflüchtete in Pflege- und Gesundheitsfachberufe NRW "Welcome@Healthcare" stellt die von ihnen gemachten und gesammelten Informationen rund um das Thema Gesundheit und Pflege seit Anfang September auf einer Internetseite bereit. Neben einigen allgemeinen Informationen werden insbesondere Tipps und Hinweise gegeben, wie geflüchtete Menschen für Pflege- und Gesundheitsberufe gewonnen und qualifiziert werden können. Darüber hinaus wird auf aktuelle Neuigkeiten und kommende Veranstaltungen hingewiesen.

Ziel der Koordinierungsstelle ist es, durch die Informationsreichung, die Beratung und den Netzwerkauf- und -ausbau, die berufliche Integration Geflüchteter zu unterstützen sowie zur Fachkräftesicherung beizutragen.


14.09.2017

Kindertagesbetreuung: Integration von geflüchteten Kindern

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. veranstaltet vom 01. bis 03. November 2017 eine Tagung zum Thema "Kindertagesbetreuung: Integration von geflüchteten Kindern". Um die befassten Fachkräfte bei ihrer Arbeit zu unterstützen werden im Rahmen der Veranstaltung neben einer aktuellen Bestandsaufnahme, künftige Schwerpunkte und Handlungsfelder thematisiert. Die Tagung soll Erfolgsfaktoren für eine gelingende Integration und Teilhabe der geflüchteten Kinder identifizieren sowie Handlungs- und Weiterentwicklungspotenziale für die praktische und politische Arbeit ermitteln.

Eine Anmeldung ist hier bis zum 15. September 2017 möglich.


14.09.2017

Comicreportagen: Alphabet des Ankommens

Der Deutsche Comicverein e.V. hat einen einwöchigen Workshop für Journalistinnen und Journalisten sowie für Zeichnerinnen und Zeichner mit Fluchthintergrund, mit Migrationsgeschichte oder für an der Thematik Interessierte initiiert. In gemischten Zweierteams entwickelten die Teilnehmenden unter dem Titel "Alphabet des Ankommens" zwölf Comicreportagen über Flucht und Neuanfang. Mithilfe der gezeichneten Berichterstattungen werden den Leserinnen und Lesern gezeigt, wie Migration Menschen und Nationen auf der ganzen Welt prägt.

Zu den gesamten mehrsprachigen Comicreportagen geht es hier.

Ein Interview zu dem Projekt mit der Künstlerin und Teilnehmerin Hannah Brinkmann finden Sie hier bei der Heinrich Böll Stiftung.


13.09.2017

Connect – Willkommensstruktur trifft Selbstorganisation

Unter dem Titel "Connect – Willkommensstruktur trifft Selbstorganisation" findet am 07. Oktober 2017 in Berlin eine Konferenz der Amadeu Antonio Stiftung statt. Neben dem Eröffnungsvortrag und einer anschließenden Diskussion zu den Themen "Refugee-Selbstorganisation" und "Öffnung der Zivilgesellschaft" werden im Rahmen von Workshops die "Projektplanung und Finanzierung" sowie die "Selbstorganisierte Asylberatung" thematisiert und gemeinsam erarbeitet.

Anmeldungen zu der Konferenz sind bis zum 22. September 2017 möglich.


13.09.2017

Toolbox: Willkommen bei Freunden

Das Bundesprogramm "Willkommen bei Freunden - Bündnisse für junge Flüchtlinge" hat eine Toolbox zur Unterstützung der Integration geflüchteter Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien veröffentlicht. Die Toolbox enthält zahlreiche Informationen und Materialien rund um die Themen Beratung, Bündnis/Netzwerk und Analyse. Im Rahmen der einzelnen Kategorien werden häufige Fragen beantwortet, Checklisten und Vorlagen zur Verfügung gestellt sowie auf Kontaktadressen von Beratungsstellen in der Nähe hingewiesen.


12.09.2017

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Mädchen im Blick

Die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen e.V. und die Evangelische Hochschule Darmstadt veranstalten am 13. Oktober 2017 in Schwalmstadt-Treysa einen Fachtag zum Thema "Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge - Mädchen im Blick". Im Rahmen der Veranstaltung sollen die spezifischen Voraussetzungen und Herausforderungen für die Arbeit mit geflüchteten minderjährigen Mädchen diskutiert und reflektiert sowie Handlungsempfehlungen und Perspektiven für die Zukunft entwickelt werden.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.


12.09.2017

Miteinander – gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung

Die Wohlfahrtsverbände haben eine Handreichung zum Umgang mit Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus veröffentlicht. Im Rahmen der Publikation werden die diesbezüglichen Probleme aufgezeigt und Informationen sowie Hinweise und Handlungsempfehlungen an die Hand gegeben. Mit Hilfe der Handreichung soll insbesondere den Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen der Wohlfahrtspflege eine Hilfestellung für das frühzeitige Erkennen von rechtsextremen Argumentationsmustern und dem aktiven Entgegenwirken gereicht werden.

Die Publikation steht hier zum kostenfreien Download bereit.


12.09.2017

Manifest für eine zukunftsfähige Migrations-, Flüchtlings- und Integrationspolitik

Der Rat für Migration (RfM) hat ein "Manifest für eine zukunftsfähige Migrations-, Flüchtlings- und Integrationspolitik" veröffentlicht.

Aufgrund der Tatsache, das in letzter Zeit des Öfteren in Frage gestellt wird, das Deutschland ein Einwanderungsland sei und die aktuelle Politik lediglich kurzfristige und widersprüchliche Antworten auf die internationalen Herausforderungen gibt, sah sich der RfM in der Verantwortung dazu Stellung zu nehmen.

Das veröffentlichte Manifest verdeutlicht aktuelle Probleme und stellt Forderungen und Leitlinien für einen künftigen Umgang mit Zuwanderung und Flucht auf. Unter anderem fordern die Migrationsforscherinnen und Migrationsforscher,

  • eine umfassende Strategie gegen Nationalismus und Rassismus
  • die Entwicklung eines langfristigen und zukunftsfähigen Konzepts der Flüchtlingspolitik
  • stärkere Zusammenarbeit auf europäischer und internationaler Ebene

Das gesamte Manifest finden Sie hier.


