Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

10.09.2018

Thesenpapier: Wie kann die Rückkehrpolitik neu gestaltet werden?

Anerkannte Flüchtlinge, abgelehnte Asylbewerber sowie Asylsuchende, die vor Abschluss ihres Asylverfahrens Deutschland verlassen wollen, können Programme zur "freiwilligen Rückkehr" in Anspruch nehmen. Diese Programme sind Thema des Thesenpapiers "Gute Rückkehrpolitik braucht gute Rückkehrberatung", das vom "Bonn International Center for Conversion" (bicc) veröffentlicht wurde.


10.09.2018

Das Muslimische Quartett - Der inspizierte Muslim

Das Muslimische Quartett kommt nach Berlin: Mit Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami werden wir über das Thema "Der inspizierte Muslim - Zur Politisierung der Islamforschung in Europa" sprechen. Die Begrüßung und Einführung erfolgt durch BIM-Direktorin Prof. Dr. Naika Foroutan.
In diesem Format unterhalten sich drei wiederkehrende muslimische Gastgeber aus dem Beirat der Alhambra Gesellschaft mit einem regelmäßig wechselnden Gast über ihre Ansichten zum Islam in Deutschland und Europa. Ein solches Format soll die medialen Rollenbilder etablierter Talkrunden aufbrechen – Muslime und ihr Glaube sind nicht länger “Fremde”, sondern in Deutschland beheimatet. Die muslimischen Gastgeber sprechen ausdrücklich aus der Position von deutschen Muslimen. Deutschland ist ihre Heimat – die sie sich mit ihrem Glauben erschließen.
Diesmal greift das Quartett das Thema "Der inspizierte Muslim - Zur Politisierung der Islamforschung in Europa" mit Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami auf.  

15.10.2018 19:00 bis 22:00 Uhr
Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Bitte melden Sie sich zur Teilnahme an der Veranstaltung an.


07.09.2018

„Bildung und Teilhabe für geflüchtete Kinder und Jugendliche“

In drei Jahren Programmlaufzeit wurden durch das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ Veränderungsprozesse in über 80 Kommunen intensiv begleitet und es fand eine Zusammenarbeit mit Akteuren an weiteren 150 Standorten statt. Ausgangspunkt des im Jahr 2015 gestarteten Programms war die Vision, geflüchtete Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, ihr Grundrecht auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe auszuüben.

Beim Transferforum zur Programmbilanz stehen die drei zentralen Themenfelder Kinderschutz, Bildung und Partizipation von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung im Vordergrund: Wie muss ein geschütztes und sicheres Umfeld aussehen, damit geflüchtete Kinder und Jugendliche ihre Potentiale entfalten können? Wie können Zugänge zu Ausbildung und Arbeit für Jugendliche und junge Erwachsene mit Fluchterfahrung gestaltet und ein erfolgreicher Abschluss gewährleistet werden? Und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit sie ihr eigenes Umfeld sowie gesellschaftliche Prozesse aktiv mitgestalten können?

 

09.10.2018
Kalkscheune Johannisstraße 2, 10117 Berlin

Anmeldung und weitere Informationen.


07.09.2018

„Erfolgreiche Frauen – Gelungene Integration von Frauen mit Kopftuch“

Das IQ Netzwerk Hamburg stellt in der neuen Broschüre „Erfolgreiche Frauen – Gelungene Integration von Frauen mit Kopftuch“ 10 Best Practices vor.Die beruflich erfolgreichen Frauen in dieser Broschüre zeigen: Vorurteile gegenüber dem Kopftuch müssen dringend abgebaut werden. Vielfalt im Unternehmen ist eine Bereicherung und Chance


06.09.2018

Läuft noch nicht? Gönn dir: 7 Punkte für eine Jugendarbeit gegen Antisemitismus!

Handreichung zu Konzepten, Instrumenten und Ansätzen der antisemitismus- und rassismuskritischen Jugendarbeit. Auch wenn es Erfolge gibt in Sachen Bewusstsein für eine diskriminierungskritische Perspektive in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, zeigen viele Vorfälle in den letzten Monaten, dass antisemitische Äußerungen und Verhaltensweisen unter Jugendlichen leider sehr verbreitet sind.


06.09.2018

Stimme - Die Stimme der geflüchteten Frauen und Migrantinnen

Dieser Zeitschrift geht es um das Leben von migrierten Frauen und um den gesamten Prozess
der Migration. Es informiert die LeserInnen über den Alltag von migrierten Frauen und über
Migration (deren positive und negative Auswirkungen auf das Leben von Frauen und
Kindern). Die Zeitschrift stellt auf die Zielgruppe abgestimmte Information zur Verfügung.
Dabei informiert es auch über alle anderen Initiativen, die sich für die Rechte von migrierten
Frauen einsetzen. Sie stellt eine offene Plattform für alle wohlgesinnten Personen dar.


05.09.2018

Begegnung jenseits der Couch – Flucht auf die Couch?

Zwei Jahre nach der so bezeichneten ‚Flüchtlingskrise‘ ist scheinbar etwas Ruhe eingekehrt. Die akuten Gefühle der Überforderung, Rastlosigkeit und Hilflosigkeit wirken etwas abgeklungen. In den Medien häufen sich Negativberichte über Geflüchtete. Empirische Untersuchungen bestätigen das seelische Leid der Geflüchteten, während zeitgleich der Ruf nach Abschiebung immer lauter wird. Die Versorgungsstrukturen sind weiterhin heraus- wenn nicht überfordert. Zugleich ist eine Solidarisierung in der Gesellschaft und eine Professionalisierung sowie Bildung neuer bedarfsanpasster Strukturen zu beobachten.
Wir gehen davon aus, dass die Psychoanalyse und die Gruppenanalyse in dieser gesellschaftlichen Situation Anregungs- und Veränderungspotenziale haben, sowohl als klinische Praxen als auch als kulturtheoretische Zugänge. Konzepte wie Containing und Holding können nicht nur dazu beitragen Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichten sondern auch Professionelle darin unterstützen, Gefühle des Verlusts, der Entwurzelung und Ohnmacht zu bewältigen und Erfahrungen von Zugehörigkeit (wieder) zu ermöglichen.

Diesen Themen und Fragen werden wir in einem interaktiven Format aus Vorträgen, Podiumsdiskussion, Diskussionsgruppen und Selbsterfahrungsgruppe nachgehen und die Chancen und Herausforderungen in klinischen und nicht-klinischen Settings mit Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung erlebbar machen, vertiefen und diskutieren. Gemeinsam möchten wir erkunden, wie in Behandlungs- und anderen Settings durch psychoanalytische und gruppenanalytische Zugänge Resonanzräume für eine Begegnung geschaffen werden können.
Ziel ist es über die Veranstaltung hinaus, psychoanalytische und gruppenanalytische Zugänge für die Arbeit mit Geflüchteten zur Verfügung zu stellen.

12.10.2018 - 13.10.2018
Bonhoefferweg 3, 10117 Berlin
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung.


05.09.2018

Webinar: Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen

Die drei zentralen Informationsportale zum Thema Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen - „Anerkennung in Deutschland“, das BQ-Portal und anabin - informieren beim Webinar am 13. September 2018 Ehrenamtliche über das Thema Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen.

Im Vordergrund werden folgende Fragen stehen:

  • Wann ist eine berufliche Anerkennung zwingend erforderlich oder ratsam, um in Deutschland zu arbeiten?
  • Wo und wie kann ich Informationen dazu finden, wie die mitgebrachten Qualifikationen der/des Anerkennungsinteressierten einzuschätzen sind?
  • Wo findet man Beratungsstellen, die vor Ort zur Anerkennung beraten?
  • Wo kann ich selbst nachfragen, wenn ich mir nicht sicher bin, was zu tun ist?

Das Webinar wird aus verschiedenen Bausteinen bestehen: Inputs von Fachreferenten, Fallbeispielen, Umfragen und einer Chatmöglichkeit. So können sich alle Teilnehmenden aktiv beteiligen.

13.09.2018, 18:00 - 19:00 Uhr

Zur kostenlosen Anmeldung:


04.09.2018

Broschüre: Ablauf des deutschen Asylverfahrens

Für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gehört die Prüfung der Asylanträge zu den wichtigsten Aufgaben. Eine verantwortungs- und anspruchsvolle Aufgabe, denn hierbei werden in komplexen Verfahren, unter Berücksichtigung vielfältiger Zuständigkeiten und strenger rechtlicher Grundlagen, Entscheidungen über Menschen getroffen.

In dieser Broschüre wird ein Überblick über die wichtigsten Aspekte des Asylverfahrens gegeben, wie zum Beispiel die persönliche Anhörung der Antragstellenden, die Schritte der Entscheidungsfindung, aktuelle Maßnahmen zur Verfahrensoptimierung sowie die Einordnung der deutschen Maßnahmen in den europäischen Kontext.

Die Broschüre steht kostenlos zum Download bereit.


03.09.2018

MultiMoves

Transkulturelles Tanztheaterprojekt

Das transkulturelle Tanztheaterprojekt MultiMoves wurde mit dem Ziel entwickelt, über Theater und Tanz einen Raum für Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft in Dresden zu schaffen. Über das gemeinsame Spiel werden zwischenmenschliche und gesellschaftliche Themen aufgeworfen, die natürlich auch von der Vergangenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer geprägt sind. Im Rahmen des Projekts kann damit eine kreative Auseinandersetzung stattfinden. Neben den individuellen Begegnungen zwischen den Teilnehmenden, findet bei den Auftritten ebenso eine Begegnung der Gruppe mit dem Publikum statt. Diese wird im Rahmen eines anschließenden Publikumsgespräches vertieft.



03.09.2018

Gärtnern, reden, verstehen

Im Interkulturellen Garten im sächsischen Coswig gärtnern Geflüchtete, Spätaussiedler und Einheimische. Sie tauschen Wissen und Lebenserfahrung aus. Und sie lernen sich kennen und respektieren. Das ist gelebte Integration.

Es ist trocken und heiß. Die Sonne brennt auf die Erde. Doch das hält Sadia nicht davon ab, jeden Tag in den Interkulturellen Garten im sächsischen Coswig zu kommen. Gemeinsam mit anderen Geflüchteten, Migranten und Einheimischen arbeitet die Pakistani auf einer etwa 4.700 Quadratmeter nutzbar gemachten Fläche inmitten der kleinen Stadt nahe Dresden an der Elbe. Nutzpflanzen werden angebaut, Unkraut beseitigt, wichtige Wildkräuter für Insekten und Kleintiere bleiben stehen. Und natürlich wird geerntet. "Ich habe sehr viel Spaß hier", sagt Sadia. "Hier bin ich mit Menschen zusammen, kann arbeiten und Deutsch lernen." Jeden Tag, von Montag bis Freitag, manchmal auch am Wochenende, ist sie im Interkulturellen Garten. Neben der Arbeit aber ist das Wichtigste: Kontakte knüpfen, soziale Beziehungen aufbauen sowie von- und miteinander lernen.


31.08.2018

Bundeswettbewerb "Zusammenleben Hand in Hand - Kommunen gestalten"

Ziel des Bundeswettbewerbs war es, hervorragende kommunale Aktivitäten zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort zu initiieren, zu identifizieren, zu prämieren sowie in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Damit soll zur Nachahmung guter Praxis angeregt werden.

Die Übersicht der Preisträger bietet dabei eine spannende Übersicht über interessante Projekte:


31.08.2018

Vielfalt in Stadt und Land

Seit Juli 2015 bearbeitet das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) das Forschungs-Praxis-Projekt "Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten – sozialräumliche Integration, städtische Identität und gesellschaftliche Teilhabe". Das Forschungs-Praxis-Projekt ist als Kooperationsvorhaben mit einem aktivierenden Forschungsansatz angelegt. Kooperationspartner sind das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund.


30.08.2018

Positionspapier: Integration in Bewegung bringen - Die Handlungsfähigkeit von Klein - und Mittelstädten stärken

Das vorliegende Positionspapier bildet die Quintessenz aus drei Jahren Forschung und Praxis. Mit diesen ausgewählten und zugespitzten Schlaglichtern auf das Thema Integration in Klein
-und Mittelstädten lädt das Projektteam des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) die Fachöffentlichkeit ausdrücklich zur Diskussion ein.


29.08.2018

AKTIV! – Aktiv für Demokratie und Toleranz in der Migrationsgesellschaft

Fortbildungen und Trainings für Fachkräfte

Das Projekt „AKTIV! – Aktiv für Demokratie und Toleranz in der Migrationsgesellschaft“ möchte islamistisch und salafistisch orientierten Ungleichwertigkeitsideologien entgegenwirken und einen Beitrag für eine demokratische Kultur und ein friedliches Miteinander in der Einwanderungsgesellschaft leisten. Im Zentrum des Projekts steht die Aus- und Fortbildung von Multiplikatoren zu AKTIV-BotschafterInnen.


