Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

20.09.2018

Erfahrungsaustausch “Medienkompetenztrainings für Geflüchtete”

Der produktive und kreative Einsatz digitaler Medien bietet eine gute Orientierung und Vorbereitung für die Teilhabe an unserer Gesellschaft. Junge Geflüchtete können von diesem Medieneinsatz profitieren, benötigen dazu aber teilweise Unterstützung. Welche Lernmethoden und Trainingsangebote können sie dabei unterstützen?

24.09.18 ab 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Digitales Lernzentrum Berlin, Kemperpl. 1, 10785 Berlin

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20.09.2018

Globalisierung, regionale Integration und ihre Kritikerinnen: Die Mikrofundierung politischen Wettbewerbs im 21. Jahrhundert

Mit dem Aufstieg populistischer Parteien in Europa, dem Brexit-Referendum, und der Wahl Donald Trumps zum US Präsidenten befinden sich die KritikerInnen von Migration, Globalisierung und regionaler Integration weltweit im Aufwind. Diese Vortragsreihe beschäftigt sich mit den Manifestierungen, Ursachen und Konsequenzen dieser Entwicklungen und fragt, in welcher Verbindung diese zu Veränderungen politischer Konflikte in modernen Demokratien stehen. Im Fokus steht dabei besonders die Mikrofundierung dieser Prozesse: fühlen BürgerInnen sich verstärkt neuen gesellschaftlichen Konfliktlinien zugehörig, die quer zum klassischen rechts-links Schema verlaufen? Und welche Rolle spielen soziale Medien beim Austragen politischer Konflikte?

05.10.- 12.10.2018
Institut für Weltwirtschaft, 24105 Kiel
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19.09.2018

LOVE-Storm – Gemeinsam gegen Hass im Netz

Ein Start-Up aus der Friedensbewegung will Zivilcourage ins Netz bringen. Die neue LOVE-Storm-Internetplattform plant hunderte Trainings, in denen Betroffene und Interessierte lernen, Hassangriffe im Netz zu stoppen. Der Clou: Stoßen Trainierte auf Hasskommentare oder werden selbst angegriffen, können sie sich gegenseitig und andere LOVE-Stormer*innen zur Hilfe rufen. Eine Community entsteht, in der niemand mehr alleine auf Hass und Hetze reagieren muss.

Bis Ende des Jahres will LOVE-Storm 500, im nächsten Jahr dann tausende Menschen trainieren. Damit sich Zivilcourage im Netz aber wirklich massenhaft verbreiten kann, sucht LOVE-Storm jetzt bundesweit nach Bildungsträgern, die sich zertifizieren lassen, um die Plattform in ihre eigene Bildungsarbeit zu integrieren.

Erklärvideo zum Projekt.


19.09.2018

Stabiles Klima in der Integrationsrepublik Deutschland - SVR-Integrationsbarometer 2018

Die Ereignisse in Chemnitz und Köthen haben den Dialog über Einwanderung nochmals verschärft. Integrationsforscher warnen vor Panikmache. Einer neuen Studie zufolge beurteilen die Deutschen Einwanderung im Alltag positiver als weithin angenommen.

Trotz scharfer Debatten über Probleme im Zusammenhang mit Einwanderung sind die Deutschen einer Studie zufolge mehrheitlich optimistisch beim Thema Integration. Eine Mehrheit findet, dass Flüchtlinge positiv zur wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands beitragen werden, wie aus dem am Montag in Berlin vorgestellten Integrationsbarometer des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration hervorgeht. Ebenfalls eine Mehrheit ist dafür, dass Deutschland weiterhin Flüchtlinge aufnimmt.


18.09.2018

Neue Strategien für die Gewaltprävention

Im Februar 2016 hat das von dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Symposion „25 Jahre Gewaltprävention im vereinten Deutschland – Bestandsaufnahme und Perspektiven“ in Berlin stattgefunden. Als Ergebnis der Bestandsaufnahme lässt sich festhalten: Einerseits hat sich die Praxis der Gewaltprävention in einigen Arbeitsfeldern positiv entwickeln und professionalisieren, Strukturen für die gewaltpräventive Arbeit haben sich bilden können und die Präventionsforschung hat an Bedeutung gewonnen. Darüber hinaus hat es im Zusammenhang mit der Prävention von und der Intervention bei Gewalt wichtige gesetzliche Neuerungen gegeben. Andererseits hat sich gezeigt, dass die Gewaltprävention in Deutschland keineswegs auf einem sicheren Fundament steht. Entsprechende Defizite in Praxis, Wissenschaft, Verwaltung und Politik finden sich in unterschiedlichen Ausprägungen in allen Be-reichen und auf allen Ebenen der Gewaltprävention. Bzgl. der Perspektiven der Gewaltprävention in Deutschland konnten in Berlin zahlreiche Vorschläge zu deren Weiterentwicklung erarbeitet werden. Deren Umsetzung würde einen Beitrag dazu leisten, die festgestellten Defizite langfristig abzubauen. Offen bleiben musste dagegen, wie und unter welchen Voraussetzungen dies gelingen könnte.

