Juli 2026
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05.11.2026
Die Werkstätte im dist[ex]-Verbund greifen zentrale Herausforderungen der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit auf und verbinden fachliche Reflexion mit praxisorientierter Weiterentwicklung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung neuer Zugänge zu bislang schwer erreichbaren Zielgruppen, etwa durch niedrigschwellige Anspracheformen und die systematische Auseinandersetzung mit bestehenden Leerstellen in der Praxis. Ergänzend wird die Arbeit in digitalen Räumen in den Blick genommen, die durch dynamische Plattformlogiken und neue Formen der Vergemeinschaftung besondere Anforderungen an Intervention, Beziehungsarbeit und Qualitätssicherung stellt.
Ein weiterer Fokus liegt auf diskriminierungskritischen Perspektiven in der Beratung. Dabei wird untersucht, wie Diskriminierungserfahrungen und gesellschaftliche Machtverhältnisse Radikalisierungsverläufe beeinflussen und wie diese Aspekte systematisch in der Beratung berücksichtigt werden können. Ziel aller Werkstätten ist es, phänomenübergreifende Erfahrungen zu bündeln, praxisnahe Ansätze zu entwickeln und Fachkräfte in ihrer Handlungssicherheit nachhaltig zu stärken.
Juni 2026
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07.10.2026
Das neue virtuelle Fortbildungsangebot „Rechts(staats)vermittlung“ digital“ richtet sich an Menschen aus den Bereichen Bildung und Soziales, an vermittlungsinteressierte Jurist:innen sowie an weitere Personen mit Interesse am Thema aus ganz Deutschland. In einem kompakten Webinar bietet die Stiftung Einblick in Themen, Methoden und Materialien für eine gelungene Rechts- und Rechtsstaatsvermittlung und bietet Raum für Fragen und Austausch.
Den Beginn macht der Vermittlungsbereich der Stiftung Forum Recht selbst. Wir werden unsere im Bildungskontext nutzbaren, zumeist kostenlos abrufbaren Materialien vorstellen und Tipps zu ihrer Nutzung geben. Außerdem gehen wir kurz auf unsere Angebote für Gruppen und für Multiplikator:innen ein und freuen uns auf Fragen und einen interdisziplinären Austausch.
Juli 2026
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06.11.2026
Die Qualifizierung „Konflikte im kommunalen Kontext. Dynamiken verstehen. Ressourcen nutzen. Handlungssicherheit gewinnen.“ vermittelt in fünf Modulen grundlegende Kompetenzen für den professionellen Umgang mit Konflikten auf kommunaler Ebene. Teilnehmende lernen, Konfliktdynamiken frühzeitig zu erkennen, systemische Zusammenhänge zu analysieren und ihr Methodenrepertoire für eine strategische Bearbeitung zu erweitern. Das Angebot richtet sich an Mitarbeitende und Verantwortungstragende aus Verwaltung und Politik sowie an zivilgesellschaftliche Akteur:innen aus den Bereichen Demokratieförderung, Integration und Gemeinwesenarbeit.
Aktuell können Sich noch bis zum 15.05.2026 für die Qualifizierung in Präsenz anmelden.
Im Rahmen der Salonreihe „Bewegte Gespräche“ steht die Frage im Mittelpunkt, wie demokratischer Protest unter zunehmendem politischen Druck wirksam bleiben kann. Ausgehend von den aktuellen Protestbewegungen „No Kings“ und den Demonstrationen gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE diskutieren Expert*innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft über Mobilisierung, demokratische Teilhabe und den Umgang mit autoritären Entwicklungen. Die Veranstaltung verbindet politische Debatte mit künstlerischen Impulsen und lädt dazu ein, Erfahrungen aus den USA auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen in Deutschland zu beziehen und Perspektiven für demokratisches Engagement zu entwickeln.
Anmeldeschluss: 08.07.2026
August 2026
Der Eintritt ist frei.
Die Werkstattreihe „Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit in digitalen Räumen: Dynamiken, Herausforderungen und Perspektiven“ bietet einen geschützten Rahmen für den fachlichen Austausch zu Intervention, Beziehungsarbeit und Qualitätssicherung in digitalen Kontexten. Im Fokus stehen die Diskussion bestehender Best-Practice-Ansätze sowie die Identifikation zentraler Herausforderungen, etwa in der Zusammenarbeit mit Plattformbetreibenden. Die phänomenübergreifenden Erfahrungen der Teilnehmenden werden mit externer Expertise zusammengeführt, um zentrale Spannungsfelder zu analysieren und konkrete Handlungsstrategien für die Praxis zu entwickeln.
Die Veranstaltung wird vom Interdisziplinäres Zentrum für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung im Rahmen von dist[ex] durchgeführt.