28.08.2018

Traumasensible Beratung und Betreuung von LSBTIQ-Geflüchteten

Es wird heute davon ausgegangen, dass ein größerer Teil der Menschen Gefahr läuft, irgendwann im Leben einem traumatischen Ereignis ausgesetzt zu sein. Unfälle und Naturkatastrophen, Gewalt, Misshandlungen oder die indirekte Teilnahme an Traumaerlebnissen anderer sind Beispiele für das breite Spektrum der posttraumatischen Belastungsstörungen. Dazu kommt die instabile weltpolitische Lage, die in den letzten Jahren u.a. eine immense Flüchtlings- und Migrationskrise verursacht hat.
Ein Trauma ist eine "schwere seelische Verletzung". Leider zeigt sich posttraumatischer Stress oft erst in Form von Folgeerkrankungen. Aktuelle Beobachtungen zeigen, dass acht von zehn geflüchtete LSBTIQ*-Klient*innen, die das Gespräch mit den Berater*innen hier in Deutschland suchen, unter einer akuten PTBS Symptomatik (Posttraumatische Belastungs-störung) mit Folgeerkrankungen leiden.

17.10.2018 - 19.10.2018
Akademie Waldschlösschen
Bildungs- und Tagungshaus

Zur Anmeldung sowie weitere Informationen.


28.08.2018

„Willkommen bei Freunden”-Toolbox: Bündnispartner für junge Geflüchtete

Damit junge Geflüchtete und ihre Familien gut in Deutschland ankommen und leben können, braucht es ein breites Bündnis. Die Infografik gibt einen Überblick zu möglichen Akteuren aus verschiedenen Bereichen wie Wohnen, Ämter und Behörden, Bildung und Betreuung oder Gesundheit. Neben Deutsch liegt die Grafik auch in Arabisch, Farsi und Englisch vor.
Weitere Informationen und Hilfestellungen sind in der "Toolbox" zu finden, in der Instrumente, die Sie bei der Integration geflüchteter Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien unterstützen, zu finden sind. Die Tools sind in drei Kategorien eingeteilt: Beratung, Bündnis/Netzwerk und Analyse.


27.08.2018

Praxisempfehlungen: Einstieg ins Ausbildungssystem

Eine große Herausforderung für junge Geflüchtete besteht in der schulischen und beruflichen Integration. Im aktuellen Themenblatt des Programms „Gemeinsam Mittendrin Gestalten – geflüchtete Jugendliche stärken” gibt das Kinder- und Jugendhaus Weißenfels Einblicke wie der Einstieg in das deutsche Schul- und Ausbildungssystem gelingen kann.


24.08.2018

Wie vielfältig ist unser Kulturbegriff?

Vortrag von Dr. Mark Terkessidis

Deutschlands Städte sind kulturell vielfältig – doch wie steht es um das Kulturverständnis und die künstlerische Ästhetik? Wer definiert, was Kunst und Kultur sind und somit in den Kultureinrichtungen gezeigt werden und was nicht? Und bilden diese Einrichtungen die gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt adäquat ab?

Die interkulturelle Öffnung der Kunst- und Kultureinrichtungen und die Unterstützung diversitätsorientierter Kulturarbeit werden mittlerweile zwar als kulturpolitische Schwerpunktthemen definiert und es wird angestrebt, dass die Kulturlandschaft für alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Alter oder sozialem Status – sichtbar, erlebbar und zugänglich sein sollte. Doch wird dies auch zufriedenstellend umgesetzt?

Auf diese Fragen wird Dr. Mark Terkessidis in seinem Vortrag im Rahmen des Diskussionsforums Einwanderungsland Deutschland eingehen.

Termin: Dienstag, 25. September 2018, 19 Uhr
Referent: Dr. Mark Terkessidis, Autor, Journalist und Migrationskulturforscher
Veranstaltungsort: Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Forum der Kulturen Stuttgart e. V., Stadtbibliothek Stuttgart, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Weitere Informationen sowie die Anmeldung zur Veranstaltung


23.08.2018

Forschungsprojekt "Städte der Zuflucht"

In ihrem Forschungsprojekt "Städte der Zuflucht" untersucht Helene Heuser (MA phil., Ass. jur.) ein glokales Konzept des Flüchtlingsschutzes. Erste Arbeiten zu diesem Konzept begannen bereits 2013 in Austausch mit Prof. Fischer-Lescano. Seit 2015 ist das Projekt an der Universität Hamburg angesiedelt und seit 2016 von der Heinrich Böll Stiftung gefördert. Das Projekt wird betreut von Prof. Markard.

Städte spielen bereits seit der Antike eine zentrale Rolle in der Aufnahme von Flüchtlingen und anderen Migrant*innen. Aktuell erleben Städte und Kommunen ein Revival als Akteure der Migrations- und Flüchtlingspolitik. Neben der traditionellen Aufgabe der Integration von Flüchtlingen in lokale Gemeinschaften umfassen kommunale Handlungsfelder in diesem Bereich auch die Aufnahme und Abschiebung.


22.08.2018

NEU ANFANGEN: Tipps für geflüchtete Jugendliche, die mit ihrer Familie in Deutschland leben

Nach der Willkommensbroschüre für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, hat der BumF gemeinsam mit der Initiative Jugendliche ohne Grenzen nun eine Broschüre erarbeitet, die sich an geflüchtete Jugendliche richtet, die mit ihrer Familie in Deutschland leben.

In der Broschüre finden junge Geflüchtete, die gemeinsam mit ihren Familien nach Deutschland gekommen sind, wichtige Informationen zu ihrer ersten Zeit in Deutschland:

Welche Rechte haben Jugendliche in Deutschland und wie können sie diese durchsetzen? Was ist Diskriminierung und was kann man dagegen tun? Welche Perspektiven und Möglichkeiten gibt es für Schule, Ausbildung, Studium und Beruf? Wo und wie können junge Geflüchtete und ihre Familien Unterstützung, Hilfe und Beratung finden? Welche Perspektiven gibt es für den Aufenthalt und die Familienzusammenführung? Und was ist, wenn jemand aus der Familie krank wird?


22.08.2018

Jungen auf der Flucht

Fachtagung: Gendergerechte Gesundheitsförderung für unbegleitete minderjährige männliche Geflüchtete

Neun von zehn Flüchtlingen, die minderjährig und unbegleitet nach Deutschland kommen, sind Jungen. Trotzdem wird dies weder in der Forschung, noch bei der Entwicklung pädagogischer, jugendpsychiatrischer oder gesundheitsfördernder Angebote ausreichend thematisiert. Dabei gibt es bei den Fluchtursachen, den Flucht- und Gewalterfahrungen sowie den Bewältigungsstrategien viele jungenspezifische Aspekte.

In der Zeit von Ende 2015 bis 2017 stand die Jugendhilfe unter einem enormen „Improvisationsdruck“,unter dem das Hilfesystem mit einer Vielzahl pädagogischer, psychologischer und administrativer Herausforderungen konfrontiert war. Inzwischen sind spezifische Hilfestrukturen weitgehend aufgebaut, auch gelangen weniger Flüchtlinge nach Europa. Deshalb besteht nun die Möglichkeit, die zur Routine werdende Praxis der stationären Jugendhilfe, der Trauma-Behandlung und der Gesundheitsförderung einer gendersensiblen Reflektion zu unterziehen.

Termin: 11. Oktober 2018

Veranstaltungsort: Ameron Hotel Regent, Melatengürtel 15, 50933 Köln

Teilnahmegebühr: kostenlos, für Verpflegung ist gesorgt

Anmeldefrist: 15.09.2018 (Teilnehmerzahl begrenzt)

Anmeldung sowie weitere Informationen.


21.08.2018

Fördermöglichkeiten: Sprachkurse zur Förderung der gesellschaftlichen/kulturellen Teilhabe

Seit 2015 fördert das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur den Spracherwerb für Geflüchtete mit gezielt auf diese Zielgruppe zugeschnittenen Programmen. Im Jahr 2018 wird diese Förderung um das Förderprogramm zur Umsetzung von Sprachkursen zur Förderung der gesellschaftlichen/kulturellen Teilhabe erweitert. Hierbei handelt es sich um Sprachkurse, die in Kooperation mit Kultureinrichtungen (insb. Musikschulen, Kunstschulen und Theaterpädagog/-innen) durchgeführt werden sollen. Für das Programm werden insgesamt 5 Mio Euro zur Verfügung stehen.

Das Besondere an diesem Programm ist, dass kulturelle Bildungsangebote nicht als ein add-on zu den Sprachkursen gesehen werden, sondern dass die beteiligten Partner (Sprachdozenten und z.B. Lehrkraft einer Musikschule) gemeinsam ein inklusives Kurskonzept entwickeln, in dem sich kulturelle Praxis und Lehrinhalte des Sprachkurses verbinden.

Handreichungen sowie das Antragsformular stehen online zur Verfügung.


21.08.2018

Fremdgemacht & Reorientiert – jüdisch-muslimische Verflechtungen

Sammelband: Was Juden und Muslime verbindet

Fremdgemacht & Reorientiert – jüdisch-muslimische Verflechtungen Das Schreckgespenst der Islamisierung geistert umher. «Deutschland» und «Europa» fürchten sich vor «dem integrationsunwilligen Muslim». Zeitgleich entpuppt sich «der Jude» auch heute noch als hartnäckiges Feindbild...

Welche Erfahrungen und Erinnerungen haben Juden und Muslime gemein? Welche trennen sie? Diesen und weiteren Fragen geht der Sammelband "Fremdgemacht & Reorientiert. Jüdisch-muslimische Verflechtungen" nach. Das Buch, das von Ozan Keskinkilic und Armin Langer herausgegeben wurde, enthält Beiträge von und Interviews mit Wissenschaftlern, Aktivisten und Künstlern, die sich den vielen politischen, religiösen und historischen Verflechtungen von Juden und Muslimen in Vergangenheit und Gegenwart widmen.


20.08.2018

Studie: Wie erleben Pflegekräfte mit Migrationshintergrund ihren Arbeitsalltag?

Wie ergeht es Pflegekräften mit Migrationshintergrund in Deutschland? Eine neue Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung geht dieser Frage nach. Die Studie "Pflegearbeit in Deutschland, Japan und Schweden" vergleicht die Arbeitssituation von Pflegenden in diesen Ländern. Ein Ergebnis: Pflegekräfte mit Migrationshintergrund berichten in Deutschland häufiger von unbezahlten Überstunden. Außerdem nehmen sie seltener an Dienstbesprechungen teil und erleben häufiger Diskriminierungen.

 


17.08.2018

HeldenAkademie

Die HeldenAkademie bietet an einer Schule einen 5-tägigen interkulturellen Workshop zum Umgang mit Streit und Konflikten an – Zielgruppe sind zu zwei Dritteln geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene (aus den Sprachgruppen Arabisch und Dari/Farsi) und zu einem Drittel hier aufgewachsene Jugendliche, etwa im Alter zwischen 16-19 Jahren. Für Interessierte ist die Fortsetzung in drei Wochenend- bzw. Ferienworkshops außerhalb der Schulen geplant, für die beteiligten Schulen gibt es bei Bedarf eine Nachbereitung. Die Maßnahme wird gefördert durch die Bundeszentrale für Politische Bildung. Das Workshopteam besteht aus ausgebildeten Mediator*innen/Trainer*innen und in Grundlagen der Mediation geschulten Sprachmittler*innen, Träger ist das MediationsZentrum Berlin e.V


17.08.2018

Shukran - Suchthilfe und Kriminalitätsprävention in der Nachbarschaft

Aufgrund der hohen Zahl von neuangekommenen Flüchtlingen in Berlin und den spezifischen Herausforderungen der Bezirke Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Spandau ist eine Erweiterung und Öffnung der Angebote im Bezirk, die niedrigschwellig, sprachmittelnd, lebensweltorientiert und anonym aufsuchend arbeiten bzw. zugänglich sind, erforderlich. Damit soll den Gefahren des Alkohol- und Drogenmissbrauchs mit den Begleit- und Folgeproblemen wie schwerwiegenden Infektionen und Gesundheitsschäden, Sucht, Gewalt und Kriminalität unter Geflüchteten und im öffentlichen Raum in Berlin entgegengewirkt werden.
Generell ist das Drogengebrauchs- und Suchtrisiko bei Geflüchteten erhöht, da sie Flucht, das schwierige Ankommen und Leben in Deutschland und traumatische Erlebnisse bewältigen müssen und Drogenkonsum teilweise im Herkunftsland schon praktiziert wurde.
Die meisten neu Angekommenen kennen die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die kulturellen/gesellschaftlichen Regeln und Rituale im Umgang mit legalen und illegalen Drogen nicht.

