Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

18.05.2018

Bericht: Radicalisation Awareness Network (RAN): Das EU-Netzwerk für die Präventionspraxis

Mit dem Radicalisation Awareness Network (RAN) will die EU-Kommission gegen Extremismus vorgehen. Das wichtigste Mittel ist dabei der fachliche Austausch von Praktikerinnen und Praktikern aus verschiedenen Staaten und Fachgebieten. Wie arbeitet das Netzwerk, und was bietet RAN für die Praxis?

Der Bericht kann auf der Seite der BUndeszentrale für politische Bildung nachgelesen werden.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, den RAN Newsletter zu abonnieren.


18.05.2018

"Zurück auf Los!"

Podiumsdiskussion: Über neue Grenzen in Afrika und andere Folgen der EU-Migrationspolitik

Es gibt viele Gründe für Migration: Verfolgung und Krieg, Armut und Hunger, aber auch das Streben nach einem besseren Leben. Migration ist – kurz definiert – die mittel- oder langfristige Verlagerung des Lebensmittelpunktes. Das geschieht in großer Zahl im legalen Rahmen, aber auch außerhalb dessen und betrifft Europa in zunehmenden Maße.

Wie durchdacht und nachhaltig ist diese Politik? Auf welche gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Prozesse trifft die externe Migrationspolitik der EU in afrikanischen Staaten? Welche Möglichkeiten der Kooperation wären wünschenswert? Welche sind realistisch?

Mit:

  • Christian Jakob, Journalist „die tageszeitung" & Autor des Buchs „Diktatoren als Türsteher Europas“ (Ch. Links Verlag)
  • Dr. Melanie Müller & Dr. Isabelle Werenfels, Stiftung Wissenschaft und Politik, Mitautorinnen der Studie „Migrationsprofiteure? Autoritäre Staaten in Afrika und das europäische Migrationsmanagement“
  • Kirsten Maas-Albert, Heinrich-Böll-Stiftung, Konzeption/ Redaktion „Die Orangen in Europa schmecken besser - Über Fluchtursachen, ihre Bekämpfung und was daran nicht stimmt“ 
  • Moderation: Mekonnen Mesghena, Heinrich-Böll-Stiftung

Mittwoch, 23. Mai 2018 von 20.00 Uhr – 21.30 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung
Schumannstr. 8
10117 Berlin

Es wird außerdem einen Livestream der Veranstaltung geben.


17.05.2018

Was heißt denn eigentlich "interkulturell kompetent"?

Fortbildung

Die Stellen „Ehrenamt“ und „Migration“ bieten gemeinsam eine eineinhalbstündige Abendveranstaltung an, bei der Sie selbst erleben können, was eine interkulturelle Erfahrung ist. Anschließend sprechen wir darüber, was es bedeutet interkulturell kompetent zu sein. Ist das etwas Neues oder gab es das eigentlich schon immer? Was zeichnet interkulturell kompetente Menschen aus? Wofür braucht man das und wie ist man denn im Alltag „interkulturell kompetent“? Wie kann ich das für die Vereinsarbeit nutzen?

 

06.06.2018 (Mi.), 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr
  Anmeldeschluss ist der 29.05.2018
Anmeldungen bitte direkt an:
Landkreis Rotenburg (Wümme) Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe Frau Charbonnier Tel. 04261/983-2854 E-Mail: migration@lk-row.de

 


17.05.2018

Förderung für Medienwerkstätten und Ausstellungen mit Jugendlichen

Bündnisse organisieren Schreib-, Foto-, Audio-, Medienwerkstätten und Ausstellungen, in denen Jugendliche (12 – 18 Jahre) unterstützt von Fachkräften und Ehrenamtlichen ein selbstgewähltes Thema aus ihrer Lebenswelt künstlerisch bearbeiten. Die Jugendlichen erstellen und präsentieren ihre Reader, Zeitungen, Comics, Fotos, Hörspiele, Filme, Fernseh- oder Radiosendung etc. meist am Ende einer Kette aus mehreren Workshops in einer öffentlichen Veranstaltung in ihrem Kiez.

 

Wer wird gefördert?
Um einen Antrag stellen zu können, müssen Sie nicht Mitglied der TGD oder in einer ihrer Mitgliedsorganisationen sein. Alle Migrantenselbstorganisationen aber auch alle sonstigen Organisationen, die Bildungsbündnisse errichten möchten, werden ausdrücklich ermutigt, Förderanträge zu stellen.

Projektanträge können bis spätestens zum 31. Mai 2018 gestellt werden.

 

Weitere Informationen zu den Förderbedingungen gibt es auch auf der Seite von meinland.info


16.05.2018

„Was postest Du? Politische Bildung mit jungen Muslim_innen online“

n der politischen Bildung spielen soziale Netzwerke eine immer größere Rolle. In dem Projekt „Was postest Du? Politische Bildung mit jungen Muslim_innen online“ ging es darum, die Möglichkeiten sozialer Medien zu nutzen, um über gesellschaftliche, politische und religiöse Fragen ins Gespräch zu kommen, Gedankenanstösse zu geben und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Auf Facebook und der Ratgeber-Community gutefrage.net brachten sich sechs Teamer_innen in Diskussionen ein, initiierten neue Gespräche und hakten nach, wo rigide und unreflektierte Vorstellungen über Fragen von Identität und Religion unwidersprochen blieben.

