Veranstaltungen

2019

01.03.2019
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31.07.2019
Karlsruhe
Ausbildung

Die Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements und der bürgerschaftlichen Courage im Bereich der Hasskriminalität ist Ziel des Projekts „kNOw HATE CRIME!“, das die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (tgbw) landesweit umsetzt, gefördert durch den Fonds für Innere Sicherheit der Europäischen Union.

Wesentlicher Teil der dreijährigen Maßnahme ist eine Weiterbildungsreihe für Beratungs- und Handlungskompetenz im komplexen Problemfeld menschenverachtender Einstellungen, Benachteiligungen und Anfeindungen.

Diese Grundausbildung „kNOw HATE CRIME!“ setzt sich aus 8 Modulen zusammen, jeweils 4 Zeitstunden pro Modul, von März bis Juli 2019.

  1. Konzept der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF) in Theorie in Praxis
  2. Konzept Hate Crime und Anwendung im Bereich der Polizeiarbeit
  3. Aktuelle Formen von Antiziganismus
  4. Extremismustheorie
  5. Aktuelle Formen von Homo- und Transfeindlichkeit
  6. Aktuelle Formen von Antisemitismus
  7. Hilfen zur Bewältigung von Opfererfahrungen
  8. Empowerment von potenziellen Betroffenengruppen

Die Weiterbildung wird von sehr kompetenten und erfahrenen Fachleuten geleitet. Sie wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen umfassenden und in dieser Komplexität sehr selten zu gewinnenden Blick auf die aktuelle Situation bieten, tiefgreifende Auseinandersetzungen mit unterschiedlichen Ansätzen, Zugangsweisen und Perspektiven ermöglichen und praxistaugliche Handlungsoptionen aufzeigen.

Der Veranstalter, die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V., ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 und zugelassener Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung. Alle Teilnehmer_innen erhalten eine personalisierte Teilnahmebescheinigung.

Programmflyer:


März 2019

04.03.2019
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05.07.2019
Steglitz-Zehlendorf

Nach einem erfolgreichen Start letztes Jahr bietet veedu zum zweiten Mal den Online-Marketing-Kurs zum Wiedereinstieg ins Berufsleben für nichterwerbstätige Frauen an. Der Kurs in Teilzeit findet vom 4. März bis 5. Juli 2019 im interkulturellen Familienzentrum „Familien-RING“ in Steglitz-Zehlendorf statt. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Europäischen Sozialfonds ist der Kurs für die Teilnehmerinnen kostenlos.

18 Wochen können Frauen, die einen Wiedereinstieg ins Berufsleben anstreben, ihre Kompetenzen auf dem Fachgebiet des Online-Marketings stärken. In sechs fortlaufenden Workshops lernen die Teilnehmerinnen Grundlagen in Suchmaschinenoptimierung, Social-Media-Marketing, E-Mail-Marketing und Web-Analytics kennen und gestalten ihre eigene Webseite. Im Anschluss können die Teilnehmerinnen eine zweiwöchige Hospitation in einem lokalen Unternehmen oder einer Web-Agentur absolvieren und so erste Einblicke in den praktischen Berufsalltag erlangen. Auf einer Netzwerkveranstaltung können sie zudem Expert*innen aus der Online-Marketing-Branche kennenlernen. Durch den Mix aus Präsenzzeiten mit Kinderbetreuung sowie zeit- und ortsunabhängigen Online-Trainings ist der Kurs familienfreundlich.

Das Projekt „Marketing-Rookies – Online-Marketing-Kurse für Frauen zum Wiedereinstieg in das Berufsleben“ schafft für die Teilnehmerinnen eine Basis für einen erfolgreichen Wiedereinstieg ins Berufsleben. „Um auf dem Fachgebiet des Online-Marketing fit zu sein, muss man sich stetig weiterbilden. Gerade nach einer längeren beruflichen Unterbrechung kann der Wiedereinstieg herausfordernd sein. Deshalb möchten wir besonders alleinerziehende Frauen und Frauen in Elternzeit ermutigen, teilzunehmen und sie bei der Wiederaufnahme einer Arbeit ein Stück weit begleiten“, so die Projektleiterin Florentine Halder.