Mit dem Projekt “Shukran” bietet Fixpunkt e.V. fachliche und professionelle Unterstützung für Konsumierende, deren Umfeld und für Fachkräfte der Sozialen Arbeit und Geflüchtetenhilfe an. Zu den Angeboten gehören u.a aufsuchende Kontaktarbeit und Problemanalyse, Informationen über Gesetze, Aufklärung der Betroffenen, Förderung von Eigenständigkeit und Hilfe zur Selbsthilfe, Erschließung niedrigschwelliger Angebote zur drogen-/alkoholfreien Tagesstruktur sowie Verminderung und Abwehr gesundheitlicher Schäden und der Verbreitung von Infektionen wie HIV, Hepatitis und Tuberkulose. Das Shukran-Team spricht folgende Sprachen: Arabisch, Farsi, Englisch, Italienisch, Deutsch und ist in den Bezirken Mitte, Spandau und Kreuzberg-Friedrichshain tätig.

 

 


17.08.2018

Podiumsdiskussion: "Empfehlungen für eine Einwanderungspolitik"

Weltweit zählen die Vereinten Nationen 250 Millionen Migrant*innen. Weitere 65 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht, auf der Suche nach Sicherheit und besseren Perspektiven. In Deutschland beantragten seit 2015 etwa 1,4 Millionen Geflüchtete Asyl. Die Bundesrepublik gehört damit neben den Vereinigten Staaten, Kanada und Großbritannien zu den wichtigsten Einwanderungsländern unter den OECD-Staaten.
Bevölkerungsrückgang, demografischer Alterungsprozess, Etablierung Deutschlands als Einwanderungsland - diesen und weiteren Herausforderungen müsste ein Einwanderungsgesetz begegnen. Um den demografischen Wandel abzufedern ist Deutschland auf den Zuzug von mehreren Hunderttausend Arbeitskräften angewiesen. Diesen Zuzug gilt es sinnvoll zu steuern. Doch wie kann ein gesetzliches Instrumentarium hierfür aussehen?

Ort: Diakonie Hamburg, Dorothee Sölle Haus, Raum 9, Königstraße 54, Hamburg

Anmeldung unter anmeldung.me@diakonie-hamburg.de

Weitere Informationen:


16.08.2018

Umgang mit Konflikten im Engagement für und mit Geflüchteten

Das Forum der Kulturen Stuttgart e. V. unterstützt seit 2016 Migrantenvereine und -initiativen, die sich für Geflüchtete engagieren und Angebote in ihrem Verein schaffen oder schaffen möchten. Neben finanzieller und ideeller Unterstützung bei der Realisierung von Projekten und Angeboten, bietet das Forum der Kulturen regelmäßig stattfindende Austausch- und Informationsabende und Fortbildungen.

Diese Veranstaltung wird von der Referentin Dagmar Nolde der Berghof Foundation Tübingen durchgeführt:

UMGANG MIT KONFLIKTEN IM ENGAGEMENT FÜR UND MIT GEFLÜCHTETEN

Das Engagement von Engagierten und Vereinen in der Flüchtlingsarbeit ist mit viel persönlichem Aufwand und Motivation und dementsprechend auch mit einer Erwartungshaltung verbunden. In verschiedenen Situationen zwischen Ehrenamtlichen und Geflüchteten können Konflikte und Streitigkeiten entstehen. Diese Fortbildung bietet Ansätze, um souverän mit möglichen Konflikten umzugehen. Folgende Fragen werden thematisiert:

  • Wie schaffe ich es, dass alle, die sich mit mir im Unterstützerkreis für Geflüchtete engagieren, an einem Strang ziehen?
  • Wie kann ich reagieren, wenn mein Engagement nicht den von mir gewünschten Effekt erzielt?
  • Wie verhalte ich mich, wenn ich zwischen die Fronten von Konflikten anderer gerate?

Weitere Informationen:


16.08.2018

Bericht: Massenunterkünfte fördern Konflikte

Gemeinschaftsunterkünfte für Asylsuchende stehen immer wieder in der Kritik. Viele Menschen leben dort unter schwierigen Bedingungen – in engen Quartieren ohne Privatsphäre oder Schutzräume. Es sei also nicht verwunderlich, dass in den Unterkünften oftmals Konflikte ausbrechen, so Kritiker.

Wie häufig es in Asylbewerberunterkünften zu Konflikten und Straftaten kommt, lässt sich nur schwer ermitteln. Die Bundesländer erfassen Daten zu Kriminalität in und um Asylbewerberunterkünften unterschiedlich. Auch die Unterbringungsformen variieren sehr stark je nach Bundesland.

Der MEDIENDIENST INTEGRATION hat recherchiert, welche Daten vorliegen und wie sie von Experten eingeschätzt werden. Wie viele Straftaten gab es in und um "Asylunterkünften"? Wie viele davon waren "Rohheitsdelikte", etwa Körperverletzungen? Die Recherche zeigt: Sammelunterkünfte für Asylbewerber werden oft zum Tatort – vor allem, wenn es um Rohheitsdelikte geht.

Der komplette Bericht steht online zur Verfügung

 


15.08.2018

Studie: Welche Auswirkungen haben "Anker-Zentren"?

Im August begann die Pilotphase für die Ankunfts-, Entscheidungs- und Rückführungszentren ("Anker-Zentren"). Bis zu 1.500 Personen werden in einer Einrichtung wohnen. Um das Asylverfahren zu beschleunigen, werden in den Zentren mehrere Behörden vertreten sein, darunter das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Polizeibehörden, Gesundheitsämter und Verwaltungsgerichte. In Zukunft sollen nur noch Geflüchtete auf die Kommunen verteilt werden, deren Asylantrag positiv entschieden wird oder als aussichtsreich gilt. Alle anderen sollen direkt aus den Zentren abgeschoben werden oder freiwillig rückkehren.

Zahlreiche Fragen zu den Anker-Zentren sind noch offen: Werden die Verfahren tatsächlich effizienter? Welche Folgen haben die Zentren für Geflüchtete? Und wie wirkt sich die Neuregelung auf die Kommunen aus? Für den MEDIENDIENST haben die Migrationsforscher Sabine Hess, Andreas Pott, Hannes Schammann, Albert Scherr und Werner Schiffauer diese Fragen in einer Kurzstudie untersucht.

Die zentralen Ergebnisse sind:

  • Anker-Zentren werden zu Isolation und Belastungen bei Geflüchteten führen – die soziale und berufliche Integration wird erschwert. Dies wird hohe Folgekosten hervorrufen.
  • Anker-Zentren vernachlässigen die Bedeutung lokaler Unterstützungsstrukturen und laufen Gefahr, deren Wissen zu verlieren.
  • Anker-Zentren werden als Fremdkörper in den Kommunen wahrgenommen werden. Sie können einen Nährboden für Vorurteile liefern.
  • Ob die Asylverfahren beschleunigt werden, ist fraglich.
  • Die bisherige Planung der Anker-Zentren berücksichtigt die Situation vulnerabler Gruppen wie Frauen und Kinder nicht ausreichend.

Die komplette Studie ist online verfügbar.


14.08.2018

„Geschlechtergleichstellung in der Migrationsgesellschaft – Erwartungen. Erfahrungen. Entwicklungen.“

Migrationsprozesse (und Flucht als eine besondere Form von Migration) stellten und stellen (nicht nur in Phasen stark zunehmender Migration wie 2015/2016) unsere Gesellschaft vor immer wieder neue Herausforderungen. Migration ist in Deutschland Konfliktauslöser und Chance zugleich. Sie ist ein Motor für vielfältige Veränderungsprozesse, für eine Auseinandersetzung mit Regeln, Werten und Normen eines gleichberechtigten und respektvollen Miteinanders.

Geschlecht ist nach wie zentrales Strukturprinzip für Migrant_innen, welches Chancen auf gleichberechtigte Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben in Deutschland elementar beeinflusst. Aktuelle und gleichzeitig als eigentlich überwunden gedachte Sichten auf und Diskurse über Migration werden weitgehend dominiert von einem defizitorientierten bis hin zu rassistischen Blick auf „die migrantische Frau“ und „den migrantischen Mann“.

Geschlechtergleichstellung in der Migrationsgesellschaft zu reflektieren und daraus Angebote für eine gleichberechtigt orientierte Praxis zu realisieren, bedarf der Auseinandersetzung mit grundlegenden Haltungsfragen, des Austausches von bewährtem Wissen und der Vernetzung von Expertisen der Gleichstellungs- und Migrationsarbeit.

 

Wann: 04.09.2018, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Wo: Kulturzentrum Pavillon – Lister Meile 4 – 30161 Hannover

Anmeldung sowie weitere Informationen.


13.08.2018

Wettbewerb 2018: Aktiv für Toleranz und Demokratie

Zum 18. Mal schreibt das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus. Den Gewinner/-innen winken Geldpreise im Wert von 2.000 bis 5.000 € und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Damit unterstützt das von der Bundesregierung gegründete BfDT zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung.

Grundsätzlich sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Gesucht wird:

  • vorbildliche und nachahmbare zivilgesellschaftliche Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet, die bereits durchgeführt wurden.
  • Projekte, die sich in den Themenfeldern des BfDT bewegen: Demokratie, Toleranz, Integration, Gewaltprävention, Extremismus, Antisemitismus.
  • nicht die „einzigartige Aktion", sondern die Vielfalt des zivilgesellschaftlichen Engagements.


Gesucht werden in diesem Jahr vor allem Projekte, die sich einsetzen:

  • gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben in Deutschland
  • gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (z.B. Antiziganismus, Rassismus, Muslimfeindlichkeit, Homo- und Transfeindlichkeit)
  • für Radikalisierungsprävention (z.B. gegen Islamismus und Salafismus)

10.08.2018

Deine Stimme zählt!

Theaterworkshop für junge Frauen mit und ohne Fluchtgeschichte

Der Theaterworkshop DEINE STIMME ZÄHLT! bietet Dir ein spannendes Programm! Durch theaterpädagogische Zusammenarbeit tauschst Du Dich mit den anderen Teilnehmerinnen über soziales und politisches Engagement von Frauen aus und triffst bei Kaminabenden und Gesprächsrunden spannende Menschen aus der Berliner Theater- und Kulturszene.

Das Besondere an dem Workshop: Junge Frauen mit und ohne Fluchterfahrung haben bei DEINE STIMME ZÄHLT! die Chance von- und miteinander zu lernen und sich auszutauschen! Gemeinsam überlegen wir, wofür Frauen heute kämpfen und in der Vergangenheit gekämpft haben.

Der Workshop findet vom 19. bis 23. Oktober 2018 in Berlin statt und ist kostenfrei. Die EAF Berlin übernimmt die Kosten für die Reise, Unterbringung und Verpflegung. Eine Ansprechpartnerin steht rund um die Uhr zur Verfügung.


10.08.2018

Studie: Wanderungsmonitor: Erwerbsmigration nach Deutschland 2017

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge veröffentlicht regelmäßig das Wanderungsmonitoring, das Informationen über den Aufenthalt von Drittstaatsangehörigen in Deutschland zum Zweck der Erwerbstätigkeit enthält.

Die Broschüre "Wanderungsmonitoring: Erwerbsmigration nach Deutschland" gibt zunächst einen Überblick über die aktuelle Entwicklung der Zuzüge von ausländischen Staatsangehörigen nach Deutschland (Kapitel 1). Bei EU-Bürgerinnen und -Bürgern, die keinen Aufenthaltstitel benötigen, kann dabei keine Differenzierung nach Aufenthaltsgründen vorgenommen werden. Die Einwanderung von Drittstaatsangehörigen wird dagegen differenzierter betrachtet. Hierzu werden die von den kommunalen Ausländerbehörden erteilten Aufenthaltstitel (Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnisse sowie erteilte Blaue Karten EU) im Berichtszeitraum dargestellt (Kapitel 2). Die Daten in Kapitel 3 zeigen auf, wie viele Drittstaatsangehörige ihren Aufenthaltstitel im Zusammenhang mit ihrer Erwerbstätigkeit gewechselt haben. Aufgrund der besonderen Relevanz wird außerdem in Kapitel 4 auf die aktuelle Zahl der in Deutschland lebenden Inhaber von Blauen Karten EU näher eingegangen.


