Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

21.07.2017

Im Tandem gegen häusliche Gewalt - Häusliche Gewalt im Migrationskontext

Am 30. August 2017 findet in Hannover eine Veranstaltung zum Thema "Im Tandem gegen häusliche Gewalt - Häusliche Gewalt im Migrationskontext" statt. Von häuslicher Gewalt betroffene Frauen mit Migrationshintergrund werden schwerer durch Gewaltberatungsstellen und andere Institutionen des Hilfesystems erreicht, obwohl sie tendenziell häufiger von Gewalt in Beziehungen betroffen sind. Das Seminar des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und des Landespräventionsrates Niedersachsen bietet neben einer thematischen Einführung hinsichtlich der Barrieren und Zugangshindernisse auch die Möglichkeit zur aktiven Beteiligung. In Kleingruppen erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam regionale Strategien, um die Zugänge ins Hilfesystem langfristig zu verbessern.

Eine Anmeldung zu dem Seminar ist bis zum 16. August 2017 möglich.


21.07.2017

Einstieg in Schule und Ausbildung

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein hat ein neues Angebot für Geflüchtete ins Leben gerufen, die keine Original-Zeugnisse vorlegen können. Mit Hilfe einer Plausibilitätsprüfung können die geflüchteten Menschen ihren Bildungsstand nachweisen. Die Prüfung wird in der jeweiligen Herkunftssprache abgelegt. Durch dieses Angebot soll es ermöglicht werden, die Geflüchteten möglichst zeitnah in eine schulische oder berufliche Ausbildung zu vermitteln.

Mehr zu dem Angebot finden Sie hier.


21.07.2017

Brückenpreis 2017

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat den Brückenpreis 2017 ausgeschrieben. Ab sofort können sich Projekte, Organisationen und Kommunen für den Preis bewerben. Die diesjährige Auszeichnung unter dem Motto "Engagement leben, Brücken bauen, Integration stärken in Zivilgesellschaft und Kommunen in Rheinland-Pfalz" soll die Arbeit der Ehrenamtlichen öffentlich würdigen sowie Wertschätzung und Dankbarkeit für ihre Arbeit ausdrücken.

Eine Bewerbung ist noch bis zum 01. September 2017 möglich. Zum Bewerbungsformular geht es hier.

20.07.2017

Erklärfilm zur dualen Berufsausbildung

Das Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge hat einen mehrsprachigen Erklärfilm zum Thema "Duale Berufsausbildung" veröffentlicht. Mit Hilfe des Films sollen Geflüchtete über diesen beruflichen Weg informiert sowie haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte bei der Beratung und Betreuung geflüchteter Menschen unterstützt werden. Der Film beschreibt auf anschauliche Weise das duale Berufsausbildungssystem und stellt beispielhaft einige Berufe vor. 

 


20.07.2017

Handreichung: Familienasyl im Kontext von Familienzusammenführungen

Der Niedersächsische Flüchtlingsrat e.V. hat eine Handreichung zum Thema "Familienasyl im Kontext von Familienzusammenführungen" veröffentlicht. Im Rahmen der Publikation wird auf die Vorteile und Besonderheiten des Familienasyls für Eheleute und minderjährige Kinder hingewiesen.

Insbesondere wird auf die Situation der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge aufmerksam gemacht. Ihnen ist es nach der aktuellen Lage nicht möglich ihre minderjährigen Geschwister im Wege des Familiennachzugs nach Deutschland zu holen. Es muss der Umweg über die Eltern gegangen werden. Der Elternteil, der im Wege des Familienasyls nach Deutschland kommt, kann den Antrag auf Familiennachzug für die minderjährigen Kinder im Heimatland stellen.

In allen Fällen ist zu beachten, dass der Antrag unverzüglich - das bedeutet innerhalb von zwei Wochen - nach der Einreise nach Deutschland bei der zuständigen Selle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zu stellen ist.

Die gesamte Publikation steht Ihnen hier zur Verfügung.