September 2026
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31.03.2027
„Zukunftskompetenz KI“ ist eine praxisnahe Online-Fortbildungsreihe für pädagogische Fachkräfte in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahre. Die Fortbildung wird in zwei Durchgängen angeboten: von September 2026 bis März 2027 für schulische pädagogische Fachkräfte sowie von April bis Oktober 2027 für außerschulische Fachkräfte. Dank der Förderung durch die Sozialstiftung des Landkreises Darmstadt-Dieburg ist die Teilnahme kostenfrei.
Einblick in die Kursinhalte:
- Bewusstsein für digitale Medien sowie deren Chancen und Risiken
- Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und Handlungskompetenz im Umgang mit digitalen Medien
- Digitale Mündigkeit als Bestandteil demokratischer Teilhabe
In fünf Terminen und einer dreimonatigen Praxisphase setzen sich die Teilnehmenden praxisnah mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinander, lernen Projekte aus der Praxis kennen und entwickeln eigene Projektideen.
Die Veranstaltung ist auf 25 Teilnehmende begrenzt. Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen; die Anmeldefrist wurde verlängert, sodass eine Anmeldung auch über den Sommer hinweg möglich ist.
Die Fortbildung ist für hessische Lehrkräfte über die Lehrkräfteakademie akkreditiert. Lehrkräfte aus anderen Bundesländern sind ebenfalls willkommen und erhalten auf Wunsch eine Teilnahmebescheinigung.
Ausführliche Informationen zu Referierenden, Inhalten, Aufbau und Teilnahmebedingungen sind im Veranstaltungsflyer zu finden. Für Rückfragen steht das Organisationsteam unter jbw@ladadi.de zur Verfügung.
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04.09.2026
Der digitale Fachtag Herzsprung stellt das gleichnamige Präventionsprogramm und dessen Umsetzung in Niedersachsen vor. Die Adaption erfolgt durch den Landespräventionsrat Niedersachsen in Kooperation mit RADIX und dem Kinderschutzbund Niedersachsen. Im Mittelpunkt stehen die Einführung in das Programm, erste Erfahrungen aus der Praxis sowie Perspektiven für eine zukünftige Beteiligung von Kommunen, Landkreisen und Präventionsräten. Der Standort Braunschweig als erster Ausbildungsstandort gibt dabei Einblicke in die praktische Umsetzung und Zusammenarbeit.
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11.09.2026
Im Zentrum der Tagung stehen Bewegungen in pädagogischen Kontexten und in der erziehungswissenschaftlichen Migrations- und Rassismusforschung – verstanden als soziale, epistemische und politische Dynamiken von Transformation, Widerstand und Aushandlung. Migration wird dabei als vielschichtige Bewegung begriffen, die Zugehörigkeiten verändert und gesellschaftliche Ordnungen kontinuierlich herausfordert.
Die Tagung greift aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen auf, darunter das Erstarken autoritärer und rechtsextremer Kräfte sowie die Zunahme rassistischer, antisemitischer und antidemokratischer Positionen. Sie versteht sich als Raum für Austausch, Reflexion und die gemeinsame Weiterentwicklung wissenschaftlicher Perspektiven auf Bildung in der Migrationsgesellschaft.
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15.09.2026
Digitale Plattformen prägen zunehmend gesellschaftliche Debatten und beeinflussen, welche Inhalte sichtbar werden und wie über sie gesprochen wird. Algorithmische Logiken, emotionale Kommunikationsformen und digitale (Sub-)Kulturen tragen dazu bei, dass sich Diskurse verändern, Polarisierung zunimmt und gemeinsame Gesprächsräume unter Druck geraten.
Die KN:IX connect Fachtagung „Vom Algorithmus zur Ideologie?“ widmet sich diesen Entwicklungen mit einem besonderen Fokus auf Islamismus im digitalen Raum – auch jenseits offen extremistischer Inhalte. Im Zentrum stehen Fragen danach, wie Radikalisierungsdynamiken online entstehen, welche Rolle Plattformmechanismen spielen und wie islamistische Narrative in breitere digitale Debatten hineinwirken.
Die Veranstaltung verbindet wissenschaftliche Analysen mit praxisorientierten Perspektiven und diskutiert Ansätze zur Stärkung von Diskursfähigkeit und zur wirksamen Prävention von Radikalisierung. Eingeladen sind Fachkräfte aus Präventionsarbeit, Schule und Jugendhilfe, politischer Bildung, Wissenschaft, Verwaltung sowie weitere Interessierte.
