Aktuelles

29.05.2017

5. Webinar zum Thema "Extremistische Radikalisierung"

Am 12. Juni 2017 findet von 16 bis 17 Uhr bereits das 5. Webinar der Reihe "Extremistische Radikalisierung - Herausforderungen für Kommunen und Möglichkeiten der Prävention" statt. Unter dem Titel "Radikalisierungsprävention in Kommunen" wird über Möglichkeiten der Kommunen zum aktiven Vorgehen gegen Radikalisierung diskutiert sowie zwei Beispiele der praktischen Präventionsarbeit zweier Kommunen aus Nordrhein-Westfalen vorgestellt.

Zur Anmeldung des Webinars geht es hier.

Das einstündige Webinar - das sich insbesondere an kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richtet - erfordert keine besonderen technischen Voraussetzungen. Es kann unkompliziert vom Arbeitsplatz oder von zu Hause aktiv oder passiv begleitet werden. Einzige Voraussetzungen sind ein internetfähiger Computer und der aktuelle Flash Player. Durch die Live-Chat-Funktion wird den Teilnehmenden ermöglicht, den Referenten Fragen zu stellen oder Anmerkungen loszuwerden.

Die Aufzeichnung der vergangenen Webinare können Sie sich hier anschauen.

26.05.2017

Neue Webseite informiert über Entwicklung von Schutzkonzepten in Flüchtlingsunterkünften

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und UNICEF haben im Rahmen der Bundesinitiative "Schutz von Kindern und Frauen vor Gewalt in Flüchtlingsunterkünften" eine neue Webseite gelauncht. Sie informiert und unterstützt die Entwicklung und Erstellung von Schutzkonzepten in Flüchtlingsunterkünften. Im Rahmen einer Toolbox werden verschiedene Instrumente und Leitfäden gesammelt und Gewaltschutzkoordinierenden, den Unterkunftsleitungen sowie den einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden weitere bundesweite Materialien zum Thema "Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften" angeboten.

26.05.2017

Broschüre: Ein Angebot an alle, die einem nahestehenden Menschen bei einer Suchterkrankung helfen möchten

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. stellt eine mehrsprachige Broschüre für Angehörige von Suchtkranken zur Verfügung. Im Rahmen der Publikation "Ein Angebot an alle, die einem nahestehenden Menschen bei einer Suchterkrankung helfen möchten" werden die nahestehenden Personen über einzelne Begrifflichkeiten aufgeklärt und auf Möglichkeiten zum Umgang mit der Sucht und etwaige Handlungsweisen hingewiesen. Darüber hinaus werden Tipps zu Beratungs- und Hilfsangeboten sowie zu weiterführenden Links und Informationen gegeben.

26.05.2017

Ideenwettbewerb: "Miteinander – Gemeinsam für Integration"

Noch bis zum 27. Juni 2017 können sich Integrationsprojekte für eine Förderung der Region Hannover bewerben. Mit dem Ideenwettbewerb "Miteinander - Gemeinsam für Integration" werden Initiativen, die sich für das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund einsetzen, mit bis zu 30.000 Euro unterstützt. In diesem Jahr werden insbesondere Projekte unterstützt, die sich für die berufliche Integration junger Migrantinnen und Migranten sowie die Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe von Frauen mit Migrationshintergrund engagieren.

26.05.2017

Beratung von Menschen mit Fluchterfahrung - Arbeitsmaterialien für Schwangerschaftsberatungsstellen

Pro Familia hat zur Unterstützung von Schwangerschaftsberatungsstellen eine Übersicht mit hilfreichen Verlinkungen für die Arbeit mit geflüchteten Menschen erstellt. Neben Hinweise auf Fachinformationen und Übersetzungshilfen werden zahlreiche mehrsprachige Angebote für Menschen mit Fluchterfahrung aufgelistet.

 

24.05.2017

Webinar: Deutsch lernen am Arbeitsplatz

Am 01. Juni 2017 bieten das "Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge" und die "IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch" ein Webinar zum Erlernen und Weiterentwickeln der deutschen Sprache am Arbeitsplatz an. Im Rahmen des kostenfreien 45-minütigen Online-Seminars soll Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern gezeigt werden, auf welche Weise internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Spracherwerb unterstützt werden können und welche Wege für eine gelingende Kommunikation erforderlich sind.

24.05.2017

Wettbewerb: "Alle Kids sind VIPs"

Bis zum 28. September 2017 haben Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 21 Jahren die Möglichkeit sich für den Jugenintegrationswettbewerb "Alle Kids sind VIPs" zu bewerben. Unter dem Motto "Vielfalt ist unsere Stärke" werden die jungen Menschen für ihr Engagement im Bereich Integration durch Bildung ausgezeichnet. Für den von der Bertelsmann Stiftung vergebene Preis können sich alle Kinder und Jugendlichen mit Projekten in Schulen, Jugendzentren und Vereinen für einen sozialen Zusammenhalt bewerben.