11.09.2017

Aufruf: Veranstaltung von Literaturwerkstätten mit jungen Geflüchteten

Die Schriftstellerin Mirijam Günter bietet bundesweit Literaturwerkstätte für junge Geflüchtete an. Die gemeinsam durchgeführten Werkstätten finden nach persönlicher Absprache zwischen Montag und Freitag für zwei bis drei Stunden statt.

 

Der Aufruf:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen mich und meine Arbeit kurz vorstellen. Mein Name ist Mirijam Günter und ich bin Schriftstellerin. Meine Jugendromane (Heim, Die Ameisensiedlung) erschienen bei dtv. Seit Ende 2006 biete ich bundesweit Literaturwerkstätten in Jugend-JVAs, Arrestanstalten, Förder- und Hauptschulen, BBSen, Jugendpsychiatrien, Berufsbildunsgeinrichtungen , für geistigbehinderte Menschen und für junge Geflüchtete an.

Nähere Informationen finden Sie in dem Artikel aus der Süddeutschen Zeitung:"Unsere Autorin leitet Schreibwerkstätten für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der deutschen Provinz"

Gerne möchte ich auch bei Ihnen eine Literaturwerkstatt durchführen. Bei Interesse erfolgt gerne eine ausführliche Beschreibung.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich bei mir melden würden.

Mit freundlichen Grüßen

Mirijam Günter

______________

Tel.: 0049 (0) 177 3612567

E-Mail: literaturkoeln@gmx.de

www.mirijam-guenter.de


11.09.2017

Angekommen in der Migrationsgesellschaft - Grundlagen der Lehrerbildung auf dem Prüfstand

Die Stiftung Mercator hat eine Handreichung zu Ergebnissen einer Studie zum "Pädagogischen Können in der Schule der Migrationsgesellschaft" veröffentlicht. Die Studie der Universität Bremen und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg untersuchte die Frage, ob die Schule und die Grundlagen der Lehrerbildung den Anforderungen der heutigen Migrationsgesellschaft entsprechen. Ergeben hat die Forschung, dass die künftigen Lehrkräfte in ihrer Ausbildung nur unzureichend für Differenzsensibilität und Kritik an Diskriminierung qualifiziert werden.

Im Rahmen der Publikation "Ankommen in der Migrationsgesellschaft? Grundlagen der Lehrerbildung auf dem Prüfstand" werden die Ergebnisse der Studie dargestellt und sich daraus ergebende Empfehlungen und Denkanstöße für eine zeitgemäße, neuausgerichtete Lehrerbildung in der Migrationsgesellschaft gegeben.

Die gesamte Publikation finden Sie hier.


08.09.2017

Erklärung für mehr Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft

Unter dem Titel ""Auf dem Weg zum neuen Wir"" stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine gemeinsame Erklärung für mehr Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft vor.

Grundlage der Erklärung ist ein Impulspapier von über 50 Migrantinnen- und Migrantenorganisationen das im Zuge des 9. integrationsgipfels entstand und Forderungen sowie Empfehlungen zu mehr Teilhabe und interkulturelle Öffnung enthält. 

Mit der Unterzeichnung der Erklärung unterstützt das BMFSFJ die Forderungen des Impulspapiers und erklärt, die gesellschaftliche Anerkennung, Teilhabe und Chancengerechtigkeit voranzutreiben.

Die gesamte Erklärung finden Sie hier.


08.09.2017

MigraMed München

MigraMed München ist eine studentische Initiative, die sich dafür einsetzt, die Situation von Geflüchteten im Raum München zu verbessern. Denn aufgrund von sprachlichen, sozialen und kulturellen Barrieren ist Geflüchteten der Zugang zu adäquater medizinischer Versorgung erschwert.

Wir bieten Begleitung bei Arztbesuchen an, organisieren DolmetscherInnen und leisten Hilfestellung bei der Vermittlung an Facharztpraxen. Außerdem halten wir einmal in der Woche eine Sprechstunde in einer Gruppenunterkunft im Münchener Osten ab. Mittlerweile bieten wir auch Kurse über das deutsche Gesundheitssystem und zu weiteren medizinischen Themen für die Geflüchteten an.

Vor kurzem wurde eine Kooperation mit dem Isar-Amper-Klinikum in Haar ins Leben gerufen. Diese zielt auf die Früherkennung, Behandlung und Wiedereingliederung von psychisch-erkrankten Flüchtenden. 


08.09.2017

Berliner Präventionstag 2017

Unter dem Motto "jung, geflüchtet, offen für die Zukunft" findet am 21. September 2017 der Berliner Präventionstag statt. Die Veranstaltung dreht sich rund um den Schutz von jungen Geflüchteten und Möglichkeiten für eine aktive Beteiligung. Neben der Vorstellung einiger guter Beispiele aus der Praxis werden in unterschiedlichen Impulsvorträgen die Situation, Erfahrungen und der Umgang mit den jungen Menschen aus Sicht der Praxis, der Wissenschaft und der Behörden geschildert.

Eine Anmeldung ist bis zum 10. September möglich.


07.09.2017

EuGH: Ungarn und Slowakei müssen Flüchtlinge aufnehmen

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit Urteil vom 06. 09. 2017 (AZ: C-643/15 und C-647/15) entschieden, dass der Beschluss des Rates der Europäischen Union (EU) zur Umsiedlung von geflüchteten Personen aus Griechenland und Italien in die anderen Mitgliedsstaaten der EU rechtmäßig war. Die Regelung in dem Beschluss trägt nach dem EuGH in tatsächlicher und verhältnismäßiger Weise dazu bei, dass Griechenland und Italien die Folgen der Flüchtlingskrise 2015 bewältigen können.

