Februar 2026
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10.03.2026
Digitale Plattformen und KI-Systeme beeinflussen zunehmend, wie Menschen Informationen suchen, bewerten und verbreiten. Gleichzeitig bleiben die zugrunde liegenden Mechanismen – algorithmische Empfehlungen, Moderationslogiken und KI-gestützte Inhalte – für viele schwer durchschaubar. Die dreiteilige Online-Fortbildungsreihe „Kritisch digital“ setzt genau hier an und macht das Unsichtbare sichtbar.
Im Mittelpunkt stehen Funktionsweisen von Algorithmen, Empfehlungssystemen und KI-Tools sowie deren gesellschaftliche Auswirkungen. Die Reihe zeigt auf, wie digitale Technologien bestehende Ungleichheiten verstärken, die Verbreitung von Desinformation begünstigen und wie menschenfeindliche oder antifeministische Akteur*innen insbesondere auf Plattformen wie TikTok visuelle Codes, Ästhetiken und Trends strategisch einsetzen. Gemeinsam wird erarbeitet, wie diese Muster erkannt, analysiert und kritisch hinterfragt werden können.
Ergänzend werden medienpädagogische Methoden erprobt, die sich unmittelbar in der politischen Bildung einsetzen lassen. Ziel ist es, Menschen zu befähigen, digitale Medien reflektiert zu nutzen und sich in einer zunehmend algorithmisch strukturierten Informationsumgebung selbstbestimmt zu orientieren.
Kooperationspartner*in der Reihe ist mediale pfade, eine Organisation, die emanzipatorische digitale Bildungsarbeit fördert und innovative Lernformate entwickelt, um eine offene, gerechte und solidarische Gesellschaft zu unterstützen.
Angriffe auf den Sozialstaat, autoritäre Zuspitzungen in Innen- und Außenpolitik sowie zunehmende Repression prägen die aktuelle politische Situation. Während Milliarden in Aufrüstung fließen, werden soziale Sicherungssysteme abgebaut und Menschen entrechtet oder abgeschoben – oft mit lebensgefährlichen Folgen.
Vor dem Hintergrund einer drohenden weiteren Rechtsentwicklung wollen wir gemeinsam analysieren, diskutieren und solidarische Gegenstrategien entwickeln. Die 29. Antifaschistische Sozialkonferenz bietet Raum für Austausch, Vernetzung und politische Orientierung.
Ende Februar 2026 laden Arbeit und Leben Niedersachsen, DGB Niedersachsen-Mitte, VVN-BDA Niedersachsen, Kulturzentrum Pavillon, Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, Bildungswerk ver.di, Initiative Internationaler Kulturaustausch (IIK) und die Geschichtswerkstatt e.V. nach Hannover ein.
Eintritt frei - Barrierefrei - Anmeldung ab Mitte Januar 2026
Umwelt- und Klimakrise beschäftigen viele junge Menschen, gleichzeitig sinkt ihr Engagement in Vereinen, Verbänden und Initiativen. Das Engagementforum 2026 greift diese Entwicklung auf und fragt, wie junge Menschen besser erreicht, beteiligt und gehört werden können.
Unter dem Titel „Ungehört? Ungesehen? Unengagiert?“ diskutieren wir gemeinsam, wie Engagementformate an die Lebensrealitäten junger Menschen angepasst und das Jugendengagement für Nachhaltigkeit gestärkt werden kann.
Die Teilnahme ist beschränkt kostenfrei, die Plätze sind begrenzt.
Anmeldeschluss: 7. Februar 2026.
