Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

21.11.2017

Arbeitshilfe: Datenschutz in der Migrationsberatung

Der Paritätische Gesamtverband hat eine Arbeitshilfe zum Datenschutz in der Migrationsberatung veröffentlicht. Die Broschüre soll die in der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderinnen und Zuwanderer (MBE) tätigen Fachkräften für die datenschutzrechtlichen Bestimmungen sensibilisieren und sie bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen. Neben der Einführung in grundsätzliche Voraussetzungen werden Situationen und Fragen der praktischen Arbeit beantwortet.

Die Arbeitshilfe finden Sie hier.


21.11.2017

Workshops: "cross-culture individuals" (CCI)

"cross-culture individuals" (CCI) sind Menschen, die es geschafft haben, sich aus den Bestandteilen mehrerer Kulturen ein persönliches Mosaik zu gestalten. Mit den dazugehörigen Kompetenzen sind sie in der Lage, sich in allen über 2.000 Kulturen der Welt zuhause zu fühlen.

Zunehmend begegnen wir fremden Kulturen heute auch zuhause, und zwar nicht mehr nur, weil wir beruflich oder urlaubsmässig zu ihnen gehen, sondern auch, weil sie zu uns kommen. "cross-culture individuals" reagieren auf die sich dabei ergebenden Begegnungen mit freudiger Erregung, statt Unsicherheit oder Angst. Sie geniessen die Ambivalenz dieser Begegnungen, die andere Menschen fürchten.Seit über 30 Jahren werden Entwicklungshelfer, Blauhelme und Diplomaten durch CCI-Schulung auf ihren ersten Einsatz vorbereitet.

In den Workshops der "KulturenWerkstatt" kann jede/r diese Kompetenzen entwickeln. So vorbereitet können wir Integration nicht nur zulassen oder unterstützen, sondern selbst von ihr profitieren.


20.11.2017

Menschen verbinden Menschen

"Menschen verbinden Menschen" ist ein Projekt, das die Bürgerinnen und Bürger Hannovers dabei unterstützt, eine Vielzahl Geflüchteter in die Stadtgesellschaft zu integrieren. Integration findet in der Nachbarschaft und auf Augenhöhe statt. Die Geflüchteten werden von einer Patin oder einem Paten auf ihrem individuellen Weg in den Alltag begleitet – beim Erlernen der deutschen Sprache, bei Behördengängen oder den ersten Schritten in die Arbeitswelt, bei der Suche nach einer passenden Kita oder Schule, beim Finden interessanter Freizeitaktivitäten und Kulturangebote. Das Freiwilligenzentrum übernimmt die Aufgabe, ehrenamtliche Patinnen und Paten zu finden, sie zu schulen und sie in ihren Einsatz zu begleiten: individuell oder in Kooperation mit einem spezialisierten Patenprojekt in Hannover.


20.11.2017

"Stärken. Bilden. Vernetzen." – Welchen Beitrag kann politische Jugendbildung für die Teilhabe junger Geflüchteter leisten?

Das Projekt Empowered by Democracy veranstaltet am 08. Dezember 2017 eine Tagung mit dem Titel "Stärken. Bilden. Vernetzen.“ – Welchen Beitrag kann politische Jugendbildung für die Teilhabe junger Geflüchteter leisten?". Die Veranstaltung richten sich insbesondere an Teilnehmende aus der schulischen und außerschulischen politischen Bildungspraxis, aus Migrantinnen- und Migrantenselbstorganisationen, aus der Flüchtlingshilfe, aus der Zivilgesellschaft sowie an alle Interessierte. Gemeinsam sollen Wege und Herausforderungen der politische Bildung und deren Einfluss auf junge Geflüchtete ermittelt und diskutiert werden.

Daneben dient die Tagung als Auftaktveranstaltung für den Beginn des gleichnamigen bundesweiten Modellprojekts.

Zur Anmeldung geht es hier.