24.05.2017

Informationen für Geflüchtete – Was sind freiwillig Engagierte?

Die Diakonie Deutschland hat einen mehrsprachigen Flyer mit dem Titel "Was sind freiwillig Engagierte/Ehrenamtliche?" veröffentlicht. In sieben Sprachen wird den geflüchteten Menschen erklärt, was freiwilliges Engagement ist und wie es sich von einer hauptamtlichen Tätigkeit unterscheidet. Vielen neuzugewanderte Menschen ist das ehrenamtliche Engagement so wie es in Deutschland geleistet wird, unbekannt. Aus diesem Grund klärt der Flyer zum einen über die Begrifflichkeit und ihre Tätigkeit auf und zeigt zum anderen die Grenzen des Engagements sowie die Erwartungen, die an Ehrenamtliche gestellt werden können.

23.05.2017

Deutscher Kita-Preis

Im Frühjahr 2018 wird erstmals der Deutsche Kita-Preis verliehen. Der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutsche Kinder- und Jugendstiftung vergebene Preis zeichnet das besondere Engagement in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung aus. Der mit insgesamt 130.000 Euro dotierte Preis wird an fünf Kindertageseinrichtungen und fünf lokale Bündnisse für frühe Bildung vergeben.

Bewerbungen für die Auszeichnung sind bis zum 15. Juli 2017 möglich.

Die Auswahlkriterien finden Sie hier.

 

 

23.05.2017

openTransfer CAMP Digitalisierung

Am 22. Juni 2017 findet in Berlin das openTransfer CAMP #Digitalisierung statt. Die von der Stiftung Bürgermut und der Robert Bosch Stiftung organisierte Veranstaltung bringt die haupt- und ehrenamtliche Akteurinnen und Akteure von Bürgerprojekten, Social Start-ups und Innovatoren sowie Bloggerinnen und Blogger zusammen um sich rund um das Thema Digitalisierung auszutauschen. Gemeinsam sollen Erfahrungen und Kontakte sowie neue Ideen und Techniken vorgestellt und diskutiert werden.
Eine Anmeldung ist hier möglich.

22.05.2017

Aufruf: Suche nach Unterstützung Mentorin oder Mentor für junge Geflüchtete

Das Projekt "Parcours Plus - Wegbegleitung für junge Geflüchtete" (pufii.de berichtete) sucht Ehrenamtliche, die junge Geflüchtete bei der sozialen und beruflichen Integration unterstützen möchten.

Der Aufruf:

"Als ehrenamtliche/r Mentor/in unterstützt du über einen längeren Zeitraum einen jungen geflüchteten Menschen (18-25 Jahre) bei der Orientierung im Bereich Bildung und Arbeit. Du hilfst, Kompetenzen und Talente realistisch einzuschätzen, berufliche Perspektiven aufzudecken und stehst als Vertrauensperson auch bei anderen Herausforderungen des Alltags unterstützend zur Seite.
Wir bieten dir neben der persönlichen Beratung ein begleitendes Schulungsprogramm zu relevanten Themen wie Asyl- und Aufenthaltsrecht oder Berufswegeplanung. Wir verstehen uns als Netzwerk und bieten in regelmäßigen Reflexionsrunden und Stammtischen die Möglichkeit, sich mit anderen Ehrenamtlichen und Geflüchteten auszutauschen. Unfall- und Haftpflichtversicherung sind abgedeckt.
Offenheit und Einfühlungsvermögen sind wichtige Voraussetzungen für diese ehrenamtliche Tätigkeit.
Ansonsten brauchst du keinerlei Vorkenntnisse oder Erfahrungen, solltest jedoch die Bereitschaft mitbringen, an einer vorbereitenden Schulungsreihe teilzunehmen (ca. 4 Abendtermine unter der Woche á 2 Std.).

Kontakt: parcoursplus@xenion.org"

19.05.2017

Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge hat sich seit 2010 verfünffacht

UNICEF befasst sich in einem Bericht mit dem Titel "A child is a child. Protecting children on the move from violence, abuse and exploitation" mit den Gefahren und Risiken denen Kinder und Jugendliche weltweit auf der Flucht ausgesetzt sind. Der Bericht zeigt, dass sich die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in den letzten fünf Jahren verfünffacht hat. Er liegt damit bei weltweit 300.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die alleine auf der Flucht sind. Auf Grundlage der Publikation verfasste UNICEF einen Sechs-Punkte-Plan zum Schutz der Minderjährigen. Darin appelieren sie unter anderem für die Bewahrung der Einheit der Familie, den Schutz vor Ausbeutung und Gewalt sowie den Zugang aller Kinder und Jugendlicher zu Bildung und Gesundheitsvorsorge.

Eine deutsche Zusammenfassung des Berichts finden Sie hier.