18.03.2019
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31.07.2019
Sachsendamm 93, 10829 Berlin
veedu
Nach dem erfolgreichen Start der „Zukunftswerkstatt Handwerk“ bietet veedu zum zweiten Mal den kostenlosen Kurs zur Berufsorientierung im Handwerk für arbeitslose Migrant*innen und Geflüchtete an. Der Kurs in Berlin Steglitz-Zehlendorf beginnt am 18. März und endet am 31. Juli 2019. Teilnehmen können arbeitslose Personen, die in Berlin wohnhaft und mindestens 25 Jahre alt sind und Deutschkenntnisse auf Niveau B1 beherrschen. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Das Projekt wird durchgeführt in Kooperation mit dem Landesverband Berlin Unternehmerfrauen im Handwerk e.V. und wird durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Mai 2019

13.05.2019
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07.06.2019
Praxismodul
ARRIVO Berlin
Das Praxismodul von ARRIVO Berlin bietet geflüchteten Frauen regelmäßig einmal pro Quartal einen fundierten Einblick in unterschiedliche handwerkliche Berufsfelder. Das kommende Modul beschäftigt sich mit dem Thema der Berufsorientierung und -vorbereitung im Bereich Konditorei. Das vierwöchige Praxismodul findet vom 13.05. bis zum 07.06.2019 statt und umfasst: einen zweiwöchigen Fachkurs in der Konditoren-Innung Berlin, einen kreativen Praxis-Workshop, einen integrierten fachspezifischen Deutschkurs, Exkursionen in verschiedene Berliner Betriebe und Berufsberatung und Bewerbungstraining.

16.05.2019
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19.05.2019
Leipzig
Netzwerk Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung
Vom 16. bis 19. Mai 2019 findet die 18. Konferenz des kritnet (Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschung) statt, dieses Mal in Leipzig. Damit versammelt sich kritnet kurz vor der Europawahl und wenige Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen erstmals in Ostdeutschland.

In Leipzig wollen wir nicht nur gemeinsam über das konstitutive Verhältnis von Migration und Gewalt diskutieren, sondern gerade jetzt gemeinsam mit Akteur*innen vor Ort eine breite Allianz gegen zunehmend autoritäre und gewaltvolle gesellschaftliche Positionen bilden. Wir freuen uns auf vier spannende Tage mit Workshops, Vernetzung, Vorträgen, Theater, Tanz und Lesung.

20.05.2019
-
31.10.2019
Berlin Steglitz-zehlendorf
Orientierungskurs
Studio2B GmbH

Über einen Zeitraum von fünf Monaten erhalten die Teilnehmenden in mehreren Workshops Fachkenntnisse über die Berufsbilder Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft und lernen anhand praktischer Übungen, was bei der Unterstützung von Pflegebedürftigen zu beachten ist. Die erworbenen Kenntnisse können in einem 12-wöchigen Praktikum in einer Pflegeeinrichtung erstmals angewandt werden. Die Besonderheit: Die Teilnehmenden werden während des Praktikums von einem geschulten Paten begleitet. Ein Bewerbungstraining rundet das Angebot ab.

Start: 20. Mai
Ende: 31. Oktober
Dauer: Immer Montag bis Donnerstag von 9 bis 13 Uhr (ca. 5 Monate)
Ort: Berlin Steglitz-Zehlendorf


23.05.2019
FZH Vahrenwald | Vahrenwalder Str. 92 | 30165 Hannover
G mit Niedersachsen – Bildungs- und Beratungsstelle zu Geschlechtergleichstellung und Migration, VNB e.V.)

Vielfalt ist nicht erst durch die vermehrte Zuwanderung der letzten Jahre in fast allen Alltagsbereichen angekommen. Vielmehr ist sie schon lange erlebte und gelebte Realität im Arbeitsalltag.

Fachkräfte der Migrations- und Gleichstellungsarbeit stehen vor der Herausforderung, die Vermittlung der heterogenen Bedürfnisse und Perspektiven von Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen, von der sogenannten ‚Mehrheitsgesellschaft‘ und von Zugewanderten gelingend in Einklang zu bringen. Sie möchten die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen und Benachteiligungen abbauen.