09.08.2018

„Mehr als geflüchtet …“

Tagung der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit am 09.10.2018 in Dortmund

Die Tagung der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit (LKJ) NRW stellt die aktuelle Situation junger geflüchteter Kinder und Jugendlicher dar und bietet einen Einblick in die verschiedenen Modelle der kulturellen Jugendarbeit mit ihren Handlungsansätzen. Dabei berichten Akteure aus der Praxis und Jugendliche von ihren Erfahrungen in kulturellen Projekten.

Am Nachmittag des 9. Oktober 2018 haben die Teilnehmenden in Dortmund die Möglichkeit selbst aktiv zu werden: Aus den Sparten Theater, Musik, Zirkus, bildende Kunst, Medien, Tanz und Literatur werden von erfahrenen Dozent*innen Arbeitsweisen vorgestellt und Beispiele zum Mitmachen angeboten, die sich mit dem Ziel auseinandersetzen: Wie können kulturelle Projekte mit Geflüchteten funktionieren?

Bei diesen Workshops gibt es praktische Tipps und Anregungen für eine Angebotsentwicklung, die geflüchtete und einheimische Kinder und Jugendliche erreicht – immer mit dem Ziel der Partizipation und Integration.

Weietre Informationen werden zeitnah veröffentlicht.


09.08.2018

Bewerbungsratgeber für Migranten, Flüchtlinge und Helferkreise

So finde ich Arbeit in Deutschland

In leicht verständlicher Sprache und mit vielen Beispielen zeigt die Autorin, wie Flüchtlinge in Deutschland einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz finden können. 

  • Wie funktioniert bewerben in Deutschland?
  • Vorher-Nachher-Beispiele für Lebenlauf und Anschreiben
  • Formulierungshilfen und Satzbausteine
  • Kurze, übersichtliche Zusammenfassungen über Zugangsvoraussetzungen zu verschiedenen Arbeitsplätzen/Ausbildungsberufen mit Tätigkeitsbeschreibungen
  • Musteranschreiben für 25 Berufe
  • Wie kann ich meine Unterlagen/mein Bewerbungsfoto am PC gestalten?
  • Wo finde ich Hilfe und Unterstützung?
  • Mit Kurzübersichten auf englisch 

Inklusive Downloads: Zu diesem Buch erhalten Sie kostenfrei die vorgestellten Beispiele von Lebensläufen und Bewerbungsunterlagen zum Anpassen auf die eigene Bewerbung.

Der Bewerbungsratgeber kann kostenpflichtig bestellt werden.


08.08.2018

„Extremismusprävention durch kulturelle Bildung“

Die Erziehungswissenschaftler*innen Benno Hafeneger und Türkân Kanbıçak haben gemeinsam mit der Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt das kulturelle Bildungsprojekt „AntiAnti – Museum goes school“ evaluiert und sehen darin einen erfolgreichen Ansatz zur Extremismusprävention. Die langristige Kooperation von Schulen mit außerschulischen Lernorten beurteilen sie als vorbildlich.

Die Entwicklung antidemokratischer Tendenzen sowie die Durchsetzung von autoritären Regimen und Formen autokratischer Herrschaft bei gleichzeitigem Anstieg politisch-religiös motiviertem und völkisch-nationalistischem Extremismus stellen Demokratien auf eine Bewährungsprobe. Schule ist der zentrale Ort für primärpräventive Bildungsarbeit. Zu den Zielen der Prävention gehören die Stärkung der Persönlichkeit sowie das Erlernen von Ambiguitätstoleranz.

Die beteiligten Schulen räumen im Rahmen des Projekts außerschulischen Pädagog*innen fünf Vormittage im Schulhalbjahr je Klasse ein und führen drei begleitende Lehrerfortbildungen und eine Auswertung durch. Das Projekt erreicht an den in Frankfurt stark von geflüchteten Jugendlichen und von Jugendlichen mit familiärer Migrationsgeschchte besuchten Berufsschulen eine Zielgruppe, die sonst von außerschulischen und kulturellen Bildungsangeboten wenig erreicht wird.

Inhaltlich gelingt es nach Ansicht der Autor*innen, den Schüler*innen verbunden mit ihrer eigenen Biografie demokratische Kultur zu vermitteln. Dazu setzt das Projekt an der Lebensgeschichte und eigenen Diskriminierungserfahrungen der 17- bis 19-jährigen Berufsschüler*innen an. Davon ausgehend werden Vorurteile, Einstellungen und das Medienverhalten thematisiert. Als außerschulische Lernorte sind das Museum Judengasse und das Alten- und Pflegeheim der „Henry und Emma Budge-Stiftung“ eingebunden.

Das Buch kann online bestellt werden.


08.08.2018

Bericht: Migration, Integration, Asyl - Politikbericht 2017

Der Politikbericht 2017 der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) bietet einen Überblick über die wichtigsten politischen Diskussionen sowie Entwicklungen des Jahres 2017 in den Bereichen legale Migration, internationaler Schutz und Asyl, unbegleitete Minderjährige, Integration und Antidiskriminierung, irreguläre Migration, Rückkehr, Menschenhandel sowie Migration und Entwicklung.


07.08.2018

Austausch und Reflexionsworkshop zum Grundkurs in gewaltfreier Konfliktbearbeitung für Menschen mit Fluchterfahrungen

Der Grundkurs „Konstruktiv in Konflikten“ bietet Menschen mit Fluchterfahrungen die Möglichkeit sich zu Themen wie Kommunikation, Interkulturalität & Konfliktbearbeitung fortzubilden. Die erlernten Fähigkeiten & Methoden unterstützen die Teilnehmenden in Konfliktsituationen eine konstruktive Rolle einzunehmen.

Anmeldung ist bis zum 28. August 2018 möglich.

Weitere Informationen zum Programm


07.08.2018

Dossier: EMN-Tagung unbegleitete Minderjährige

Das Dossier gibt einen Einblick in die Tagung der deutschen nationalen Kontaktstelle des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN) zum Thema "Unbegleitete Minderjährige in Deutschland und Europa". 90 Personen aus Deutschland sowie aus 15 EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz nahmen an der Tagung am 14. Juni 2018 in Berlin teil, darunter Vertreterinnen und Vertreter von EU-Institutionen, Ministerien und Behörden, Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaft und internationalen Organisationen.


06.08.2018

Migrantische Arbeit, prekäre Arbeit? Realitäten und politische Perspektiven

Wie sieht die Realität der alltäglichen migrantischen Kämpfe um Arbeit und politische Handlungsperspektiven aus? Welche Ansätze gegen diese Überausbeutung, insbesondere von Illegalisierten, gibt es? Wie reagieren Gewerkschaften auf diese Veränderungen der Arbeitswelt? Wie können in einer Solidarity City Momente der praktizierten Solidarität gegen eine allgemeine Prekarisierung aller Lebensbereiche in Stellung gebracht werden?

Weitere Informationen.


03.08.2018

Themendossier: Wie Zusammenarbeit in der Kommune Integration ermöglicht

Für eine gelingende Integration junger Geflüchteter ist es notwendig, dass die Akteure verschiedener Ämter wie Jugendamt, Ausländerbehörde oder Jobcenter zusammenarbeiten. Im Themendossier finden Sie konkrete Empfehlungen für die ämterübergreifende Zusammenarbeit und Praxisbeispiele.

Zum Themendossier:


03.08.2018

Handreichung: pro familia: Hilfe für geflüchtete Familien

Gesundheitliche und psychosoziale Informations- und Beratungsangebote für Geflüchtete standen im Mittelpunkt eines Modellprojekts der Beratungsstelle pro familia NRW. Welche guten Beispiele aus der Praxis mit geflüchteten Familien gibt es? Wie gelingt eine aufsuchende Ansprache und Beratungsarbeit? Wie gestaltet sich die Arbeit mit Ehrenamtlichen? Und was brauchen Fachkräfte? Ideen und Erfahrungen aus den letzten drei Jahren sind nun in einer Handreichung zusammengefasst, die ergänzt wird mit beispielhaften Hinweisen auf nützliche Materialien, (Internet-)Angebote und Broschüren.

Die Handreichung ist online abrufbar.


02.08.2018

Werkstatt Vielfalt: Praxistipps für Projekte im Quartier

Welche Methoden und Ansätze helfen bei der Durchführung eines gelungenen Begegnungsprojekts in der Nachbarschaft oder im Stadtteil weiter? Die Praxistipps bieten erprobte Formate und Perspektiven aus verschiedenen Projekten des Programms »Werkstatt Vielfalt«. Projektemacher/innen finden für die Planung und Durchführung ihres Vorhabens nützliche Hinweise und Kontaktdaten zu Expert/innen.


01.08.2018

Bilanzveranstaltung: Bildung und Teilhabe für geflüchtete Kinder und Jugendliche

In drei Jahren Programmlaufzeit wurden durch das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ Veränderungsprozesse in über 80 Kommunen intensiv begleitet und es wurde mit Akteuren an weiteren 150 Standorten zusammengearbeitet. Ausgangspunkt des im Jahr 2015 gestarteten Programms war die Vision, geflüchtete Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, ihr Grundrecht auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe auszuüben.

Beim Transferforum zur Programmbilanz stehen die drei zentralen Themenfelder Kinderschutz, Bildung und Partizipation von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung im Vordergrund: Wie muss ein geschütztes und sicheres Umfeld aussehen, damit geflüchtete Kinder und Jugendliche ihre Potentiale entfalten können? Wie können Zugänge zu Ausbildung und Arbeit für junge Erwachsene mit Fluchterfahrung ermöglicht und ihre Begleitung gewährleistet werden? Und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit sie ihr eigenes Umfeld sowie gesellschaftliche Prozesse aktiv mitgestalten können?  

Zu diesen und weiteren Fragen stellt Ihnen das Transferforum gelungene Praxisansätze vor und bietet die Gelegenheit zum Austausch von Erfahrungen und über notwendige nächste Schritte.

 

Datum: Dienstag, 09. Oktober 2018, von 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstaltungsort: Kalkscheune Johannisstraße 2;10117 Berlin

Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung.


01.08.2018

Studie: Was wissen wir über Türkeistämmige in Deutschland?

In welchem Land fühlen sich Menschen mit türkischen Migrationsbezügen eher "zuhause"? Welche Parteien unterstützen sie in Deutschland und der Türkei? Diese und weitere Fragen hat das "Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung" in der Studie "Identifikation und politische Partizipation türkeistämmiger Zugewanderter in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland" untersucht. Ein Ergebnis: Die Verbundenheit mit der Türkei nimmt seit 2011 zu. Das Interesse am Herkunftsland dürfe aber nicht pauschal als "Integrationsverweigerung" gedeutet werden, so die Autorin der Studie, Martina Sauer.


31.07.2018

Vielfaltsgestalter: Lokale Bündnisse für Zusammenhalt und Vielfalt

Lokale Netzwerke aus Zivilgesellschaft, kommunaler Verwaltung, Kultur und Wirtschaft aufbauen, die vor Ort das Thema »Diversität« vorantreiben: Dies ist das Ziel des neuen Förderprogramms »Die Vielfaltsgestalter – Lokale Bündnisse für Zusammenhalt in Vielfalt« der Robert Bosch Stiftung. Über zwei Jahre hinweg wird mit dem Pilotprogramm der Aufbau von fünf lokalen Vereinigungen von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur gefördert, die Vielfalt vor Ort nicht nur thematisieren, sondern gemeinsam konstruktiv gestalten wollen. Das Bündnis sollte in einer deutschen Mittelstadt mit einer Größe zwischen 50.000 und 100.000 Einwohner/innen liegen. Für die Organisation von Veranstaltungen, für Personalmittel sowie für externe Unterstützung stehen dabei bis zu 50.000 Euro zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 28. August 2018.


Weitere Informationen sowie die Projektausschreibung gibt es online.


31.07.2018

"Abrahams Kinder" - Erste christlich-muslimische Kita in Deutschland wird eröffnet

„Abrahams Kinder“ heißt die erste christlich-muslimische Kita, die an diesem Donnerstag offiziell eröffnet. Ab August sollen dort 17 Kinder aus christlichen und muslimischen Familien betreut werden. In der Einrichtung gehe es darum, im Alltag kulturelle Vielfalt zu entdecken und Unterschiede genauso wie Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten


30.07.2018

Vorstellung und Diskussion: Antisemitismus und Migration in Europa

Das Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) lädt gemeinsam mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) zur offiziellen Vorstellung der Ergebnisse einer europäischen Fünf-Länder-Studie zum Zusammenhang von Antisemitismus und Migration ein.

