Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention


14.03.2019

Rechtspopulismus in Einwanderungsgesellschaften

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Zuwanderung und den aktuellen Wahlerfolgen von Rechtspopulisten? Ein neuer Sammelband geht der Frage nach, wie Rechtspopulisten die politische Debatte um Migration und Integration in ihren Ländern prägen und beleuchtet die Ursache für ihren Erfolg. Themen sind unter anderem die UKIP in Großbritannien und Donald Trump in den USA.

Dieser Band thematisiert die rechtspopulistischen Bewegungen mehrerer Länder in vergleichender Perspektive. Denn Entwicklungen im Kontext von Migration und Integration sowie die Wahlerfolge von rechtspopulistischen Organisationen und Personen begründen die häufig geäußerte Vermutung eines kausalen Zusammenhangs. Dies betrifft nicht nur die neueren Entwicklungen in USA, Frankreich und Deutschland, sondern ist eine allgemeine Erscheinung in westlichen, industriellen Einwanderungsgesellschaften. Im vergleichenden Teil des Buches werden grundsätzliche Faktoren sowie Ursache-Wirkung-Verhältnisse aufgezeigt. Die ausgewählten Länderstudien verdeutlichen die spezifischen Faktoren für diese Wahlerfolge.


13.03.2019

Stark im Beruf: Kontaktstellen begleiten Mütter mit Migrationshintergrund

Das Bundesprogramm „Stark im Beruf“ geht in die zweite Runde. Mit dem ESF-Programm unterstützt das Bundesfamilienministerium Mütter mit Migrationshintergrund beim Berufseinstieg. In „Stark im Beruf“ beraten künftig deutschlandweit 90 Kontaktstellen Frauen mit Migrationsgeschichte zu Ausbildung, Erwerbstätigkeit und Vereinbarkeit und begleiten die Jobsuche.


12.03.2019

Fortbildung: Minderjährige und junge Geflüchtete ehrenamtlich begleiten

Der Caritas-Vormundschaftsverein sucht engagierte Menschen, die eine ehrenamtliche Vormundschaft für einen unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten übernehmen möchten. Die Caritas lädt alle Interessierten zur Schulungsreihe ein.

Die Schulung beschäftigt sich mit Themen des Vormundschafts-, Asyl- und Aufenthaltsrechts, der Jugendhilfe, vermittelt interkulturelle Kompetenzen und bereitet auf die Übernahme einer Vormundschaft vor. Auch im Jahr 2019 kommen noch immer unbegleitete Minderjährige in Berlin an. In ihren Heimatländern herrschen Krieg und gewalttätige Konflikte. Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern in der Hoffnung auf bessere Bildungs- und Zukunftschancen. Der Caritas-Vormundschaftsverein hat bereits über 400 ehrenamtliche Vormundschaften für minderjährige Geflüchtete begleitet.

Es wird um eine Anmeldung an a.merkel@caritas-berlin.de bis zum 17.03.2019 gebeten.

 


12.03.2019

Fachbeitrag zur Identitätsbildung junger Geflüchteter in der Jugendhilfe

In einem aktuellen Fachbeitrag stellt die BumF-Landeskoordinatorin Irmela Wiesinger den Fluchtmigrationsprozess insbesondere in seinen Auswirkungen auf die Identitätsbildung junger Geflüchteter dar. Fach- und Leitungskräfte sollen hierdurch für die psychosozialen Bedarfe von geflüchteten Jugendlichen und jungen Volljährigen sensibilisiert werden. In diesem Kontext werden u.a. die widersprüchlichen Doppelaufträge an die jungen Geflüchteten sowie an das Jugendhilfesystem kritisch bewertet.

Es wird der Frage nachgegangen, welche Qualitätsaspekte bei der Fallreflexion und der Entscheidung über die Hilfegewährung  in den Fokus rücken sollten und welche vertiefenden edukativen Angebote den Integrations- und Hilfeprozess unterstützen können. Es werden zudem fachliche Handlungsansätze für die pädagogische Praxis gegeben.


11.03.2019

kNOw Hate Crime

Die Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements und der bürgerschaftlichen Courage im Bereich der Hasskriminalität ist Ziel des Projekts „kNOw HATE CRIME!“, das die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (tgbw) landesweit umsetzt, gefördert durch den Fonds für Innere Sicherheit der Europäischen Union.

Wesentlicher Teil der dreijährigen Maßnahme ist eine Weiterbildungsreihe für Beratungs- und Handlungskompetenz im komplexen Problemfeld menschenverachtender Einstellungen, Benachteiligungen und Anfeindungen.

Diese Grundausbildung „kNOw HATE CRIME!“ setzt sich aus 8 Modulen zusammen, jeweils 4 Zeitstunden pro Modul, von März bis Juli 2019.

  1. Konzept der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF) in Theorie in Praxis
  2. Konzept Hate Crime und Anwendung im Bereich der Polizeiarbeit
  3. Aktuelle Formen von Antiziganismus
  4. Extremismustheorie
  5. Aktuelle Formen von Homo- und Transfeindlichkeit
  6. Aktuelle Formen von Antisemitismus
  7. Hilfen zur Bewältigung von Opfererfahrungen
  8. Empowerment von potenziellen Betroffenengruppen

Die Weiterbildung wird von sehr kompetenten und erfahrenen Fachleuten geleitet. Sie wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen umfassenden und in dieser Komplexität sehr selten zu gewinnenden Blick auf die aktuelle Situation bieten, tiefgreifende Auseinandersetzungen mit unterschiedlichen Ansätzen, Zugangsweisen und Perspektiven ermöglichen und praxistaugliche Handlungsoptionen aufzeigen.

Der Veranstalter, die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V., ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 und zugelassener Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung. Alle Teilnehmer_innen erhalten eine personalisierte Teilnahmebescheinigung.

Programmflyer:


08.03.2019

Wettbewerb: Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement in Niedersachsen

Gesucht werden innovative Projekte zur Förderung der Integration und der Teilhabe in Gebieten mit besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen. Am Wettbewerb teilnehmen können Gemeinden, Samtgemeinden, Landkreise, juristische Personen des privaten Rechts, deren Zweck vorrangig nicht auf eine wirtschaftliche Tätigkeit gerichtet ist (z.B. gGmbH, gUG) sowie Verbände der Wohlfahrtspflege, kirchliche Organisationen und Kammern. (Also auch zum Beispiel Präventionsräte). Die Auslobung ist explizit auch an Akteure auf dem Gebiet der Prävention gerichtet.

Weitere Informationen sind auf der Website der Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement in Niedersachsen zu finden.


07.03.2019

Studie: Reisen von Schutzberechtigten in ihr Herkunftsland

Die Studie beschreibt individuelle Beweggründe von Schutzberechtigten für Reisen in ihr Herkunftsland, den internationalen und nationalen Rechtsrahmen sowie die behördlichen Meldewege und das anlassbezogene Widerrufsverfahren.

Auslandsreisen und Reisen von Schutzberechtigten in ihre Herkunftsländer sind in den vergangenen Jahren wiederholt kontrovers diskutiert worden. Hintergrund ist die Frage, inwiefern Reisen in das Herkunftsland zum Verlust des Schutzes führen, den das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge den Personen im Rahmen ihres Asylverfahrens erteilt hat. Schutzberechtigte haben grundsätzlich das Recht auf Bewegungsfreiheit, wie sie auch anderen Drittstaatsangehörigen zusteht, die sich legal im Land aufhalten. Dies schließt Reisen ins Ausland mit ein. Anders verhält es sich mit Reisen in das Herkunftsland. Diese sind nur unter spezifischen Voraussetzungen erlaubt bzw. können unter bestimmten Voraussetzungen zum Widerruf des Schutz- und Aufenthaltsstatus führen.

Eine für diese Studie gefertigte Infografik gibt einen Überblick über die einzelnen Phasen von der Aus- und Wiedereinreise, die individuellen Beweggründe für eine Reise in das Herkunftsland, über das Bekanntwerden der Reise bei einer Behörde und die anschließenden Meldewege sowie die behördlichen Prüfkriterien und Mitwirkungspflichten im Widerrufsverfahren, bis hin zu den möglichen aufenthaltsrechtlichen Konsequenzen.


06.03.2019

Themenblatt: Gemeinsam Mittendrin Gestalten: Geflüchtete Jugendliche stärken - Empowerment

Jugendliche mit Fluchterfahrung sind in erster Linie Jugendliche mit individuellen Stärken und Interessen. Sie haben ein Recht auf Mitbestimmung, das sie jedoch in den seltensten Fällen ausleben können: Zu unsicher ist ihre Zukunft, zu ungewiss ihr Aufenthaltsrecht. Dadurch finden ihre eigenen Wünsche wenig Gehör – es wird über sie entschieden und selten mit ihnen.

Damit diese jungen Menschen ermutigt werden Entscheidungen, die sie betreffen, selbst in die Hand zu nehmen, hat die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung das Programm Gemeinsam Mittendrin Gestalten – Geflüchtete Jugendliche stärken ins Leben gerufen. Ziel ist es, geflüchtete Jugendliche aktiv zu beteiligen und ihre Bedürfnisse zu erkennen – damit sie ihre Potentiale entfalten und ihre Rechte wahrnehmen können.

Ein gefestigtes Selbstbewusstsein ist für junge Menschen eine Grundvoraussetzung, um ihren Weg in der Gesellschaft zu finden. Für geflüchtete Jugendliche stellt dies in vielerlei Hinsicht eine  besonders große Herausforderung dar. Sie haben zusätzlich mit Hürden wie mangelnde Sprach-kenntnisse, Ausgrenzung und Diskriminierung zu kämpfen. Aufgrund dessen benötigen sie besondere Unterstützung.



05.03.2019

Zukunftswerkstatt Handwerk

Nach dem erfolgreichen Start der „Zukunftswerkstatt Handwerk“ bietet veedu zum zweiten Mal den kostenlosen Kurs zur Berufsorientierung im Handwerk für arbeitslose Migrant*innen und Geflüchtete an. Der Kurs in Berlin Steglitz-Zehlendorf beginnt am 18. März und endet am 31. Juli 2019. Teilnehmen können arbeitslose Personen, die in Berlin wohnhaft und mindestens 25 Jahre alt sind und Deutschkenntnisse auf Niveau B1 beherrschen. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Das Projekt wird durchgeführt in Kooperation mit dem Landesverband Berlin Unternehmerfrauen im Handwerk e.V. und wird durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.

18.03.2019 - 31.07.2019 in Berlin

Weitere Informationen:


05.03.2019

Junge volljährige Geflüchtete – Betreuung, Bildung, Arbeitsmarktintegration, Aufenthalt

Junge volljährige Geflüchtete erleben ihren Alltag häufig als unsicher und vielfach belastet. Der Wegfall der Möglichkeit des Familiennachzugs, eingeschränkte persönliche Ressourcen sowie ggf. das Auslaufen von Jugendhilfemaßnahmen erschweren den Anschluss an schulische und berufliche Bildungsangebote. Für Etliche ist zudem der Übergang ins Erwachsenenleben mit einer unsicheren oder schlechten Bleibeperspektive und infolgedessen einem eingeschränkten Zugang zu Arbeits- und Ausbildungsförderung verknüpft.

Gleichzeitig werden an das Gelingen der Integration dieser jungen Menschen hohe Erwartungen geknüpft, auch in Bezug auf die Deckung des lokalen und bundesweiten Fachkräftemangels.

Vor diesem Hintergrund sind die Anforderungen an eine konkrete rechtskreis-, träger- und institutionenübergreifende Zusammenarbeit bei der Unterstützung von Bildung, Ausbildung, Arbeitsmarktintegration und Aufenthaltssicherung besonders hoch.

Die Fachveranstaltung will zur Vernetzung und zur Verbreitung sinnvoller Konzepte beitragen und die Praxis vor Ort stärken. Auch der Umgang mit besonders herausfordernden Themen wie Sucht und Delinquenz wird aufgegriffen.