Die Klagen gegen diesen Beschluss durch die Slowakei und Ungarn wurden demnach abgewiesen.

Inhaltlich sieht der angegriffene Beschluss vor, "dass 120.000 Personen, die unzweifelhaft internationalen Schutz benötigen, über einen Zeitraum von zwei Jahren aus diesen beiden Mitgliedstaaten in die anderen Mitgliedstaaten der Union umgesiedelt werden" sollen. Grundlage war Art. 78 Abs.3 AEUV, der besagt, "Befinden sich ein oder mehrere Mitgliedstaaten aufgrund eines plötzlichen Zustroms von Drittstaatsangehörigen in einer Notlage, so kann der Rat auf Vorschlag der Kommission vorläufige Maßnahmen zugunsten der betreffenden Mitgliedstaaten erlassen. (...)".

Im Ergebnis bedeutet das Urteil, dass die Festlegung eines festen Verteilungsschlüssels zur Umverteilung der geflüchteten Menschen rechtmäßig war und eine Aufnahme der Flüchtlinge auch durch die Slowakei und Ungarn geboten ist.


07.09.2017

Fachtagung "Kultursensible Suchtprävention"

Am 22. September 2017 findet in Magdeburg eine Fachtagung zum Thema "Kultursensible Suchtprävention" statt. Im Rahmen der von der Landesstelle für Suchtfragen in Sachsen-Anhalt organisierten Veranstaltung sollen sich die Teilnehmenden über ihre bisherige Arbeit sowie über neue Herausforderungen für die suchtpräventive Arbeit und die Suchthilfe austauschen und sich neue Ideen und Ansätze geben.

Erlebnisse in ihrem Heimatland oder auf der Flucht, großer Stress und mögliche Traumata sowie das Leben in einer neuen Kultur, stellen Faktoren für eine erhöhte Gefahr für eine Suchtentwicklung dar. Aufgrund dessen ist eine frühzeitige Suchtprävention bei Migrantinnen und Migranten von großer gesundheits- und ordnungspolitischer Bedeutung. Die Fachtagung soll dafür erste Impulse liefern.

Zur Anmeldung geht es hier.


06.09.2017

Zuwanderung zum Zweck der Erwerbstätigkeit

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat aus der Reihe "Kurz und bündig" ein aktualisiertes Faktenpapier zum Thema "Zuwanderung zum Zweck der Erwerbstätigkeit" veröffentlicht. Im Rahmen der Publikation werden wichtige rechtliche Voraussetzungen sowohl für EU-Bürger als auch für Nicht-EU-Ausländer aufgezeigt.

Die gesamte Publiktation finden Sie hier.


06.09.2017

Mehrsprachiges Kinderbuch "Wir haben etwas unglaublich Großes geschafft"

Das Universitätsklinikum Tübingen hat ein mehrsprachiges Kinderbuch, das sich für die Stärkung von Kindern mit Fluchthintergrund einsetzt, veröffentlicht. Mit Hilfe des Buches "Wir haben etwas unglaublich Großes geschafft" und der zugrundeliegenden Geschichte soll den Kindern eine niedrigschwellige Psychoedukation geboten und ihre eigenen Ressourcen gestärkt werden. Neben der Vermittlung des Gefühls, dass die Kinder nicht alleine mit ihrer Situation sind, werden Tipps zur Angstbewältigung und zum Umgang mit den Belastungssituationen gegeben. Das Buch widmet sich zudem den befassten Betreuungspersonen. Es erklärt ihnen mögliche Reaktionen der jungen Menschen und gibt Hinweise zum Umgang mit den Situationen.

 


05.09.2017

Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt 2017

Noch bis zum 09. Oktober 2017 können sich Unternehmen, Initiativen, Vereine und Einrichtungen für den Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt 2017 bewerben. Unter dem Motto "Integration braucht Engagement" werden in insgesamt vier Kategorien innovative Ideen, der persönliche Einsatz der Initiatoren und Teilnehmenden sowie die auf Nachhaltigkeit angelegten Projekte ausgezeichnet. Der bereits zum achten Mal vergebene Preis der Landesregierung Sachsen-Anhalts ist mit je 1000 Euro für die Gewinnerinnen und Gewinner einer jeden Kategorie und 500 Euro für die Zweitplatzierten dotiert.

Den Flyer zur Ausschreibung finden Sie hier.


05.09.2017

Workshop "Geflüchtete mit Behinderung"

Am 27. September 2017 findet in Neumünster ein Workshop zum Thema "Geflüchtete mit Behinderung" statt. Im Rahmen der vom Diakonischen Werk Schleswig-Holstein, der Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen und der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung Schleswig-Holstein organisierten Veranstaltung werden der aktuelle Sachstand zur Situation von geflüchteten Menschen mit Behinderung vorgestellt, in die rechtlichen Voraussetzungen eingeführt sowie Beratungs- und Hilfsmöglichkeiten aufgezeigt.

Den Flyer der Veranstaltung finden Sie hier.


04.09.2017

Neues Online-Portal: Demokratie. Vielfalt. Respekt.

Das neue Online-Portal: "Demokratie. Vielfalt. Respekt." setzt sich für die Stärkung des Demokratieverständnisses und den Ausbau der demokratischen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen ein. Es richtet sich an Fachkräfte aus KiTa, Schule sowie der Kinder- und Jugendbildung. Die Plattform ermöglicht einen Zugang zu themenspezifischen Projekten, Angeboten, Materialien und Fördermöglichkeiten. Bei möglichen (Vor)Fällen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit oder Demokratiefeindlichkeit finden die Nutzerinnen und Nutzer Angebote, die ein schnelles Einschreiten ermöglichen.

 

 


04.09.2017

RefugeesHub

Das Pilotprojekt "RefugeesHub" ist eine Online-Plattform, die sich an Farsi- und Dari-sprachige Geflüchtete richtet. Mit Hilfe des Portals soll die Vernetzung und Informationsverbreitung unterstützt werden. Das Projekt des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt-Universität zu Berlin fördert die Vermittlung von Farsi- und Dari-sprachigen Geflüchteten an Versorgungs- und Unterstützungsstrukturen in Berlin. Sie ermöglicht ihnen einen Überblick zu kommenden Veranstaltungen und aktuellen Neuigkeiten und liefert eine umfassende Übersicht zu passenden Anlaufstellen und zuständigen Ansprechpersonen.