Unter der Leitung des Londoner Pears Institute for the Study of Antisemitism untersuchten Forscherinnen und Forscher in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Belgien und den Niederlanden die Frage, ob es mit der Einwanderung aus arabischen und anderen muslimisch geprägten Ländern seit 2014 einen „Import“ von Antisemitismus nach Europa gegeben habe.

Datum: Dienstag 32.07.2018
Uhrzeit: 17:00 - 19:00 Uhr
Ort: Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergerstr. 22-24; 10623 Berlin

Die Vergleichsstudie und der Länderbericht zu Deutschland sind online verfügbar.


27.07.2018

Neuer Alphabetisierungskurs und neuer DaZ-Vorkurs für geflüchtete und besonders schutzbedürftige Frauen mit Kinderbetreuung

Am 28. August 2018 beginnen zwei neue Kurse in der Bildungsstätte JACK:

1) Alphabetisierungskurs

Der Alphabetisierungskurs für Frauen ohne Vorkenntnisse ermöglicht neben dem Erlernen und Anwenden des Alphabets auch ein erstes mündliches Erproben der deutschen Sprache. Er ist sowohl für Schülerinnen geeignet, die in ihrer Muttersprache Lesen und Schreiben gelernt haben, als auch für jene, die in der Muttersprache nicht alphabetisiert sind.

2) DaZ-Vorkurs

Der Kurs mit der Niveaustufe A0 richtet sich an Frauen, die lateinisch alphabetisiert wurden und nun mit einem Deutsch-Sprachkurs beginnen möchten, jedoch wenig Lernerfahrung haben und daher einen langsamen Einstiegskurs benötigen. Der Vorkurs setzt somit vor der Stufe A1 an, um den Schülerinnen erste Kenntnisse der deutschen Sprache sowie Lerntechniken zu vermitteln.

 

Die Kurse finden fünf mal pro Woche zu je anderthalb Stunden täglich statt und haben parallele Kinderbetreuung.

In beiden Kursen sind mindestens zehn freie Plätze zu vergeben. Bitte melden Sie interessierte Frauen so früh wie möglich an.


27.07.2018

Bericht: Wo liegen Probleme für geflüchtete Studierende?

Bis zum Jahr 2020 könnten sich bis zu 40.000 Geflüchtete an deutschen Hochschulen einschreiben, schätzt der Stifterverband. Was müssen Hochschulen und Politik tun, um Hürden für Studierende mit Fluchterfahrung abzubauen? Die Politikwissenschaftlerin Julia von Blumenthal schreibt in einem Gastbeitrag für den MEDIENDIENST: Kompetenzen, die im Ausland erworben wurden, müssen leichter anerkannt werden.


26.07.2018

Familiennachzug bei subsidiärem Schutz: Ausführliche Darstellung

Übersicht über die gesetzlichen Neuregelungen und das Verfahren zur Visum-Beantragung beim Familiennachzug.

Allen Menschen, denen nach dem 16.03.2016 subsidiärer Schutz zuerkannt wurden, haben zwischenzeitlich keinen ANSPRUCH mehr auf einen Familiennachzug. Sie können aber ab dem 01.08.2018 einen Härtefall-Antrag stellen.

Auch Menschen mit subsidiärem Schutz, die bereits VOR dem 17.03.2016 als subsidiär geschützt anerkannt wurden, sind von der Neuregelung betroffen. Sie hatten möglicherweise einen Anspruch auf vereinfachten Nachzug, wenn ihre Anerkennung zwischen August 2015 und März 2016 stattfand. Wurde dies nicht ausgeübt, hätte ein „normaler“ Nachzug mit Lebensunterhaltssicherung und Wohnraum erfolgen können. Nach dem 31.07. 2018 entfällt auch dieses Recht. Auch diese Menschen haben dann nur noch die Möglichkeit zu einem Nachzug als Härtefall. Details zu dieser Gruppe findet man hier ausführlicher. 


25.07.2018

Fachzeitschrift: "In der Fremdsprache lügt sich’s besser"

In einer Fremdsprache zu lügen, fällt den meisten Menschen nicht schwerer als in ihrer Muttersprache. Bei wahrheitsgemäßen Aussagen sieht das hingegen anders aus: Diese gehen vielen Menschen in einer ungewohnten Sprache deutlich schwerer über die Lippen als in ihrer Muttersprache. Dieser seltsam klingende Befund ist das Ergebnis einer Studie zweier Psychologen der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU): Dr. Kristina Suchotzki, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Psychologie I, und Matthias Gamer, Professor für Experimentelle Klinische Psychologie. In der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of Experimental Psychology stellen die Beiden ihre Arbeit jetzt vor.

 

 


25.07.2018

„Sensibilisierung mit Diversität und Vielfalt im Arbeitskontext Jugendhilfe“

Diversity oder der „Umgang mit Vielfalt“ spricht für eine bewusste Haltung in der zwischenmenschlichen Beziehung. Diversity als Haltung setzt eine Kompetenz voraus, die die Gleichwertigkeit des Gegenübers und einen empathischen Umgang mit unterschiedlichen Wahrnehmungen gewährleistet.
Unsere Gesellschaft ist durch eine hohe Vielfalt innerhalb der Bevölkerung gekennzeichnet. Daher ist Diversity-Kompetenz eine wichtige Schlüsselqualifikation im Alltag und Berufsleben geworden. Sie hilft uns, mit der Unterschiedlichkeit von Menschen und den unterschiedlichsten Lebensentwürfen sensibel und kompetent umzugehen.

Eine diversitätsbewusste Jugendhilfe zeichnet sich dadurch aus, dass Heterogenität bei jungen Menschen als auch bei Kolleg*innen als Normalfall verstanden wird und Konstruktionen von Differenzen sichtbar gemacht werden. Teams von Kolleg*innen, die einen hohen Grad an Diversität aufweisen, profitieren davon, da sie ganz unterschiedliche Kompetenzen bündeln.

Die Fortbildung hat das Ziel, Vielfalt im eigenen Arbeitskontext zu erfahren, sowohl auf Seiten der Kollegen als auch im Hinblick auf die Adressaten unseres pädagogischen Handelns, indem Menschen, mit denen wir unmittelbar in Kontakt sind als handelnde Individuen betrachtet werden, die in einem spezifischen Lebenskontext sind.

Datum:                       18. und 19.09.2018, 2-tägig

Ort:                             AWO Jugend-und Erziehungshilfen,  Damm 14/15, 38100 Braunschweig

Referent:                    Musa Dağdeviren, M.A., ist Fachreferent und Trainer für Interkulturelle Kompetenz,     Systemischer Berater und Coach beim Kölner Institut für Interkulturelle Kompetenz (KIIK) e.V.

Kosten:                        140€  via Rechnungsstellung

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung, gibt es auf der Seite der AWO Braunschweig.


24.07.2018

Our voice – Die Stimme der Unsichtbaren

Our Voice ist die Stimme von Geflüchteten in Freiburg und Umgebung auf Radio Dreyeckland.
In ihrer Sendung wollen sie  zeigen, dass sie mehr sind als "nur" Geflüchtete. Sie sammeln die vielfältigen Geschichten von denjenigen Menschen, die fliehen mussten und jetzt in Deutschland leben. Geflüchtete erzählen von ihren Erfahrungen auf der Flucht und von den Problemen des Ankommens in Deutschland.


24.07.2018

Hochschulen im Einwanderungsland

Viele Menschen kommen zum Studieren nach Deutschland, heute doppelt so viele wie noch vor 20 Jahren. Aus welchen Ländern kommen sie? Wie viele bleiben nach ihrem Studium in Deutschland? Und wie groß ist der Anteil von Studierenden mit Migrationshintergrund an deutschen Hochschulen? Ein Überblick über die wichtigsten Zahlen und Fakten.


23.07.2018

Mobile Theaterproduktionen zu den Themen Prävention, Cyber-Mobbing und Fremdenfeindlichkeit

Das Ensemble radiks tourt vom 15. Oktober - 16. November in Niedersachsen und präsentiert sich mit zwei gewaltpräventiven Theaterproduktionen an Schulen und Jugendeinrichtungen:

"Wir waren mal Freunde "
Themen: Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Freundschaft; ab 12 Jahren

"Fake oder War doch nur Spaß "
Themen: Cyber-Mobbing und Medienkompetenz; ab 12 Jahren

Das Ensemble Radiks ist ein Zusammenschluss von erfahrenen Theaterpädagogen, professionellen Regisseuren und Schauspielern. Seit 2005 treten sie mit ihrenmobilen Produktionen in Kinder- und Jugendeinrichtungen, Schulen und Theatern in ganz Deutschland auf.

Weitere Informationen


23.07.2018

Angekommen in Deutschland – Was nun?

Europäische Impulse zur gesellschaftlichen Teilhabe von Geflüchteten und Migrant*innen

Das Themenfeld Flucht, Migration und Integration wird derzeit sowohl auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene stark diskutiert und ist von großer Bedeutung. Im Programm Erasmus+ wurden besonders in den letzten beiden Antragsjahren zahlreiche Projekte gefördert, die sich mit verschiedenen Facetten der gesellschaftlichen Integration von Geflüchteten und Migrant*innen beschäftigen bzw. beschäftigt haben. So sind viele wertvolle (Zwischen-) Ergebnisse entstanden, die wichtige Impulse für die Arbeit mit diesen Zielgruppen liefern können.

Die Nationale Agentur beim BIBB möchte mit der Konferenz zum einen Raum für Projekte geben, (Zwischen-) Ergebnisse auszutauschen, sich zu vernetzen und Anregungen für die weitere Arbeit zu finden und zu geben. Zum anderen möchten sie dazu beitragen, die Projektergebnisse an die interessierte Öffentlichkeit zu verbreiten, um auch hier die Vernetzung zu befördern und Impulse zu setzen.

 

Zielgruppe: Vertreterinnen und Vertreter von laufenden und abgeschlossenen Projekten, Stakeholder, Praktikerinnen und Praktiker im Bildungsbereich sowie alle am Thema Interessierten

Datum: Dienstag, 30. Oktober 2018

Uhrzeit: 10:00 - 16:30 Uhr

Anmeldefrist: 28. September 2018

Online-Anmeldung sowie weitere Informationen.


20.07.2018

Fachbeiträge zur beruflichen Integration von Geflüchteten

Seit Juli 2015 wird der Handlungsschwerpunkt „Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Flüchtlingen“ (IvAF) im Rahmen der Integrationsrichtlinie Bund umgesetzt. Daraus werden bundesweit gegenwärtig 41 Netzwerke mit rund 300 Teilprojekten aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert, um Geflüchtete bei der Teilhabe an schulischer bzw. beruflicher Bildung und am Arbeitsmarkt zu unterstützen. Der ESF hat nun eine kommentierte Bibliografie herausgegeben, die die in diesen Programmen gewonnenen Erfahrungen der Fachöffentlichkeit in gebündelter Form zugänglich machen soll. Damit ist das Ziel verbunden, den fachlichen Diskurs zu erweitern und zum Transfer anzuregen, um somit die Teilhabechancen der Geflüchteten in Deutschland wirksam zu unterstützen.

 


18.07.2018

Interreligiöse Kompetenzen

Fortbildung für Lehrkräfte und andere Multiplikator_innen sowie für Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit.

Diese Fortbildung macht Haupt- und Ehrenamtliche fit für den religionssensiblen Umgang mit Geflüchteten. Zunächst nähern wir uns dem komplexen Begriff der ‚Religion‘. Was ist Religion eigentlich und wie prägt sie Individuen und Gesellschaften? Welche Rolle spielt Religion bei Migration und Flucht? Wo bestehen Unter-schiede und Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Religionen und Konfessionen? Während einer Exkursion nach Hannover gibt es Gelegenheit für Besuche im Haus der Religionen und in verschiedenen Gotteshäusern.

Der Preis inklusive Teilnahmegebühr, Unterbringung und Vollpension beträgt pro Person 163,00 € im Einzelzimmer und 135,00 € im Zweibettzimmer

29. Oktober 2018 - 10:30 bis 31. Oktober 2018 - 14:30

17.07.2018

eye_land: Heimat, Flucht, Fotografie

Wie siehst du Deutschland? Wovon träumst du? Was ärgert dich? Das eye_land Projekt bietet die Möglichkeit, eigene Gedanken und Gefühle mit anderen zu teilen. Sei es mit Bildern aus der "alten" oder von der "neuen" Heimat – oder von der Heimat im Herzen. Sei es aus deinem Wohnort, deiner Stadt, deinem Dorf, deinem Wald oder deiner Straße.