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17.00.2026
Die Fortbildung „Together for Tolerance – Gemeinsam Schule gestalten“ vermittelt Mitarbeitenden an weiterführenden Schulen in Niedersachsen praxisnahe Ansätze zur Förderung eines respektvollen Miteinanders und einer aktiven Schulkultur. Das vom Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e. V. und der Universität Osnabrück entwickelte Präventionsprojekt unterstützt Jugendliche dabei, gemeinsam Aktionen für mehr Dialog, Zusammenarbeit und Zusammenhalt an ihrer Schule zu entwickeln. Die kostenfreie Fortbildung vermittelt dafür die notwendigen Kenntnisse und Instrumente, um das Projekt erfolgreich im Schulalltag umzusetzen.
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24.11.2026
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24.09.2026
Der Fachtag „Zwischen Sicherheit und Unsicherheit: Spannungsfelder in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“ widmet sich den Herausforderungen und Widersprüchen, die die Arbeit im Kontext von (extrem) rechter, religiös begründeter oder verschwörungsideologischer Radikalisierung prägen. Im Austausch zwischen Forschung und Praxis werden unterschiedliche Verständnisse von Sicherheit und Unsicherheit sowie deren Bedeutung für Beratung, Fallarbeit, Sicherheitsbehörden, Justiz und Wissenschaft diskutiert. Ziel der Veranstaltung ist es, aktuelle fachliche Entwicklungen, innovative Ansätze und bewährte Methoden sichtbar zu machen und einen multiprofessionellen Raum für Reflexion und Lernen zu schaffen.
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24.09.2026
Call for Papers & Save the Date
Demokratieschutz durch Verbote? Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Maßnahmen gegen die extreme Rechte
Der Aufstieg der extremen Rechten und ihre wachsende politische Einflussnahme werfen grundlegende Fragen nach den Instrumenten einer wehrhaften Demokratie auf. Besonders kontrovers diskutiert wird aktuell, ob Parteiverbote – etwa gegen die AfD – ein geeignetes Mittel zum Schutz von Demokratie und Minderheiten darstellen. Weniger umstritten, aber bislang deutlich weniger erforscht, sind Vereinsverbote als staatliches Instrument gegen rechtsextreme Strukturen.
Die Tagung „Demokratieschutz durch Verbote?“ widmet sich der Frage, welche Wirkungen Parteien-, Vereins- und andere Verbote tatsächlich entfalten, wo ihre Grenzen liegen und wie sie im Zusammenspiel mit weiteren staatlichen und zivilgesellschaftlichen Maßnahmen einzuordnen sind. Diskutiert werden rechtliche, politische, gesellschaftliche und historische Perspektiven auf Verbotspraxis und Demokratieschutz.
Die Tagung findet am 24. September 2026 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin statt und bildet zugleich den Abschluss des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Forschungsprojekts VerRexVer – Zur Wirkung von Verboten gegen rechtsextreme Vereinigungen, durchgeführt an der HWR Berlin und der Hochschule Düsseldorf.
Im Rahmen eines Call for Papers sind Fachwissenschaftler:innen insbesondere aus den Sozial-, Rechts-, Politik-, Kultur-, Medien- und Erziehungswissenschaften eingeladen, sich mit einem 20-minütigen Vortrag zu beteiligen. Abstracts (max. 1.000 Wörter zzgl. Kurzvita) können bis 28. Februar 2026 eingereicht werden.
Oktober 2026
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25.10.2026
Das Programm der Studienreise für Multiplikator:innen bietet Fachvorträge, Austauschformate und ermöglicht den Besuch von Einrichtungen vor Ort, z. B. des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg, der Europäischen Kommission in Brüssel oder des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Die Studienreise soll die Teilnehmenden dazu befähigen, in ihren Wirkungskreisen, etwa in der Lehre oder der Medienberichterstattung, eine informierte Auseinandersetzung zu aktuellen Fragen von Recht und Rechtsstaat anzustoßen und zu moderieren.
November 2026
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28.11.2026
Unter dem Motto „Perspektiven Verbinden. Wissen teilen.“ lädt das erste Bundesforum Rechts- und Rechtsstaatsvermittlung Akteur:innen aus allen Bereichen der Rechtspflege, Bildung, Sozialen Arbeit, Wissenschaft, Journalismus und Politik nach Leipzig ein. Gemeinsam wollen wir darüber diskutieren, Recht und Rechtstaat – das Rückgrat unserer demokratischen Gesellschaft – so vermittelt werden können, dass sie für alle verständlich und anschlussfähig werden. Im Mittelpunkt stehen transdisziplinärer Austausch und praktische Lösungen: In Impulsvorträgen, Workshops und einem Barcamp werden Best-Practice-Beispiele vorgestellt, drängende Themen, und wissenschaftliche Erkenntnisse diskutiert sowie innovative Methoden erprobt. Noch bis zum 28. Juni können Interessierte im Rahmen eines Call for Contributions einen eigenen Beitrag einreichen. Unabhängig von einer eigenen Einreichung ist die Anmeldung zur Teilnahme ab dem 1. Juni geöffnet.