01.09.2017

IAB-BAMF-SOEP - Befragung von Geflüchteten

Das Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) untersucht gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) im Rahmen der "IAB-BAMF-SOEP - Befragung von Geflüchteten" die Lebenssituation der zwischen Januar 2013 und Dezember 2016 neuangekommenden Menschen in Deutschland.

In der aktuellen Veröffentlichung werden schwerpunktmäßig die Themen Bildung und Sprache sowie die kognitiven Potenziale behandelt. Daraus geht unter anderem hervor, dass nur wenig Analphabetinnen und Analphabeten unter den Geflüchteten sind, dass starke Abweichungen des Bildungsniveaus gegeben sind und deutlich mehr Männer als Frauen an Sprach- und Integrationskursen teilnehmen.

Die gesamte Studie finden Sie hier.


01.09.2017

Arbeitsstipendien für Berliner Autorinnen und Autoren nichtdeutscher Sprache 2018

Die Kulturverwaltung des Berliner Senats hat für das Jahr 2018 Arbeitsstipendien für Berliner Autorinnen und Autoren nichtdeutscher Sprache ausgeschrieben. Durch die Förderung soll die künstlerische Aus- und Fortbildung unterstützt sowie die literatrische Szene in Berlin lebendig und vielfältig gehalten werden. Insgesamt werden sechs Stipendien mit monatlich 2000 Euro vergeben.

Bewerbungsschluss ist der 19. Oktober 2017.

 


01.09.2017

Mehr Mut zum Ich 2017

Mit dem Sonderfond "Mehr Mut zum Ich 2017" hilft das Deutsche Kinderhilfswerk Vereinen, Initiativen und Organisationen bei der Umsetzung von Projekten, die sich rund um das "Selbstwertgefühl von Mädchen" drehen. Mit bis zu 10.000 Euro werden Workshops gefördert, in denen Mädchen und ggf. auch die Mütter bei der Stärkung und dem Aufbau von Selbstsicherheit und -achtung unterstützt.

Die Förderrichtlinien finden Sie hier.

Anträge können bis zum 30. September 2017 eingereicht werden.


31.08.2017

Integrationskurse reformieren. Steuerung neu koordinieren: Schritte zu einer verbesserten Sprachvermittlung

Die Kommission "Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik" der Heinrich Böll Stiftung hat eine Publikation zum Thema "Integrationskurse reformieren. Steuerung neu koordinieren: Schritte zu einer verbesserten Sprachvermittlung" veröffentlicht.

Als Grundlage des E-Papers wurden zwei von der Kommission ermittelte wesentliche Defizite der Integrationskurse aufgedeckt: Zum einen ist der Output, also die erzielten Ergebnisse im Rahmen der Kurse, nicht zufriedenstellend, und zum anderen ist die zentrale Organisation durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sehr bürokratisch und langwierig. Zur Stärkung der Integrationsperspektiven und Verbesserung der Erfolge sei eine Re-Organisation der Integrationskurse geboten.

Als Fazit fasst die Publikation zusammen, dass die grundlegenden Reformen insbesondere auf eine Dezentralisierung der Kurse hin zu mehr Verantwortung für Länder und Kommunen hinauslaufen müsse.

Das gesamte E-Paper finden Sie hier.

 

 


31.08.2017

Ausländerrecht und Kinder- und Jugendhilfe - Kindeswohl als Kooperationsgrundlage

Vom 04. bis 06. Oktober 2017 findet in Berlin eine Fachveranstaltung zum Thema "Ausländerrecht und Kinder- und Jugendhilfe - Kindeswohl als Kooperationsgrundlage" statt. Das Besondere an der vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. organisierten Tagung: Um an der Veranstaltung teilzunehmen ist eine Tandemanmeldung Ausländerbehörde - Jugendamt Teilnahmevoraussetzung.

Zusammen sollen aufgrund des gemeinsamen Schutzauftrages "Kindeswohl" Kooperationsmöglichkeiten von Ausländerbehörde und Jugenamt ermittelt sowie Unsicherheiten bei der Arbeit identifiziert und diskutiert werden.

Zur Anmeldung geht es hier.


30.08.2017

Neuauflage der Basisinformationen zum Asylverfahren

Der Informationsverbund Asyl & Migration hat seine "Basisinformationen für die Beratungspraxis" überarbeitet. Der Überblick zum "Asylverfahren" sowie zum "Rechtlichen Diskriminierungsschutz" sind im August als Neuauflage erschienen. Die Basisinformationen sollen allen thematisch befassten Akteuren und Akteurinnen einen Übersicht bieten sowie als Material für Schulungen oder Informationsveranstaltungen eingesetzt werden können.

Die Informationen stehen Ihnen hier zum kostenfreien Download zur Verfügung.


29.08.2017

Fachtagung "Alle(s) willkommen?!

Am 22. September 2017 findet in Jena die Fachtagung "Alle(s) willkommen?!" statt. Im Rahmen der von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Kindersprachbrücke Jena e.V. organisierten Veranstaltung werden die Herausforderungen interkultureller und sprachlicher Bildung von Kindern und Jugendlichen in den Blick genommen. Aus entwicklungspsychologischer, pädagogischer und praktischer Sicht sollen unter anderem Fragen zur täglichen Verständigung ebenso thematisiert werden wie spezifische Fragen zur Einbeziehung der Familien oder zur Berücksichtigung  kultureller und sprachlicher Werte in der pädagogischen Arbeit.