Unter Berücksichtigung praktischer Erfahrungen und bestehender rechtlicher Regelungen werden fachliche Konzepte und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zum Wohl der jungen Menschen eruiert.

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung.


04.03.2019

Rechtsprechungsübersicht zum Kirchenasyl in Dublin-Fällen

Die Zahl der Kirchenasyle, die hauptsächlich in Dublin-Verfahren erfolgen, ist drastisch gesunken. Dies wird auf eine Verschärfung der behördlichen Vorgehensweise zurückgeführt, welche allerdings von der überwiegenden Rechtsprechung als unzulässig angesehen wird. Der Artikel bietet dabei einen Überblick über die aktuellen Regelungen und Rechtssprechungen.


04.03.2019

Fachtag: Sexualität und Gewalt in jungen Lebenswelten

Der Verein Hilfe für Jungs veranstaltet in Kooperation mit der Humboldt Universität zu Berlin einen Fachtag zum Thema “Sexualität und Gewalt in jungen Lebenswelten”. Seit 1994 unterstützt der Verein Jungen und junge Männer, die von sexueller Ausbeutung und Gewalt bedroht oder betroffen sind. Die Ziele hierbei sind, sie in der Wahrnehmung ihres Rechts auf ein Leben ohne sexuelle Gewalt zu stärken, ihre Gesundheit zu fördern und ihnen Chancen auf persönliche Entwicklung und Partizipation zu geben. Hierzu soll die zweitägige Tagung im März beitragen. Das Programm besteht unter anderem aus einer Begrüßung durch die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey, die Beleuchtung der Schule als Institution sowie die Teilnahme der World Chilhood Foundation. Außerdem gibt es sowohl am ersten als auch am zweiten Tag der Fortbildung zwei Workshop-Sequenzen, in denen die Teilnehmer_innen je nach Interesse ihr Wissen mit Hilfe von Expert_innen vertiefen und ausbauen können

15.03.2019 - 16.03.2019 in Humboldt-Universität zu Berlin
Weitere Informationen sowie zur Online-Anmeldung:


01.03.2019

Fördermöglichkeit: Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung startet zweite Ausschreibung der Fördersäule 1 für 2019

Ab sofort können wieder künstlerische Bildungsprojekte, die unter aktiver Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (bis 27 J.) stattfinden, in der Fördersäule 1 des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung beantragt werden. Eine Unterstützung geförderter Projektvorhaben mit Summen zwischen 5.001 und 23.000 Euro ist möglich. Maßgeblich ist dabei eine Zusammenarbeit zwischen einem Kunstpartner (Künstler*in, freie Gruppe, Kultureinrichtung) und einer Bildungs- und/oder Jugendeinrichtung (Schule, Kita, Jugendclub, u.a.).

Gefördert werden können Vorhaben mit typischem Projektcharakter. Solche Vorhaben sind zeitlich klar begrenzt. Inhalte und Durchführung sind im Antrag schon beschreibbar. Es können aber auch Vorhaben unterstützt werden, die eher einer experimentellen Partnerschaft entsprechen – in Form von Niederlassungen von Einzelkünstler*innen („Residenzen“) oder von Kultureinrichtungen („Dependancen“) in Bildungs-, Kinder- und Jugendeinrichtungen. Konkrete Projekte entwickeln sich hier erst beim gemeinsamen Kennenlernen. Solche Niederlassungen sollen langfristige Veränderungen in den internen Strukturen der beteiligten Einrichtungen ermöglichen.

Anträge für die Fördersäule 1 werden über das Online-System des Projektfonds gestellt. Geförderte Vorhaben können frühestens im Juli bis spätestens Dezember 2019 beginnen. Die Einsendefrist endet am 14. Mai 2019.

Weiterfürende Informationen:


28.02.2019

Genderkompetenz im interkulturellen Arbeitsfeld stärken

Vielfalt ist nicht erst durch die vermehrte Zuwanderung der letzten Jahre in fast allen Alltagsbereichen angekommen. Vielmehr ist sie schon lange erlebte und gelebte Realität im Arbeitsalltag.

Fachkräfte der Migrations- und Gleichstellungsarbeit stehen vor der Herausforderung, die Vermittlung der heterogenen Bedürfnisse und Perspektiven von Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen, von der sogenannten ‚Mehrheitsgesellschaft‘ und von Zugewanderten gelingend in Einklang zu bringen. Sie möchten die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen und Benachteiligungen abbauen.

Welche Rolle spielen dabei Geschlecht und Migrationserfahrung für die gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten? Wie kann in der täglichen Arbeit auf migrations- und geschlechtsspezifische Vielfalt und Unterschiedlichkeit eingegangen werden? Welche (un)problematischen Rollenvorstellungen haben Zugewanderte eigentlich? Und welche eigenen Bilder und die der ‚Mehrheitsgesellschaft‘ gilt es zu hinterfragen?

Wann: Donnerstag, 23.05.2019 von 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr (inkl. Mittagspause)

Wo: FZH Vahrenwald | Vahrenwalder Str. 92 | 30165 Hannover

Für wen: Hauptamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten  

Anmeldung sowie weitere Informationen

 


28.02.2019

Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" startet in neue ESF-Förderrunde 2019-2022

Das seit 2005 bestehende Programm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

In der neuen Förderrunde kommt zu den etablierten Angeboten ein neuer Handlungsschwerpunkt hinzu: der Auf- und Ausbau regionaler Fachkräftenetzwerke. Dadurch werden die beiden Ziele der Bundesregierung, die Potenziale hier lebender Menschen mit ausländischen Berufsqualifikationen besser zu nutzen und mehr Fachkräftezuwanderung zu ermöglichen, nachhaltig verfolgt.

Weitere Informationen zur neuen Förderrunde.



26.02.2019

Broschüre: Jugendliche Flüchtlinge in Gastfamilien

Diese kleine Handreichung ist ein erster Schritt zur Orientierung und Qualifizierung in der fachlichen Praxis. Sie will in allererster Linie Mut machen, indem sie den Blick auf gelingende Praxisverläufe richtet. Sie versteht sich als Aufforderung, Gastfamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu finden und als Anregung, wie diese bestmöglich vorbereitet und begleitet werden können.

Die Broschüresteht online kostenfrei zur Verfügung


26.02.2019

AMBA Fortbildung: Leben in Flüchtlingsunterkünften

1. Unverletzlichkeit der Wohnung – Dr. Hendrik Cremer, Deutsches Institut für Menschenrechte

Menschen, die in Deutschland Asyl suchen, leben häufig über lange Zeiträume – mitunter über mehrere Jahre – in Gemeinschaftsunterkünften. In diesen Einrichtungen verbringen die Erwachsenen und Kinder viel Zeit; sie wohnen, essen und schlafen auf wenig Raum. Die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften bedingt tiefe Eingriffe in die Privat- und Intimsphäre der Bewohner*innen. Regelmäßig berichten Bewohner*innen, dass ihre Wohn- und Schlafräume durch Dritte betreten oder gar durchsucht werden. Nahezu ebenso regelmäßig berichten Bewohner*innen, dass Besucher*innen oder gar ihnen selbst Zutritts- oder Hausverbote erteilt werden.

Der Vortrag beleuchtet, inwiefern diese Praxis mit dem Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung aus Art. 13 Grundgesetz vereinbar ist. Zudem erläutert er die verfassungsrechtlichen Anforderungen, an denen Hausordnungen für Gemeinschaftsunterkünfte zu messen sind. Im Anschluss an den Vortrag erhalten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit zu Rückfragen und zur Diskussion.

 

2. Gebühren der Unterbringung – Muzaffer Öztürkyilmaz, Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

Sofern Asylsuchende oder anerkannte Flüchtlinge (noch) in Gemeinschaftsunterkünften wohnen (müssen) und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten, sind sie verpflichtet, die Gebühren der Unterbringung selbst zu tragen. Dabei werden sie teilweise mit horrenden Gebührenforderungen der Kommunen konfrontiert. So sollen Geflüchtete etwa bis zu 700 € monatlich für einen Schlafplatz in einem 35m2 Zimmer zahlen, das sie sich mit mehreren Personen teilen. Zahlungsforderungen, die in privatrechtlichen Mietverhältnissen als „Wucher“ zu werten sind, sollen in Form von öffentlich – rechtlichen Gebührenforderung rechtmäßig sein. Andere Kommunen wiederum haben die Gebühren für die Unterbringung in Flüchtlingsgemeinschaftsunterkünften auf einen Maximalbetrag gedeckelt. Der Vortrag vermittelt einen Überblick zum Gebührenrecht, vergleicht die Gebührensatzungen verschiedener Kommunen miteinander und bietet den Teilnehmer*innen ausreichend Gelegenheit, um juristische und politische Handlungsstrategien zur Problemlösung zu diskutieren.

Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an alle Gremien und Behörden, die für Ausgestaltung von Hausordnungen und Gebührensatzungen zuständig sind sowie an Mitarbeiter*innen von Gemeinschaftsunterkünften, aber auch an andere haupt- oder ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit Tätige.

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung


25.02.2019

Studie: Brexit-Szenarien und was sie für die Migrationspolitik bedeuten

Wie wird die britische Migrationspolitik nach dem Brexit aussehen? Welche Konsequenzen hätte ein "harter" Brexit? Und wie haben sich die Einstellungen zu Migration seit dem Referendum geändert? Diese Fragen beleuchtet eine aktuelle Stellungnahme des Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM). Dem Bericht zufolge nahm die Zuwanderung von EU-Bürgern nach dem Referendum deutlich ab, während es zu einem Anstieg der Zuwanderung aus Drittstaaten kam. Gleichzeitig ging die Berichterstattung über Migration in den Jahren 2017 und 2018 im Vergleich zu 2016 deutlich zurück.


25.02.2019

Pressemitteilung: Berlin gründet Landesamt für Einwanderung

Berlin gründet im Vorgriff auf das geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz des Bundes als erstes deutsches Bundesland eine eigenständige Einwanderungsbehörde. Die Berliner Ausländerbehörde wird zukünftig als Landesamt für Einwanderung agieren. Bisher ist sie eine Abteilung des Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten. Dafür notwendige Strukturveränderungen werden nun angeschoben. Als Land wächst Berlin auch und vor allem durch den Zuzug aus dem Ausland. Dieser ist geprägt von Fachkräften, Studierenden und nachziehenden Familienangehörigen. Der Berliner Ausländerbehörde kommt damit eine Schlüsselstellung für die Steuerung und Gestaltung der Einwanderung und Integration zu.


22.02.2019

Positionspapier: Arbeitsmarktintegration von afghanischen Geflüchteten in Berlin.

Das Netzwerk Arbeitsmarktintegration afghanischer Geflüchteter veröffentlicht ein Positionspapier zur Arbeitsmarktintegration von afghanischen Geflüchteten in Berlin sowie über die Herausforderungen und Handlungsbedarfe. Der Zugang Geflüchteter zum Arbeitsmarkt unterliegt den Bestimmungen des Aufenthaltsgesetzes und der Beschäftigungsverordnung. Im Oktober 2015 wurden besondere integrationserleichternde Maßnahmen durch das in Kraft getretene Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz beschlossen, so beispielsweise das Recht auf eine kostenfreie Teilnahme an den Sprachkursen des BAMF für Geflüchtete mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit. Geflüchtete aus Afghanistan sind jedoch von diesen Kursen, also dem frühen Einstieg in den Spracherwerb, ausgeschlossen. Die arbeitsrechtliche Situation für die Beschäftigung Geflüchteter erweist sich weiterhin als sehr komplex und für Nichtfachleute kaum durchschaubar.


21.02.2019

Handbuch: "Wie kann ich Geflüchtete bei der Arbeitssuche unterstützen?"