17.11.2017

Human Flow - Dokumentarfilm von Ai Weiwei

Ai Weiwei veröffentlicht mit seiner neuen Dokumentation "Human Flow" einen Kinofilm zu den aktuellen globalen Migrationsbewegungen in 23 Ländern dieser Welt. Er erzählt die bewegenden Geschichten geflüchteter Menschen von Deutschland über Griechenland und Israel bis hin zu Kenia. Ai Weiwei begleitete die Menschen auf ihren unterschiedlichen Wegen und in ihren jeweiligen Lebenssituationen. Ai Weiwei wirft mit seinem Film eine entscheidende Frage auf: Wird unsere globale Gesellschaft es schaffen, sich von Furcht, Isolation und Eigennutz zu lösen und einen Weg der Offenheit, Freiheit und des Respekts für Menschlichkeit einschlagen?

Den Trailer finden Sie hier.

Die Süddeutsche Zeitung hat mit Ai Weiwei über die Dokumenation gesprochen. Zum Interview geht es hier.


17.11.2017

Flüchtlinge in Deutschland - Mundgesundheit, Versorgungsbedarfe und deren Kosten

Die Universität Greifswald hat gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, der Bundeszahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung eine Studie zum Thema: "Flüchtlinge in Deutschland - Mundgesundheit, Versorgungsbedarfe und deren Kosten" veröffentlicht. Analysiert wurden die wesentlichen Mundgesundheitsprobleme und die Kosten einer Therapie von Menschen zwischen 3 bis 65 Jahren.

Die Untersuchung hat unter anderem ergeben, dass die Mundgesundheit der geflüchteten Menschen auf dem Stand der Bevölkerung vor ungefähr 30 Jahren liegt. Gerade die jungen Menschen weisen einen deutlich höheren Kariesbefall auf. Nach Meinung der Forscherinnen und Forscher kann dieser Entwicklung mit ausreichend Prävention und Prophylaxe erfolgreich entgegengewirkt werden.

Die gesamte Studie finden Sie hier.


17.11.2017

BarCamp "WeStartUp! - Geflüchtete aktiv und kreativ in Wirtschaft und Gesellschaft

Am 02. Dezember 2017 findet in Hannover ein BarCamp mit dem Titel: "WeStartUp! - Geflüchtete aktiv und kreativ in Wirtschaft und Gesellschaft" statt. Die von der Initiative Gemeinsam.Welten.Teilen! organisierte Veranstaltung bietet Geflüchteten sowie haupt- und ehrenamtlich Engagierten die Möglichkeit sich aktiv auszutauschen und gemeinsam zu diskutieren. Die Konferenz soll geflüchteten Menschen Möglichkeiten und Perspektiven für eine berufliche Teilhabe und den Einsatz eigener Stärken aufzeigen sowie die Teilnehmenden und ihre Ideen zusammenbringen.

Zur Anmeldung geht es hier.

 


16.11.2017

Integrationsindikatoren 2005-2016: Menschen mit Migrationshintergrund haben weiterhin Nachteile

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/11/PD17_413_12521.html

16.11.2017

7. Modul der "Transkulturellen Theaterarbeit" | Das Eigene und das Fremde - eine psychosoziale Konfliktanalyse

 

Liebe Interessierte,

in eigener Sache:

wir freuen uns, dass wir für unser 7. Modul der "Transkulturellen Theaterarbeit" nun Lenssa Mohammed und Ender Cetin als Referenten_in gewinnen konnten.