19.05.2017

Initiative kulturelle Integration: 15 Thesen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Die Initiative kulturelle Integration hat 15 Thesen zum Thema "Zusammenhalt in Vielfalt" veröffentlicht. Die einzelnen Thesen sollen neben dem gesellschaftlichen Zusammenhalt die kulturelle Integration fördern. Die breite Besetzung mit zur Zeit insgesamt 28 Organisationen, möchte mit Grundsätzen wie beispielsweise "Einwanderungen und Integration gehören in die Geschichte" und "Bildung schafft den Zugang zur Gesellschaft" einen wesentlichen Beitrag für einen Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft leisten. Neben dem Deutschen Kulturrat und den kommunalen Spitzenverbänden gehören der Initiative unter anderem das Bundesinnenministerium, der Zentralrat der Muslime, die ARD sowie der Deutsche Journalistenverband an. Einzelpersonen sowie Organisationen, Vereine und Unternehmen sind zur Mitunterzeichnung des Thesenpapiers aufgerufen.

19.05.2017

Parcours Plus – Wegbegleitung für junge Flüchtlinge

Der Verein XENION Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V. bietet mit seinem neuen Projekt "Parcours Plus – Wegbegleitung für junge Flüchtlinge" Geflüchteten die Möglichkeit zur aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und fördert ihre Selbstständigkeit und Autonomie. Das Projekt vermittelt und begleitet Mentorenschaften zwischen Ehrenamtlichen (MentorInnen) und jungen Geflüchteten im Alter zwischen 18 und 25 Jahren (Mentees). Junge Geflüchtete haben mit besonderen Herausforderungen auf ihrem Weg in Bildung und Arbeit zu kämpfen und vermissen in dieser Übergangsphase oftmals Orientierung und Unterstützung. Die ehrenamtlichen MentorInnen begleiten sie daher über einen längeren Zeitraum und helfen ihnen, Kompetenzen und Talente realistisch einzuschätzen, berufliche Perspektiven für sich zu entdecken und erste berufliche Erfahrungen zu sammeln.

18.05.2017

Forschungsprojekt: Aktuelle europäische Binnen- und Flüchtlingsmigration nach Deutschland

In einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Göttingen, Bamberg und Konstanz die "Aktuelle europäische Binnen- und Flüchtlingsmigration nach Deutschland: Zuzugsprozesse und frühe Integrationsverläufe". Ziel des Projekts soll es sein, die Neuzugewanderten angemessen zu beschreiben, aktuelle Fragen der Migrations- und Integrationsforschung zu beantworten sowie wichtige Informationen für die politische Steuerung des Migrations- und Integrationsgeschehens zu liefern.

Projektbeginn des dreijährigen Projekts ist der 01. September 2017.

18.05.2017

Die Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen: Zahlen, Fakten und internationale Erfahrungen

Die IQ Fachstelle Einwanderung des Förderprogramms IQ hat ein Working Paper zum Thema "Die Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen: Zahlen, Fakten und internationale Erfahrungen" veröffentlicht. Die Publikation verdeutlicht, dass es geflüchtete Frauen häufig schwerer auf dem Arbeitsmarkt haben und nur schlecht in diesen integriert sind. Die Frauen sehen sich zahlreichen Hindernissen gegenüber: Sein es die traditionellen Rollenverständnisse oder die Tatsache, dass viele Integrationsangebote hauptsächlich auf Männer zugeschnitten sind. Es bedarf danach einem Ausbau der Programme auf die spezielle Bedürfnisse der geflüchteten Frauen.

Den kostenfreien Download des Working Papers finden Sie hier.

17.05.2017

Neues Internet-Portal zur Familienzusammenführung

Der Informationsverbund Asyl & Migration hat ein Internet-Portal zum Verfahren der Familienzusammenführung veröffentlicht. Im Rahmen des Portals werden zahlreiche Merkblätter, Materialien sowie hilfreiche Links für alle Interessierten zur Verfügung gestellt. In diesem Zusammenhang werden die jeweiligen Voraussetzungen für die Familienzusammenführung, der Ablauf des Verfahrens sowie möglicherweise auftretende Probleme näher erläutert. Angeprochen werden alle schutzsuchenden und schutzberechtigten Personen, deren nachzugswilligen Angehörigen, sich entweder bereits in Europa oder aber auch außerhalbs Europas aufhalten.

17.05.2017

14. startsocial-Wettbewerb

Bis zum 30. Juni 2017 können sich soziale Initiativen für den 14. startsocial-Wettbewerb anmelden. Startsocial vergibt im Rahmen des Wettbewerbs 100 Beratungsstipendien. Der bundesweite Wettbewerb fördert das ehrenamtliche soziale Engagement und sucht nach Initiativen und Personen, die sich für nachhaltige Lösungen gesellschaftlicher Probleme einsetzen und gleichzeitig Ehrenamtliche in die Arbeit einbinden. Die viermonatigen Beratungsstipendien ermöglichen durch einen intensiven Austausch zwischen Wirtschaft und sozialer Projektarbeit eine Weiterentwicklung der eigenen Initiative.