Ein Workshop im Rahmen der Reihe jugenschutz.net Insights zeigt anhand aktueller Praxisbeispiele, wie KI aktuell im extremistischen Kontext genutzt wird. Grundlegende Funktionsweisen werden erklärt sowie Chancen, Schutzmechanismen und Handlungsoptionen diskutiert. Teilnehmende können sich u.a. bei Umfragen oder der gemeinsamen Untersuchung von KI-Inhalten mit ihren Fragen und Fachperspektiven einbringen.
jugendschutz.net Insights: KI & Extremismus - Wie generative Systeme Hass, Propaganda und Desinformation verändern findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz am 24.02.2025 (15.00-16.30 Uhr) per Zoom statt. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte und Interessierte, die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist bis zum 23.02. HIER (https://us06web.zoom.us/meeting/register/oy31OZbHSaOsNnpDN3nFww) möglich.
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26.03.2026
Der Landespräventionsrat Niedersachsen bietet im Februar eine viertägige Fortbildungreihe für Personen aus Niedersachsen an, die selbst ein Projekt zur Demokratieförderung und Radikalisierungs- und Extremismusprävention planen und durchführen möchten. Empfehlenswert ist dabei die Teilnahme von 2 Personen pro Organisation. Mit dieser Fortbildung soll die Entwicklung eines förderfähigen und wirksamen Projekts entwickelt werden.
- Teil (25. & 26.2.): Das Fundament legen
- Teil (25. & 26.3.): Den Projektantrag ausarbeiten
Anmeldeschluss ist der 30.01.2026
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18.06.2026
Städte, Gemeinden und Landkreise sind mit einer Vielzahl an Konflikten konfrontiert. So wirken sich Krisen und gesellschaftliche Spannungsfelder häufig direkt vor Ort aus. Hinzu kommen lokale und regionale Herausforderungen und konflikthafte Auseinandersetzungen, etwa um Veränderungsprozesse in Stadtgesellschaften oder im sozialen Nahraum. Der Fokus unserer Qualifizierung liegt daher auf sozialen Konflikten, die öffentlich ausgetragen werden. Dies können z.B. Konflikte zum Umgang mit Vielfalt, demokratiefeindlichen Akteur:innen, um Identitäts- und Zugehörigkeitsfragen oder auch Nutzungskonflikte sein.
Die Qualifizierungsreihe
- vermittelt grundlegendes Handwerkszeug für die Demokratische Konfliktbearbeitung,
- stärkt Kompetenzen, um Konflikte im kommunalen Raum zu erkennen und systemische Zusammenhänge zu analysieren, und
- erweitert das Methodenrepertoire für den strategischen Umgang mit kommunalen Konflikten.
Zielgruppe
- Mitarbeitende aus der kommunalen Verwaltung,
- Zivilgesellschaftliche Akteure aus den Bereichen der Demokratieförderung / Integration / Gemeinwesenarbeit und
- Multiplikator:innen, die in ihrer Tätigkeit mit kommunalen Konflikten konfrontiert sind.
Die mehrtägige Qualifizierung findet als Online-Veranstaltung von Februar bis Juni 2026 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldungen sind über diesen Link bis Ende Mai möglich.
März 2026
ob „Stadtbild”, „Ausländer” oder „Migrantin”, ob „Flüchtlingswelle” oder „Einwanderungsland”: Wie wir über Einwanderung nach Deutschland, die einwandernden Personen und die sich dadurch verändernde Gesellschaft sprechen, ist nicht nebensächlich. Sprache prägt Wahrnehmung und schafft Tatsachen. Politische, gesellschaftliche und mediale Diskurse stehen nicht im luftleeren Raum, sondern in unmittelbarem Zusammenhang mit Gesetzgebung, Bürokratie und individuellen Lebensläufen. Das gilt heute genauso wie zu Zeiten der „Gastarbeiter:innen” oder in den Debatten um die Einschränkung des Asylrechts Anfang der 1990er Jahre.