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat in Kooperation mit dem Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge ein Handbuch für Ehrenamtliche zur Unterstützung von Geflüchteten bei der Arbeitssuche veröffentlicht. Bei der Integration in Ausbildung und Arbeit ergänzt die Unterstützung durch Ehrenamtliche die Angebote von Beratungsstellen, Jobcentern und Arbeitsagenturen, Kammern und Arbeitgebern. Um die Zusammenarbeit effektiv und nachhaltig zu gestalten und ein echtes Zusammenwirken “Hand in Hand” zu ermöglichen, möchte diese kurze Broschüre ehrenamtlich Engagierten Wissen und Tipps zur Begleitung von geflüchteten Menschen bei der Integration in Arbeit vermitteln.

Das Handbuch steht online kostenfrei zur Verfügung.


21.02.2019

Junge unbegleitete und begleitete Flüchtlinge - Kooperationsstrukturen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten in der Praxis

Eine Kooperationsveranstaltung des Bundesfachverbandes unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, der AWO-RHEINLAND und des Flüchtlingsrates Rheinland-Pfalz.

Die Anzahl minderjähriger Flüchtlinge, die mit oder ohne ihre Familien nach Deutschland geflüchtet sind, hat in den Jahren 2015/16 deutlich zugenommen. Mittlerweile sind die Jugendlichen im hiesigen System angekommen. Neben Mitarbeiter*innen der Migrationsfachdienste begleiten Fachkräfte unterschiedlichster Disziplinen die jungen Menschen. Dabei arbeiten sie mit ihren jeweiligen Sichtweisen und fachlichen Ausrichtungen.

Während des gemeinsamen Fachtages werden wir diese Ausrichtungen zum Ausgangspunkt nehmen, um gemeinsam über Herausforderungen in der Zusammenarbeit zu sprechen. Im Rahmen von Fallwerkstätten möchten wir anhand spezifischer Einzelfälle über Kooperationsstrukturen reflektieren und gemeinsam Weiterentwicklungsmöglichkeiten sowie Handlungsstrategien entwickeln.

25.03.2019
Erbacher Hof Grebenstraße 24-26 55116 Mainz


21.02.2019

Veranstaltung: Für eine gelingende Integration von Migrantinnen und Migranten – Aktuelle Entwicklungen

Der Gesetzgeber hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Änderungen vorgenommen, um den Zugang zu gesichertem Aufenthalt, Ausbildung, Sprachförderung und Integration in den Arbeitsmarkt für Migrantinnen und Migranten zu verbessern. Das betrifft insbesondere Asylbewerberinnen und -bewerber, Geduldete und Schutzberechtigte.

Viele der Betroffenen bleiben mittel- bis langfristig in Deutschland. Ein Ausschluss von frühen Integrationsleistungen erschwert die spätere Integration, grenzt die Betroffenen aus und verursacht soziale Folgekosten. Vielfach wurden deshalb ordnungspolitische Restriktionen aufgehoben, um den Zugang zu gesichertem Aufenthalt, Ausbildung, Sprachförderung und Erwerbsintegration zu verbessern. Allerdings gilt das nur teilweise, denn die Zugänge zu Regelangeboten und zielgruppenspezifischer Sprachförderung sind je nach Status unterschiedlich ausgestaltet. Auch werden manche Regelungen in der Praxis nicht so umfassend oder einheitlich angewandt, wie vom Gesetzgeber beabsichtigt. Hier werden zum einen Praxiserfahrungen ausgewertet und diskutiert. Zum anderen werden die aus dem Koalitionsvertrag folgenden Schritte einschließlich der angekündigten
bundesweiten Strategie des Forderns und Förderns diskutiert.

Darüber hinaus werden aktuelle Fragen des Asylbewerberleistungsgesetzes aufgegriffen. Das betrifft mögliche anstehende Gesetzesänderungen ebenso wie Leistungen und Förderungen im Bereich von Studium und Ausbildung.

08.05.2019 - 09.05.2019 
Wyndham Hannover Atrium | Karl-Wiechert-Allee 68
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung.


20.02.2019

Online- Rechtswörterbuch

Translation For All hat das Rechtswörterbuch auf verschiedenen Sprachen zum Download bereitgestellt.

In dem Wörterbuch werden verschiedenen Begriffe des Asyl- und Aufenthaltsrechts auf verschiedenen Sprachen erklärt. Das Wörterbuch wurde in mehrjähriger Arbeit von Jura-Studierenden und Dolmetscher*innen erstellt.

Folgende Rechtsgebiete sind abgedeckt:

  • Behörden, Gesetze
  • Aufenthaltsstati
  • Allgemeine Begriffe
  • Dublin III
  • Kinderrechte und Asyl
  • Residenzpflicht
  • Polizeikontrollen
  • Liste der Abkürzungen und Gesetzestexte


18.02.2019

Kostenlose Fahrscheine für Ehrenamtliche in Berlin

Die BVG und die S-Bahn Berlin unterstützen Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die sich ehrenamtlich für andere Menschen einsetzen, und stellen in diesem Jahr 17.000 kostenlose Einzelfahrscheine zur Verfügung. Hierbei sollen vor allem diejenigen unterstützt werden, die über ein geringes Einkommen verfügen. Ein entsprechender Vertrag ist zwischen der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, der BVG und der S-Bahn Berlin sowie dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e. V. unterzeichnet worden. Die erfolgreiche Kooperation findet bereits zum neunten Mal statt.

Anlaufstellen und weitere Informationen.

 


18.02.2019

Informations-Papier: Muslimische Zivilgesellschaft in Deutschland

Jenseits der großen Islamverbände ist eine große Zahl von Vereinen und Institutionen entstanden, die sich unterschiedlichen gesellschaftlichen Aufgaben widmen. Der MEDIENDIENST hat eine Liste mit Informationen zu diesen Initiativen und Ansprechpartnern für Journalisten erstellt.


15.02.2019

Studie: Der Weg über die Kommunen: Empfehlungen für die Flüchtlings- und Asylpolitik der EU

Die Flüchtlings- und Asylpolitik der Europäischen Union steckt in einer Sackgasse. Die Lasten der Aufnahme von Schutzsuchenden aus den Krisenregionen in Europas Umfeld sind ungerecht verteilt. So verweigern einige Staaten die Aufnahme, indes andere durch Regelungen wie das Dublin-Abkommen mit einer großen Zahl von Flüchtlingen überfordert werden.

Interessant ist, dass gerade dort, wo die größte Last der Integration geschultert wird, besondere Ansätze für eine Migrations- und Integrationspolitik zu finden sind – nämlich in den Kommunen, europaweit. Das vorliegende Policy Paper „Der Weg über die Kommunen“, in Auftrag gegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung, plädiert daher für eine aktivere Rolle der Kommunen in der Asyl- und Flüchtlingspolitik, bezieht die Erfahrungen von Modellprojekten ein und entwickelt daraus eine Reihe von Empfehlungen für die Politik.


14.02.2019

Beratungsangebote rund um junge Flüchtlinge


14.02.2019

Factsheet: Die wichtigsten Asylzahlen 2018

Wie viele Geflüchtete haben 2018 Arbeit gefunden? Wie entwickeln sich die Zahlen beim Familiennachzug? Und wie ist die Lage im Mittelmeer? Der MEDIENDIENST hat die wichtigsten Fakten zum Thema Flucht und Asyl recherchiert und aufbereitet.


13.02.2019

"Bildungschancen Ruhr"

Am 16. November ist der Startschuss für die Webanwendung „Bildungschancen Ruhr“ gefallen: Sie lichtet den Dschungel der vielen Bildungs- und Beratungsangebote von Kommunen und Hochschulen im Ruhrgebiet für neuzugewanderte Menschen, indem sie die Angebote systematisiert, visualisiert und öffentlich zugänglich macht.

Von Beratungen, Sprachkursen und Freizeitmöglichkeiten über die Anerkennung von Abschlüssen bis hin zu Angeboten zur Berufsqualifizierung – insbesondere die Beraterinnen und Berater in kommunalen Einrichtungen, Hochschulen oder bei freien Trägern, die mit Neuzugewanderten arbeiten, können gezielt im regionalen Angebot auf die relevanten Informationen zugreifen. Die Daten werden von teilnehmenden Kommunen und Hochschulen nach gemeinsam erarbeiteten Standards eingepflegt, klassifiziert und aktualisiert.

„Bildungschancen Ruhr“ ist das Ergebnis einer gelingenden Kooperation vieler Akteure über kommunale Grenzen hinweg und unter Einbezug der Hochschulen. Die Bildungsinitiative RuhrFutur und der RVR betreiben die Anwendung gemeinsam. Die Kommunen Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim an der Ruhr sowie Oberhausen, sechs Hochschulen (Ruhr-Universität Bochum, Fachhochschule Dortmund, Technische Universität Dortmund, Universität Duisburg-Essen, Hochschule Ruhr West, Westfälische Hochschule), die Transferagentur Bildungsmanagement NRW und die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung tragen mit ihrer Expertise zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Anwendung bei. 

Das Ziel von „Bildungschancen Ruhr“ ist es, möglichst alle Kreise, Kommunen und Hochschulen der Metropole Ruhr für die Mitarbeit zu gewinnen, um das regionale Beratungsangebot für neuzugewanderte Menschen so umfassend wie möglich darzustellen.


13.02.2019

Studie: Report on the health of refugees and migrants in the WHO European Region

Wie steht es um die Gesundheit von Geflüchteten und Migranten in der Europäischen Union? Und welche Fortschritte machen die Länder bei der Förderung ihrer Gesundheit? Damit befasst sich ein erster Bericht über die Gesundheit von Flüchtlingen und Migranten der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Untersuchung zeigt, dass Migranten und Flüchtlinge einen guten allgemeinen Gesundheitszustand haben. Sie sind jedoch aufgrund von schlechten Lebensbedingungen auf der Flucht oder weil sie ihre Ernährung und Lebensgewohnheiten ändern einem höheren Krankheitsrisiko ausgesetzt.


12.02.2019

Online-Marketing-Kurs zum Wiedereinstieg ins Berufsleben für nichterwerbstätige Frauen

Nach einem erfolgreichen Start letztes Jahr bietet veedu zum zweiten Mal den Online-Marketing-Kurs zum Wiedereinstieg ins Berufsleben für nichterwerbstätige Frauen an. Der Kurs in Teilzeit findet vom 4. März bis 5. Juli 2019 im interkulturellen Familienzentrum „Familien-RING“ in Steglitz-Zehlendorf statt. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Europäischen Sozialfonds ist der Kurs für die Teilnehmerinnen kostenlos.

18 Wochen können Frauen, die einen Wiedereinstieg ins Berufsleben anstreben, ihre Kompetenzen auf dem Fachgebiet des Online-Marketings stärken. In sechs fortlaufenden Workshops lernen die Teilnehmerinnen Grundlagen in Suchmaschinenoptimierung, Social-Media-Marketing, E-Mail-Marketing und Web-Analytics kennen und gestalten ihre eigene Webseite. Im Anschluss können die Teilnehmerinnen eine zweiwöchige Hospitation in einem lokalen Unternehmen oder einer Web-Agentur absolvieren und so erste Einblicke in den praktischen Berufsalltag erlangen. Auf einer Netzwerkveranstaltung können sie zudem Expert*innen aus der Online-Marketing-Branche kennenlernen. Durch den Mix aus Präsenzzeiten mit Kinderbetreuung sowie zeit- und ortsunabhängigen Online-Trainings ist der Kurs familienfreundlich.

Das Projekt „Marketing-Rookies – Online-Marketing-Kurse für Frauen zum Wiedereinstieg in das Berufsleben“ schafft für die Teilnehmerinnen eine Basis für einen erfolgreichen Wiedereinstieg ins Berufsleben. „Um auf dem Fachgebiet des Online-Marketing fit zu sein, muss man sich stetig weiterbilden. Gerade nach einer längeren beruflichen Unterbrechung kann der Wiedereinstieg herausfordernd sein. Deshalb möchten wir besonders alleinerziehende Frauen und Frauen in Elternzeit ermutigen, teilzunehmen und sie bei der Wiederaufnahme einer Arbeit ein Stück weit begleiten“, so die Projektleiterin Florentine Halder.