 

Wie erleben junge geflüchtete Menschen ihren Alltag in Deutschland? Wie stellen sie sich ihre Zukunft vor? Welche Heimat-Bilder tragen sie mit sich? Die vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) gestartete Fotoaktion „eye_land“ bietet die Chance, sich kreativ mit den Fragen zu befassen und die Bilder öffentlich zu präsentieren. Teilnehmen können alle unter 26 Jahren – ob mit oder ohne Fluchterfahrung – sowie Kinder- und Jugendprojekte und künstlerische Initiativen. Die Ergebnisse werden in einer großen Ausstellung in Berlin gezeigt. Die Aktion läuft bis 31. Oktober 2018.


17.07.2018

Joint Venture: Tanzprojekt für Kinder & Jugendliche

Im Rahmen der Workshop- Erfahrung lernen sich die Teilnehmenden in einem nicht alltäglichen Setting kennen. In diesem Setting wird ein gezielter Fokus darauf gerichtet, dass alle einander auf Augenhöhe begegnen und wahrnehmen als Menschen/ Individuen und nicht als Teil der im Alltag herrschenden Ungleichverhältnisse und Zuschreibungen.

In unterschiedlichen Zusammensetzungen nehmen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Flucht-/ Migrationshintergrund an regelmäßigen Proben eines mehrwöchigen Tanzprojekts inklusive einer Abschlussvorführung teil. Um eine Vielzahl an Kindern und Jugendlichen zu gewinnen werden zwei Schulklassen verschiedener Jahrgänge in die Proben eingebunden. Die künstlerische Leitung und die Entwicklung der Choreographie erfolgt durch ein Team von professionellen TänzerInnen der Compagnie Fredeweß.

Einen ausführlichen Bericht über das Projekt hat das Deutsche Kinderhilfswerk veröffentlicht, welches das Projekt mit fördert. Dieser kann online nachgelesen werden.


16.07.2018

Neue Publikation

Bericht: Dokumentation des Fachtags „Übergänge gestalten…“

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. hat am 09.05.2018 gemeinsam mit dem itB e.V. einen Fachtag zum Thema „Übergänge gestalten- Junge volljährige Geflüchtete in der Jugendhilfe“ ausgerichtet. In der Dokumentation sind die Präsentationen und Materialien des Fachtages zu finden.

Zum Hintergrund: Ein Großteil der in den Einrichtungen der Jugendhilfe betreuten jungen
geflüchteten Menschen ist bereits oder wird in absehbarer Zeit volljährig. Sie stehen vor der
Herausforderung, den sicheren Rahmen der Jugendhilfe verlassen zu müssen, was für sie
oftmals vielerlei Verunsicherungen bedeutet. Es braucht flankierende Unterstü
tzungsleistungen, um diesen jungen Menschen als „Careleaver“ einen Sicherheit
gebenden Übergang in die Selbständigkeit zu ermöglichen. Der Übergang muss zudem
frühzeitig mit den jungen Menschen geplant und mit einem breiten fachlichen Wissen
seitens der Fachkraft gut begleitet werden

16.07.2018

"Genderperspektiven minderjähriger Geflüchteter" – Praxiserfahrungen und Konzepte

Das Projekt „Zukunft in Niedersachsen – Fachstelle für minderjährige Geflüchtete (ZiN)“ veranstaltet am 25.09.2018 im Stephansstift Hannover eine Fachtagung zum Thema

„Genderperspektiven minderjähriger Geflüchteter“ – Praxiserfahrungen und Konzepte

„Zukunft in Niedersachsen (ZiN)“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen mannigfaltig e.V. – Institut für Jungen- und Männerarbeit, dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB) und dem Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

An diesem Fachtag werden vielfältige konkrete Erfahrungen aus der Praxis mit minderjährigen Geflüchteten vorgestellt. Dabei werden unterschiedliche Aspekte aus Jungenarbeit, Mädchenarbeit, Jugend*bildung, Diskriminierungsreflexion, Rechtsberatung und der Multiplikator*innenbegleitung gebündelt in 2 konzeptionellen Vorträgen und 5 Praxisworkshops für die eigene Theorie und Praxis zur Verfügung gestellt.

Da die Mehrzahl der unbegleiteten, minderjährigen Geflüchteten männlich* ist, wird hier ein Schwerpunkt auf Männlichkeitskritik und Jungen*arbeit gelegt. Doch auch die ebenso wichtige Genderperspektive der Mädchen*arbeit erhält ihren eigenen Raum der Auseinandersetzung, ebenso wie die Genderreflexion im Umfeld von LGBTI* und Geflüchteten. Darüber hinaus widmet sich ein Workshop der wichtigen Perspektive rechtlicher Belange von minderjährigen Geflüchteten.

Weitere Informationen zur Tagung sowie zur Anmeldung sind auf der Seite von "Zukunft in Niedersachsen" zu finden.


13.07.2018

Intensivsprachkurse vor der Ausbildung

Das Ministerium für Soziales und Integration hat ein Programm für Stadt- und Landkreise aufgelegt, um zusätzliche Intensivsprachkurse für junge Geflüchtete vor Beginn ihrer Ausbildung zu fördern. Mit Hilfe der ausbildungsvorbereitenden Sprachkurse sollen bestehende Lücken geschlossen werden.

Junge Geflüchtete, die eine Ausbildung beginnen, sollen die Möglichkeit bekommen, in Intensivsprachkursen ihre Deutschkenntnisse weiter zu verbessern. Das hat Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha Anfang Juni bekannt gegeben. Stadt- und Landkreise, die ein entsprechendes Angebot bereithalten, erhalten hierfür eine Landesförderung.
 


12.07.2018

VAHA

Frauenspezifischer Ort für Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund und/oder Fluchterfahrung als Brücke in das berliner Gesundheitssystem

VAHA soll eine Brücke ins Berliner Gesundheitssystem bauen und richtet sich mit seinen Beratungs- und Gruppenangeboten gezielt an Mädchen (ab 16 Jahren) und Frauen mit Migrationshintergrund und/oder Fluchterfahrung.

Die frauenspezifische Ausrichtung des Treffpunktes VAHA bietet den Mädchen und Frauen die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Gesundheitsangebote der Stadt Berlin zu informieren (thematisch und/oder regional), selbst aktiv zu werden, eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen oder einfach nur in den Austausch mit anderen Frauen über gesundheitliche Fragen oder alltägliche Probleme zu kommen.


12.07.2018

Schwimmen für alle Kinder

Die Tübinger Initiative „Schwimmen für alle Kinder“ hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Kinder aus Flüchtlingsfamilien und Familien mit wenig Geld zum bronzenen Schwimmabzeichen zu führen. Mit der Unterstützung von Förderern und privaten Spendern will das Projekt möglichst vielen Kindern aus Familien kostenlos den Erwerb des Jugendschwimmabzeichens Bronze ermöglichen.

"Wer schwimmen kann, ist mit dabei, wächst in seiner Persönlichkeit und hat die Chance, unbeschwert mit anderen herumzutollen. Neues Lernen, körperliche Betätigung, Lebensfreude und Integration - alles in einem Schritt."

Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es beim "Bündnis für Familie Tübingen" sowie ein Bericht auf der Seite der Flüchtlingshilfe Baden-Württemberg über das Projekt.


11.07.2018

Bericht: Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter aus nichteuropäischen “Asylherkunftsländern”

Das Bremer Institut für Arbeitmarktforschung und Jugendberufshilfe hat Zahlen veröffentlicht, wie hoch die Anteile sozialversicherungspflichtig Beschäftigter aus den Ländern Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien in Deutschland sind. Auch Zahlen zu jungen Menschen in der Berufsausbildung wurden vorgelegt:

  • In den Bundesländern reichte der Anteil der Auszubildenden aus den acht nicht europäischen „Asylherkunftsländern“ an den sozialversicherungspflichtigen Auszubildenden von 3,04 Prozent in Hamburg bis 0,99 Prozent in Sachsen.
  • Ausbildungsquote: Von den 202.714 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den acht nichteuropäischen „Asylherkunftsländern“ in Oktober 2017 waren 14,2 Prozent (28.871) Auszubildende, vier Jahre zuvor, im Oktober 2013, 6,3 Prozent (4.077 Auszubildende).
  • In den Ländern reichte die Ausbildungsquote im Oktober 2017 von 5,8 Prozent in Schleswig-Holstein bis 3,3 Prozent in Berlin. Die Ausbildungsquote unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den acht nichteuropäischen „Asylherkunftsländern“ reichte im Oktober 2017 in den Ländern von 19,2 Prozent (Schleswig-Holstein) bis 8,8 Prozent (Berlin).

10.07.2018

Open Doors - Open Minds

Programm zur beruflichen Orientierung und politischen und gesellschaftlichen Bildung speziell für geflüchtete junge Frauen

Open Doors - Open Minds ist ein Programm zur beruflichen Orientierung und politischen und gesellschaftlichen Bildung speziell für geflüchtete junge Frauen im Alter von 18 bis 27 Jahren. Der nächste Durchgang für das Programm beginnt am 19. November 2018.

Die Teilnahme an dem Programm ist eine tolle Möglichkeit, um sich in der Berufswelt zu orientieren und andere politisch interessierte Frauen kennenzulernen. Das projekt bietet große Freiräume und unterstützen die Frauen, Ihren Weg zu finden und Ihrer Stimme Gewicht zu verleihen. Im Programm lernen sie wie Unternehmen und Institutionen denken und handeln und erleben hautnah wie gesellschaftliches und politisches Engagement funktioniert. Sie erwartet ein spannendes Programm mit drei Seminaren, einem Praktikum von drei Monaten, sowie Mentoring, Coaching und Networking.


09.07.2018

Wie geflüchtete Kinder erfolgreich integriert werden können

Das Trainingskonzept ist ein europaweites Erasmus+-Projekt der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd in Kooperation mit der Universität Gävle in Schweden, der Universität Mugla in der Türkei, der Universität von Kalabrien in Italien und dem Back on Track e.V. aus Berlin. Das Konzept zeigt eine ebenso einfache wie einleuchtende Lösung für die Herausforderung der Integration auf: Arabische Muttersprachler/innen, die selbst geflüchtet sind, unterstützen geflüchtete Kinder. Das Konzept wird dabei je nach Land angepasst. Denn jedes Land hat seine eigenen Baustellen. Gibt es z.B. in Schweden schon muttersprachlichen Unterricht in der Schule, ist das in Deutschland oder Italien eher die Ausnahme.

Weitere Informationen zum Projekt.


06.07.2018

Junge Geflüchtete auf dem Weg in die Ausbildung

Ergebnisse der BA/BIBB-Migrationsstudie 2016

Rund 1.400 Geflüchtete wurden für die aktuelle Migrationsstudie Ende 2016 zu ihren Erfahrungen bei der Ausbildungsplatzsuche befragt. Ein wichtiges Ergebnis der Studie ist, dass eine persönliche Betreuung bei der Ausbildungsplatzsuche in den meisten Fällen von Erfolg gekrönt ist. Mentorinnen und Mentoren, die gemeinsam mit den Geflüchteten nach passenden Angeboten suchen, sind zum Beispiel eine große Hilfe. Daneben zahlen sich Praktika und Probearbeiten für die Ausbildungsanwärterinnen und -anwärter aus.

Die Studie ist online verfügbar.


05.07.2018

Zusammen im Quartier - Kinder stärken - Zukunft sichern

Mit "Zusammen im Quartier" fördert das NRW-Sozialministerium Projekte und Maßnahmen, die die Teilhabechancen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in benachteiligten Quartieren verbessern sollen. Förderung aus dem Aktionsprogramm können beispielsweise Kommunen, Träger der Freien Wohlfahrtspflege, Sozialverbände, Kirchengemeinden, Selbsthilfegruppen, Sport
und Kulturvereine, Integrationszentren und -agenturen beantragen. Hierfür stehen bis zum Jahr 2020 jährlich acht Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln zur Verfügung.

Weitere Informationen und MAterialien zur Antragsstellung stehen online zur Verfügung.


04.07.2018

Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten

Fördermöglichkeiten und Kostenübernahme für junge Geflüchtete

Im Rahmen der „Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten“ hat die BUNDjugend NRW in diesem Jahr die Möglichkeit, die Kosten für Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung zu übernehmen.

Weitere Informationen zu den angebotenen Freizeiten, sowie der Kostenübernahme, stellt die BUNDjugend NRW zur Verfügung.


04.07.2018

Geh deinen Weg

Stipendien- und Mentorenprogramm, welches junge talentierte Menschen mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg in die Berufswelt begleitet

Im Januar 2012 hat die Deutschlandstiftung Integration die Initiative GEH DEINEN WEG ins Leben gerufen. Mit diesem ideellen Stipendien-programm werden junge talentierte Menschen mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg in die Berufswelt begleitet und so inspirierende Leuchttürme und Vorbilder gestärkt. Ein Mentorenprogramm, exklusive Events und ein breites Netzwerk bilden die Basis dieser zukunftsweisenden Initiative.