„Einwanderungsgeschichte(n) – Wie wollen wir Migration erzählen?“ Unter dieser Leitfrage wollen wir im Vorfeld der baden-württembergischen Landtagswahl am Donnerstagabend, 5. März 2026, darüber diskutieren, wie wirkmächtig das Sprechen über Migration ist und wie wir – sowohl aus historischer als auch aus aktueller und praktisch-politischer Perspektive – zu neuen Narrativen über das Einwanderungsland Deutschland gelangen können. Dazu haben wir gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg die Migrationshistorikerin Dr. Maria Alexopoulou, den Mitgründer der „Hohenheimer Tage zum Migrationsrecht” Klaus Barwig sowie den syrisch-deutschen Musiker Mazen Mohsen eingeladen.
In Alltagssituationen begegnen uns immer wieder abwertende oder demokratiefeindliche Aussagen – im Kollegenkreis, im öffentlichen Raum oder im familiären Umfeld. Dieser interaktive Kurzworkshop richtet sich an Menschen, die in solchen Momenten handlungsfähiger werden möchten. Im Mittelpunkt steht das Ausprobieren und Einüben von Gesprächstechniken, um auf rechte und diskriminierende Parolen reagieren zu können. Offenheit und aktive Teilnahme werden vorausgesetzt, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Teilnahmebeitrag: 5 €
Anmeldung: erforderlich im Kulturtreff Bothfeld
Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Demokratie: Dialog“, gefördert von der Landeshauptstadt Hannover.
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11.03.2026
Kinderbücher prägen früh, wie Kinder sich selbst und andere wahrnehmen. Sie vermitteln Werte, Normen und Rollenbilder und spiegeln gesellschaftliche Machtverhältnisse wider. Gleichzeitig wachsen Kinder in einer Welt auf, in der unterschiedliche Diskriminierungsformen ihren Alltag beeinflussen – direkt oder indirekt.
Der dreitägige Workshop setzt sich mit Kinderbüchern als Medium vorurteilsbewusster Bildung auseinander. Anhand ausgewählter Bücher wird diskutiert, wie Vielfalt dargestellt wird, welche Perspektiven fehlen und wo sich Stereotype oder Mechanismen der Ausgrenzung zeigen. Gemeinsam werden konkrete Strategien für eine diskriminierungssensible pädagogische Praxis entwickelt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reflexion der eigenen Haltung: Die Teilnehmenden setzen sich mit Diskriminierungsformen, eigenen Vorurteilen und gesellschaftlichen Strukturen auseinander, um Kinder im Alltag bewusster begleiten und stärken zu können. Der Workshop findet in einem geschützten Lernraum statt und setzt die Bereitschaft zur aktiven Auseinandersetzung voraus.
Ein umfangreicher Büchertisch mit diversitätsorientierten Kinderbüchern (Schwerpunkt Alter 0–7 Jahre) sowie ergänzenden Materialien lädt zum Stöbern, Ausprobieren und Diskutieren ein.
Zielgruppe: Erzieher:innen, Sozialpädagog:innen, Eltern, Großeltern sowie alle Erwachsenen, die mit Kindern arbeiten oder sich für Kinderbücher und Vielfalt interessieren.
Der Massenmord vom 7. Oktober in Südisrael war nur durch Unterstützung aus Teheran möglich, und die Politik des iranischen
Regimes und seiner Verbündeten sind nur zu verstehen, wenn man den antisemitischen Kern der Ideologie der iranischen Macht-
haber und der Terrorarmeen an den Grenzen Israels in das Zentrum der Analyse rückt. Der Vortrag wird die Bedrohungssituation
Israels nach dem 7. Oktober skizzieren, die antiisraelische Mobilisierung in Deutschland thematisieren und verdeutlichen, wie
die israelischen Schläge gegen das iranische Regime und sein Nuklearwaffenprogramm in diesem Zusammenhang einzuordnen
sind. Zudem soll gefragt werden, inwiefern die Bündnispolitik Israels im Rahmen der Abraham Accords ein Gegengewicht zur
iranischen Achse des antisemitischen Terrors schaffen und perspektivisch einen Beitrag zu Differenzierungen in der deutschen
Nahost-Debatte leisten kann.