 

Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

16.05.2017

Förderprogramm: Sprach-Kitas

Das Bundesprogramm "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt Kindertagesstätten bei der Integration von geflüchteten Kleinkindern. Durch die Förderung der sprachlichen Kompetenz und Bildung der Kinder sowie der Familien soll ein positiver Beitrag für den künftigen Bildungsweg erbracht werden.

Aktuell beginnt in Niedersachsen, Bremen und Hamburg die 2. Förderungswelle des Bundesprogramms.

 

16.05.2017

Symposium: Verantwortungsteilung im Flüchtlingsschutz

Am 19. und 20. Juni 2017 findet in Berlin das 17. Berliner Symposium zum Thema: "Verantwortungsteilung im Flüchtlingsschutz - Herausforderungen auf globaler, europäischer und nationaler Ebene" statt. Die durch die Evangelische Akademie zu Berlin und ihre Kooperationspartner organisierte Veranstaltung lässt die Teilnehmenden aus Praxis und Politik miteinander diskutieren und über aktuelle Themen des Flüchtlingsschutzes ins Gespräch kommen. Im Rahmen von mehreren Arbeitsforen und einem Plenum sollen der künftige Umgang sowie die Stärkung des Schutzes von Geflüchteten erörtert werden.

15.05.2017

4. Webinar zum Thema "Extremistische Radikalisierung"

Am 29. Mai 2017 findet von 16 bis 17 Uhr das 4. Webinar der Reihe "Extremistische Radikalisierung - Herausforderungen für Kommunen und Möglichkeiten der Prävention" statt. Unter dem Titel "Rechtspopulismus als Mittelschichtsphänomen" werden Prof. Dr. Marc Coester und Sebastian Ramnitz über das Ausmaß und die Beziehungen von rechtsextremen Einstellungsmustern in der Mitte der Gesellschaft sowie zu der Frage des Umgangs von Kommunen mit Versammlungen oder Agitationen entsprechender „gemäßigter“ Gruppen referieren.

Das einstündige Webinar - das sich insbesondere an kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richtet - erfordert keine besonderen technischen Voraussetzungen. Es kann unkompliziert vom Arbeitsplatz oder von zu Hause aktiv oder passiv begleitet werden. Einzige Voraussetzungen sind ein internetfähiger Computer und der aktuelle Flash Player. Durch die Live-Chat-Funktion wird den Teilnehmenden ermöglicht, den Referenten Fragen zu stellen oder Anmerkungen loszuwerden.

Zur Anmeldung des Webinars geht es hier.

12.05.2017

Bloß weg!... aber wohin? Wenn ein Mensch fliehen muss.

Das Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung bietet Schulklassen, Kursen oder Jugendgruppen einen eintägigen Jugendworkshop zur aktuellen Flüchtlingssituation an. Unter dem Titel "Bloß weg!… aber wohin? Wenn ein Mensch fliehen muss." soll den Jugendlichen ab 14 Jahren eine Möglichkeit geboten werden, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung ermöglicht es den jungen Menschen im Rahmen des Workshops etwas zu den aktuellen Zahlen und Fakten sowie über die Beweggründen und Fluchtursachen zu erfahren. Gemeinsam wird zudem über die Lage der geflüchteten Menschen in Deutschland gesprochen.

 

 

11.05.2017

Publikation: Geflüchtete, Flucht und Asyl

Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA e.V.) hat einen Reader zum Thema: "Geflüchtete, Flucht und Asyl. Texte zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Flucht- und Lebensrealitäten, rassistischen Mobilisierungen, Selbstorganisation, Empowerment und Jugendarbeit" herausgegeben. Im Rahmen der Publikation wird neben einer wissenschaftlichen und flüchtlingspolitischen Bestandsaufnahme der Situation in Deutschland, ein Überblick zur Flüchtlingsthematik aus verschiedenen Blickwinkel gegeben.

10.05.2017

Vielfalts-Knigge - Ratgeber soll für ein gutes Miteinander in der Vielfaltsgesellschaft

Der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V. hat einen "Vielfalts-Knigge" veröffentlicht. Der Ratgeber ruft zu mehr Respekt und Akzeptanz des Verschieden-Sein auf und liefert Hinweise und Tipps für ein gemeinsames Zusammenleben. Durch das Aufführen von Regelungen für das Miteinander, dem Erklären von Begrifflichkeiten und dem Darstellen von Handlungsempfehlungen soll ein gutes Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft gefördert werden.

Die gesamte Publikation finden Sie hier.

 

09.05.2017

Mehrsprachiges Informationsmaterial für Schuldnerinnen und Schuldner

Die Landesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung Hessen hat einige mehrsprachige Informationsblätter für Schuldnerinnen und Schuldner veröffentlicht. Im Rahmen der Publikationen werden die Betroffenen etwa über die Themen Wohnungs- und Energiesicherung sowie die Vorgehensweise und das Verhalten bei Pfändungen, Insolvenzverfahren und Mahnungen aufgeklärt und informiert.