29.08.2017

"Kinder & Kultur": Neues Fortbildungsprogramm für Kommunen in Baden-Württemberg

Gemeinsam mit der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg fördert das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. im Rahmen des neuen Programms "Kinder & Kultur" kulturelle Angebote und Projekte für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren. In einer Pilotphase werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kommunen befähigt, eigene Projekte und Angebote vor Ort zu entwickeln sowie zu implementieren und entsprechende Netzwerke aufzubauen.  Mithilfe des Fortbildungsangebotes sollen Kommunen beim Auf- und Ausbau kultureller Bildungsangebote unterstützt werden.

Interessierte Kommunen können sich ab sofort ihr Interesse bekunden.


28.08.2017

team@work

Bildung & Begabung hat gemeinsam mit der Evonik AG ein digitales Lernangebot für die berufliche Bildung entwickelt. Mit Hilfe des Online-Kurses "team@work" sollen Unternehmen bei ihrer Arbeit mit Geflüchteten unterstützt werden. Durch Video-Clips werden Ausbilderinnen und Ausbilder Tipps und Hinweise für den Umgang mit sprachlichen, interkulturellen und verwaltungstechnischen Hürden gegeben. Die multimediale Beanwortung der zehn wichtigsten Fragen umfasst die Einschätzungen von Expertinnen und Experten, liefert Hintergrundwissen sowie Links zu weiterführenden Angeboten. Daneben steht ein Begleitheft zur Verfügung gestellt.


28.08.2017

Call for Papers - Z´Flucht

Die Zeitschrift für Flüchtlingsforschung "Z´Flucht" veröffentlicht wissenschaftliche Beiträge aus unterschiedlichen Forschungsdisziplinen rund um die Themen Zwangsmigrations- und Flüchtlingsforschung. Mit Hilfe der Zeitschrift und den verschiedenen fachlichen Perspektiven soll die interdisziplinäre Diskussion und der fachliche Austausch gestärkt sowie der Transfer und die Zusammenarbeit mit der Praxis erhöht werden.

Für die halbjährliche Publikation sind alle thematisch befassten Akteure und Akteurinnen eingeladen entsprechende Beiträge bei der Redaktion einzureichen. Die Artikel können in den drei Rubriken "Wissenschaftliche Aufsätze", "Forumsbeiträge" sowie "Rezensionen und Literaturberichete" veröffentlicht werden.


25.08.2017

Studie: Muslime in Europa – Integriert, aber nicht akzeptiert?

Die Bertelsmann Stiftung hat im Rahmen der Publikationsreihe zum Religionsmonitor 2017 eine Studie zur sozialen Integration von Musliminnen und Muslimen in westeuropäische Länder veröffentlicht. Der Religionsmonitor untersucht und vergleicht die Bedeutung von Religionen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Westeuropa. Unter dem Titel "Muslime in Europa – Integriert, aber nicht akzeptiert?" stellten die Forscherinnen und Forscher fest, dass die Integration muslimischer Menschen in Deutschland deutliche Fortschritte macht.

Um weiterhin erfolgreich zu sein, müssen aber laut der Studie unter anderem, die Chancen auf Teilhabe verbessert, der interkulturelle Austausch gestärkt sowie zur Anerkennung der religiösen Vielfalt die institutionelle Gleichstellung der islamischen Religionsgemeinschaft herbeigeführt werden.

Die gesamte Studie finden Sie hier.


25.08.2017

Fortbildung: Familiennachzug zu unbegleiteten Minderjährigen

Am 05. Oktober 2017 findet in München eine Fortbildung zum Thema "Familiennachzug zu unbegleiteten Minderjährigen" statt. Im Rahmen der vom Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) e.V. organisierten Veranstaltung werden die rechtlichen Grundlagen sowie Härtefälle und Hürden bei dem Familiennachzug zu einem bereits in Deutschland befindlichen minderjährigen Geflüchteten thematisiert. Neben Einführung und Vertiefung der speziellen Materie wird die Möglichkeit für Fragen und einen Austausch zwischen den Teilnehmenden gegeben.

Zur Anmeldung geht es hier.


25.08.2017

Hinterm Horizont geht´s weiter. Kinderliteratur - Potenziale für interkulturelles Lernen

Der Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. befasst sich in seiner quartalsweise erscheinenden Zeitschrift JuLit im Heft 2/2017 schwerpunktmäßig mit dem Thema "Hinterm Horizont geht´s weiter. Kinderliteratur - Potenziale für interkulturelles Lernen". Durch eine Reihe von verschiedenen Artikel beispielsweise zu den Themen "Als Deutsch noch nicht meine Zunge war. Eine Bibliothek als Oase der Integration" oder "Spielerisch sensibilisieren. Zu Besuch bei Eva Plaputta" soll die Auswahl geeigneter Kinder- und Jugendliteratur unterstützt werden.


24.08.2017

Gutachten: Wie gelingt die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten?

Eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Auftrag gegebene Studie des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen, dem Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) und dem SOKO Institut Bielefeld zum Thema "Wie kann eine gesamtwirtschaftlich erfolgreiche Integration der Flüchtlinge gelingen?" untersucht Hindernisse, Probleme sowie die Wirksamkeit bestehender Maßnahmen hinsichtlich der beruflichen Integration Geflüchteter in Deutschland. Neben der Ermittlung des aktuellen Zustands gibt das Gutachten Handlungsempfehlungen für das künftige Vorgehen der Politik.

Den Abschlussbericht der Studie finden Sie hier.


24.08.2017

Förderprogramm zur Förderung kleiner Kultureinrichtungen in Niedersachsen

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) fördert kleine Kultureinrichtungen im Jahr 2018 mit insgesamt 850.000 Euro. Im Rahmen des Förderprogramms "zur Förderung von investiven Projekten in kleinen Kultureinrichtungen in Niedersachsen" werden insbesondere die Bereiche Digitalisierung und Modernisierung der Infrastruktur unterstützt. Durch die Förderung soll die kulturelle Angebotsvielfalt sowie die Entwicklung neuer Vermittlungsformate erhöht werden. 

Noch bis zum 15. September 2017 können die Anträge für das Förderjahr 2018 eingereicht werden. Die Förderkriterien finden Sie hier.