Weitere Informationen:


12.02.2019

Sexuelle Bildung in Einrichtungen - Interkulturelles und intersektionales Rahmenkonzept

Umfassende Broschüre die sowohl den Erkenntnissen Sexueller Bildung als auch zur Verwobenheit von Herrschaftsverhältnissen (Rassismus, Geschlechterverhältnis, Klassenverhältnis – und das Scharnier Sexualität) Rechnung trägt. Die Entwicklung des Rahmenkonzeptes geht auf die beispielhaften Aktivitäten des Burgenlandkreises zur Sexuellen Bildung im Kontext Flucht zurück.


12.02.2019

Broschüre "Der elektronische Aufenthaltstitel"

Die Broschüre erklärt, was ein elektronischer Aufenthaltstitel ist und wie er im Alltag und in der digitalen Welt genutzt werden kann. Sie ist online in 20 verschiedenen Sprachen verfügbar und kann steht kostenlos zum Download bereit.


11.02.2019

Aktuelle Herausforderungen im Asylprozess

Die Institutionen, die an den Asylverfahren in Deutschland beteiligt sind, sehen sich ständigen Änderungen der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen gegenüber. In den letzten Jahren haben sich durch die hohe Zahl von Verfahren bei den Verwaltungsgerichten besondere Herausforderungen ergeben. Richterinnen und Richter weisen zunehmend nicht nur auf Überlastung hin, sondern auch darauf, dass die Asylverfahren beim zuständigen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge häufig oberflächlich und fehlerhaft durchgeführt würden. Auf diese Weise werde die Durchführung eines angemessenen Verfahrens auf die Gerichtsebene verlagert. Bei der Veranstaltung soll diskutiert werden, was die am Verfahren beteiligten Institutionen tun können, um Fairness und Qualität der Verfahren aufrechtzuerhalten.

Die Veranstaltung findet aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Informationsverbunds Asyl und Migration statt. Der Vertreter des UN-Flüchtlingshilfswerks in Deutschland, Dominik Bartsch, wird hierzu einleitend mit einem Grußwort ebenso beitragen wie Wolfgang Grenz, der für Amnesty International an der Gründung des Vereins beteiligt war. 

Dienstag, 19. Februar 2019
18 Uhr, Paul-Gerhardt-Stift, Berlin-Wedding

Weitere Informationen.


11.02.2019

Bap-Preis politische Bildung 2019

Unter dem Motto “Wir müssen reden! – Über gesellschaftlichen Zusammenhalt sprechen: vor Ort – offen – mit allen” vergibt der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) den “Preis Politische Bildung” an Projekte, die den Dialog zwischen Geflüchteten und Einheimischen organisieren. Die Preise sind mit 3.000 Euro dotiert. Bewerben können sich freie Träger, Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände und Organisationen der (politischen) Jugend‐ und Erwachsenenbildung.
Bewerbungen sind bis zum 01.03.2019 ausschließlich online möglich.


08.02.2019

"Wir sind viele"

Medienschaffende aus Deutschland erzählen gemeinsam mit geflüchteten Journalistinnen ihre Geschichten. Das von der Integrationsbeauftragten geförderte Projekt "Wir sind viele" zeigt die Leistungen von Geflüchteten und macht bürgerschaftliches Engagement sichtbar.

Im Kontext von Flucht und Migration lassen sich unzählige Geschichten erzählen, von dem was war und dem was neu entsteht. Orte und Menschen sind in ständiger Transformation begriffen und es gibt viele, die diesem Wandel offen begegnen, sich einlassen und sich engagieren. Häufig gehen diese Stimmen im Gedröhne der Bedrohungsszenarien und rechtspopulistischen Meinungen unter.

Erzählt werden die Geschichten in Form von Text- und Videobeiträgen, die von zwei Journalist*innen zusammen erarbeitet werden. Die Teams werden von Journalist*innen aus Krisengebieten und deutschsprachigen Journalist*innen gebildet. So soll ein Austausch von Erfahrungen, Wissen und Ressourcen ermöglicht werden. Für die neuangekommenen Journalist*innen knüpft sich daran die Möglichkeit beim Aufbau eines Netzwerks Unterstützung zu erhalten und gleichzeitig trägt das Format zur medialen Verbreitung vielfältiger Perspektiven  bei.


08.02.2019

Handreichung zu Diskriminierungsrisiken in der Arbeit mit Geflüchteten

Der Paritätische Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit ARIC-NRW e.V. im Rahmen des Projekts Kompass F eine Handreichung zum Thema "Diskriminierungsschutz für Geflüchtete" herausgeben. Sie richtet sich vor allem an Personen, die mit Geflüchteten arbeiten und soll ihnen zum einen als Expertise dienen und sie zum anderen motivieren, ihre Arbeit und Beratung diskriminierungssensibel zu gestalten.

Geflüchtete sind in Deutschland erheblichen Diskriminierungsrisiken ausgesetzt. Das ist vor allem für die Betroffenen belastend. Darüber hinaus kann es aber auch für die Arbeit von Engagierten in der Geflüchtetenhilfe relevant werden. Etwa dann, wenn sich die Frage stellt, wie mit Diskriminierung und Rassismus umgegangen werden soll und wie möglichst effektiv Hilfe geleistet werden kann. Daher ist es wichtig, dass Engagierte wissen, in welchen Lebensbereichen für Geflüchtete Diskriminierung droht und was die Grundlagen und der Umfang des rechtlich gewährleisteten Diskriminierungsschutzes sind. Dieses Ziel hat sich die vorliegende Handreichung gesetzt, in der sich die Autorin Dorothee Frings umfassend mit dem Thema Diskriminierung auseinandersetzt und hilfreiche Tipps zum Umgang damit gibt.


07.02.2019

Projekt "Jugendhilfe macht’s möglich?!"

Im BumF ist das Projekt „Jugendhilfe macht’s möglich?! Rechte junger Geflüchteter und ihrer Familien stärken“ gestartet. Mit dem partizipativen Projekt werden begleitete Minderjährige selbst, ihre Eltern und die sie unterstützenden Fachkräfte an der Schnittstelle Jugendhilfe – Flüchtlingssozialarbeit unterstützt.

Um der Schlechterstellung gegenüber anderen Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken, werden in partizipativen Prozessen begleitete Minderjährige selbst, ihre Eltern und die sie unterstützenden Fachkräfte an der Schnittstelle Jugendhilfe – Flüchtlingssozialarbeit unterstützt. Im Vordergrund unseres Vorhabens steht der Abbau von Zugangshürden zu Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe für begleitete Minderjährige und ihre Eltern. Hierzu werden praxisbezogene Materialien erstellt, Handlungsoptionen und Qualifizierungsmöglichkeiten für Fachkräfte erarbeitet, die Vernetzung an der Schnittstelle Jugendhilfe – Flüchtlingssozialarbeit gestärkt sowie Entscheidungsträger/innen in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft für die Bedarfe von begleiteten Minderjährigen sensibilisiert.


07.02.2019

Diskriminierungsrisiken & Diskriminierungsschutz für geflüchtete Menschen in NRW

Die Handreichung ist mit dem Ziel verfasst worden, Fachkräfte der sozialen Arbeit mit Geflüchteten zu motivieren, ihre Arbeit und Beratung diskriminierungssensibel und rassismuskritisch zu gestalten.

Sie soll allen Beratungsstellen als Expertise dienen, auf bestehende Diskriminierungen von Geflüchteten bzw. Zugewanderten rechtssicher reagieren zu können.

Eingegangen wird im Speziellen auf Diskriminierung am Arbeitsmarkt, am Wohnungsmarkt, in Behördenkontexten und im öffentlichen Raum, bei Waren- und Dienstleistungen, im Bereich Bildung und in der Aufnahme von Geflüchteten.


06.02.2019

Berliner Arztpraxen mit Fremdsprachenkompetenz

Das interkulturelle Gemeinwesenzentrum Bayouma-Haus hat ein Verzeichnis veröffentlicht, in dem Berliner Arztpraxen nach Fachrichtung mit ihren jeweiligen Fremdsprachenkompetenzen aufgelistet sind. Das Verzeichnis ist online abrufbar


06.02.2019

Veranstaltung: Arbeit mit Geflüchteten - Psychische Gesundheit & Wohlbefinden

Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit sind bei Geflüchteten weit verbreitet und reichen von leichten Einschränkungen des seelischen Wohlbefindens bis zu schweren psychischen Störungen. Psychische Gesundheit bildet die Basis für Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und soziale Teilhabe. Dieses Modul gewährt einen Überblick des Spektrums psychischer Erkrankungen und sensibilisiert zum Thema.

Termin: 08. - 09. April 2019 | Dortmund, Malteser Bildungszentrum Westfalen
Referentin: Prof.in Dr. Margret Dörr

 

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung.


05.02.2019

#AUSTALENTENWERDENMACHER

START begleitet die Jugendlichen drei Jahre in ihrer persönlichen Entwicklung und bestärkt sie darin, unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Durch ein starkes Netzwerk; individuelle Betreuung; finanzielle Unterstützung sowie Veranstaltungen zu Themen wie interkulturelle Kompetenz, MINT und Politik werden ihre Potenziale gefördert. Zugleich werden die Jugendlichen zur Übernahme gesellschaftlichen Engagements ermutigt: Aus Talenten werden Macher!


05.02.2019

Übergänge – Junge Geflüchtete zwischen den Systemen

Übergänge finden überall dort statt, wo verschiedene (rechtliche) Systeme aufeinanderprallen – und stellen Betroffene und ihre Unterstützer/innen vor immense Herausforderungen. Die Tagung in Hannover behandelt Probleme und Handlungsmöglichkeiten in Spannungsfeldern wie Jugendhilfe- und Ordnungsrecht, Ausbildung und Bleibeperspektive oder Gesundheitsversorgung und Kriminalisierung. Hierzu werden fachliche Expertise und überregionale Vernetzung angeboten sowie praxisorientierte Lösungen erarbeitet.

Die Tagung „Übergänge – Junge Geflüchtete zwischen den Systemen“ richtet sich an Mitarbeitende von Jugendämtern, von freien Trägern der Jugendhilfe, von Beratungsstellen, an (ehrenamtliche) Vormund/innen sowie an alle Aktiven, die mit jungen Geflüchteten arbeiten. Sie dient dem vertiefenden Austausch über die Arbeit mit jungen Geflüchteten und den aktuell entstehenden Herausforderungen in Übergangssituationen. Mit Übergang ist dabei jede Situation gemeint, die an der Schnittstelle verschiedener (rechtlicher) Systeme Betroffene und ihre Unterstützer/innen vor oftmals unauflösbare Probleme stellt.

Analysiert werden sollen die Unterstützungsmöglichkeiten der Begleitenden und die Handlungsoptionen der Betroffenen in den Spannungsfeldern zwischen Jugendhilfe- und Ordnungsrecht, zwischen Ausbildung und sogenannter Bleibeperspektive und zwischen Gesundheitsversorgung und kriminalisierenden Diskursen.

Ziel der Veranstaltung ist die vertiefende Auseinandersetzung mit aktuellen Problemstellungen in der Arbeit mit jungen Geflüchteten sowie die bundesländerübergreifende Vernetzung zwischen den Fachkräften.


04.02.2019

Veranstaltung: Arbeit mit Geflüchteten - Beschäftigung & Empowerment

Sprache, Information und Wertschätzung helfen den Geflüchteten, ihre Integration in Deutschland selbst in die Hand zu nehmen. Daneben ist es wichtig, dass sie sich in ihrer neuen Umgebung von Anfang an wohlfühlen. Durch Freizeit- und Beschäftigungsangebote kann die viele freie Zeit bereichernd gestaltet werden, und die Geflüchteten können sich in ihrer neuen Umgebung wirksam erleben. Das Modul zeigt erfolgreiche Projekte, Tipps, Anregungen und Vorgehensweisen aus der Praxis.