Die Volkshochschule und die DEXT-Fachstelle Pro Prävention Kreis Offenbach laden Sie gemeinsam zu dieser interessanten
Veranstaltung ein. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihre Diskussionsbeiträge.
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18.03.2026
In Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung und schrumpfender zivilgesellschaftlicher Räume stellt sich die Frage, wie solidarisches und diskriminierungskritisches Engagement heute wirksam gestaltet werden kann. Allyship bedeutet dabei mehr als wohlwollende Unterstützung: Es geht darum, sich aktiv mit eigenen Privilegien, gesellschaftlichen Machtverhältnissen und Handlungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.
Das mehrtägige Seminar bietet Raum, um sich theoretisch und praktisch mit dem Konzept von Allyship auseinanderzusetzen. Gemeinsam wird diskutiert, was solidarisches Handeln bedeutet – und was nicht. Zentrale Themen sind unter anderem der Umgang mit „Shrinking Civic Space“, intersektionale Perspektiven auf Diskriminierung, der bewusste Einsatz von Privilegien sowie Möglichkeiten, auch unter erschwerten Bedingungen handlungsfähig zu bleiben und Verbündete zu finden.
Das Seminar verbindet Inputs mit Reflexions- und Austauschphasen und richtet sich an Menschen, die antidiskriminierend und solidarisch wirken möchten – beruflich, ehrenamtlich oder privat.
Hinweis: Bildungsurlaub möglich
Zielgruppe: Multiplikator:innen der politischen Bildung, politisch Aktive, Ehrenamtliche sowie weitere Interessierte
In dieser Online-Fortbildung wird anhand von Praxis-Leitfäden und Projektbeispielen aufgezeigt, wie genau das besser gelingen kann: Von der Idee bis zur Umsetzung. Zudem bietet die Veranstaltung Raum zum Erfahrungsaustausch, zur Selbstreflexion und zum gegenseitigen Empfehlungen und Bestärkung geben.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Allein die Bereitschaft zu Selbstreflexion und zur Arbeit an der eigenen Haltung sollte mitgebracht werden.
Der Workshop richtet sich vorrangig an Kita-Fachkräfte, ist jedoch ebenfalls offen für Eltern und weitere Interessierte.
Trainerin: Tinka Greve (Fachstelle vielgestaltig*2.0, VNB e.V.)
www.projekt-vielgestaltig.de
April 2026
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05.06.2026
Diskriminierung erschwert unser tägliches Zusammenleben- und arbeiten in einer superdiversen Gesellschaft. Dabei sollen Zugangsbarrieren abgebaut und allen Personen die gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht werden. Gleichzeitig haben soziale Kategorien wie "Geschlecht", "Herkunft" oder "Religion" immer noch eine große Auswirkung auf die individuelle Biografie von Personen und limitieren oftmals ihre beruflichen Möglichkeiten und Teilhabechancen.
Wie kann das Thema Diskriminierung im beruflichen und privaten Umfeld besprochen und behandelt werden? Welche Möglichkeiten gibt es, verschiedenen Diskriminierungen entgegenzuwirken und neue Zugänge zu schaffen? Inwiefern spielen beispielweise Geschlechter- oder Klassenverhältnisse bei unseren täglichen Begegnungen oder in Teams eine Rolle?
In der Schulungsreihe werden die Teilnehmer*innen eingeladen, sich intensiv und selbstreflexiv mit dem Thema Diskriminierung zu beschäftigen und eine größere Handlungssicherheit in diesem Themenfeld zu erlangen. Es geht um die Entwicklung einer macht- und diskriminierungskritischen Perspektive. Der Fokus wird insbesondere auf der Reflexion der eigenen Haltung sowie auf der Reflexion eigener Stereotype und Vorurteile liegen. Zudem bekommen die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, diskriminierungskritische Handlungsmöglichkeiten zu erforschen und auf methodisch vielfältige Weise Empathie und eigene Standpunkte zu entwickeln.
