Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

20.07.2018

Fachbeiträge zur beruflichen Integration von Geflüchteten

Seit Juli 2015 wird der Handlungsschwerpunkt „Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Flüchtlingen“ (IvAF) im Rahmen der Integrationsrichtlinie Bund umgesetzt. Daraus werden bundesweit gegenwärtig 41 Netzwerke mit rund 300 Teilprojekten aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert, um Geflüchtete bei der Teilhabe an schulischer bzw. beruflicher Bildung und am Arbeitsmarkt zu unterstützen. Der ESF hat nun eine kommentierte Bibliografie herausgegeben, die die in diesen Programmen gewonnenen Erfahrungen der Fachöffentlichkeit in gebündelter Form zugänglich machen soll. Damit ist das Ziel verbunden, den fachlichen Diskurs zu erweitern und zum Transfer anzuregen, um somit die Teilhabechancen der Geflüchteten in Deutschland wirksam zu unterstützen.

 


18.07.2018

Interreligiöse Kompetenzen

Fortbildung für Lehrkräfte und andere Multiplikator_innen sowie für Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit.

Diese Fortbildung macht Haupt- und Ehrenamtliche fit für den religionssensiblen Umgang mit Geflüchteten. Zunächst nähern wir uns dem komplexen Begriff der ‚Religion‘. Was ist Religion eigentlich und wie prägt sie Individuen und Gesellschaften? Welche Rolle spielt Religion bei Migration und Flucht? Wo bestehen Unter-schiede und Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Religionen und Konfessionen? Während einer Exkursion nach Hannover gibt es Gelegenheit für Besuche im Haus der Religionen und in verschiedenen Gotteshäusern.

Der Preis inklusive Teilnahmegebühr, Unterbringung und Vollpension beträgt pro Person 163,00 € im Einzelzimmer und 135,00 € im Zweibettzimmer

29. Oktober 2018 - 10:30 bis 31. Oktober 2018 - 14:30

17.07.2018

eye_land: Heimat, Flucht, Fotografie

Wie siehst du Deutschland? Wovon träumst du? Was ärgert dich? Das eye_land Projekt bietet die Möglichkeit, eigene Gedanken und Gefühle mit anderen zu teilen. Sei es mit Bildern aus der "alten" oder von der "neuen" Heimat – oder von der Heimat im Herzen. Sei es aus deinem Wohnort, deiner Stadt, deinem Dorf, deinem Wald oder deiner Straße.

 

Wie erleben junge geflüchtete Menschen ihren Alltag in Deutschland? Wie stellen sie sich ihre Zukunft vor? Welche Heimat-Bilder tragen sie mit sich? Die vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) gestartete Fotoaktion „eye_land“ bietet die Chance, sich kreativ mit den Fragen zu befassen und die Bilder öffentlich zu präsentieren. Teilnehmen können alle unter 26 Jahren – ob mit oder ohne Fluchterfahrung – sowie Kinder- und Jugendprojekte und künstlerische Initiativen. Die Ergebnisse werden in einer großen Ausstellung in Berlin gezeigt. Die Aktion läuft bis 31. Oktober 2018.


17.07.2018

Joint Venture: Tanzprojekt für Kinder & Jugendliche

Im Rahmen der Workshop- Erfahrung lernen sich die Teilnehmenden in einem nicht alltäglichen Setting kennen. In diesem Setting wird ein gezielter Fokus darauf gerichtet, dass alle einander auf Augenhöhe begegnen und wahrnehmen als Menschen/ Individuen und nicht als Teil der im Alltag herrschenden Ungleichverhältnisse und Zuschreibungen.

In unterschiedlichen Zusammensetzungen nehmen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Flucht-/ Migrationshintergrund an regelmäßigen Proben eines mehrwöchigen Tanzprojekts inklusive einer Abschlussvorführung teil. Um eine Vielzahl an Kindern und Jugendlichen zu gewinnen werden zwei Schulklassen verschiedener Jahrgänge in die Proben eingebunden. Die künstlerische Leitung und die Entwicklung der Choreographie erfolgt durch ein Team von professionellen TänzerInnen der Compagnie Fredeweß.

Einen ausführlichen Bericht über das Projekt hat das Deutsche Kinderhilfswerk veröffentlicht, welches das Projekt mit fördert. Dieser kann online nachgelesen werden.


16.07.2018

Neue Publikation

Bericht: Dokumentation des Fachtags „Übergänge gestalten…“

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. hat am 09.05.2018 gemeinsam mit dem itB e.V. einen Fachtag zum Thema „Übergänge gestalten- Junge volljährige Geflüchtete in der Jugendhilfe“ ausgerichtet. In der Dokumentation sind die Präsentationen und Materialien des Fachtages zu finden.

Zum Hintergrund: Ein Großteil der in den Einrichtungen der Jugendhilfe betreuten jungen
geflüchteten Menschen ist bereits oder wird in absehbarer Zeit volljährig. Sie stehen vor der
Herausforderung, den sicheren Rahmen der Jugendhilfe verlassen zu müssen, was für sie
oftmals vielerlei Verunsicherungen bedeutet. Es braucht flankierende Unterstü
tzungsleistungen, um diesen jungen Menschen als „Careleaver“ einen Sicherheit
gebenden Übergang in die Selbständigkeit zu ermöglichen. Der Übergang muss zudem
frühzeitig mit den jungen Menschen geplant und mit einem breiten fachlichen Wissen
seitens der Fachkraft gut begleitet werden

16.07.2018

"Genderperspektiven minderjähriger Geflüchteter" – Praxiserfahrungen und Konzepte