Vorraussetzungen für das Stipendium sind:

  • Menschen mit Migrationshintergrund
  • Hauptwohnsitz in Deutschland
  • Alter zwischen 16 und 29 Jahren
  • Gute Deutschkenntnisse
  • Besondere berufliche, schulische, universitäre, sportliche oder sonstige Qualifikation
  • Hohe Motivation und Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen
  • Bereitschaft, sich in einem zweijährigen Programm zu engagieren

Außerdem werden für das Projekt Mentoren gesucht.

Weitere Infos gibt es auf der Seite der Deutschlandstiftung, welche dieses Stipendium ins Leben gerufen hat.


03.07.2018

WILLKOMMEN! ANGEKOMMEN?

In Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum Höxter veranstaltet das Christliche Bildungswerk Die Hegge das dreitägige Seminar.

  • Sie sind nach Deutschland geflohen und suchen hier eine neue Heimat?
  • Sie möchten Ihre Deutschkenntnisse im Alltag anwenden lernen?
  • Sie haben Ihre Kultur mitgebracht und möchten diese auch mit anderen teilen?
  • Sie wollen ihr Leben in Deutschland besser planen und bewältigen lernen?
  • Sie möchten die Deutschen und ihre Lebensweise besser verstehen?
  • Vielleicht begleiten Sie auch Geflüchtete und möchten sich einmal länger mit ihnen austauschen?

 

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular.


03.07.2018

Zuwanderungsmonitor Mai 2018

Aktuelle Daten und Indikatoren

Mehr Flüchtlinge arbeiten Jeder vierte Flüchtling aus Kriegs- und Krisenländern hat mittlerweile Arbeit. Im Mai stieg die Zahl der Beschäftigten aus diesen Ländern um rund 99.000 - 52 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Anstieg ist unter anderem auf die gute Situation am Arbeitsmarkt zurückzuführen. Der Zuwanderungsmonitor wird monatlich vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung herausgegeben.

Der Bericht steht online kostenlos zur Verfügung.


02.07.2018

Frau. Mutter. Migrationshintergrund: Ein Gewinn für Unternehmen.

In Deutschland leben knapp 4 Mio. Frauen mit Migrationshintergrund, viele von ihnen sind Mütter. Ihr Potenzial für den Arbeitsmarkt, für die Nachwuchsförderung und gegen den Fachkräftemangel bleibt noch zu oft ungenutzt.
Was können Unternehmen tun, um Mütter mit Migrationshintergrund als qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen? Wie können Unternehmen die Kompetenzen und das Potenzial motivierter Frauen besser erschließen? Und: Welche Angebote machen ein Unternehmen für Mütter mit Migrationshintergrund attraktiv?
 
Mittwoch, 04. Juli 2018
13.00 – 16.30 Uhr
 
SportCentrum Kamen Kaiserau
Jacob-Koenen-Straße 2
59174 Kamen
 

02.07.2018

Durchstarten

Fördermöglichkeiten für Projekte von neuen Expert*innen der Kulturellen Bildung

Durchstarten ist ein neues Förderprogramm des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung. Es richtet sich an Menschen, die zwar in der Kulturellen Bildung bereits tätig sind oder tätig sein wollen, aber  Barrieren ausgesetzt sind – Barrieren, die sie daran hindern, Geld für ihre eigenen Projekte zu beantragen. Durchstarten fördert via vereinfachtem Antragsverfahren Projekte, die von jungen Menschen, Menschen mit Behinderungen und Personen mit Flucht- oder Migrationserfahrung beantragt und geleitet werden, mit bis zu 1.000 € im Monat.

Die nächste Durchstarten-Runde für Projekte im Jahr 2019 beginnt im September 2018. Ab dann können wieder bis Dezember 2018 Anträge eingereicht werden. Auf der Seite des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung werden die genauen Antragsfristen zeitnah veröffentlicht.


29.06.2018

Erklärfilm "Interkulturelle Öffnung"

Oft hört man die Forderung, öffentliche Institutionen, Behörden und Organisationen aber auch Unternehmen sollen sich interkulturell öffnen, um den Anforderungen einer demokratischen Einwanderungsgesellschaft gerecht zu werden.

Doch was heißt Interkulturelle Öffnung und warum sollte man sich darauf einlassen? Und wie sieht ein interkultureller Öffnungsprozess in der Praxis aus?

Auf diese Fragen bietet das neue Erkärvideo der IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung aus dem Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ) prägnante Antworten in dreieinhalb Minuten.


29.06.2018

Unterstützung von Geflüchteten bei der Arbeitssuche

Das Handbuch des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) richtet sich an Ehrenamtliche in der Geflüchtetenarbeit und bietet Informationen zur effektiven Unterstützung von geflüchteten Menschen bei der Arbeitssuche. Neben rechtlichen Bestimmungen und Handlungsanweisungen zur Rolle von Ehrenamtlichen im Bewerbungsprozess, der Sprachförderung und bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse sind auch Kontakte und Anlaufstellen gelistet.

 


28.06.2018

Fortbildung zum/r TrainerIn für Papilio-Integration

MultiplikatorIn für die Fortbildung von ErzieherInnen zum kultursensitiven Umgang mit Kindern mit Migrations ‐ und Fluchthintergrund und ihren Eltern

Papilio-Integration bestärkt Erzieher in der pädagogischen Arbeit mit Kindern mit Flucht- und Migrationshintergrund und baut Handlungsunsicherheiten im Kita-Alltag ab. Die interkulturelle Kompetenz der Erzieher wird erhöht: mit diversen Methoden und Übungen zur Wissensvermittlung, Reflexion sowie konkreten Beispielen interkulturellen Handelns.

Inhalte:

  • - Familien- und Bildungskulturen in den Hauptherkunftsländern
  • - Kultur und deren Einfluss auf unser Denken und Handeln
  • - Traumatisierung im Kindesalter und Erzieher-Kind-Interaktion
  • - Kultursensitiver Umgang mit Materialien und Routinen im Kita-Alltag
  • - Strategien zum Erreichen der Eltern
  • - Interkulturelle Kommunikation

Termin: 4.-6. September 2018 in Homberg (Ohm)
Ort: BIZ der AOK Hessen, Lärchenweg 20, 35315 Homberg (Ohm)

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular sind online zu finden.


28.06.2018

Digital Empowerment – Medienkompetenzen für geflüchtete Frauen

Das Angebot „Digital Empowerment – Medienkompetenzen für geflüchtete Frauen“ des FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB) richtet sich an Frauen mit Fluchtbiografie, die sich in Berlin und Deutschland orientieren, ihre Computer- und Sprachkenntnisse verbessern und eine berufliche Perspektive entwickeln möchten. Die Teilnehmerinnen erarbeiten sich den grundlegenden Umgang mit digitalen Medien und Technologien. Für Kinderbetreuung wird gesorgt. Zielgruppe sind geflüchtete Frauen, unabhängig von Herkunftsland, Aufenthaltsstatus, Bildungs- und beruflichen Voraussetzungen. Die Dauer des Kurses ist flexibel, er findet in Präsenzzeiten und online statt, 3 × 3 Stunden pro Woche (individuell nutzbar). Medienkompetenztrainings, Lernbegleitung und Beratung finden auf Deutsch statt.
Bei Bedarf ergänzende Übersetzung möglich (Englisch, Arabisch, Farsi).
Das Angebot ist kostenfrei.


Start: 04.07.2018 (späterer Einstieg ist möglich)


27.06.2018

openTransfer Accelerator

Transfer-Stipendium für gemeinnützige Organisationen

Mit dem “openTransfer Accelerator” fördert die Stiftung Bürgermut zehn Organisationen, die ihre Projekte auf andere Städte und Regionen ausweiten möchten. In einem dreistufigen Programm erhalten die Organisationen 12 Monate lang Unterstützung durch Workshops, Webinare und individuelle Begleitung. Teil des Stipendiums ist auch eine finanzielle Unterstützung von 8.000 € sowie die Aussicht auf weitere Finanzierung.
Um teilzunehmen, muss bis zum 01.08.2018 ein Fragebogen online ausgefüllt werden, openTransfer sendet im Anschluss die Bewerbungsunterlagen zu.

Weitere Informationen stehen online zur Verfügung


27.06.2018

Integration durch Qualifikation

Eine Chance für Menschen mit Fluchterfahrung in Berlin

Die Deutsche Rentenversicherung bietet geflüchteten Menschen die Möglichkeit, sich mit der Einstiegsqualifizierung (EQ21) in einem zehnmonatigen Kurs auf eine reguläre Ausbildung in der Verwaltung beziehungsweise bei der Deutschen Rentenversicherung vorzubereiten. Teil des Kurses sind Einblicke in die Berufe Fachinformatiker/in und Sozialversicherungsfachangestellte/r, darüber hinaus wird das Sprachniveau C1 angestrebt.
Der Kurs wird mit 750€ im Monat vergütet.


Kursbeginn: 01.10.2018
Bewerbung bis 15.07.2018 online möglich.

Weiterführende Informationen gibt es auf der Seite der Deutschen Rentenversicherung


26.06.2018

Studie: Ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete in Deutschland

Flucht- und Flüchtlingsforschung fordert: Vielfalt im ehrenamtlichen Engagement für Flüchtlinge fördern

Millionen von Ehrenamtlichen haben in den vergangenen Jahren Flüchtlinge in Deutschland unterstützt. Ein neuer Bericht im Auftrag des Verbundprojekts „Flucht: Forschung und Transfer“ kommt zu dem Schluss, dass wir noch wenig über die Demographie und Motive der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe wissen. Der Autor Dr. Serhat Karakayali (Humboldt Universität zu Berlin) fordert, der Vielfalt der Freiwilligen größere Aufmerksamkeit zu widmen und die ehrenamtlichen Initiativen angemessen und unkompliziert finanziell zu unterstützen.

Die Studie steht online zum Download zur Verfügung.


22.06.2018

Ausschreibung Förderung „grenzenlos willkommen“

Im Jahr 2018 werden erneut ehrenamtliche Initiativen für, mit und von geflüchteten Jugendlichen mit der Vergabe von zehn Kleinstprojekt-Förderungen (jeweils 750 €) für Projekte, an denen geflüchtete Kinder und Jugendliche beteiligt sind, gestärkt.
Die Projektentwicklung, Antragstellung, Umsetzung und Abrechnung wird bei Bedarf durch das Coaching-Programm begleitet. Zusätzlich können die Projekte mit einer Antragstellung im Förderprogramm „Noch viel mehr vor“ der Stiftung Aktion Mensch kombiniert werden.

Förderbedingungen:

  • Umsetzung eines Projektes, an dem geflüchtete Kinder und Jugendliche beteiligt sind
  • Abrechnung von Kosten, die ab dem Zeitpunkt der Bewilligung bis zum 31.12.2018 entstehen

Die Projekte können umfassen:

  • Freizeit- und Verbandsaktivitäten: Kulturelle, künstlerische, erlebnispädagogische Aktivitäten
  • Aktivitäten zur Förderung von gesellschaftlicher Teilhabe: z.B. Sprachlern-, Patenprojekte oder Projekte der politischen Bildung

Förderfähige Kosten:

  • Projektbezogenes Material, Verpflegung, Räume, Honorare Referent_innen (höchstens 50% der Gesamtfördersumme), Fahrtkosten

Antragstellung:

  • Einzureichen ist eine Projektbeschreibung und ein Finanzierungsplan (max. 2 Seiten als pdf) per E-Mail. Was möchtet ihr: Wann, mit wem, wie machen?
  • Frist: 31. Juli 2018

Die Ausschreibung, inklusive aller weiteren Informationen ist online verfügbar.


21.06.2018

SEGEMI - Sprachmittlerpool

Modellprojekt zur Integration von Geflüchteten mit Behinderung

Am 1. Juni 2018 startete der Hamburger Sprachmittlerpool für die ambulante Gesundheitsversorgung und Beratung von Menschen mit Behinderung. Das Modellprojekt wurde vom Verein „SEGEMI Seelische Gesundheit - Migration und Flucht“ in Kooperation mit der Lebenshilfe Hamburg und der Ärztekammer Hamburg konzipiert und läuft zunächst für ein Jahr.