08.05.2017

Nachbarschaftsnetzwerk: "Nachbarn in Ende"

Das Nachbarschaftsnetzwerk: "Nachbarn in Ende" setzt sich durch vielseitige Aktivitäten für die aktive Teilhabe geflüchteter Menschen sowie die interkulturelle Vielfalt und den Austausch in ihrem Ort ein. Durch Angebote zur Sprachförderung, einer Hausaufgabenhilfe, einem Frauenstammtisch oder gemeinsamen Kochen, Spielen oder Sporttreiben können die Geflüchteten sowie die Bürgerinnen und Bürger von Kirchende/Westende sich kennenlernen und gemeinsam ein friedliches Miteinander fördern. Durch regelmäßige Netzwerktreffen werden der Ausbau und der Aufbau bestehender und neuer Angebote erörtert.

05.05.2017

Baden-Württemberg: 320 Millionen Euro für die Integrationsarbeit

Ende April haben die Landesregierung und die kommunalen Landesverbände des Landes Baden-Württemberg den "Pakt für Integration" unterzeichnet.

Um die Kommunen bei der Integrationsarbeit zu unterstützen und um einen entscheidenden Beitrag für eine gelingende Integration zu leisten, sieht der Pakt insgesamt eine Summe von 320 Millionen Euro vor. Mit diesem Geld soll den Kommunen bei den Kosten der Anschlussunterbringung geholfen werden. Darüber hinaus sollen Programme und Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt und bürgerliches Engagement gefördert werden - unter anderem durch den Einsatz von Integrationsmanagerinnen und -managern (pufii.de berichtete).

05.05.2017

Förderung von Integrationsprojekten

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert Projekte, die sich für die gesellschaftliche und soziale Integration von Geflüchteten und Migrantinnen und Migranten mit dauerhafter Bleibeperspektive einsetzen. Noch bis zum 15. September 2017 können Integrationsprojekte einen Förderantrag beim BAMF stellen. Antragsberechtigt sind unter anderem Organisationen und Einrichtungen, die mit Zugewanderten bundesweit oder lokal zusammenarbeiten. Die Fördersumme kann jährlich bis zu 50.000 Euro betragen.

Die Ausschreibung finden Sie hier.

 

04.05.2017

Mediation in Interkulturellen Konflikten - Restorative Justice in Intercultural Conflicts

Am 02. Juni 2017 findet in Berlin eine Konferenz zum Thema "Mediation in Interkulturellen Konflikten - Restorative Justice in Intercultural Conflicts" statt. Die Veranstaltung befasst sich im Rahmen von Vorträgen sowie Diskussionsrunden und interaktiven Sessions mit der Frage, ob Restorative Justice einen Lösungsansatz bei interkulturellen Konflikten und der aktuellen Flüchtlingssituation bieten kann.

04.05.2017

Leitfaden "Arbeitsmarktzugang und -förderung für Geflüchtete"

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat einen aktualisierten "Leitfaden zum Arbeitsmarktzugang und -förderung für Flüchtlinge" herausgegeben. Im Rahmen der Handreichung werden die Kundeninnen und Kunden sowie die Mitarbeitenden von Jobcentern und Agenturen für Arbeit über eine Vielzahl von Fragen rund um die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter aufgeklärt und informiert. Die Publikation gibt einen schnellen Überblick zu Zuständigkeiten, Beratungsangeboten und Förderinstrumenten.

Der gesamte Leitfaden finden Sie hier.

03.05.2017

NRW: Förderprogramm für psychosoziale Hilfen für Geflüchtete

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert mit 500.000 Euro Projekte zur psychosozialen Unterstützung und Stabilisierung von psychisch belasteten geflüchteten Menschen. Das Förderprogramm soll geflüchtete Menschen möglichst frühzeitig bei der Verarbeitung und Behandlung erlittener Traumatisierungen unterstützen und auf diesem Weg zu einer gelingenden Integration beitragen. Mit aufsuchenden Beratungsangeboten, offenen Sprechstunden, Kontakt-Cafés oder mit Hilfe einer App setzen sich die geförderten Träger vielseitig für die psychosoziale Hilfe ein. 

03.05.2017

Studie: Legale Zuwanderungswege sollten verbessert werden

Die Bertelsmann Stiftung hat eine aktuelle Studie zum Thema "Gemischte Wanderungen I Herausforderungen und Optionen einer Dauerbaustelle der deutschen und europäischen Asyl- und Migrationspolitik" veröffentlicht.

Die Studie setzt sich mit den vergangenen Wanderbewegungen in der deutschen und europäischen Politik auseinander und stellt Ansätze und Reformbedarfe für die künftige Bewältigung von Wanderbewegungen vor. Gemischte Wanderbewegungen bedeuten dabei die Vermischung von Flucht- und Migrationsströmen.