Ich möchte allen, die sich im transkulturellen beruflichen Kontext bewegen dieses Modul wärmstens empfehlen. Das gute: es gibt noch freie Plätze:

Das Eigene und das Fremde - eine psychosoziale Konfliktanalyse

24.11.2017-26.11.2017

Die Frage was gehört zu Deutschland und was nicht? bzw. welche Werte und Verhaltensweisen sind 'eigen' und welche sind 'fremd'? wird in Deutschland und Europa mit zunehmender Intensität verhandelt. Im Fokus steht häufig der Islam, als das Fremde. Professionelle u.A. aus den Bereichen Kultur, Bildung und psychosozialer Arbeit sind oft diejenigen, die in ihrer unmittelbaren Arbeit mit unterschiedlichen Werten und Vorstellungen konfrontiert werden und sich berechtigterweise fragen, wie man damit am besten umgeht. Dabei ist oftmals der erste Impuls sich mit dem "Fremden" stärker auseinanderzusetzen z.B. mit Muslimen und ihrem Glauben. Diese Herangehensweise ist jedoch einseitig und ermöglicht wenig Handlungsspielraum,  da sie das Eigene und auch gesellschaftliche Dynamiken vernachlässigt. Im Workshop Das Eigene und das Fremde - eine psychosoziale Konfliktanalyse möchten wir daher gemeinsam konkrete Konflikte definieren, mit denen sich Professionelle in ihrer Arbeit konfrontiert sehen und herausarbeiten welche persönlichen und gesellschaftlichen Dimensionen in diesen Konflikten eine Rolle spielen. Durch Aufstellungsübungen und Rollenspiele werden wir die Konfliktdynamiken analysieren und gemeinsam herausarbeiten, wie ein produktiver Umgang mit den Konfliktdynamiken aussehen könnte.

Der Auftakt der Veranstaltung wird ein begleiteter Moscheebesuch in der Sehitlik Moschee am Columbiadamm stehen. Der Besuch wird durch den islamischen Theologen und Erziehungswissenschaftler Ender Cetin begleitet und es wird die Möglichkeit geben im Anschluss ins Gespräch zu kommen und spezifische Fragen zu stellen.

Ender Cetin ist islamischer Theologe und Erziehungswissenschaftler. Er hat langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen unter anderem zum Thema De-radikalisierung. Im Rahmen von Workshops mit Professionellen aus verschiedensten Bereichen und anderen Interessierten klärt er regelmäßig über den Islam auf und bietet Raum für Fragen und Diskussion.

Lenssa Mohammed ist Sozialpsychologin und systemische Familientherpeutin (i.A.). Sie hat langjährige Erfahrung in der psychosozialen Arbeit in Konflikt- und Krisengebieten. Momentan arbeitet sie als selbstständige Therapeutin und Dozentin in Berlin.

Wann:

Freitag     16.30h  - max. 19.30h Moscheebesuch und anschließender Austausch, Columbiadamm 128 Berlin

Samstag   10.00h  - 18.00h, Wiclefstr. 17 Berlin

Sonntag   10.00h  -15.00h, Wiclefstr. 17 Berlin

Wo

Freitag: Columbiadamm 128, 10965 Berlin

Samstag und Sonntag: Wiclefstr. 17, 10551 Berlin

Gebühren: 229 Euro

Anmeldung: gersch@interkulturellaktiv.de

Mit freundlichen Grüßen,

Indre Bogdan
- Theaterpädagogin (B.A.) -


16.11.2017

Studie: Langfristige Folgen von Flucht und Vertreibung auf die Betroffenen

Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hat im Rahmen einer aktuellen Studie die langfristigen Folgen und Auswirkungen von Flucht und Vertreibung auf die Betroffenen untersucht. In diesem Zusammenhang wurden auf Grundlage von Daten der Deutschen Rentenversicherung die Erwerbsbiografien von Vertriebenen der Jahre 1944 bis 1950 mit einer westdeutschen Vergleichgruppe gegenüber gestellt.

Die Studie hat langfristig negative Effekte für die Geflüchteten und Vertriebenen ermittelt. Eine Flucht oder  Vertreibung verkürzt demnach die Lebenserwartung der Betroffenen. Dem Entgegenwirken könne allerdings eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt.

Die gesamte Studie finden Sie hier. (Nur in englischer Sprache erhältlich)