Welche Rolle spielen dabei Geschlecht und Migrationserfahrung für die gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten? Wie kann in der täglichen Arbeit auf migrations- und geschlechtsspezifische Vielfalt und Unterschiedlichkeit eingegangen werden? Welche (un)problematischen Rollenvorstellungen haben Zugewanderte eigentlich? Und welche eigenen Bilder und die der ‚Mehrheitsgesellschaft‘ gilt es zu hinterfragen?


23.05.2019
Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, 30451 Hannover
Fachtag
Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

Bisher bestätigte Referent*innen:

  • Prof. Dr. Sabine Hess, Direktorin des Göttingen Centers for Global Migration Studies, Georg-August Universität Göttingen
  • Johanna Elle M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verbundforschungsprojekt "Gender, Flucht, Aufnahmepolitiken. Prozesse vergeschlechtlichter In- und Exklusionen in Niedersachsen"

Themen:

Warum braucht es Gewaltschutzkonzepte in Gemeinschaftsunterkünften? Welche besonderen (konfliktfördernden) Faktoren und Trigger existieren in Gemeinschaftsunterkünften? Wie können wir gewaltvorbeugende Maßnahmen in Gemeinschaftsunterkünften implementieren?Was ist eine partizipative Risikoanalyse und wie wird sie durchgeführt?Welche Handlungsoptionen gibt es bei Gewaltvorfällen und was muss bedacht werden?

Zielgruppe:
Der Fachtag richtet sich an Sozialarbeiter*innen in Flüchtlingsunterkünften und an weitere Personen, die haupt- oder ehrenamtlich in Gemeinschaftsunterkünften tätig sind.

 


28.05.2019
IBIS e.V.; Klävemannstraße 16, 26122 Oldenburg
Fachtag
IBIS e.V. Oldenburg

IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. in Oldenburg (Nds.) veranstaltet einen Fachtag zur sensiblen Beratung und Unterstützung von queeren Geflüchteten.

Für viele Geflüchtete, besonders LSBTI* (Lesben, Schwule, Trans*- und Inter*-Personen), stellt die Ankunft in Deutschland noch längst kein sicheres Ankommen dar, denn sie sind nicht nur vor Krieg, gewaltsamen Konflikten oder Armut geflohen, sondern auch vor Verfolgung aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität. – Wie geht es für diese Menschen in Deutschland weiter?

Queere Geflüchtete können aufgrund ihrer Herkunft sowie ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität häufig Mehrfachdiskriminierungen in Deutschland ausgesetzt sein. Zudem werden sie mit langwierigen Asylverfahren konfrontiert, bei denen sie möglichst detailliert über ihre diskriminierenden Erfahrungen im Herkunftsland berichten sollen. Dadurch ist für viele auch in Deutschland ihr unsicherer Weg noch nicht vorbei. Wie kann das verändert werden?

Während des Fachtages „Angekommen – aber sicher?!“ sollen die Teilnehmenden für den Umgang mit queeren Geflüchteten sensibilisiert werden. Wie schaffe ich ein offenes und zugleich sicheres Umfeld? Welche Strukturen gibt es vor Ort, die dabei unterstützen können? Welche Strukturen könnten dem im Weg stehen? Bin ich möglicherweise ein Teil davon? Wie kann ich für queere Geflüchtete ein sicheres Ankommen ermöglichen? – Diese und weitere Fragen sollen in Vorträgen und Workshops diskutiert und Lösungen erarbeitet werden.

Der Fachtag richtet sich an alle, die geflüchtete Menschen haupt- oder ehrenamtlich beraten, begleiten oder unterstützen.  Weitere Informationen samt Ablaufplan können Sie dem beigefügten Flyer entnehmen.


28.05.2019
Röpkestr. 12, 30173 Hannover
Fortbildung
Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

Die Fortbildung vermittelt einen vertieften Einblick in das Migrationsrecht. Thema sind Veränderungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht und ihre konkrete Umsetzung und Praxis in Niedersachsen. Die neuen Regelungen und ihre Auswirkungen werden umfassend dargestellt und bewertet. Im Einzelnen werden folgende Inhalte bearbeitet:

Themen im Bereich AsylG, u.a.:

  • Änderungen in der Praxis des BAMFs
  • Widerrufverfahren
  • Geschlechtsspezifische Verfolgungsgründe
  • Anerkannte Drittstaatsangehörige

 

Themen im Bereich AufenthG, u.a.:

  • Passbeschaffungsmöglichkeiten und Grenzen
  • Arbeitsverbot
  • AsylblG-Kürzungen
  • Verlängerungen des Aufenthaltstitels

Referentin: Claire Deery, Fachanwältin Migrationsrecht (Göttingen)

Zielgruppe:

Das Seminar richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Beraterinnen und Berater von Flüchtlingen, die bereits über fortgeschrittene Kenntnisse des Aufenthalts- und Asylrechts verfügen.