Ausweislich der Studie solle künftig unter anderem ein Schwerpunkt auf den Ausbau legaler Zuwanderungswege gelegt werden. Zudem müsse zur Entlastung der Asylsysteme eine Trennung zwischen Flüchtlingen und Migrantinnen und Migranten geschaffen werden. Auf diese Weise können zum einen die Verbesserung des Schutzes Geflüchteter und zum anderen der Aufbau einer "entwicklungsfördernden Migrationspolitik" herbeigeführt werden.

Die gesamte Studie finden Sie hier.

03.05.2017

Projekt: Kommunales Konfliktmanagement - Teilhabe und Integration konstruktiv gestalten

Gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen fördert die Stiftung Mercator das Kommunale Konfliktmanagement. Um die wachsenden Herausforderung einer gelingenden Integration zu unterstützen, soll ein landesweit umfassendes Konfliktmanagementsystem aufgebaut werden. Das gemeinsame Zusammenleben vor Ort und die unterschiedlichen Interesse der einzelnen Akteurinnen und Akteure soll durch den Aufbau von nachhaltigen Strukturen zur Konfliktregelung und der Entwicklung eines konstruktives Dialogs gestärkt werden. Die Qualifizierung kommunaler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll das frühzeitige Erkennen von Konflikten und die Vernetzung der befassten Fachkräfte ermöglichen.

02.05.2017

UNHCR legt Eckpunktepapier zur Bundestagswahl vor

Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) hat ein Eckpunktpapier zur kommenden Bundestagswahl 2017 veröffentlicht. Darin wird an die demokratischen Parteien in Deutschland appeliert, sich für die Offenheit der Gesellschaft gegenüber geflüchteten Menschen einzusetzen. Deutschland solle seine positive Integrationskultur fortentwickeln und ein besonderes Augenmerk auf die aktive Einbeziehung der Geflüchteten in diesen Prozess legen. Darüber hinaus solle sich Deutschland für die Schaffung von sicheren und legalen Zuwanderungswegen einsetzen.

Das gesamte Eckpunktepapier finden Sie hier.

02.05.2017

Publikation: Migration - Flucht - Integration

Der Migrationsforscher Prof. Dr. Klaus Jürgen Bade hat im April ein Buch zum Thema "Migration - Flucht - Integration I Kritische Politikbegleitung von der `Gastarbeiterfrage`bis hin zur `Flüchtlingskrise`" veröffentlicht. Im Rahmen der Publikation setzt sich Bade mit Erinnerungen, Entwicklungen und Veränderungen rund um die Schnittstelle der Migrationsforschung und der Migrationspolitik auseinander. Er sieht Bilanz, liefert Denkanstöße und wirft einen Blick in die Zukunft.

Die Open Access-Version der Publikation finden Sie hier.

 

28.04.2017

Eine Frage der Einstellung

Die Bildungseinrichtung LIFE e.V. bietet im Rahmen des IQ-Landesnetzwerk Berlin mit seinem Projekt "Eine Frage der Einstellung" verschiedene Angebote für die Integration von Geflüchteten und Asylsuchenden in den Arbeitsmarkt an. Mit Hilfe der einzelnen Vorhaben sollen unter anderem die entsprechenden Personen zusammengebracht, Netzwerktreffen organisiert und Brücken gebaut werden. Mit dem Vorhaben "TASTE the Job" sollen die Geflüchteten an einzelne Berufe herangeführt werden bzw. herausfinden, ob der jeweilige Arbeitsplatz ihren Qualifikationen und Interessen entspricht. Darüber hinaus werden die zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter bei den Jobcentern und Arbeitsagenturen für die Arbeit mit den geflüchteten Menschen geschult und weitergebildet.

28.04.2017

Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten

Am 15. Mai 2017 findet in Berlin im Rahmen der Werkstattgesprächsreihe "Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Integration - gemeinsam für Deutschland" die Auftaktveranstaltung für den Bundeswettbewerb "Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten" statt. Der vom Bundesministerium des Inneren ausgeschriebene Wettbewerb möchte die Kommunen bei der Ausgestaltung der Integrationsarbeit geflüchteter Menschen vor Ort unterstützen.

Eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

28.04.2017

Landkarte Integration

Die Stadt Celle hat eine "Landkarte Integration" zur Unterstützung von Geflüchteten und von Aktiven der Flüchtlingshilfe veröffentlicht. In der Online-Übersicht werden alle Kurse und aktuellen Angebote der Stadt alphabetisch dargestellt sowie bei Bedarf näher beschrieben. Auf diese Weise soll das Auffinden von entsprechenden Angeboten erleichtet werden. Ein Veranstaltungskalender bietet einen Überblick über die kommenden Veranstaltungen.