Modul 1: Diversität, Diskriminierung und Klassismus: 9.-10. April
Modul 2: Sexismus und Rassismus: 12.-13. Mai
Modul 3: Praxistransfer und diskriminierungskritisch Handeln: 4.-5. Juni
Die Schulungsreihe ist in Niedersachsen anerkannt als Bildungsurlaub. Eine Anerkennung in anderen Bundesländern ist ggf. möglich.
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30.04.2026
In vielen Pflegeeinrichtungen arbeiten Kolleg:innen aus Drittstaaten. Sie bringen wertvolle Kompetenzen mit und sind zugleich mit besonderen Herausforderungen konfrontiert – etwa durch Anerkennungsverfahren, sprachliche Hürden oder rechtliche Unsicherheiten. Diese Rahmenbedingungen können im Arbeitsalltag zu Missverständnissen, Spannungen oder diskriminierenden Situationen führen, häufig subtil und unbeabsichtigt.
Die dreiteilige Qualifizierungsreihe „Diskriminierung verstehen – Haltung entwickeln“ setzt hier an. Im Fokus stehen Diskriminierungserfahrungen, die im Arbeitskontext mit (zugeschriebener) Herkunft verbunden sind, sowie der professionelle Umgang damit im Team.
Die Reihe richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der ambulanten und stationären Alten- und Krankenpflege mit Interesse an Vielfalt, Teamkultur und diskriminierungssensiblem Handeln.
Termine
- 16. April, 12–14 Uhr – Modul 1: Hinschauen & Verstehen
- 23. April, 12–14 Uhr – Modul 2: Handeln mit Haltung
- 30. April, 12–13 Uhr – Modul 3: Reflexion & Transfer
Ziel ist es nicht, Menschen zu kategorisieren, sondern eigene Strukturen, Routinen und Haltungen zu reflektieren. Gemeinsam werden praxisnahe Strategien entwickelt, die im Arbeitsalltag umsetzbar sind und zu mehr Handlungssicherheit, Fairness und Zugehörigkeit im Team beitragen.
Die Teilnehmenden erhalten kompakte Werkzeuge und Impulse, darunter Reflexionsfragen für Teams, Gesprächsansätze bei Grenzverletzungen sowie ein Transferblatt mit konkreten Umsetzungsideen.
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21.04.2026
Kommunen gelten als Orte pragmatischer Sachpolitik und gelebter Demokratie. Gleichzeitig stehen sie zunehmend unter Druck durch populistische Kommunikationsformen, Desinformation sowie Hass und Hetze gegen Amts- und Mandatsträger:innen. Diese Entwicklungen erschweren Beteiligungsprozesse, belasten Verwaltungen und gefährden die lokale Demokratie.
Das zweitägige Seminar des Deutsches Institut für Urbanistik greift diese Herausforderungen auf und diskutiert auf Basis aktueller Studien, wissenschaftlicher Analysen und kommunaler Praxiserfahrungen wirksame Strategien im Umgang mit Populismus. Im Fokus stehen Fragen des Schutzes kommunaler Akteur:innen, der Extremismusprävention sowie der Gestaltung einer offenen und resilienten kommunalen Beteiligungskultur.
Das Programm verbindet wissenschaftliche Impulse, Erfahrungsaustausch und praxisnahe Beispiele aus Kommunen. Thematisiert werden u. a. rechtspopulistische Stadtpolitik, Desinformation, Schutzkonzepte für Amts- und Mandatsträger:innen sowie Handlungsmöglichkeiten in Verwaltung und Stadtparlamenten.
Zielgruppe: Führungskräfte und Fachpersonal aus Kommunalverwaltungen, Ratsmitglieder, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Fachleute aus Wissenschaft und Praxis
Teilnahmegebühr: gestaffelt (steuerfrei), inkl. Verpflegung
Anmeldung: online, Anmeldeschluss zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg lädt herzlich zum queerpolitischen Fachtag ein, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für Zusammenarbeit und Vernetzung zu setzen.