 

 


Juni 2019

03.06.2019
Hannover Congress Centrum (HCC), Niedersachsenhalle, Theodor Heuss­ Platz 1 – 3, 30175 Hannover
Integrationskonferenz
Niedersächsische Staatskanzlei

in Niedersachsen leben rund 700.000 Frauen mit einer Zuwande­rungsgeschichte. Viele von ihnen leben schon lange bei uns und sind fest verwurzelt. Manche haben ihre Heimatländer erst kürzlich verlassen und bemühen sich, mit ihren Familien in unserer Gesell­schaft Fuß zu fassen. Frauen spielen eine entscheidende Rolle bei der Integration ihrer Familienangehörigen und damit für den gesellschaft lichen Zusammenhalt insgesamt. Vor allem der Zugang zu Bildung und Arbeit wirkt sich positiv auf die eigene Integration und die Erfolgschancen der Kinder aus. Mütter mit Schulbildung und Arbeit sind die besten Vorbilder für ihre Kinder. Sie können „Türöffnerinnen“ zur hiesigen Kultur werden und damit die Bildung von Parallelgesell­schaften verhindern.

In der sechsten Integrationskonferenz unter dem Titel „Werkstatt Frauen mit Flucht­ und Zuwanderungsgeschichte“ wird es nun um konkrete Maßnahmen und Fragen zur Integration von geflüchteten und zugewanderten Frauen gehen: Wie können wir die gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen in Gesellschaft, Arbeit und Kultur unterstützen? Welche sprach­lichen, kulturellen und sozialen Barrieren gilt es zu überwinden? Wie gelingt es, geflüchtete Frauen an das Gesundheitssystem heranzuführen? Wie erreichen wir die Frauen mit Sprach­kursen, und wie können wir die Instrumente und Angebote bedarfsgerecht weiterentwickeln? Welche Kompetenzen und Potenziale bringen die Migrantinnen mit? Wie erleichtern wir die Anerkennung beruflicher Abschlüsse und Kompetenzen und was macht erfolgreiche Qualifizierungsprojekte aus? Was bedeutet Teilhabe konkret im Alltag und welche Kontakte und Türöffner können Frauen mit Fluchtbiografie nutzen?

Diese und weitere Fragen werden wir in vier Werkstatt­Foren „anpacken“, dabei Hemmnisse und Handlungsansätze aufzeigen und gemeinsame Lösungen erarbeiten. Auf einem Markt der Möglichkeiten wird sich eine Fülle „Guter Beispiele“ und ermutigender Projekte präsen­tieren. Erstmalig halten wir ein Angebot zur Kinderbetreuung bereit, um auch jungen Müttern zu ermöglichen, sich einzubringen. Gemeinsam mit den vielen Partnerinnen und Partnern des Bündnisses aus Kommunen, Arbeitsagenturen, Vereinen und Verbänden, Beratungsstellen, ­netzwerken und der Zivilgesellschaft lade ich Sie herzlich ein: Seien Sie am 3. Juni mit dabei, bringen Sie Ihre Kompetenz ein, tauschen Sie sich aus und zeigen Sie: Niedersachsen packt an!


18.06.2019
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19.06.2019
Dortmund, Malteser Bildungszentrum Westfalen

Sprache, Information und Wertschätzung helfen den Geflüchteten, ihre Integration in Deutschland selbst in die Hand zu nehmen. Daneben ist es wichtig, dass sie sich in ihrer neuen Umgebung von Anfang an wohlfühlen. Durch Freizeit- und Beschäftigungsangebote kann die viele freie Zeit bereichernd gestaltet werden, und die Geflüchteten können sich in ihrer neuen Umgebung wirksam erleben. Das Modul zeigt erfolgreiche Projekte, Tipps, Anregungen und Vorgehensweisen aus der Praxis.