Termin: 18. - 19. Juni 2019 | Dortmund, Malteser Bildungszentrum Westfalen
Referent*in: Cecilia Westerholt und Philipp Gockel

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung


01.02.2019

Studie: Familienforschung "So gelingt der Berufseinstieg von geflüchteten Müttern”

Der Monitor Familienforschung Nr. 40 zum Thema “So gelingt der Berufseinstieg von geflüchteten Müttern” gibt Auskunft über demografische Eckdaten der geflüchteten Frauen und beschreibt den Unterstützungsbedarf auf dem Arbeitsmarkt. Die Zahl der geflüchteten Frauen in Deutschland hat in den letzten Jahren stark zugenommen. In ihren Biografien spiegelt sich die ganze Vielfalt an Bildungs- und Erwerbsverläufen, aber auch an Familienformen wider.


01.02.2019

Demokratie geht nur miteinander! Gemeinsame politische Bildung mit Menschen ohne und mit Fluchtbiografie

Mitreden, mitwirken, mitentscheiden – das ist wichtig in der Demokratie in Deutschland. Wo gelingt das im Alltag und in der eigenen Umgebung? Wie kann »mitreden, mitwirken, mitentscheiden« durch Bildungsveranstaltungen angestoßen oder unterstützt werden?

Im Workshop werden Methoden und Erfahrungen aus Veranstaltungen der politischen Bildung vorgestellt und ausprobiert. Das Seminar richtet sich an Multiplikator/innen in der Flüchtlingsarbeit. Wir freuen uns auf Teilnehmende ohne und mit Fluchtbiografie.

Die vorgestellten Methoden kommen aus dem Qualifizierungsprojekt »Demokratie geht nur miteinander. Partizipation und Integration von Geflüchteten«. In diesem Projekt wurden seit 2017 mehrere Workshops mit dem Titel »Auf Augenhöhe? Vor Ort gemeinsam etwas bewegen« durchgeführt.


31.01.2019

Ein Raum für Ermutigung – Die Männer-Gesprächsrunde in der AWO-Familienwerkstatt

Eine feste Arbeit zu finden, um sich und die Familie aus eigener Kraft zu versorgen, ist eines der zentralen Themen für die Männer in der offenen Gesprächsrunde des Empowerment-Projekts der AWO SPI in Dessau. Auf dem Weg dahin gilt es, mit der deutschen Sprache klarzukommen, sich bei Behörden zurecht zu finden und sich nicht von den manchmal schwer zu verstehenden Entscheidungen der Behörden irritieren oder einschüchtern zu lassen.

Häufig kreisen die Fragen und Gedanken der acht Männer, die sich an diesem Donnerstag in der AWO Familienwerkstatt getroffen haben, um die Möglichkeiten ihren Beruf wieder ausüben zu können. Das Empowerment-Projekt will ihnen dafür Raum und Unterstützung geben. Einen Raum, um sich zwanglos miteinander über beispielsweise die Erfahrungen beim Deutsch-Lernen, bei der Arbeits- und Wohnungssuche und über die Zukunftsaussichten in Deutschland auszutauschen oder benötigte Informationen einzuholen.


31.01.2019

WORTREICH – Teilhabe durch Schreiben

Jugendliche fürs Schreiben und Lesen zu begeistern, darum geht es in dem Projekt "Wortreich". Seit dem Projektstart werden in den drei Kölner Stadtbezirken Porz, Chorweiler und Neubrück interkulturelle Schreibwerkstätten angeboten. Die meisten Teilnehmenden haben Migrationshintergrund, einige leben erst seit wenigen Jahren in Deutschland. Schreiberfahrende Jugendliche engagieren sich weiter und werden als Mentoren für die neuen Jugendlichen aktiv und bieten wertvolle Tipps und Einblicke in das Schreiben.

Ausführlicher Bericht über das Projekt, seine Ziele und die Umsetzung.

 


30.01.2019

Bericht: Bundeskabinett beschließt Berufung einer Fachkommission Integrationsfähigkeit

Das Bundeskabinett hat heute die Berufung einer Fachkommission zu den Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit beschlossen. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration haben in gemeinsamer Federführung dem Bundeskabinett die Mitglieder vorgeschlagen.

Ziel der Kommission ist es, die wirtschaftlichen, arbeitsmarktpolitischen, gesellschaftlichen und demografischen Rahmenbedingungen für Integration zu beschreiben und Vorschläge für Standards zu machen, wie diese verbessert werden können.

Hierfür wird die Kommission einerseits strukturelle Fragen, wie beispielsweise der Daseinsvorsorge, andererseits sozio-kulturelle Fragen, wie Wertevermittlung, in den Blick nehmen.


30.01.2019

Neue Engagierte – Freiwilliges Engagement von geflüchteten Menschen fördern

Der vorliegende kostenlose Leitfaden bündelt die Erfahrungen eines Modellprojektes der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa). Seit dem Frühjahr 2016 erproben Freiwilligenagenturen an zehn Standorten Wege, wie geflüchtete Menschen einen Zugang zu ihrem freiwilligen Engagement finden – und im gemeinsamen Aktivsein mit anderen Freiwilligen vor Ort ein neues Zuhause. Zum Ende der Projektlaufzeit dient der Leitfaden als praxisnaher Kompass für alle, die ebenfalls geflüchtete Menschen zu freiwilligem Engagement einladen wollen. Im Mittelpunkt stehen Voraussetzungen für freiwilliges Engagement von geflüchteten Menschen, geeignete Engagementfelder und Einsatzstellen, Hinweise für die Engagementberatung, Gelingensbedingungen und kleine Schritte, um sich auf den Weg zu machen.


29.01.2019

Smart Hero Award 2019 ausgeschrieben

Bereits zum sechsten Mal suchen die Stiftung Digitale Chancen und Facebook in diesem Jahr smarte Heldinnen und Helden, die ehrenamtliches und soziales Engagement erfolgreich in und mit Social Media umsetzen – diesmal unter dem Schwerpunktthema “Eine demokratische Gesellschaft”. Zum ersten Mal wird in 2019 ein mit 10.000 Euro dotierter Jurypreis „für den besonderen Einsatz für demokratische Werte“ vergeben. Wie im letzten Jahr werden auch Initiativen und Projekte zur Teilnahme aufgefordert, die mit ihren Social-Media-Aktivitäten erst begonnen haben. Besonders vielversprechende Projekte haben durch ihre Teilnahme die Chance auf ein Coaching. Bewerbungen und Projektvorschläge können ab sofort und bis zum 31. März auf der Webseite des Smart Hero Award eingereicht werden.



28.01.2019

Für uns selbst sprechen!" - Flüchtlinge einbinden und Selbstermächtigung ermöglichen

Zum Ankommen gehört es auch, das eigene und gesellschaftliche Umfeld mitgestalten und für seine Belange einstehen zu können. Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen die Fragen: Wie können wir in der Flüchtlingsarbeit Voraussetzungen schaffen, damit Flüchtlinge sich selbst organisieren und repräsentieren können? Wie kann dabei die Asymmetrie zwischen Ehrenamtlichen und Flüchtlingen vermieden bzw. abgebaut werden?

Die Referenten mit und ohne Fluchtgeschichte geben Hintergrundwissen und praktische Tipps, wie Flüchtlinge in das Gemeindeleben und in die Arbeit eines Vereins eingebunden werden können, um einer Begegnung auf Augenhöhe näher zu kommen. 

Anmeldung und weitere Informationen:
Mira Berlin
Referentin "Vernetzung des Ehrenamts"
E-Mail: Ehrenamt1.at.frnrw.de
Tel: 0234 58 73 15 82


25.01.2019

IdeE – Integration durch ehrenamtliches Engagement

„IdeE - Integration durch ehrenamtliches Engagement“ richtet sich an Geflüchtete und Migrant*innen, die sich bereits engagieren oder sich mindestens zwei Monate aktiv engagieren möchten. Mit dem Projekt werden Geflüchtete und Migrant*innen durch Qualifizierungen und weitere Angebote in ihrem ehrenamtlichen Engagement unterstützt und als Multiplikatoren für Geflüchtete ausgebildet. Als Multiplikator*innen informieren, begleiten sie Geflüchtete und initiieren eigene Projekte, auf diese Weise gestalten sie ihre neue Umgebung mit.

Im Fokus von „IdeE - Integration durch ehrenamtliches Engagement“ steht die Stärkung des Engagements von Geflüchteten sowie die Eröffnung von persönlichen und beruflichen Perspektiven.


25.01.2019

Studie: Einstellung zur Integration in der deutschen Bevölkerung

Trotz der Verschärfung der öffentlichen Debatte um Zuwanderung und Integration sind die Einstellungen in der Bevölkerung in den letzten zwei Jahren nicht stärker ablehnend geworden, sondern haben sich sogar verbessert. Dies geht aus der dritten Veröffentlichung des Projektes "Zugleich - Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit" aus den Daten des Jahres 2018 hervor.

Im Jahr 2018 besitzen rund 19,3 Millionen der in Deutschland lebenden Menschen einen sogenannten Migrationshintergrund (Statistisches Bundesamt 2018). Das heißt, fast jede_r vierte Einwohner_in oder mindestens ein Elternteil wurde mit einer anderen als der deutschen Staatsangehörigkeit geboren. Mehr als die Hälfte unter ihnen hat bisher die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen und etwa ein Drittel teilt zwar eine Einwanderungsgeschichte über die Eltern, aber keine eigene Migrationserfahrung mehr. Trotz der Modifikation des Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 und dem Zuwanderungsgesetz im Jahr 2005 hat sich die Erkenntnis, Einwanderungsland zu sein, nur langsam und äußerst konfliktreich durchgesetzt. Doch die Vorstellungen darüber, was dies für die dazugehörige Gesellschaft heißt, gehen nicht nur immer wieder weit auseinander. Auch wird übersehen, dass Menschen mit Migrationsgeschichte längst und selbstverständlich heimisch geworden sind, auch wenn Teile der Bevölkerung dies nicht anerkennen mögen.

Auf diesen Prozess der Akkulturation und dessen Wahrnehmung richtet sich die Studienserie ZuGleich, die einen Ausschnitt erkundet. Die Studienserie fragt nach Einstellungen, Meinungen, Gefühlen und Vorstellungen der Bürger_innen zum Zustand der Integrationsgesellschaft Deutschland.

 


24.01.2019

Praxisleitfaden für den traumasensiblen und empowernden Umgang mit Geflüchteten

Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) hat einen Praxisleitfaden für den traumasensiblen und empowernden Umgang mit Geflüchteten zusammengestellt. Bei vielen Fachkräften und ehrenamtlich Engagierten bestehen Fragen und Unsicherheiten bezüglich des Umgangs mit traumatisierten Geflüchteten. Wie erkenne ich Traumasymptome? Gehört das überhaupt in meinen Aufgabenbereich und entspricht meiner Kompetenz? Darf über das Trauma gesprochen werden? Besteht die Gefahr einer Retraumatisierung? Welche Möglichkeiten der Traumatherapie gibt es für Geflüchtete? Wie kann ich selbst stabilisierend agieren? Auf diese Fragen und mehr wird im Praxisleitfaden eingegangen. Dieser steht online als Download zur Verfügung.


24.01.2019

Wenn Babys nicht aufhören zu schreien Informationsfilm für Eltern und Fachkräfte

Aufklärungsfilm zum Thema: "Niemals schütteln! Wenn Babys nicht aufhören zu schreien" in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Türkisch, Arabisch und Farsi. Der Film verdeutlicht, warum Babys in den ersten Monaten oft und viel schreien können und weshalb Eltern ihr Baby nie schütteln dürfen. Zudem erhalten Mütter und Väter Tipps, wie sie mit stressigen Situationen umgehen können. Die DVD enthält den Film in der Kurzfassung von 2:00 Min. und der Langfassung von 4:14 Min.