23.08.2017

Städte und Gemeinden in der Flüchtlingspolitik. Welche Probleme gibt es - und wie kann man sie lösen?

Eine neue Studie "Städte und Gemeinden in der Flüchtlingspolitik. Welche Probleme gibt es – und wie kann man sie lösen" analysiert und untersucht die Arbeit der Kommunen während der Zuwanderung in den Jahren 2015 und 2016 in Deutschland. Die Ruhruniversität Bochum (Prof. Dr. Jörg Bogumil) hat im Auftrag der Stiftung Mercator ermittelt, welche Probleme des Verwaltungshandelns im Asylverfahren und im Integrationsprozess entstanden sind und inwiefern diese zu lösen und zu verbessern sind.

Die Studie gibt zentrale Befunde und Empfehlungen für die künftige Arbeit der kommunalen Verwaltungen. Unter anderem sollten laut der Wissenschaftler Integrationsmaßnahmen flexibler gestaltet und komplexe Zuständigkeiten vereinfacht werden sowie der Anwendungsbereich des SGB II (Hartz IV) auf Asylbewerbende ausgeweitet und damit das Asylbewerberleistungsgesetz abgeschafft werden.

Die gesamte Studie finden Sie hier.


23.08.2017

Arriving in Berlin App

"Arriving in Berlin" hilft Geflüchteten und Neuankommenden sich mit Hilfe einer mehrsprachigen App in Berlin zu orientieren und passende Aktivitäten und Angebote in der Stadt zu finden. Die vom Haus der Kulturen der Welt und Refugees in Rails entwickelte digitale Karte liefert wichtige Informationen zu Standorten von Beratungsstellen, Behörden, Restaurants oder Deutschkursen. Neben einer Suchfunktion und dem Einsatz der Navigation kann die Karte auch heruntergeladen und im Offline-Modus genutzt werden.


23.08.2017

Yallah! Junge Muslime engagieren sich

Noch bis zum 01. September 2017 können sich Projekte und Initiativen junger Musliminnen und Muslime für eine Förderung der Robert Bosch Stiftung bewerben. Das Programm "Yallah! Junge Muslime engagieren sich" unterstützt Vorhaben, die sich an die Gesamtgesellschaft richten und zeigen, wie vielfältig der Islam in Deutschland ist. Seien es Diskussionsveranstaltungen, Vorträge zum Islam oder Stadtteilfeste - innovative und klar strukturierte Projekte werden mit bis zu 5000 Euro gefördert.

Weitere Informationen finden Sie hier.


22.08.2017

DFB- und Mercedes-Benz Integrationspreis 2017

Der DFB- und Mercedes-Benz Integrationspreis 2017 zeichnet jedes Jahr vorbildliche Vereins-, Schul- und Projektarbeit aus. Unter dem diesjährigen Motto "Viele Kulturen - eine Leidenschaft" wird der Preis an Vereine, Verbände und Initiativen vergeben, die sich für Vielfalt und Integration im und durch den Fußballsport einsetzen. In den Kategorien "Fußballvereine", "Schulen" sowie "kommunale und freie Träger" werden die ersten drei Preisträger mit einem Mecedes-Benz Vito oder je 10.000 Euro ausgezeichnet.

Eine Bewerbung ist bis zum 15. Oktober 2017 möglich. Das Bewerbungsformular finden Sie hier.


22.08.2017

Forschungsprojekt zur Integration von Zuwanderern und Zuwanderinnen auf dem Land

Das neue Forschungsprojekt "IN² - Innovative Formate zur Integration von Zuwanderern in Regionen mit hohen demografischen Herausforderungen" untersucht zentrale Integrationsfaktoren, analysiert Förder- und Hemmfaktoren und erarbeitet neue und praxisnahe Lösungsansätze für die Integration von Geflüchteten und Migrantinnen und Migranten in die strukturschwachen und ländlichen Regionen. Die auf drei Jahre angelegte Untersuchung der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinden Gerolstein und Rockenhausen sowie des Instituts für Technologie und Arbeit e.V. und des Lehrstuhls Stadtplanung der Technischen Universität Kaiserslautern soll eine dauerhafte erfolgreiche Integration sicherstellen und damit eine Chance für eine nachhaltige Zukunft schaffen.

Die Forschung beinhaltet einen neuen Ansatz ("Crowd-Solutions") zur Einbeziehung lokaler Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Praxis und Zivilgesellschaft, um Kompetenzen, Ideen und Ressourcen möglichst effizient und effektiv zu nutzen.


21.08.2017

16. Fachtagung Migration & Psychiatrie

Am 11. Oktober 2017 findet in Düren der 16. Fachtagung Migration & Psychiatrie statt. Im Rahmen der Veranstaltung geben Expertinnen und Experten einen Einblick in die Thematik "Einsamkeit und soziale Isolation von Migrantinnen und Migranten". Der LVR-Klinikverbund bietet mit seinem Programm und durch die  Referierenden aus verschiedenen Fachrichtungen einen Überblick aus unterschiedlichen Blickwinkeln und ermöglicht Raum für eine lebendige Diskussion.

Den Flyer der Veranstaltung finden Sie hier.


21.08.2017

6. Webinar zum Thema "Extremistische Radikalisierung"

Nach einer Sommerpause geht es nun am 04. September 2017 mit dem 6. Webinar der Reihe "Extremistische Radikalisierung - Herausforderungen für Kommunen und Möglichkeiten der Prävention" weiter. Dr. Götz Nordbruch (Mitbegründer und Co-Geschäftsführer des Vereins ufuq.de) und Diana Schubert (Geschäftsführerin des Kriminalpräventiven Rates Augsburg) werden im Rahmen des einstündigen Webinars (16 bis 17 Uhr) über ihre Arbeit mit gefährdeten Jugendlichen berichten und dabei insbesondere auf Unterschiede bei Mädchen und Jungen im Radikalisierungsverlauf eingehen.