19.07.2017

Handreichung: Stärkung der Kinder-und Jugendhilfe in Flüchtlingsunterkünften

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF e.V.) hat gemeinsam mit UNICEF Deutschland eine Handreichung zur "Stärkung der Kinder- und Jugendhilfe in Flüchtlingsunterkünften" veröffentlicht. Anhand einer (nicht-repräsentativen) Befragungen wurden Problemschwerpunkte hinsichtlich des Zugangs zur Kinder- und Jugendhilfe ermittelt und Ursachen erfasst. Die daraus resultierende Handreichung soll insbesondere für die Fachkräfte in Jugendämtern Lösungsansätze aus der bundesweiten Praxis aufgezeigt sowie Handlungsempfehlungen gegeben werden.

Die gesamte Handreichung finden Sie hier.


19.07.2017

Interkulturelles Training für Haupt- und Ehrenamtliche

Vom 06. bis 08. September 2017 findet im St. Jakobushaus Goslar ein "Interkulturelles Training" statt. Die Fortbildung für Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit soll zur Sensibilisierung im Umgang mit Geflüchteten und zum gegenseitigen Verständnis beitragen. Neben dem Erläutern der Begrifflichkeit "Kultur" und dem Aufzeigen von kulturellen Unterschieden werden im Rahmen von Übungen verschiedene Fallbeispiele durchgespielt und Handlungsmöglichkeiten erprobt. Dabei können eigene Schwierigkeiten und konkrete Erfahrungen als Bestandteile der Fallbeispiele behandelt werden.

Das Programm der Fortbildung finden Sie hier.


18.07.2017

StartStudy Bonn

Das Projekt StartStudy Bonn entstand im Mai 2016 aus einer Kooperation des Geographischen Instituts der Universität Bonn und der Initiative für Flüchtlinge Bonn e.V. Es bietet seitdem Informationsveranstaltungen, Workshops, eine Sprechstunde sowie ein Leitfaden für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund an. Ziel des Projektes ist es durch die Vermittlung wichtiger Informationen und Kompetenzen die Zugangs- und Erfolgschancen von Geflüchteten an deutschen Universitäten zu erhöhen. Der DAAD fördert das Projekt im Rahmen des Programms "Welcome Studierende engagieren sich für Flüchtlinge" für zwei weitere Jahre bis Ende 2018.

Den Leitfaden und weitere Informationen findet man hier.
 


18.07.2017

Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2017

Bis zum 24. September 2017 können sich Projekte und Initiativen für den Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2017 bewerben. Im Rahmen des vom Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) zum 17. Mal ausgeschriebenen bundesweiten Wettbewerbs werden die Gewinnerinnen und Gewinner mit bis zu 5000 Euro geehrt und erreichen eine größere öffentliche Aufmerksamkeit. Unter dem diesjährigen Motto "Zivilgesellschaftliches Engagement sichbar machen!" werden insbesondere Projekte gesucht, die sich etwa für Radikalisierungsprävention, gegen Rechtsextremismus und für die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes einsetzen.

Hier geht es zum Bewerbungsformular.


17.07.2017

"Hass im Netz" - Verantwortung übernehmen im Norden

Seit dem Jahr 2000 findet die Veranstaltungsreihe „Verantwortung übernehmen im Norden“ als gemeinsames Projekt der Nordländer statt. Die diesjährige Veranstaltung zum Thema "Hass im Netz" findet am 4. September 2017 im Werkhof Hannover Nordstadt statt.

Als Hauptredner konnten Prof. Dr. Marc Coester („Hate Speech und die Grenzen der Meinungsfreiheit“, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin) und Johannes Baldauf („Monitoring und Analyse zu digitalen Phänomenen-Hass im Netz“, Amadeu Antonio Stiftung, Berlin) gewonnen werden. Anschließend werden in zwei Phasen Workshops zu verschiedenen Themen (u.a. Radikalisierung im Netz, medienpädagogische Ansätze, Fake News, Social Bots) angeboten. Eine "Projektmeile" soll Ihnen darüber hinaus interessante Ideen und Projekte aus den verschiedenen Bundesländern nahe bringen.

Die Fachtagung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kommunen, Verbänden, Gewerkschaften, Kirchen und Religionsgemeinschaften, an Interessierte aus Politik, Wissenschaft und Forschung sowie an Fachkräfte aus Schulen, Sozialdienststellen sowie aus Jugend- und Sporteinrichtungen.

Eine Anmeldung ist hier bis zum 24. August 2017 möglich.