27.04.2017

Förderprogramm in Hessen: "WIR" 2017

Noch bis zum 31. Mai 2017 können hessische Kommunen und gemeinnützige Migrantenorganisationen einen Förderantrag für das Landesprogramm "WIR" stellen. Mit dem Förderprogramm "WIR" 2017 unterstützt die Hessische Landesregierung die Integrationspolitik und den Ausbau der Förderangebote in Hessen. Durch die Förderung sollen niedrigschwellige Angebote für Geflüchtete weiterentwickelt sowie Fallmanagerinnen und Fallmanager und Intergrationslotsinnen und -lotsen qualifiziert werden.

Weiterführende Informationen zu dem Programm finden Sie hier.

27.04.2017

Vielfalt ist ein Geschenk

Die Initiative "Vielfalt ist ein Geschenk" der Blote Vogel Schule in Witten setzt sich für die Integration und aktive Teilhabe junger Geflüchteter in die Gesellschaft ein. Gemeinsam mit dem Witten/Annen Institut für Waldorf-Pädagogik, der Flüchtlingsinitiative der Universität Witten/Herdecke "Willkommen in Witten", dem HelpKiosk Witten und der
Entwicklungsgesellschaft für den Zukunftsort Annener Berg werden eine Vielzahl an Workshops und Kursen für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund angeboten. Durch Sportangebote, kulturelle Aktivitäten, Sprayen, Kochen oder die gemeinsame Gartenarbeit wird allen Geflüchteten und Interessierten in Witten eine kostenfreie und vielfältige Möglichkeit geboten, neue Kontakte zu knüpfen und sich interkulturell auszutauschen.

 

 

27.04.2017

Studie: Skepsis und Zuversicht - Wie blickt Deutschland auf Flüchtlinge?

Das Sozialwissenschaftliche Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland hat eine Studie zum Thema "Skepsis und Zuversicht - Wie blickt Deutschland auf Flüchtlinge?" veröffentlicht.

Im Rahmen von vier repräsentativen telefonischen Befragungen wurde das Klima und die Gefühlslage hinsichtlich der aktuellen Flüchtlingssituation in der deutschen Bevölkerung untersucht. In dem Zeitraum von November 2015 bis August 2016 wurden die Stimmungen, die Willkommenskultur und eine mögliche Spaltung der Gesellschaft analysiert. Die Studie zeigt die Entwicklungen und Veränderungen in dem erwähnten Zeitraum auf.

Festgestellt wurde, dass sich etwa an der bestehenden Stimmungslage nahezu nichts verändert hat sowie das das freiwillige Engagement in der Bevölkerung in dem Zeitraum angestiegen ist.

Die gesamte Studie finden Sie hier.

26.04.2017

Urteil VGH Mannheim: Rechtsbehelfsbelehrungen bei abgelehnten Asylbescheiden des BAMF sind häufig "unrichtig"

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim hat in einem Urteil vom 18. April 2017 (AZ.:A 9 S 333/17) entschieden, dass die Rechtsbehelfsbelehrungen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), welche den ablehndenden Asylbescheiden beigefügt sind, regelmäßig "unrichtig" sind.

Die hat zur Folge, dass eine Klageerhebung nicht lediglich innerhalb einer Frist von einer Woche, sondern stattdessen innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe des Bescheids möglich ist (§ 58 Abs.2 VwGO). Die Formulierung des BAMF im Rahmen der Belehrung, die Klage müsse "in deutscher Sprache abgefasst sein", sei für die jeweiligen Beklagten irreführend und erschwere dessen Rechtsverfolgung.

Dieses Urteil hat jedoch ausschließlich Auswirkungen auf die Zulässigkeit der Klage. Die Entscheidung in der Sache wird dadurch nicht berührt.

26.04.2017

SVR-Jahresgutachten 2017: Zur Zukunft der Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat sein Jahresgutachten 2017 mit dem Titel: Chancen in der Krise: Zur Zukunft der Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa veröffentlicht. Im Rahmen des jährlich erscheinenden Gutachtens wird die europäische und deutsche Asylpolitik analysiert sowie die Herausforderungen der gesellschaftlichen Integration Geflüchteter in Deutschland untersucht. Als wichtige Handlungsempfehlung schlägt der SVR unter anderem vor, zum einen das Asylsystem flexibler zu gestalten und die Verteilung der Verantwortung neu zu planen sowie zum anderen die geflüchteten Menschen in bestehende Strukturen einzubinden und nicht gesondert in speziellen Programmen zu belassen.

Die neun Kernbotschaften des Gutachtens stehen Ihnen hier zur Verfügung.

Das gesamte Gutachten finden Sie hier.