23.01.2019

Studie: Junge Flüchtlinge - Perspektivplanung und Hilfen zur Verselbstständigung

Dokumentation der Plattform für öffentlichen Erfahrungsaustausch "Perspektivplanung in der Arbeit mit jungen Flüchtlingen und Hilfen zur Verselbstständigung" am 8./9. März 2018.

Junge/Minderjährige Geflüchtete sind spätestens seit 2015 eine nicht mehr aus der Kinder- und Jugendhilfe wegzudenkende Zielgruppe. Im Fokus der Veranstaltung stand deshalb drei Jahre „nach dem Ankommen“ die Perspektivplanung in der Arbeit mit jungen Flüchtlingen – dies im Hinblick auf die Hilfeplanung insgesamt, mögliche Hilfeformen auch nach dem 18. Lebensjahr sowie die Zukunftsperspektiven und die Verselbstständigung der jungen Geflüchteten.


22.01.2019

Fachtagung: Geflüchtete Frauen im Spannungsfeld zwischen Verlust und Neuanfang

Nach drei Jahren Projektlaufzeit wollen wir in einer zweiten Fachveranstaltung mit Ihnen das Thema Empowerment geflüchteter Frauen vertiefen. In einem Vortrag zum Thema:„Geflüchtete Frauen im Spannungsfeld zwischen Verlust und Neuanfang“ geht die Referentin Gabriele Fischer der Frage nach, was Frauen in den unterschiedlichen Phasen des Ankommens empowert.Gabriele Fischer ist Diplompsychologin, Psychologische Psychotherapeutin/ DPTV.


22.01.2019

Einfalt oder Vielfalt? - Diversität im Alltag

Einfalt oder Vielfalt? - Diversität im Alltag

Diese Fortbildung widmet sich dem Engagement und der Stärkung der persönlichen Kompetenzen von Menschen, die in der Flüchtlingsarbeit aktiv sind. Zunächst geht es darum, die eigene Haltung zu Vorurteilen, Diskriminierung und Macht zu reflektieren, um dann gemeinsam Strategien sowie alternative Denk- und Handlungsweisen zu entwickeln, Vielfalt im Alltag zu leben. Dabei stehen praktische Erfahrungen und deren Reflexion im Vordergrund. Dadurch wird die eigene „Diversitäts-Kompetenz“ trainiert und gestärkt – unter Berücksichtigung der eigenen Bedürfnisse und derjenigen anderer Menschen.

Leitung:
Ann-Kristin Beinlich, Akademie St. Jakobushaus

Referent:
Andreas Sedlag, Hermannsburg

Zur online Anmeldung:


21.01.2019

So registrieren Sie Ihr neugeborenes Kind – Informationen für Geflüchtete

Zielgruppen sind geflüchtete Frauen oder Eltern, die eine Berliner Geburtsklinik aufsuchen, aber auch an Geburt, Vorsorge und Registrierung beteiligte Fachkräfte, auch in den Standesämtern. Das Infoblatt erscheint auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi. Die Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention hat die Informationen gemeinsam mit dem Berliner Hebammenverband und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. entwickelt und stellt sie Kliniken, Vorsorgeeinrichtungen sowie Standesämtern zur Auslage zur Verfügung.

Zum kompletten Arbeitspapier.


21.01.2019

Geflüchtete Jugendliche stärken - Umgang mit Rassismus

In der Arbeit mit jungen Geflüchteten stehen pädagogische Fachkräfte vor einer Vielzahl an Herausforderungen und Aufgaben. Darüber hinaus erschwert der Mangel an personellen Ressourcen die Arbeit in vielen Bereichen. Eine besonders folgenschwere Problematik ist die Konfrontation und der Umgang mit Rassismus.

Herausforderungen in der Jugendarbeit Erkenntnisse aus der Praxis Häufig werden Rassismuserfahrungen von jungen Menschen mit Fluchtgeschichte und von pädagogischen Fachkräften, die mit den Betroffenen zusammenarbeiten, relativiert. Gerade Betroffene sind sich oftmals unsicher, ob es sich bei Benachteiligungen tatsächlich um eine rassistische Diskriminierung handelt. Das hat Folgen, denn Ablehnung und Ausgrenzung haben für die Jugendlichen Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit. Diskriminierung führt bei ihnen zu Resignation und Perspektivlosigkeit und mischt sich mit Gefühlen von Trauer, Ärger und Ohnmacht.


18.01.2019

Handbuch: “Gemeinsam gestalten”

Das Projekt “DialogBereiter” hat das Handbuch “Gemeinsam gestalten. Integration von Geflüchteten als Gemeinschaftsaufgabe” veröffentlicht. Das Handbuch richtet sich an Freiwillige und Hauptamtliche, an Mitarbeiter*innen in Behörden, an Kommunen und die Politik. Das Buch soll u.a. vermitteln, welche Phasen der Integration und der Bedürfnisse Geflüchtete durchlaufen, welches Selbstverständnis Ehrenamtliche haben und welche Unterstützung sie brauchen, um selbst unterstützen zu können.

Diese Erkenntnisse basieren auf fast 300 Gesprächen, die mit verschiedenen AkteurInnen geführt wurden und sollen dabei helfen, den Integrationsprozess zu unterstützen.

Die Broschüre steht sowohl kostenlos zum Download zur Verfügung, als auch kostenfrei in gedruckter Fassung.


18.01.2019

Neue Engagierte. Freiwilliges Engagement von geflüchteten Menschen fördern

Der bagfa-Leitfaden „Neue Engagierte. Freiwilliges Engagement von geflüchteten Menschen fördern“ bündelt die Erfahrungen unseres Modellprojektes „Teilhabe durch Engagement“. Freiwilliges Engagement nicht nur für, sondern von geflüchteten Menschen – das ist dabei der Kerngedanke.

Seit Frühjahr 2016 erproben Freiwilligenagenturen an zehn Standorten Wege, wie geflüchtete Menschen einen Zugang zu ihrem freiwilligen Engagement finden – und im gemeinsamen Aktivsein mit anderen Freiwilligen vor Ort ein neues Zuhause.


17.01.2019

“Geflüchtete als politische Subjekte – der Auftrag politischer Bildung im Kontext von Flucht”

Politische Teilhabe und gesellschaftliche Integration stehen in einem engen Wechselverhältnis. Dies wird in den Debatten um Flucht, Migration und Integration bisher nur unzureichend thematisiert. Die Tagung schlägt einen Perspektivwechsel auf das Thema Flucht und Geflüchtete vor: Weg von der „Krisensemantik“ hin zu einem Verständnis von Flucht als Katalysator gesellschaftlicher Entwicklungen. Im Fluchtkontext sind in den Bereichen Bildung, Arbeit und Beteiligung neue Konzepte hinsichtlich Diversity, Antirassismus, Menschenrechte angestoßen und implementiert worden. Die Tagung fokussiert daher Fragen politischer Selbstermächtigung und Mitbestimmung, nicht zuletzt stellt sie Geflüchtete als „neue Akteure“ der Zivilgesellschaft in den Mittelpunkt.
Flucht und Migration sind als Themen in der politischen Bildung verankert. Neben politischer Bildung über Flucht und Migration existieren im Schul-, Arbeits- und außerschulischen Kontext verschiedenste Projekte, Tandemangebote, Mentoringprogramme usw. für und mit Geflüchteten und auch für die Aufnahmegesellschaft, die oft mit Sprachangeboten oder sozialer Arbeit verbunden sind.

Das Ziel politischer Bildung ist politische Mündigkeit und politische Handlungsfähigkeit. Das Recht auf Teilhabe auch im Bereich des Politischen ist ein Menschenrecht. Diese Perspektive zeigen auch die bisherigen Ergebnisse des Seminars „Flucht als Thema der politischen Bildung“, welches Vorläufer der Fachtagung ist und im laufenden Semester in Kooperation der Berliner Landeszentrale für politische Bildung und des Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität Berlin angeboten wird.

Den hier aufgeworfenen Fragen nach Selbstermächtigung, Mitgestaltung und politischer Bildung geht die Fachtagung mit zwei Impulsvorträgen und vier Workshops nach und diskutiert abschließend auf dem Podium die Ergebnisse aus den Perspektiven von Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Geflüchtetenselbstorganisationen.

Weitere Informationen sowie zur Online-Anmeldung.


17.01.2019

Bericht: Entwicklungshilfe verringert kaum Migration

Entwicklungshilfe wird in der Politik als wichtiges Mittel zur „Fluchtursachenbekämpfung“ angesehen. Forscher haben jetzt jedoch herausgefunden, dass das ein Trugschluss ist. Die Fördermittel müssten „unrealistisch“ hoch sein, um diesen Effekt zu erreichen.

Entwicklungshilfe kann Migration aus armen Ländern laut einer Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) nur dann eindämmen, wenn die öffentlichen Dienstleistungen in den Ländern verbessert werden. Eine Steigerung der Einkommen dort führe eher zu einer verstärkten Migration, da mehr Menschen die Kosten für die Auswanderung aufbringen könnten, so das Ergebnis der IfW-Wissenschaftler Rainer Thiele und Mauro Lanati, das am Dienstag in Kiel veröffentlicht wurde. Beide hatten im Rahmen des Projekts „Mercator Dialogue on Asylum and Migration“ die Auswirkungen der Entwicklungshilfe auf die Migration untersucht.


16.01.2019

Geflüchtet – behindert – versorgt?

Unter den in den letzten Jahren nach Deutschland geflüchteten Menschen findet sich eine nicht unerhebliche Anzahl von Menschen mit Behinderungen. Der Fachtag beleuchtet die noch unzureichend gefüllte Schnittstelle zwischen den Unterstützungssystemen für Menschen mit Behinderungen und geflüchteten Menschen. Wie ist die Lebenssituation von geflüchteten Menschen mit Behinderungen und ihren Familien? Wo liegen die Gründe für Versorgungsschwierigkeiten? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Das sind nur einige der Fragen, die die Veranstalter beantworten möchten. Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte und ehrenamtliche Engagierte aus den Bereichen der Verbandsarbeit für Menschen mit Behinderungen, der Behindertenhilfe sowie dem Unterstützungssystem für geflüchtete Menschen.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 19.02.2019 möglich.


16.01.2019

Keine Papiere – keine Geburtsurkunde?

Empfehlungen für die Registrierung von in Deutschland geborenen Kindern Geflüchteter

Ein Kind unverzüglich nach seiner Geburt zu registrieren, ist eine Staatenverpflichtung aus der UN-Kinderrechtskonvention.In der Praxis beansprucht die Registrierung in Deutschland geborener Kinder von Geflüchteten oft mehrere Monate, wenn deren Eltern ihre eigene Identität nicht ausreichend nachweisen können. Das Papier gibt Empfehlungen, wie sich die kinderrechtlichen Vorgaben umsetzen lassen.


15.01.2019

Praxismesse Aktivierung

Am 28.2. wird es wuselig. Auf der großen Praxismesse Aktivierung geht es um eine der Kernaufgaben der Gemeinwesenarbeit: Wie können Bewohner*innen aktiviert werden? Vorgestellt werden bekannte Methoden wie „aktivierende Befragung“ aber auch ganz ungewöhnliche Zugänge.

Den Inhalt der Messe stellen die Veranstaltenden in einem kurzen Erklärvideo dar:
Video: Praxismesse Aktivierung

Die Anmeldung ist online möglich. Außerdem ist es möglich, eigene Methoden einreichen und präsentieren zu können.


15.01.2019

Was tun nach einem rassistischen Angriff? Empfehlungen für Betroffene

Die Themen Rassismus und rassistische Gewalt verlieren leider nicht an Aktualität. Der Zugang zu Informationen und Hilfen für Betroffene muss daher stetig verbessert werden und Barrieren müssen abgebaut werden.