Mit der zweiten Folgeveranstaltung zum Berliner Symposion bieten wir Ihnen die Gelegenheit, an neuen Strategien für die Gewaltprävention mit- und weiterzuarbeiten. Wir gehen dabei davon aus, dass die Entwicklung eines nationalen Konzepts Gewaltprävention von engagierten Akteur*in-nen aus allen Bereichen der Gewaltprävention angestoßen werden muss. Ein solches Konzept muss selbstverständlich alle Bereiche der Gewaltprävention in den Blick nehmen, wir werden uns jedoch im nächsten Schritt – was die Arbeitsfelder der Gewaltprävention betrifft –zunächst auf einige „Schlüssel“themen konzentrieren müssen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir den in Berlin begonnenen gemeinsa-men Arbeits- und Diskussionsprozess mit Ihnen fortsetzen und Sie als engagierte Mitstreiter*innen für ein sicheres Fundament der Gewaltprävention in Deutschland gewinnen könnten.

27.09.2018 - 28.09.2018, Hannover
Weitere Informationen sowie der aktuelle Programmflyer.


18.09.2018

Studie: Freiwillig Engagierte für die Integration von Geflüchteten notwendig

Jeder vierte Geflüchtete, der seit 2015 nach Deutschland gekommen ist, hat inzwischen einen Job. Freiwillig engagierte Helfer unterstützen bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Diese Hilfe könnten die Agentur für Arbeit und die Jobcenter in diesem Umfang ohne die Freiwilligen nicht gewährleisten.

Wie kann eine realistische Perspektive für die Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt aussehen? Die Bertelsmann Stiftung ermittelt anhand von fünf lokalen Beispielen einen Ansatzpunkt. Unter dem Titel "'Ausbildung und Arbeit für Flüchtlinge? – Ohne die Freiwilligen können Sie das vergessen!' Über bürgerschaftliches Engagement zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration" zeigt die Studie, dass freiwilliges Engagement ein erfolgversprechendes Instrument zur Hinführung zum Arbeitsmarkt darstellt. Wir sollten auf die Kraft der Zivilgesellschaft setzen, umso mehr als dieser Integrationsweg zukünftig noch relevanter wird, da die Geflüchteten mit ihren mittlerweile erworbenen Deutschkenntnissen besser für den Arbeitsmarkt vorbereitet sind.


17.09.2018

Berlin Mitte: Integrationspreis 2018 ausgelobt

Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin lobt erneut einen Preis in Höhe von bis zu 2.000 € für erfolgreiche Projekte und Initiativen zur Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern aus. Bis zum 31.10.2018 können Einzelpersonen, Projekte, Vereine und Institutionen für den Preis vorgeschlagen werden. Vorschlagsberechtigt sind alle Einwohnerinnen und Einwohner mit Wohnsitz in Berlin. Vorschläge an das Büro der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin.


17.09.2018

Informationen zum Familiennachzug für Menschen mit subsidiärem Schutz


14.09.2018

Faktensammlung Diskriminierung

Die Publikation ist eine Sammlung von Quellen, die sich mit dem Thema ethnische und religiöse Diskriminierung in Deutschland beschäftigen und in den letzten zehn Jahren veröffentlicht wurden. Die einzelnen Kapitel spiegeln die aktuelle Forschungslage in verschiedenen Lebens- oder Themenbereichen wider. Daraus ergibt sich ein klares Bild: Diskriminierung aufgrund der ethnischen oder religiösen Herkunft findet sich auf dem Arbeitsmarkt, dem Wohnungsmarkt, im Bildungssystem sowie im täglichen Alltag.


13.09.2018

"Mein Weg"

„Kopftuch oder nicht, heiraten oder allein bleiben, dieser Job oder ein anderer, das entscheide ich.“

„Es wird viel über Integration und Identität diskutiert, darüber, ob ein Kopftuch ein Symbol der Abgrenzung sei. Aber für die Frauen geht es nicht darum. Es geht um ihre Selbstbestimmung als Frau, um ihre Selbstbestimmung als Muslimin“

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) gibt zum vierten Mal ein Magazin für Flüchtlinge heraus. Das 24-seitige Heft mit dem Titel „Mein Weg“ erscheine zweisprachig in Deutsch/Arabisch und Deutsch/Persisch in einer Gesamtauflage von 300.000 Exemplaren, teilte das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik in Frankfurt am Main mit. Nach den ersten drei Ausgaben „Willkommen!“, „Ankommen!“ und „Bleiben!“ trägt die neue Ausgabe den Titel „Mein Weg“. Der Untertitel lautet: „Kopftuch oder nicht, heiraten oder allein bleiben, dieser Job oder ein anderer, das entscheide ich.“