Zur Anmeldung des kostenfreien Webinars geht es hier.

Weitere Informationen stehen Ihnen in unserem Blog zur Verfügung.


18.08.2017

sprachraum ist auf der Suche nach weiteren Ehrenamtlichen

Die Initiative "sprachraum - gemeinsam lernen und sich engagieren" ist ein offener Lernort für Menschen unterschiedlichster Herkunft und ein Treffpunkt für den interkulturellen Austausch der Stadtbibliothek Köln. Der sprachraum wurde im Oktober 2015 eröffnet und wird von Ehrenamtlichen betreut. Das Projekt schafft Begegnungen zwischen Geflüchteten, die Deutsch lernen wollen und ehrenamtlichen Engagierten und Initiativen, die dabei ihre Unterstützung anbieten möchten.

Die Initiative ist auf der Suche nach weiteren Ehrenamtlichen, die den "sprachraum" alle zwei Wochen betreuen. Zu den Aufgaben der Ehrenamtlichen gehören Auskünfte über die Angebote des "sprachraums" zu geben sowie Hilfen bei der Auswahl von Deutsch-Lernmöglichkeiten und gegebenenfalls auch eine Hilfestellung beim Deutschlernen anzubieten. Für die Dauer des ehrenamtlichen Engagements bietet die Stadtbibliothek einen kostenlosen Bibliotheksausweis sowie den Besuch besonderer Veranstaltungen an.

 


18.08.2017

Leitfaden: Flüchtlinge einstellen − Tipps von Unternehmern für Unternehmer

Das Thünen-Institut hat einen Ratgeber zur Einstellung von Flüchtlingen mit Tipps von Unternehmern für Unternehmer herausgegeben. Im Rahmen des Leitfadens werden Erfahrungsberichte und Empfehlungen aus 21 Betrieben dargestellt, die im Kontext von bundesweiten Fallstudien ermittelt wurden. Die Handreichung bietet Unternehmen einen praxisnahen Überblick mit zahlreichen Tipps und Hinweisen zur beruflichen Integration Geflüchteter in das eigene Unternehmen.

Zum gesamten Leitfaden geht es hier.


18.08.2017

3. Zukunftskongress Migration & Integration 2017

Vom 14. bis 15. September 2017 findet in Berlin der 3. Zukunftskongress Migration & Integration 2017 statt. Die Veranstaltung, die als Jahrestreffen zwischen Politik, Wissenschaft und Praktikern und Praktikerinnen aus Bund, Ländern und Kommunen für einen gesellschaftlichen Zusammenhalt zusammenkommt, befasst sich schwerpunktmäßig mit der erfolgreichen Integration von bleibeberechtigten Asylsuchenden. Es sollen zum einen Erfahrungen, Fortschritte und Veränderungen diskutiert und zum anderen Grundsatzfragen zu Rückführungen und Einreisekontrollen thematisiert werden.

Die Teilnehmenden sollen ihre jeweiligen Kompetenzen und Erfahrungen einbringen sowie einen umfangreichen Austausch und eine nationale und internationale Vernetzungsmöglichkeit geboten bekommen.

Das Programm der Konferenz finden Sie hier.


17.08.2017

Ratgeber: Unterstützung nach einem rassistischen Angriff. Ein Ratgeber für Geflüchtete in einfacher Sprache

Der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG) hat einen Ratgeber zum Thema: "Unterstützung nach einem rassistischen Angriff. Ein Ratgeber für Geflüchtete in einfacher Sprache" veröffentlicht.

Im Rahmen der Handreichung sollen sowohl den Opfern als auch den Angehörigen, Freunden sowie Zeuginnen und Zeugen Hinweise und Informationen zum Umgang und zum Ablauf nach einem rassistischen Angriff gegeben werden. Daneben bietet der Ratgeber einen Überblick der bundesweiten Beratungsstellen.

Der Ratgeber steht Ihnen hier zur Verfügung.


17.08.2017

Crowdfunding-Kampagne "Sensibilisierungsprojekt zum Thema queere Geflüchtete"

Das Projekt "Refugees & Queers. Politische Bildung an der Schnittstelle von LSBTTIQ und Flucht / Migration / Asyl" möchten Sie auf eine Crowdfunding-Kampagne aufmerksam machen, über die ein Erklärfilm kofinanziert werden soll. Dieser Erklärfilm soll in Geflüchtetenunterkünften für die Situation queerer Refugees sensibilisieren und sich an Fachkräfte, Ehrenamtliche und Securitymitarbeiter*innen richten.

Der Aufruf unserer Kooperationspartner*innen:

Liebe Kolleg*innen,

Ende Juni fand in einer so genannten Gemeinschaftsunterkunft eine gewalttätiger Übergriff auf eine Transaktivistin* aus Honduras statt. Die Sozialarbeiter*innen und Security-Mitarbeiter*innen griffen nicht ein, sondern lachten. Diese Situationen sind nicht selten.

Im Rahmen eines Projektes mit Studierenden und in Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld in Berlin erarbeiten wir im Moment Bildungsmaterialien, mit dem in Unterkünften für die Situation von queer refugees sensibilisiert werden soll. Es sollen Fachkräfte, Ehrenamtliche und Mitarbeiter*innen der Security angesprochen werden. Das Material wird über ein Vernetzungsprojekt der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld verbreitet.

Im Zentrum des Materials steht ein Erklärfilm, für den wir noch Geld brauchen. Es würde mich sehr freuen, wenn Ihr Euch rege an der von den Studierenden initiierten Crowdfunding-Kampagne beteiligt.

 


16.08.2017

Das Ende der Willkommenskultur

Am 13. September 2017 findet in Celle im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gegen Rassismus und Diskriminierung - Für couragiertes Handeln" ein Themenabend zur Aufnahme von Geflüchteten statt. Unter dem Titel "Das Ende der Willkommenskultur" befasst sich Ruth Ditlmann (Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Migration, Integration, Transnationalisierung des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) in ihrem Vortrag mit Erfolgsfaktoren für eine gelungene Aufnahme von Geflüchteten. Dabei geht sie unter anderem auf einige sozialpsychologische Befunde ein. Im Anschluss an den Vortrag wird die Möglichkeit für eine ausführliche Diskussion mit der Referentin geboten.