Die Broschüre informiert geflüchtete Menschen in zehn Sprachen über wichtige Sofortmaßnahmen für den Fall rassistischer Gewalt. Eine klare Struktur, einfache Formulierungen und zusätzliche Illustrationen erhöhen die Verständlichkeit. Eine Perforation ermöglicht es, die Informationen in jeder Sprache einzeln herauszutrennen und bei Bedarf an andere Betroffene, Freund_innen oder Zeug_innen zu verteilen. Für die gesamte Broschüre und für jede Sprache einzeln sind außerdem QR Codes vorhanden. Mithilfe dieser QR Codes können die jeweiligen Inhalte auf ein Smartphone heruntergeladen werden.


14.01.2019

Settling In 2018: Indicators of Immigrant Integration

OECD-Studie: Deutliche Fortschritte bei der Integration von Einwanderern

Migranten sind laut einer Studie heute in Deutschland wirtschaftlich und sozial deutlich besser integriert als noch vor zehn Jahren. Dies gilt für die Erwerbssituation, den Bildungserfolg und das Armutsrisiko wie auch für die Erfahrung von Diskriminierung,Das geht aus einer aktuellen OECD-Studie hervor.

Der Studie zufolge sind knapp 13 Millionen Menschen, die in Deutschland leben, im Ausland geboren. Das entspricht rund 16 Prozent der Gesamtbevölkerung. Gut ein Fünftel der Einwanderer (22 Prozent) lebt den Angaben zufolge weniger als fünf Jahre in Deutschland.
Besonders positiv hat sich der Studie zufolge im vergangenen Jahrzehnt die Erwerbssituation für Einwanderer entwickelt. So ist bei der Gruppe der im Ausland Geborenen die Beschäftigungsquote zwischen 2006 und 2017 von 59 Prozent auf über 67 Prozent gestiegen. Allerdings liege der Abstand zur im Inland geborenen Bevölkerung bei 8,7 Prozentpunkten.


11.01.2019

Wechselwirkung von Flucht- und Arbeitsmigration

Migrationspolitisches Forum des Forschungszentrums Ausländer- und Asylrecht sowie des Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen von Integration“ der Universität Konstanz.

Welche Qualifikationen bringen Geflüchtete mit? Hat sich die sogenannte Westbalkan-Regelung bewährt, womit Menschen aus Albanien, Bosnien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien der Arbeitsmarktzugang in Deutschland erleichtert wurde? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer Veranstaltung mit dem Titel "Wechselwirkung zwischen Flucht- und Erwerbsmigration", die das Migrationspolitische Forum des Forschungszentrums Ausländer & Asylrecht an der Universität Konstanz am 15. Januar ab 14 Uhr in Berlin organisiert.

 


11.01.2019

Niedersächsischen Integrationspreis 2019

In diesem Jahr wird der Niedersächsische Integrationspreis zum Thema „Integration in Bewegung – Flüchtlinge mitten im Sport, mitten im Leben“ ausgeschrieben.

Damit möchte das Land Niedersachsen engagierte Menschen und nachhaltige Projekte oder Maßnahmen auszeichnen, die sich in besonderer Weise im Integrationsprozess mit sportlichen Initiativen hervorheben. Initiativen, Vereine, Verbände, Institutionen oder Initiativen, die geflüchtete Menschen oder andere Zugewanderte bei der Integration in den Sport unterstützen und innovative Ideen umgesetzt haben, sind angesprochen. Deren Engagement soll durch den „Niedersächsischen Integrationspreis 2019 - Integration in Bewegung – Flüchtlinge mitten im Sport, mitten im Leben“ gewürdigt werden.

 


10.01.2019

Take Care! – Werde Pfleger*in

Jobmesse für Geflüchtete

In Pflegeheimen und in Krankenhäusern fehlen viele Hilfs- und Fachkräfte. Um mehr Flüchtlinge für Gesundheitsberufe zu gewinnen, veranstalten die Bleiberechts-Netzwerke "Bridge" am 14. Januar ab 10 Uhr in Berlin die Jobmesse "Take Care – werde Pfleger*in".


09.01.2019

Fachtagung: 10 Jahre ESF geförderte Programme für Flüchtlinge

Fachtagung der niedersächsischen IvAF-Verbünde AZF III, FairBleib, Netwin3 und TAF sowie des Bremer Verbundes BIN zu 10 Jahren Erfahrungen in der Integration und Vermittlung von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit.

Auf dieser Veranstaltung werden Herausforderungen und Erfahrungen in der Arbeitswelt bei der Integration von Flüchtlingen in Arbeit, Ausbildung und Qualifizierung gesammelt, ausgetauscht und kritisch diskutiert. Beiträge aus Politik, Verbänden und Wissenschaft werden ergänzt von Inputs aus der Praxis, um zu einer produktiven Gesamtschau zu kommen. Die Tagung wird somit von Inputs, aber auch genug Zeit für Austausch und Diskussion geprägt sein. Eingeladen sind Alltagsexpert/innen genauso wie jene aus Politik, Wissenschaft und Verbänden.

Das Vorläufige Tagungsprogramm:

Zur Anmeldung:


09.01.2019

Arbeitshilfe: Aufenthaltssicherung für weitergewanderte Flüchtlinge

Die vorliegende Arbeitshilfe soll bei der Klärung der verschiedenen aufenthaltsrechtlichen Perspektiven weitergewanderter Menschen unterstützen und richtet sich insbesondere an Berater*innen der Flüchtlings- und Migrationsberatungsstellen.

In der politischen Diskussion gewinnt die so genannte „irreguläre Sekundärmigration“ zunehmend an Bedeutung. Gemeint ist hiermit meist die Weiterwanderung von Menschen, für die nach der Dublin-III-Verordnung die Zuständigkeit eines anderen Mitgliedstaates – meist eines Staates an den EU-Außengrenzen – vorliegt. In der täglichen Beratungs-Praxis kommen jedoch nicht nur Menschen an, die in einem anderen europäischen Mitgliedstaat einen Asylantrag gestellt haben oder nach der Dublin-III-Verordnung hätten stellen müssen, sondern zunehmend auch Menschen, die in einem anderen Mitgliedstaat bereits als international Schutzsuchende anerkannt sind oder aus anderen Gründen einen nationalen Aufenthaltstitel erlangt haben und nun ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlegen wollen. 

Zwar können diese Personen in der Regel visumsfrei nach Deutschland einreisen und sich hier zu Besuchszwecken bis zu 3 Monate lang aufhalten, aber was passiert, wenn sie sich dauerhaft in Deutschland aufhalten wollen? Handelt es sich hierbei zwangsläufig um eine „irreguläre Sekundärmigration“, die schnellstmöglich beendet werden muss? Oder gibt es Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung – und falls ja, welche? Die Antwort auf diese Fragen ist oft schwierig, denn selbst eine Flüchtlings-Anerkennung in einem anderen Mitgliedstaat führt nicht dazu, dass auch in Deutschland ein Aufenthaltstitel erteilt werden muss. Sie führt aber genauso wenig dazu, dass der Aufenthalt in Deutschland automatisch „irregulär“ ist. Vielmehr muss in jedem Einzelfall sorgfältig geprüft werden, ob es eine Gesetzesgrundlage für die Erteilung eines in Deutschland gültigen Aufenthaltstitels gibt.

 


08.01.2019

Broschüre: Woher kommen die Flüchtlinge?

Sechs Broschüren stellen die Hauptherkunftsländer der Flüchtlinge vor. Sie erklären, wie die heutigen Konflikte entstanden, wer darunter leidet und warum viele fliehen. Syrien, Irak, Afghanistan, Iran, Eritrea und Somalia stehen seit langem weit oben in der internationalen Statistik der Flüchtlingshilfe. In den Heften wird auch die Anerkennungspraxis des BAMF der letzten Jahre nachgezeichnet.


07.01.2019

Wie gelingt der soziale Aufstieg von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte?

Welche Aufstiegschancen haben Kinder aus eingewanderten Familien? Vor welchen Hürden stehen sie? Das haben Forscher der Universität Osnabrück untersucht und präsentieren ihre Ergebnisse im vorliegenden Buch.

Erfolgreiche Karrieren werden von Kindern aus Einwandererfamilien nur selten erwartet. Auch für die Kinder der sogenannten Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter waren sie weder wahrscheinlich noch vorgesehen. Trotzdem haben viele von ihnen den sozialen Aufstieg geschafft, einige sogar den Weg bis in Spitzenpositionen in der Wirtschaft und im Öffentlichen Dienst. Sie sind Pioniere einer lange überfälligen Öffnung der Gesellschaft und ihrer Führungsetagen. Auf der Basis von zahlreichen Interviews zeichnet das Buch die Wege dieser Pioniere nach: Sie führten sie durch ein äußerst selektives Bildungssystem, hinein in Berufe, in denen ihre ethnische, aber auch ihre soziale Herkunft noch immer alles andere als selbstverständlich sind. Welche Hindernisse mussten sie überwinden und was hat ihren Erfolg möglich gemacht? Was können wir aus ihren Werdegängen für zukünftige soziale Aufstiege in der Einwanderungsgesellschaft lernen?


07.01.2019

Online-Umfrage „Fachkompetenz und Unterstützungsbedarf von Mitarbeiter*innen der Geflüchtetenhilfe“

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes werden Mitarbeiter*innen im direkten Betreuungskontakt mit Geflüchteten in Aufnahmeeinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünften und anderen Einrichtungen befragt, wie sie ihre persönliche Fachkompetenz einschätzen und ob bzw. in welchen Bereichen sie Unterstützungsbedarf hinsichtlich der besonderen Herausforderungen ihres Arbeitsfeldes sehen.

Die Bearbeitung des Fragebogens wird bis zum 07.02.2019 möglich sein, online erfolgen und ca. 10-15 Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Der Fragebogen kann jederzeit verlassen und die eingegebenen Daten gelöscht werden. Außerdem ist es möglich, den Fragebogen zu unterbrechen, zwischenzuspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt fortzuführen.

Die Daten werden selbstverständlich anonym behandelt und es werden keine Daten erhoben, die eine Identifikation Ihrer Person, Einrichtung oder der Kommune, in der Sie arbeiten, ermöglichen.


04.01.2019

Informations- und Diskussionsveranstaltung „Roma in Deutschland – zwischen Romantisierung, Realität und Rassismus“

Seit Jahrhunderten leben Roma in Deutschland. Sie gehören ebenso wie deutsche Sinti zu den vier in Deutschland anerkannten Minderheiten. Oft wahrgenommen als Balkanflüchtlinge handelt es sich bei den neu zugewanderten Roma hauptsächlich um Arbeitsmigrantinnen und -migranten aus EU-Staaten.

Roma waren und sind massiv von Vorurteilen und Ausgrenzung betroffen. Doch was wissen wir wirklich? Wie sieht die Realität in Vergangenheit und Gegenwart aus? Welche Wege gibt es, die gesellschaftliche Akzeptanz und Wertschätzung sowie die Partizipationsmöglichkeiten von Romafamilien in Thüringen zu erhöhen?

Ergänzt wird die Veranstaltung durch die Vorstellung des 2017 gegründeten Landesverbandes der Roma Thüringens: RomnoKher Thüringen e.V.

In einem anschließenden ExpertInnengespräch mit ausgewählten Gästen, die jeweils einen besonderen Bezug zum Thema haben, wird Zeit für weiterführende oder vertiefende Fragen und Diskussion sein.


04.01.2019

Prävention & Integration

Ausgewählte Beiträge des 22. Deutschen Präventionstages

Am 19. und 20. Juni 2017 fand unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen  Ministerpräsidenten Stephan Weil der 22. Deutsche Präventionstag statt. Der Kongress wird in diesem Buch mit einigen zentralen Vorträgen, zusammenfassenden Beiträgen sowie der Kongressevaluation dokumentiert.


03.01.2019

Interview: Migranten helfen Migranten

Interview mit dem Dachverband der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland

Zum Internationalen Tag der Migranten erläutert Geschäftsführer Mamad Mohamad, wie der Dachverband der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland e. V. (DaMOst) mit Hilfe der Strukturförderung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die Teilhabe von Migrantinnen und Migranten in Ostdeutschland stärkt.