Gemeinsam wollen wir aktuelle fachliche Fragen diskutieren, gute Praxis sichtbar machen und die Zusammenarbeit in der queerpolitischen Arbeit in Baden-Württemberg weiterdenken. Die Veranstaltung bietet dabei viel Raum für Begegnung, Austausch und Vernetzung zwischen Akteur*innen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern.
Eingeladen sind Fachkräfte aus Beratung, Kinder-, Jugend-, Familien- und Senior*innenarbeit, Träger, Initiativen, Ehrenamtliche, Mitarbeitende aus Verwaltung und Politik sowie alle weiteren queerpolitischen Akteur*innen in Baden-Württemberg. Freuen Sie sich auf fachliche Impulse, offenen Austausch und vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung.
Beim Fachtag wird es eine Projektmesse geben, auf der Projekte und Institutionen vorgestellt werden können. Wenn Sie Ihr Projekt oder Ihre Institution im Rahmen der Messe mit einem kleinen Stand präsentieren möchten, setzen Sie bitte bei der Anmeldung einen entsprechenden Haken.
Mai 2026
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09.05.2026
Die Forschungsstelle „Islam und Politik“ am Zentrum für Islamische Theologie Münster lädt am 8. und 9. Mai 2026 zu einer wissenschaftlichen Tagung ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Forschung zu Muslim:innen in Deutschland verantwortungsvoll, differenziert und zugleich öffentlich wirksam betrieben werden kann – angesichts politischer Erwartungen, medialer Deutungen und gesellschaftlicher Sensibilitäten.
Die Tagung beleuchtet das Spannungsfeld, in dem sozialwissenschaftliche Islam-Studien häufig stehen: zwischen Vorwürfen der Verharmlosung einerseits und massiver Kritik bei problemorientierten Befunden andererseits. Ziel ist ein fachlicher Austausch über wissenschaftliche Freiheit, Verantwortung und öffentliche Wirkung.
September 2026
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15.09.2026
Call for Papers & Save the Date
Demokratieschutz durch Verbote? Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Maßnahmen gegen die extreme Rechte
Der Aufstieg der extremen Rechten und ihre wachsende politische Einflussnahme werfen grundlegende Fragen nach den Instrumenten einer wehrhaften Demokratie auf. Besonders kontrovers diskutiert wird aktuell, ob Parteiverbote – etwa gegen die AfD – ein geeignetes Mittel zum Schutz von Demokratie und Minderheiten darstellen. Weniger umstritten, aber bislang deutlich weniger erforscht, sind Vereinsverbote als staatliches Instrument gegen rechtsextreme Strukturen.
Die Tagung „Demokratieschutz durch Verbote?“ widmet sich der Frage, welche Wirkungen Parteien-, Vereins- und andere Verbote tatsächlich entfalten, wo ihre Grenzen liegen und wie sie im Zusammenspiel mit weiteren staatlichen und zivilgesellschaftlichen Maßnahmen einzuordnen sind. Diskutiert werden rechtliche, politische, gesellschaftliche und historische Perspektiven auf Verbotspraxis und Demokratieschutz.
Die Tagung findet am 24. September 2026 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin statt und bildet zugleich den Abschluss des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Forschungsprojekts VerRexVer – Zur Wirkung von Verboten gegen rechtsextreme Vereinigungen, durchgeführt an der HWR Berlin und der Hochschule Düsseldorf.
Im Rahmen eines Call for Papers sind Fachwissenschaftler:innen insbesondere aus den Sozial-, Rechts-, Politik-, Kultur-, Medien- und Erziehungswissenschaften eingeladen, sich mit einem 20-minütigen Vortrag zu beteiligen. Abstracts (max. 1.000 Wörter zzgl. Kurzvita) können bis 28. Februar 2026 eingereicht werden.