26.04.2017

Projekt der UN: TOGETHER

Die Vereinten Nationen (UN) unterstützen mit ihrer Kampagne "TOGETHER" die Achtung der Sicherheit, des Respekts sowie der Würde von Geflüchteten und Migrantinnen und Migranten. Die Initiative bringt weltweit Akteurinnen und Akteure, von privaten und öffentlichen Organisationen über wissenschaftliche Einrichtungen bis hin zur Zivilgesellschaft, zusammen und fördert die gemeinsame Arbeit und Solidarität. TOGETHER klärt auf, unterstützt die Aktiven der Flüchtlingshilfe und bietet eine Plattform für Geschichten von Flucht und Ankommen. Darüber hinaus wird allen Interessierten die Möglichkeit geboten, Teil der Kampagne zu werden.

25.04.2017

Menschenrechte: Materialien für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen

Das Deutsche Institut für Menschenrechte stellt zahlreiche Materialien für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen zur Verfügung. Im Rahmen der einzelnen Module wird jeweils eine kurze thematische Einführung und abschließende Erläuterungen der einzelnen Begrifflichkeiten gegeben. In diesem Zusammenhang werden mit Hilfe von Übungen und Arbeitsblättern Grundlagenkenntnisse etwa rund um die  Themen Menschenrechte, Schutz vor Diskriminierungen sowie zum Themenkomplex Flucht und Asyl geboten. Die Materialien können sowohl für die schulische als auch außerschulische Bildung genutzt werden.

25.04.2017

Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete in Hannover

Die "Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete in Hannover" steht seit ihrer Initiierung durch den VfL Eintracht Hannover von 1848 e.V. im Oktober 2015, stellvertretend und in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund Hannover, allen hannoverschen Sportvereinen, Ehrenamtlichen und Akteuren aus der Sozialarbeit als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Mit ihrer Arbeit unterstützt die Koordinierungsstelle sowohl die Vereine bei der Arbeit und der Erweiterung ihrer Angebote auf geflüchtete Menschen als auch die Geflüchteten bei der aktiven Teilhabe in Sportvereinen. Sie bietet themenspezifische Informationen und Auskünfte, hilft bei der interdisziplinären Vernetzung der einzelnen Akteurinnen und Akteure und steht ihnen beratend und entlastend zur Seite. Die Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete in Hannover wird vom LandesSportBund Niedersachsen und Klosterkammer Hannover gefördert.

Den aktuelle Flyer des Projekts finden Sie hier.

25.04.2017

För­der­preis Hel­fen­de Hand 2017: Jetzt be­wer­ben!

Bis zum 30. Juni 2017 können sich alle Helferinnen und Helfer des Bevölkerungsschutzes für den För­der­preis Hel­fen­de Hand 2017 bewerben. Der jährlich vergebene Preis möchte zum einen das Engagement der Freiwilligen ehren und anerkennen sowie zum anderen neue Menschen für das freiwillige Engagement gewinnen. Der Preis ist mit insgesamt 39.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden die Kategorien "Innovative Konzepte", "Nachwuchsarbeit" und "Unterstützung des Ehrenamts".

Zur Bewerbung geht es hier.

 

 

 

24.04.2017

Darstellung der Maßnahmen der Bundesregierung für die Sprachförderung und Integration von Flüchtlingen

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat eine Handreichung zur "Darstellung der Maßnahmen der Bundesregierung für die Sprachförderung und Integration von Flüchtlingen" veröffentlicht. Die Publikation bietet einen Überblick zu den Grundlagenangeboten in den drei Integrationsfeldern Sprachvermittlung, Integration in Ausbildung/ Arbeit und (Hochschul-)Bildung sowie die gesellschaftliche Teilhabe.

Den Download der Publikation finden Sie hier.

24.04.2017

Wie schaffen wir das in Niedersachsen?

Am 03. Mai 2017 findet in Hannover eine Veranstaltung zum Thema "Wie schaffen wir das in Niedersachsen? - Integration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe" statt. Im Rahmen der von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierten Veranstaltung wird über den aktuellen Stand der Integration in Deutschland referiert und diskutiert. Die Teilnehmenden sollen informiert werden sowie sich mit möglichen Lösungen auseinander setzen.

Eine Anmeldung zu der kostenfreien Veranstaltung ist hier bis zum 02. Mai 2017 möglich.

21.04.2017

jmd2start – Begleitung für junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst

Das Modellprojekt "jmd2start – Begleitung für junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst" berät und begleitet bundesweit an 24 Standorten junge Geflüchtete. Es unterstützt sie beim Zugang zur Sprache, Bildung, Beruf sowie der sozialen Integration. Die Initiative richtet sich an junge Menschen bis zum Alter von 27 Jahren. Durch das Zurverfügungstellen von entsprechenden Ansprechpersonen und sozialpädagogischen Angeboten soll den Geflüchteten ein Ankommen und die aktive Teilhabe an einem Leben in der Gesellschaft erleichtert werden. So werden sie bereits bei der Stellung eines Asylantrages unterstützt. Darüberhinaus erfolgt die Begleitung bei alltäglichen Fragen sowie bei der Planung ihrer Zukunft.