Zum ausführlichen Interview:

 


03.01.2019

Migration und Populismus

MIDEM Jahresbericht 2018

Flucht und Migration gab es schon immer. Sie sind nichts Neues. Doch ihre Dynamik und vor allem ihre Wahrnehmung  haben  sich stark gewandelt. Im vorliegenden Jahresbericht des Mercator Forum für Migration und Demokratie (MIDEM) wird deshalb der Frage nachgegangen, ob Migration den Populismus in Europa verursacht bzw. befördert hat.


02.01.2019

Best-Practice Leitfaden “Veranstaltungen mit Geflüchteten”

Die BUNDjugend NRW und der BUND NRW haben auf Basis ihrer Erfahrungen und bisher bestehender Formate zur Arbeit mit Geflüchteten einen Best-Practice Leitfaden erstellt.

Er gibt Tipps, worauf bei Veranstaltungen mit Geflüchteten geachtet werden muss, welche Ziele angestrebt werden können, welche organisatorischen Punkte es zu beachten gilt und an welchen Stellen besondere Sensibilität gefragt ist. Von Exkursionen mit Geflüchteten in die Natur über gemeinsame Kochabende bis zu Repair-Cafes werden verschiedene Veranstaltungsformate vorgeschlagen und anhand von Beispielen dargestellt.

Die Geflüchteten aktiv in die Zivilgesellschaft einzubinden und mit ihnen anstatt für sie zu arbeiten, trägt zu einem gegenseitigem Perspektivwechsel bei und fördert ein solidarisches Miteinander.


02.01.2019

Integration zum Download

Wie kaufe ich ein? Was muss ich sagen, wenn ich ein Bahnticket kaufen möchte? Wer hilft mir bei einem Notfall? Und was bitte ist ein Pfandsystem? Was für uns selbstverständlich ist, ist für geflüchtete Menschen oft vollkommen verwirrend. Ein Freiwilligenprojekt der Fachschaft Deutsch als Fremdsprache an der LMU hat letztes Jahr unter der Leitung von Professor Jörg Roche den Leitfaden „Lernen – Lehren – Helfen“ entwickelt. Diesen gibt es jetzt mit NAVI-D auch als App zum Download.

Um sich auf die wirklich praxisrelevanten Fragen zu konzentrieren, wurden bei der Aufbereitung Helferkreise für Flüchtlinge miteinbezogen. Sie haben den Leitfaden vor dem Druck auch einem Realitätscheck unterzogen. Herausgekommen ist „Lernen – Lehren – Helfen“ mit insgesamt zehn Kapiteln zu relevanten Themen wie Wohnen, Einkaufen, Arbeit oder Mobilität, um in Deutschland zurechtzukommen. Außerdem finden sich im Leitfaden Vermittlungshinweise für Helferinnen und Helfer, situativ eingebettete Redemittel, abwechslungsreiche Verstehensübungen und Informationen zu weiterführenden Materialien, Links, Literaturhinweisen und Fortbildungsangeboten. Eine Mischung aus Sprachkursen und Bildmaterial.

NAVI-D ist deutschlandweit kostenfrei downloadbar und durch die Offline-Funktion immer und überall einsatzfähig: im Kurs, im Alltag, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Wartezimmer oder auch in der Schlange im Supermarkt. Die App navigiert Zuwanderer geschickt und niedrigschwellig durch den Alltag


01.01.2019

Sach wat! Tacheles für Toleranz

Das Projekt "Sach wat! Tacheles für Toleranz" geht in die zweite Runde. Wie schon beim ersten Mal veranstalten die Caritas verschiedene kostenlose Fortbildungen für Menschen, die im sozialen Bereich arbeiten: Tages-Workshops zu verschiedenen Themen gegen Diskriminierung und auch wieder die beliebten Kneipenabende gegen Stammtischparolen.


28.12.2018

Studie: "Bürgersinn in der Einwanderungsgesellschaft"

Was verstehen Menschen in Deutschland unter einem guten Bürger? Und wie unterscheidet sich dieses Verständnis innerhalb unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen? Diese Fragen thematisiert eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Befragung zeigt, dass die in Deutschland lebenden Menschen sehr ähnliche Vorstellungen davon haben, was die Regeln des Zusammenlebens angeht – unabhängig davon, ob sie einen Migrationshintergrund haben. Alter und Wohnort seien bei der Befragung ausschlaggebender gewesen als ethnische Herkunft und Geschlecht.


27.12.2018

Widerruf und Rücknahme des Schutzstatus. Ringvorlesung im Flüchtlingsrecht

Seit ihrer Gründung führt die Refugee Law Clinic Hannover eine Ringvorlesung zum Migrations- und Flüchtlingsrecht durch. Darin erläutern wechselnde Dozent*innen die aktuellen Themen und bieten Einblicke in die asylrechtliche Praxis. Die Ringvorlesung ist dabei Teil unseres Fortbildungskonzepts und dient den Berater*innen zur Auffrischung und Vertiefung ihrer bisherigen Kenntnisse. Die Ringvorlesung richtet sich aber auch immer an ein interessiertes Fachpublikum. Sie sind herzlich willkommen!

Constantin Hruschka ist Senior Research Fellow am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik und beschäftigt sich seit Jahren mit asyl- und aufenthaltsrechtlichen Fragestellungen. In seinem Vortrag wird er den Widerruf und die Rücknahme des Schutzstatus betrachten. Denn es ist davon auszugehen, dass das BAMF in der Zukunft vermehrt derartige Verwaltungsakte erlassen wird und damit der Aufenthalt in Deutschland gefährdet ist.

Die Veranstaltungen finden alle auf dem „Conti-Campus“ der Leibniz Universität Hannover (Königsworther Platz 1, 30167 Hannover) statt. Raum 1209 (12. Etage) im Conti-Hochhaus (Gebäude 1502).


27.12.2018

Dokumentation: Geflüchtete Familien und Frühe Hilfen

Frühe Hilfen für geflüchtete Familien sind ein aktuelles und sehr dynamisches Praxisfeld, das die Fachkräfte vor unterschiedliche Herausforderungen stellt. Denn geflüchtete Familien sind vielfältigen existenziellen Belastungssituationen vor, während und nach der Flucht ausgesetzt. Dabei ist die Bewältigung ihrer Situation nicht leicht.

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat dazu gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Darmstadt und der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf am 21. September 2018 einen Fachtag veranstaltet. 200 Fachkräfte der Frühen Hilfen, Netzwerkkoordinierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Feld der Frühen Kindheit und dem Bereich Migration und Flucht sind der Einladung nach Frankfurt am Main gefolgt.

Im Fokus des Fachtags stand die Frage, welchen Beitrag die Frühen Hilfen leisten können, um das Ankommen von Familien zu unterstützen. Dabei ging es auch darum, die spezifischen Familien- und Beziehungssituationen in diesem Bereich der Frühen Hilfen gemeinsam zu reflektieren.

Die Dokumentation mit Bildern und Zusammenfassungen der Impulsvorträge, Workshops und Abschlussdiskussion ist jetzt auf www.fruehehilfen.de veröffentlicht.


26.12.2018

Broschüre: "Der Asylfolgeantrag"

Die Neuerscheinung "Der Asylfolgeantrag" erläutert die Voraussetzungen, die zu beachten sind, wenn nach Abschluss eines Asylverfahrens ein neuer Asylantrag gestellt werden soll. Daneben wird der Ablauf des Folgeverfahrens behandelt. Die Broschüre bietet somit eine Hilfestellung für die Beratungspraxis, wenn es um die Frage geht, unter welchen Umständen ein Asylfolgeantrag möglich und sinnvoll ist.

Das Gesetz sieht grundsätzlich die Möglichkeit vor, dass auch nach Abschluss eines früheren Asylverfahrens ein Asylfolgeantrag gestellt werden kann. Dies gilt insbesondere, wenn sich neue Gründe ergeben haben, die sich positiv auf die Anerkennungschancen auswirken und die im früheren Verfahren nicht vorgebracht werden konnten. Allerdings wurden im Gesetz auch hohe Hürden errichtet, an denen ein Folgeantrag schon scheitern kann, bevor es überhaupt zu einem neuen Asylverfahren kommt.

Die Broschüre von Kirsten Eichler (GGUA Münster) erläutert vor diesem Hintergrund die formalen und rechtlichen Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit ein Folgeverfahren eröffnet wird. Daneben wird der Ablauf des Verfahrens erläutert und es wird auf die Rechtsstellung von Personen eingegangen, die einen Folgeantrag gestellt haben.

 


25.12.2018

Flüchtlinge brauchen Schutz - aber wie?

Viele Bürger_innen engagieren sich für geflüchtete Menschen und stehen der Asylrechtspolitik und -praxis nicht gleichgültig gegenüber. Das Seminar bietet einen Überblick über den Ablauf des Asylverfahrens und über die Kriterien für die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft, des subsidiären Schutzes und über die Feststellung von Abschiebungsverboten. Der Überblick über die Asylrechtspraxis hilft, aktuelle Debatten einordnen zu können und eigene Engagementfelder zu erschließen.

08.02.2019 - 10.02.2019 in Würzburg
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung.


25.12.2018

Flyer: "Darf ich mit dem Kopftuch arbeiten?“

Viele Frauen, die neu nach Deutschland kommen, und aus religiösen Gründen ein Kopftuch tragen, fragen sich, inwieweit sie mit dem Tragen eines Kopftuchs einen Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt haben.

Der Informationsflyer klärt in leichter Sprache darüber auf, wie die aktuellen rechtlichen Bestimmungen zu diesem Thema sind. Zusätzlich werden Informationen über mögliche Handlungsschritte gegeben, wenn frau sich aufgrund des Tragens von religiösen Symbolen von Arbeitgeber_innen oder Kolleg_innen diskriminiert fühlt, oder auch rechtswidrig gehandelt wird.

Der Flyer kann in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Dari, Englisch und Kurmanci heruntergeladen werden


24.12.2018

Übersichtsseite zum Thema Traumatisierung

Viele Geflüchtete haben in ihren Herkunftsländern oder auf der Flucht Gewalt erfahren. Ein Teil von ihnen leidet unter einer Traumatisierung. Was heißt das für die ehrenamtliche oder auch hauptamtliche Arbeit mit Geflüchteten? Dazu gibt es eine Reihe von Informationsmaterialien.

Das Infoportal fluechtlingshelfer.info hat eine hilfreiche Übersichtsseite zu Fragen rund um das Thema Traumatisierung zusammengestellt (Ratgeber, Ansprechpersonen, Möglichkeiten der Kostenübernahme etc.).


21.12.2018

Fördermöglichkeiten: "Integration neu denken"

Die Singa Deutschland & Robert Bosch Stiftung fördern im Rahmen ihres gemeinsamen Programms “Integration neu denken” Organisationen mit Beratung und Begleitung bei der Umsetzung eines Projektes über einen Zeitraum von zwölf Monaten sowie mit einer Förderung von einmalig 10.000 €. Sie möchten Organisationen und Projekte, die bereits im Themenfeld Integration tätig sind, dabei unterstützen, ihre Arbeit noch inklusiver zu gestalten und Teil eines bundesweiten Netzwerkes zu werden. Es gibt unterschiedliche zeitliche Etappen des Programmes.


21.12.2018

Antiziganismus – Erkennen, benennen, entgegenwirken

Das Bild von in Deutschland lebenden Sinti_zze und Rom_nja ist sehr häufig von Stereotypen gekennzeichnet. Die Dekonstruktion dieser Bilder sind primäres Anliegen des Projekts „Antiziganismus – Erkennen, benennen, entgegenwirken“. Wissensvermittlung und Sensibilisierung sind bei diesem Prozess zentrale Bestandteile und damit auch Hauptziele. In diesem Zusammenhang bietet das Projekt Seminare und Workshops zur Sensibilisierung für Bilder, Meinungen und Strukturen an.