Die Broschüre dokumentiert die Erfahrungen aus der Projektarbeit und berichtet vom Fachaustausch, an dem im Februar 2016 insgesamt 20 Initiativen und Projekte teilnahmen. In drei Dossiers zu den Themen Islam und Demokratie, Rassismus und Islamfeindlichkeit und Geschlechterrollen finden Sie konkrete Anregungen für die pädagogische Praxis in sozialen Netzwerken, aber auch in Klassenräumen.

Die Broschüre ist online abrufbar und kann unter folgender Adresse kostenpflichtig bestellt werden.


15.05.2018

„Lampedusa calling“

Kunstpädagogisches Projekt bringt Menschen mit und ohne Fluchterfahrung zusammen

„Lampedusa calling“ ist ein kunstpädagogisches Integrations-Projekt im baden-württembergischen Herrenberg, das Jugendarbeit und Erwachsenenbildung vereint. Zielgruppen sind zum einen geflüchtete Kinder, Jugendliche und Erwachsene und zum anderen Einheimische jeden Alters. Außerdem sollen Vereine, Verbände, Organisationen, Kommunen und Fachpersonal mit Fachwissen, Ressourcen und Kooperationen unterstützt werden.

Auf der Internetseite des Projektes, gibt es weitreichenede Informationen u.a auch zu anstehenden Ausstellungen und Veranstaltungen


15.05.2018

Geflüchtete stärken! Anregungen für die Prävention von religiös-extremistischen Ansprachen

Neue Handreichung von ufug.de

Diese Handreichung gibt Anregungen für die universelle Präventionsarbeit, die im Vorfeld von möglichen Radikalisierungsprozessen ansetzt. Dabei geht es vor allem um Angebote der Jugend- und Sozialarbeit sowie der politischen Bildung. Unabhängig von sicherheitspolitischen Interessen sind diese Angebote Voraussetzung, um Geflüchteten ein Ankommen in der Gesellschaft, Selbstwirksamkeit und reale Teilhabe zu ermöglichen.

Die Handreichung ist online abrufbar sowie unter folgender Adresse kostenpflichtig zu bestellen.


14.05.2018

Galerie der verlorenen Heimat

Zahlreiche Schicksale von Menschen in dem brandenburgischen Ort Wittstock haben in irgendeiner Form mit Mobilität und Ortswechseln zu tun. Die Ursachen reichen von Schule und Studium bis hin zu Flucht und Vertreibung. Die Geschichten dahinter sind von dem Journalisten und Autor Gerhard Richter in der „Galerie der verlorenen Heimat“ dokumentiert worden.

Bei verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen war Richter mit seiner Schreibmaschine vertreten und nahm die Lebensgeschichten ganz verschiedener Menschen auf. So berichtet Helmut (Jahrgang 1934) davon, wie er das Kriegsende in Wittstock erlebte. Vor dem Einmarsch der Roten Armee wurde er dabei auch Zeuge eines der sog. Todesmärsche von KZ -Häftlingen. Sabine wiederum spricht von ihrer neuen Heimat in Barcelona und wie sie dort ankam, ohne ein Wort Spanisch zu können.

Zwei große Ausstellungen mit den Geschichten haben schon stattgefunden und nun sind einige der Geschichten unter www.galerie-der-verlorenen-heimat.de nachzulesen. Das Projekt geht auf eine Initiative des Aktionsbündnisses „Wittstock bekennt Farbe“ zurück.


11.05.2018

Reisen ins europäische Ausland mit jungen Geflüchteten

Hinweise und Erfahrungen zu Reisen ins europäische Ausland mit jungen Geflüchteten

Das Hamburger Netzwerk Internationale Jugendarbeit hat Erfahrungen und Hinweise im Zusammenhang mit der Teilnahme von jungen Geflüchteten an internationalen Maßnahmen (Projekte, Seminare, Jugendbegegnungen) im europäischen Ausland zusammengestellt. Aus der Sicht von Praktiker/-innen wird dargestellt, mit welchen Herausforderungen die Akteure in dieser Situation umgehen mussten. Dem Netzwerk ist es wichtig, seine Erfahrungen für andere Interessierte und Praktiker/-innen bereitzustellen.

Die Empfehlungen beziehen sich insbesondere auf die Zusammenarbeit mit Behörden wie Ausländerbehörde, Landesjugendbehörde oder Bundespolizei, aber auch den Informationsfluss mit den Fluggesellschaften.

Das Netzwerk bietet zudem an, dass sich interessierte Personen auch an die entsprechenden Organisationen in Hamburg wenden können, die hier Erfahrungen gesammelt haben.

 


10.05.2018

Integration junger Zugewanderer fördern

Projektgelder von bis zu 70.000€ noch bis zum 31.05.2018 beantragen

Interessierte Träger haben die Möglichkeit gemeinwesenorientierte Projekte zur Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12-27 Jahren durchzuführen. Dafür stellt das Bundesjugendministerium Haushaltsmittel zur Verfügung. Ausgeschrieben werden diese Projektmittel über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Anfrage auf eine Förderung von bis zu 70.000,- Euro pro Projektjahr können noch bis zum 31. Mai gestellt werden. Es ist eine bis zu dreijährige Projektlaufzeit möglich. Gefördert werden können Maßnahmen zur Integration der jungen Menschen.

Die Projekte sollten sich einem der folgenden Schwerpunkte orientieren:

  • Themenschwerpunkt Identitätsbildung: Stärkung der eigenen Identität -Empowerment
  • Themenschwerpunkt Teilhabe: Partizipation auf Augenhöhe

Die Anträge sind bei der Zentralstelle, Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA), zu stellen.