Aktuelles
Hier finden Sie aktuelle Information, neue Publikationen und Hinweise zu Integrations- und Migrationsthemen sowie zur Prävention von Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus.
Ergebnisse der Dunkelfeldstudie „Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag (LeSuBiA)“ I
Die Dunkelfeldstudie von LeSuBiA zeigt, dass weniger als zehn Prozent der Gewalterfahrungen in Deutschland angezeigt werden, bei Gewalt in (Ex-)Partnerschaften sogar unter fünf Prozent. Besonders häufig betroffen sind Frauen, junge Menschen, Personen mit Migrationshintergrund sowie Angehörige der queeren Community.
Studie zur Fachkraftsituation im zentralen Basisdienst (ASD) der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe (FaSiBa)
Die Studie FaSiBa untersucht den Fachkräftemangel und die Arbeitsbedingungen im Allgemeinen Sozialen Dienst der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe. Auf Basis einer Befragung von 1311 Mitarbeitenden aus 264 Jugendämtern liefert sie neue Erkenntnisse zu Belastungen, strukturellen Herausforderungen sowie zur Gewinnung und Bindung von Fachpersonal.
Fake oder Fakt? Die Gefahr von Desinformation - Manipulation verhindern, Meinungsfreiheit schützen
Die neue Ausgabe der Eine-Welt-Presse „Fake oder Fakt? Die Gefahr von Desinformation“ beleuchtet, wie Falschmeldungen demokratische Prozesse und gesellschaftlichen Zusammenhalt beeinflussen. Sie zeigt Auswirkungen auf Themen wie Klimaschutz oder Geschlechtergerechtigkeit und stellt internationale Ansätze zur Bekämpfung von Desinformation vor.
MELT - Teilhabe von Eltern mit Migrationsgeschichte an Bildungsprozessen analysieren und stärken
Das Verbundprojekt MELT des Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung und des Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung und Teilhabe untersucht, wie die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Eltern mit Migrationsgeschichte verbessert werden kann. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxiswissen migrantischer Organisationen zusammenzuführen und daraus konkrete Ansätze zur Stärkung der Bildungsbeteiligung zu entwickeln.
Sensibilisierung an Schulen und partizipativ gestaltete Ausstellung zu sexualisierter Gewalt an Frauen und Mädchen im Sahel und in Deutschland
Ein neues Bildungsprojekt von TERRE DES FEMMES sensibilisiert Schüler*innen für sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen anhand von Beispielen aus Burkina Faso, Mali und Deutschland. Die Teilnehmenden entwickeln eigene künstlerische Beiträge, die gemeinsam mit Informationsmaterialien Teil einer partizipativ gestalteten Ausstellung werden, die nach einer Vernissage in Berlin deutschlandweit gezeigt werden soll.
Good-Practice-Sammlung zur pädagogischen Arbeit gegen Hass im Netz und Desinformation
Die Good-Practice-Sammlung ist ein Angebot der GMK. Hier gibt es Materialien, Konzepte, Projekte, Institutionen und Informationen für die Bildungsarbeit gegen Hass im Netz und Desinformation. Die Sammlung ist in Zusammenarbeit mit verschiedenen Praktiker*innen und Expert*innen aus den Feldern der Medienpädagogik und politischen Bildung entwickelt worden und wird fortlaufend aktualisiert.
Lernen aus der Krise - Antiziganismus in kommunalen Strukturen erkennen und handeln
Eine Studie von Tobias Neuburger beleuchtet antiziganistische Dynamiken, die im Zuge der Fluchtmigration aus der Ukraine auch in München sichtbar wurden, und ihre Auswirkungen auf die Situation geflüchteter ukrainischer Roma*. Die Veranstaltung stellt zentrale Ergebnisse und Handlungsempfehlungen vor und bietet Raum für Austausch und Diskussion.
Ausbildungskurs zum*r Teamer*in für UN/GLEICH
Das Bildungsprojekt UN/GLEICH bietet eine Ausbildung für Menschen an, die Workshops zu Demokratie, Menschenwürde und Diskriminierung mitgestalten möchten. Gesucht werden engagierte Personen, die Interesse an politischer Bildung haben und Freude daran, mit Jugendlichen und Erwachsenen über gesellschaftliche Themen ins Gespräch zu kommen.
Werde Trainer*in und Moderator*in für Diskussionsrunden
Im Mai und Juni 2026 startet eine Schulungsreihe für engagierte Menschen, die Diskussionen zu Diversität, Diskriminierung und politischer Teilhabe moderieren möchten. Die Qualifizierung vermittelt Methoden und Kompetenzen, um Diskussionsrunden mit unterschiedlichen Gruppen achtsam, konstruktiv und diskriminierungskritisch zu gestalten.
Sharing Circle zu Rassismus und weiß Sein
Nach dem Ankommen im Kreis und einer Körperübung zur Einstimmung sind die Teilnehmenden eingeladen, zu teilen, was gerade zu diesen Themen in ihnen präsent ist. Jede Person darf entscheiden, ob sie lieber reden oder zuhören möchte. Ein Redestab wird so lange im Kreis herumgegeben, bis alles gesagt ist. Die Halterin des Circles achtet auf die Einhaltung der Vereinbarungen und moderiert bei Konflikten. Den Abschluss bildet eine kurze gemeinsame Meditation.