Das Projekt „Zukunft in Niedersachsen – Fachstelle für minderjährige Geflüchtete (ZiN)“ veranstaltet am 25.09.2018 im Stephansstift Hannover eine Fachtagung zum Thema

„Genderperspektiven minderjähriger Geflüchteter“ – Praxiserfahrungen und Konzepte

„Zukunft in Niedersachsen (ZiN)“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen mannigfaltig e.V. – Institut für Jungen- und Männerarbeit, dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB) und dem Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

An diesem Fachtag werden vielfältige konkrete Erfahrungen aus der Praxis mit minderjährigen Geflüchteten vorgestellt. Dabei werden unterschiedliche Aspekte aus Jungenarbeit, Mädchenarbeit, Jugend*bildung, Diskriminierungsreflexion, Rechtsberatung und der Multiplikator*innenbegleitung gebündelt in 2 konzeptionellen Vorträgen und 5 Praxisworkshops für die eigene Theorie und Praxis zur Verfügung gestellt.

Da die Mehrzahl der unbegleiteten, minderjährigen Geflüchteten männlich* ist, wird hier ein Schwerpunkt auf Männlichkeitskritik und Jungen*arbeit gelegt. Doch auch die ebenso wichtige Genderperspektive der Mädchen*arbeit erhält ihren eigenen Raum der Auseinandersetzung, ebenso wie die Genderreflexion im Umfeld von LGBTI* und Geflüchteten. Darüber hinaus widmet sich ein Workshop der wichtigen Perspektive rechtlicher Belange von minderjährigen Geflüchteten.

Weitere Informationen zur Tagung sowie zur Anmeldung sind auf der Seite von "Zukunft in Niedersachsen" zu finden.


13.07.2018

Intensivsprachkurse vor der Ausbildung

Das Ministerium für Soziales und Integration hat ein Programm für Stadt- und Landkreise aufgelegt, um zusätzliche Intensivsprachkurse für junge Geflüchtete vor Beginn ihrer Ausbildung zu fördern. Mit Hilfe der ausbildungsvorbereitenden Sprachkurse sollen bestehende Lücken geschlossen werden.

Junge Geflüchtete, die eine Ausbildung beginnen, sollen die Möglichkeit bekommen, in Intensivsprachkursen ihre Deutschkenntnisse weiter zu verbessern. Das hat Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha Anfang Juni bekannt gegeben. Stadt- und Landkreise, die ein entsprechendes Angebot bereithalten, erhalten hierfür eine Landesförderung.
 


12.07.2018

VAHA

Frauenspezifischer Ort für Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund und/oder Fluchterfahrung als Brücke in das berliner Gesundheitssystem

VAHA soll eine Brücke ins Berliner Gesundheitssystem bauen und richtet sich mit seinen Beratungs- und Gruppenangeboten gezielt an Mädchen (ab 16 Jahren) und Frauen mit Migrationshintergrund und/oder Fluchterfahrung.

Die frauenspezifische Ausrichtung des Treffpunktes VAHA bietet den Mädchen und Frauen die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Gesundheitsangebote der Stadt Berlin zu informieren (thematisch und/oder regional), selbst aktiv zu werden, eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen oder einfach nur in den Austausch mit anderen Frauen über gesundheitliche Fragen oder alltägliche Probleme zu kommen.


12.07.2018

Schwimmen für alle Kinder

Die Tübinger Initiative „Schwimmen für alle Kinder“ hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Kinder aus Flüchtlingsfamilien und Familien mit wenig Geld zum bronzenen Schwimmabzeichen zu führen. Mit der Unterstützung von Förderern und privaten Spendern will das Projekt möglichst vielen Kindern aus Familien kostenlos den Erwerb des Jugendschwimmabzeichens Bronze ermöglichen.

"Wer schwimmen kann, ist mit dabei, wächst in seiner Persönlichkeit und hat die Chance, unbeschwert mit anderen herumzutollen. Neues Lernen, körperliche Betätigung, Lebensfreude und Integration - alles in einem Schritt."

Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es beim "Bündnis für Familie Tübingen" sowie ein Bericht auf der Seite der Flüchtlingshilfe Baden-Württemberg über das Projekt.


11.07.2018

Bericht: Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter aus nichteuropäischen “Asylherkunftsländern”

Das Bremer Institut für Arbeitmarktforschung und Jugendberufshilfe hat Zahlen veröffentlicht, wie hoch die Anteile sozialversicherungspflichtig Beschäftigter aus den Ländern Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien in Deutschland sind. Auch Zahlen zu jungen Menschen in der Berufsausbildung wurden vorgelegt:

  • In den Bundesländern reichte der Anteil der Auszubildenden aus den acht nicht europäischen „Asylherkunftsländern“ an den sozialversicherungspflichtigen Auszubildenden von 3,04 Prozent in Hamburg bis 0,99 Prozent in Sachsen.
  • Ausbildungsquote: Von den 202.714 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den acht nichteuropäischen „Asylherkunftsländern“ in Oktober 2017 waren 14,2 Prozent (28.871) Auszubildende, vier Jahre zuvor, im Oktober 2013, 6,3 Prozent (4.077 Auszubildende).
  • In den Ländern reichte die Ausbildungsquote im Oktober 2017 von 5,8 Prozent in Schleswig-Holstein bis 3,3 Prozent in Berlin. Die Ausbildungsquote unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den acht nichteuropäischen „Asylherkunftsländern“ reichte im Oktober 2017 in den Ländern von 19,2 Prozent (Schleswig-Holstein) bis 8,8 Prozent (Berlin).