Referent*in: Cecilia Westerholt und Philipp Gockel


18.06.2019
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19.06.2019
Frankfurt am Main
Fortbildung
Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen e.V.

Vom 18. bis 19.06.2019 bietet die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) in Kooperation mit dem BumF eine zweitägige Fortbildung zum Thema “Junge Geflüchtete im Übergang gut begleiten” in Frankfurt an.

Alle jungen Menschen aus der stationären Jugendhilfe stehen beim Hilfeende vor vielfältigen Herausforderungen. Dies gilt in besonderer Weise für junge Geflüchtete: Veränderte, z.T. nicht aufeinander abgestimmte rechtliche Rahmenbedingungen, Zurechtfinden in gesellschaftlich neuen Kontexten, in der eigenen Wohnung ankommen und in der Unsicherheit eine eigene – wenn auch kurzfristigere – Lebensperspektive entwickeln und verfolgen. Die oft abrupte rechtswidrige Hilfebeendigung nach dem 18. Lebensjahr kann die jungen Geflüchteten in eine krisenhafte Situation bringen.

Themen der Fortbildung sind u.a.:

  • Überblick über die verschiedenen rechtlichen Rahmenbedingungen.
  • parteilich Zukunftsperspektiven mit den jungen Menschen entwickeln – auch im Hinblick auf aufenthaltssichernde Schritte.
  • Lebensunterhaltssicherung: Welche Leistungssysteme sind nach der Jugendhilfe für die jungen Menschen zuständig? Wie stellt man wo Anträge?
  • Schule erfolgreich abschließen und Zugänge zu Ausbildung und Arbeit gestalten.

Die Fortbildung bietet Zeiträume für kollegiale Fachaustausche für Mitarbeiter/innen. Grundlagen im Asyl- und Aufenthaltsrecht sowie SGB VIII werden vorausgesetzt.


24.06.2019
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25.06.2019
Französische Friedrichstadtkirche ,Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin
Symposium
Ev. Akademie zu Berlin
Die aktuellen deutschen und europäischen Diskussionen in der Flüchtlingspolitik sind vor allem auf die Sicherung der Außengrenzen und die Auslagerung der Verantwortung für den Flüchtlingsschutz auf andere Staaten fokussiert. Der Schutz vor schweren Menschenrechtsverletzungen scheint als Leitmotiv der Flüchtlingspolitik dagegen in den Hintergrund zu treten. Während sich die EU-Mitgliedsstaaten nicht auf eine solidarische Aufnahme von Flüchtlingen innerhalb der EU einigen können, ertrinken weiterhin schutzsuchende Menschen im Mittelmeer, sitzen in unmenschlicher Haft in Libyen fest oder leben unter erbärmlichen Bedingungen auf den griechischen Inseln. Das Symposium bietet Akteurinnen und Akteuren aus allen Bereichen des Flüchtlingsschutzes ein Forum, um sich mit den aktuellen politischen Debatten auseinanderzusetzen und Lösungsansätze zu diskutieren.

August 2019

28.08.2019
FZH Vahrenwald | Vahrenwalder Str. 92 | 30165 Hannover
Schulung
G mit Niedersachsen – Bildungs- und Beratungsstelle zu Geschlechtergleichstellung und Migration

Vielfalt ist nicht erst durch die vermehrte Zuwanderung der letzten Jahre in fast allen Alltagsbereichen angekommen. Vielmehr ist sie schon lange erlebte und gelebte Realität im Arbeitsalltag.

Fachkräfte der Migrations- und Gleichstellungsarbeit stehen vor der Herausforderung, die Vermittlung der heterogenen Bedürfnisse und Perspektiven von Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen, von der sogenannten ‚Mehrheitsgesellschaft‘ und von Zugewanderten gelingend in Einklang zu bringen. Sie möchten die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen und Benachteiligungen abbauen.

Welche Rolle spielen dabei Geschlecht und Migrationserfahrung für die gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten? Wie kann in der täglichen Arbeit auf migrations- und geschlechtsspezifische Vielfalt und Unterschiedlichkeit eingegangen werden? Welche (un)problematischen Rollenvorstellungen haben Zugewanderte eigentlich? Und welche eigenen Bilder und die der ‚Mehrheitsgesellschaft‘ gilt es zu hinterfragen?