Eine Teilnahme an der vom Arbeitskreis Ausländer, dem Diakonischen Werk Celle sowie dem Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus organisierte Veranstaltung ist kostenfrei.


16.08.2017

Die Herausforderungen von Migration, Integration und Exklusion

Eine Wissenschaftsinitiative als Gemeinschaftsprojekt von sechs Max-Planck-Instituten in Deutschland forscht in den kommenden drei Jahren zum Thema "Herausforderungen von Migration, Integration und Exklusion (WiMi)". Die von der Max-Planck-Gesellschaft finanzierte Initiative möchte einen neuen Fokus der wissenschaftlichen und politischen Debatte über Migration nach Europa und Deutschland beleuchten und sich mit Mustern und Mechanismen der Exklusion befassen. Das Forschungsvorhaben ist multidisziplinär, multiperspektivisch und multidimensional angelegt.


15.08.2017

Ausbildungs- und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: Jetzt investieren

Die Heinrich Böll Stiftung hat ein E-Paper zum Thema "Ausbildungs- und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: Jetzt investieren" veröffentlicht. Im Rahmen der von der stiftungseigenen Kommission "Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik" herausgegebenen Publikation werden konkrete Ansätze und politische Vorschläge zu Gunsten einer belastbaren Migrationspolitik gegeben.

Aufgrund großer Hürden bei der beruflichen Integration Geflüchteter bietet die Publikation Erfahrungsberichte und zeigt Handlungsempfehlungen für die Zukunft auf.

Das gesamte Paper finden Sie hier.


15.08.2017

Projektförderung für interkulturelle Projekte in Berlin

Bis zum 04. Oktober 2017 können sich interkulturelle Projekte aus Berlin für eine Förderung für das Jahr 2018 bewerben. Die Kulturverwaltung des Berliner Senats unterstützt künstlerische Initiativen von Kunstschaffenden mit Migrationshintergrund. Thematisch müssen sich die Projekte mit interkulturellen Themen befassen, die in der Öffentlichkeit unterrepräsentiert sind.

Zur Online-Bewerbung geht es hier.


14.08.2017

Guidance – Suchtberatung für Geflüchtete

Im Jahr 2016 gründete der Notdienst Berlin e.V. das Projekt Guidance – eine Suchtberatungsstelle für in Berlin lebende Geflüchtete mit Sitz im Drogennotdienst. In allen Fragen rund um den Konsum und die Abhängigkeit von legalen und illegalen Substanzen finden unsere Klienten individuelle Beratung und Unterstützung. Gemeinsam entwickeln wir eine Perspektive und geben Unterstützung bei der Orientierung im Suchthilfesystem. Die Beratung ist dabei stets kostenlos, statusunabhängig und unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht. Auf Wunsch können muttersprachliche Dolmetscher die Beratung unterstützen. Wir bieten sowohl feste Termine als auch offene Sprechstunden an.


14.08.2017

Workbook unterstützt Abbau von Vorurteilen im Betrieb

Das Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft (RKW) hat ein Workbook zum Thema "Vorurteile im Betrieb - Weniger Sprachlosigkeit, mehr Argumente für ein gutes Betriebsklima" veröffentlicht. Mit Hilfe der Publikation soll die Integration und die Akzeptanz von Menschen mit Migrationshintergrund in Unternehmen gefördert und unterstützt werden.

Das Workbook bietet Unternehmen eine Argumentationshilfe mit Tipps und Hinweisen um Vorbehalte und Vorurteile wahrzunehmen sowie ihnen durch rhetorische Mittel, Gestaltungsmöglichkeiten und Hintergrundwissen vorzubeugen und zu begegnen.


11.08.2017

BIBB-Datenreport 2017 "Geflüchtete und berufliche Bildung"

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat den Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2017 mit dem Schwerpunktthema "Geflüchtete und berufliche Bildung" veröffentlicht. Im Rahmen der Publikation wird ein umfangreicher Überblick über Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung gegeben.

Es werden insbesondere die schulische und berufliche Vorbildung von Geflüchteten beleuchtet sowie ihre  Qualifizierungspotenziale und die dadurch entstehenden künftigen Bedarfe ermittelt. Darüber hinaus befasst sich der Report mit der Berufsbildung und der berufliche Integration von Geflüchteten auf europäischer Ebene.

Den gesamte Bericht finden Sie hier.


11.08.2017

Sächsischer Integrationspreis 2017

Noch bis zum 30. September 2017 können sich Initiativen, Unternehmen und Vereine für den Sächsischen Integrationspreis 2017 bewerben. Unter dem Motto "Integration gestalten. Zusammen gewinnen." werden drei Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die sich im vergangenen Jahr mit vorbildlichem Engagement für die Integration und die aktive Teilhabe von Migrantinnen und Migranten an einem Leben in der Gesellschaft eingesetzt haben. Dotiert ist der Preis mit je 2000 Euro.

Zur Bewerbung geht es hier.

 


11.08.2017

openTransfer Accelerator

Bis zum 01. September 2017 können sich gemeinnützige Organisationen für den "openTransfer Accelerator" bewerben. Das Skalierungsstipendium richtet sich an Projekte, die ihre Idee in anderen Städten und Regionen Deutschlands verbreiten und die dadurch die Reichweite ihrer sozialen Projekte erhöhen möchten.

Im Rahmen des dreistufigen Programms der Stiftung Bürgermut und der aqtivator gGmbH werden in 12 Monaten Transfermodelle entwickelt, umgesetzt und abschließend vor sozialen Investoren und Inverstorinnen sowie einem Publikum vorgestellt. Unterstützt werden die teilnehmenden Projekte mit einem finanziellen Bonus und Know-How.

Den Bewerbungsbogen finden Sie hier.