Mit dem 1. Juni können sowohl MitarbeiterInnen in der ambulanten Beratung (von Flüchtlingen oder Menschen mit Behinderungen) als auch ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte beim Psychosozialen Beratungs- und Koordinationszentrum SEGEMI eine Sprachmittlerin / einen Sprachmittler für eine ambulante Beratung bzw. ambulante Gesundheitsversorgung mit nicht Deutsch sprechenden Patientinnen und Patienten beantragen. Das Modellprojekt wird gefördert durch die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen des „Hamburger Integrationsfonds“. Aus diesen Mitteln werden auch Fortbildungen und Supervisionen für die SprachmittlerInnen finanziert. Insgesamt 90.000 € stehen dafür bis zum Februar 2019 zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie online.


21.06.2018

Flucht, Gewalterfahrung, Trauma & Traumafolgen

Das Tagesseminar vermittelt Wissen zu Gewalterfahrungen, bespricht Symptome, die auftreten können, und Folgen, die sich beobachten lassen. Zudem wird thematisiert, was man in Krisen tun kann, um Traumatisierte zu unterstützen.

Orientiert an den Bedarfen der Teilnehmer*innen wird auf konkrete Fragen aus der Praxis und der Begleitung insbesondere geflüchteter Kinder und Jugendlicher eingegangen. Zudem soll es darum gehen, was ich selbst an Ideen und Ressourcen brauche, um hilfreich sein zu können: Wie kann ich als professionelle oder ehrenamtliche Helfer*in angemessen und unterstützend damit umgehen und gleichzeitig meine eigenen Grenzen achten?

Veranstaltungszeiten:
3. Juli 2018 und 22. September 2018, jeweils 9 bis 16.30 Uhr
Veranstaltungsort:
Jugendbildungsstätte Unterfranken, Berner Str.14, 97084 Würzburg


Die Teilnahme ist kostenfrei - Anmeldung ist unter Tel: 0931 730 410-34
oder per E-Mail an: goetz.kolle(at)jubi-unterfranken.de möglich.


20.06.2018

RefuDat

Online-Datenbank zu Gesundheitsinformationen von Menschen mit Flucht-und Migrationshintergrund

Was wissen wir über die Gesundheit von Geflüchteten? Was über Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Gesundheit?

Medienberichte über eingeschleppte Infektionskrankheiten, übermäßige Nutzung von Gesundheitsdiensten und einen hohen Versorgungsbedarf von Geflüchteten sind keine Seltenheit. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden dabei häufig ungenau wiedergegeben. Hier setzt das Projektes „RefuDat“ an der Universität Bielefeld an. Das Projektteam hat große, repräsentative Datenquellen (Statistiken/Studien) zur gesundheitlichen Lage von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland identifiziert. Informationen zu diesen Datenquellen stehen nun in einer nutzerfreundlichen Online-Datenbank zur Verfügung. Sie bietet eine Übersicht, zu welchen Gesundheitsthemen große deutschlandweite Statistiken oder Studien vorliegen und zu welchen nicht.104 Datenquellen sind derzeit in der Datenbank zu finden.


20.06.2018

"Geflüchtete Familien und Frühe Hilfen"

Fachtag des "Nationalen Zentrums Frühe Hilfen"

Welchen Beitrag können die Frühen Hilfen leisten, um das Ankommen von Familien zu unterstützen? Wie können stabile (Beziehungs-) Situationen trotz schwieriger äußerer Rahmenbedingungen hergestellt werden? Wie können dabei auch die Ressourcen und Fähigkeiten der Familien miteinbezogen werden?

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen lädt gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Darmstadt und der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf am 21. September 2018 zu einem Fachtag zum Thema "Geflüchtete Familien und Frühe Hilfen" nach Frankfurt ein. Die Anmeldung ist bis 2. Juli möglich.

 

Freitag, 21. September 2018
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend


19.06.2018

Fremdheiten - Sexualitäten und Geschlechter in der Migrationsgesellschaft

10.07.2018 - 12.07.2018 in 37130 Reinhausen bei Göttingen

Seit Kurzem werden „der Migrant“ ebenso wie „die Frau“ in der Thematisierung von sexualisierter Gewalt und Integration erneut vereinheitlicht. „Das Eigene“ und „das Andere“ werden wieder gefestigt, und dabei Sexismus und Homofeindlichkeit ‚den fremden Anderen‘ zugeschrieben. „Muslimisch“ und „LSBTIQ*“ werden erneut gegenüber gestellt. An dieser Geschlechter- und Sexualpolitik im Namen der wieder angerufenen deutschen Nation haben unterschiedliche politische, religiöse und kulturelle Akteure ihre jeweiligen Interessen.

Die Fortbildung basiert auf Überlegungen der Queer und Gender Studies, der Cultural und Postcolonial Studies ebenso wie auf ethnologischen und sozialpsychologischen Studien bzw. antirassistischen und Critical-Whitenness-Debatten. Um in diese einzuführen werden Vorablektüre, Inputs mit Diskussion, Fallbeispiele, Filmausschnitte, gemeinsame Textbesprechung und geschlechter- bzw. sexualpädagogische Übungen eingesetzt.
 

Veranstaltungszeit:
10. Juli, 11.30 Uhr, bis 12. Juli 2018, 14.30 Uhr
Veranstaltungsort:
Akademie Waldschlösschen, Bildungs- und Tagungshaus, 37130 Reinhausen bei Göttingen
Kosten:
299,- EUR / 149,- EUR für Teilnehmende mit Qualifizierungsprämie


Anmeldung ist online möglich.


19.06.2018

Living with Islamophobia

Internationale Konferenz in Berlin

Die W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin, die Alice-Salomon Hochschule Berlin und das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung laden in Kooperation mit dem Rat für Migration und der Universität Salzburg vom 11. bis 12. Oktober 2018 zu der internationalen Konferenz Living with Islamophobia in Berlin ein.

Die Konferenz "Living with Islamophobia" rückt erstmals die Betroffenenperspektive ins Zentrum. Sie lenkt den Blick auf Rassifizierungsprozesse entlang von Kultur und Religion, auf Themen der Versicherheitlichung sowie die Rolle von Sexualität und Gender im antimuslimischen Rassismus – und fragt nach Strategien des Umgangs, der Erprobung von Gegennarrativen und Möglichkeiten des Empowerments.

Eine Anmeldung ist bis zum 30.09.2018 kostenlos online möglich.


18.06.2018

Der Jugend eine Chance

Förderprogramm des Fonds Soziokultur für junge Kulturinitiativen

Engagement ist auch in der Soziokultur keine Selbstverständlichkeit, sondern bedarf einer besonderen Motivation und Unterstützung. Das gilt insbesondere für junge Menschen, die erste persönliche Erfahrungen mit Kunst und Kultur sammeln wollen und dabei viele – vor allem auch finanzielle Hürden - überwinden müssen. Mit seinem Förderprogramm für junge Initiativen will der Fonds Soziokultur Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren die Möglichkeit geben, eigene Projektideen im soziokulturellen Praxisfeld zu entwickeln und umzusetzen. Es hat den Anspruch, die kreativen Potentiale junger Menschen zu wecken und zu fördern. Ziel ist dabei, Jugendliche zum (längerfristigen) Engagement im soziokulturellen Praxisfeld zu ermutigen.

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten sowie zur Antragsstellung und Fristen, sind auf der Seite des "Fonds Sozialkultur" zu finden.


18.06.2018

Fördermittel in der Flüchtlingshilfe

Studie des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung

Im Rahmen der Studie „Fördermittel in der Flüchtlingshilfe“ hat das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) festgestellt, dass nicht alle Initiativen von den Fördermitteln profitieren können. 37 % nehmen überhaupt keine Fördermittel in Anspruch obwohl knapp 90 % angeben, Finanzmittel zu benötigen.

Ein wesentlicher Grund ist aus Sicht der Initiativen, dass sie Bedingungen für die Antragstellung nicht erfüllen (58%) und folglich keine Aussicht auf Erfolg sehen. So geben die Fördermittelgeber etwa vor, dass Projekte zum Förderzeitpunkt noch nicht begonnen haben dürfen. Wiederkehrende Ausgaben werden nur selten gefördert. Knapp 38 Prozent gaben an, unabhängig bleiben zu wollen. Ein Motiv dafür ist oft, dass Engagierte befürchten, als Lückenfüller für eigentlich staatliche Aufgaben instrumentalisiert zu werden. Als weitere Herausforderungen bei der Antragstellung nannten die Be-fragten den zu hohen zeitlichen Aufwand (70 %), sowie fehlenden Zugang zu Informationen (48 %).

 

Damit Fördermittel besser ankommen, schlagen die Autoren der Studie folgende Lösungsansätze vor: 

  • lokale Bedarfe besser zu identifizieren, 
  • die Unabhängigkeit anzuerkennen und geringere Vorgaben für die Vergabe von Fördermitteln anzusetzen, 
  • für die Förderung geringerer Beträge weniger bürokratische Verfahren zu wählen, 
  • die Verfahren insgesamt zu vereinfachen 
  • und Fördermittel auch für bereits laufende Aktivitäten bereitzustellen.

 

Die Studie steht zum kostenlosen download bereit und kann ebenfalls kostenlos bei der Bertelsmann Stiftung bestellt werden.


15.06.2018

Sommerfestival der Kulturen in Stuttgart

Das 17. Sommerfestival der Kulturen bietet sechs Tage lang einen großen Markt der Kulturen mit vielen schönen Dingen wie Kunsthandwerk, Schmuck, Kleidung, Taschen, Tee und Gewürze aus verschiedenen Ländern und einen Street Food Market mit jeder Menge kulinarischen Spezialitäten der Stuttgarter Migrantenvereine – sowie dieses Jahr zum ersten Mal einen Kessler-Sektstand und ein Angebot für Kinder und Jugendliche. Von Freitag bis Sonntag, 20.–22. Juli 2018, 16 bis 20 Uhr können sich die kleinen Besucherinnen und Besucher auf verschiedene Aktivitäten freuen.

Das ausführliche Programm und weitere Infos findet Ihr unter:
www.sommerfestival-der-kulturen.de


14.06.2018

Schutz finden in Deutschland: Fragen und Antworten für LSBTI*-Geflüchtete

Wie finde ich eine sichere Unterkunft? Muss ich über meine sexuelle oder geschlechtliche Identität reden? Wo finde ich Hilfe? In dem Handbuch des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) werden solche und andere Fragen zum Thema LSBTI* und Flucht auf Deutsch, Englisch, Farsi und Arabisch beantwortet. Das gedruckte Handbuch kann unter support@lsvd.de kostenfrei bestellt werden.
Darüber hinaus ist es online abrufbar.


14.06.2018

Refugee Eleven

Webvideo-Serie bestehend aus elf Kurzfilmen, in denen junge, geflüchtete Amateurfußballer aktiven und ehemaligen Profifußballern begegnen, die selbst Fluchterfahrungen gemacht haben.

"Refugee Eleven" ist ein Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung. Im Mittelpunkt steht eine elfteilige Webvideo-Serie, in der junge geflüchtete Amateurfußballer der Mannschaft „Refugee11“ aus Erftstadt bei Köln Fußballprofis begegnen, die selbst Fluchterfahrungen haben. Die persönlichen Geschichten der Spieler stellen individuelle Erfahrungen neben oft abstrakte Informationen zum Thema Flucht und Asyl und machen diese so erfahrbar.


13.06.2018

Übergänge in den Beruf im bayerischen Schwandorf

Ersten Folge des „Willkommen bei Freunden”-Podcasts

Im Landkreis Schwandorf in der bayerischen Oberpfalz hat sich ein erfolgreiches Netzwerk aus Berufsschule, Unternehmen und Jugendamt etabliert, das junge Geflüchtete unterstützt. Damit Bildungserfolg gelingen kann, braucht es Mitarbeitende in allen Institutionen und engagierte Lehrkräfte, die sich gemeinsam dazu entscheiden, sich weit über ihr bisheriges Jobverständnis hinaus einzusetzen. Aber vor allem auch Unternehmen, die den jungen Leuten eine Chance geben.

Der Podcast ist auf der Seite von "Wilkommen bei Freunden" zu finden.


12.06.2018

Ausbildung und Lebensunterhalt sichern

Ein zentrales Thema in der Beratung junger geflüchteter Menschen ist das Thema Ausbildung. Für viele junge Menschen, die eine Ausbildung gefunden haben, ist das erfolgreiche Absolvieren dieser noch mit großen Hürden verbunden. So stellt sich die Frage, wie während der Ausbildung der Lebensunterhalt sichergestellt wird, wenn keine oder zu wenig Ausbildungsvergütung gezahlt wird und welche weiteren Förderleistungen in Anspruch genommen werden können. Insbesondere für Menschen mit einer Aufenthaltsgestattung oder einer Duldung ergeben sich hier vielfältige Probleme, da die Rechtslage dazu widersprüchlich ist und zum Teil die Integration erschwert.