Veranstaltungen

September 2018

17.09.2018
-
17.02.2019
Olpe 35; 44135 Dortmund
Fortbildung
Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e. V.

Interkulturelle Kompetenz ist eine Handlungsoption, den persönlichen Umgang mit "Fremdheit" und "Andersartigkeit"
souverän und konstruktiv zu gestalten. Interkulturelle Kompetenz setzt eine Reihe an Fach- und Sozialkompetenzen voraus. In
dieser Fortbildung erwerben die Teilnehmenden die Kompetenzen, die eigene "kulturelle Brille" aus verschiedenen
Perspektiven zu betrachten und diese in den Kontext der eigenen Tätigkeit zu stellen. Ziel ist es, ein eigenes Profil als interkulturelle/r
TrainerIn zu entwickeln und zu schärfen.

Datum
17. Sep. 2018 - 17. Feb. 2019
09:00 - 17:30

Veranstalter
Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e. V.
Telefon 0231/540910

Preis
€ 1.565,00


November 2018

19.11.2018
-
08.03.2019
Akademie Waldschlösschen, 37130 Gleichen
Kompetenzzentrum Universität Göttingen - Netzwerk Lehrkräftefortbildung

Im Rahmen seines Bundesmodellprojekts „Akzeptanz für Vielfalt – gegen Homo-, Trans*- und Inter*feindlichkeit“ im Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ hat das BMFSFJ in Kooperation mit dem Braunschweiger Zentrum für Gender Studies und Schlau Niedersachsen die Lehrkräftefortbildung „Vielfalt. Kompetent. Lehren.“ konzipiert.

Ziel des 3-moduligen Fortbildungskonzeptes ist die Sensibilisierung und Qualifizierung pädagogischer Fach- und Lehrkräfte unterschiedlicher Schulstufen für die Auseinandersetzung mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt. Die Fortbildungsveranstaltung verfolgt einen mehrdimensionalen Ansatz durch den Einsatz unterschiedlicher Methoden und didaktischer Instrumente in Anlehnung an die Trias der Menschenrechtsbildung mit den drei Ebenen der Lebensformenpädagogik als kritisches reflektierendes Bildungskonzept: Wissenserwerb auf der kognitiven Ebene, erfahrungsbezogenes Lernen auf der reflexiven Ebene und praxisbezogenes Lernen auf der Handlungsebene.
Die Fortbildung ist über das Kompetenzzentrum Göttingen als anerkannte Lehrkräftefortbildung ausgeschrieben und für Lehrkräfte verschiedener Schulformen aller Bundesländer zugänglich.
Referent*innen: Annette Bartsch, Leiterin der Zentralstelle für Weiterbildung der TU Braunschweig, Juliette Wedl, Geschäftsführerin Braunschweiger Zentrum für Gender Studies und Pascal Mennen, Lehrer, SCHLAU Niedersachsen.


Januar 2019

18.01.2019
-
19.01.2019
Mittlerei, Schwimmbadstr. 2, 79100 Freiburg

Im Seminar wird kulturspezifisches Hintergrundwissen vermittelt, eigene wie unbekannte Werte und Verhaltensweisen plastisch erlebbar gemacht. Die Teilnehmer*innen erarbeiten sich Wissen über islamische Modelle des Umgangs mit Konflikten. Mit den Erfahrungen aus dem Workshop erweitern sich Ihre Handlungsoptionen und Sie agieren auch in angespannten Situationen professionell und situationsgerecht.

Zur Online-Anmeldung


24.01.2019
Remscheid
Informationstag
Landeszentrale für politische Bildung NRW
Auf dem Informationstag werden die Grundlagen des Islams beleuchtet und geklärt, wo die inhaltlichen Unterschiede zwischen Islam und gewaltbereitem Salafismus liegen. Im Fokus stehen die Erfahrungen von Expertinnen und Experten in der Praxis mit Deeskalations- und Präventionsstrategien.

Teil 1: Muslimische Vielfalt und gelebter Islam in NRW
Teil 2: Radikalisierungswege von Jugendlichen
Teil 3: Möglichkeiten der Prävention und Intervention

Die Veranstaltungsreihe in NRW wird organisiert von der Landeszentrale für politische Bildung, dem Integrations- und Schulministerium und dem Ministerium des Innern. Sie richtet sich an pädagogische Fach- und Lehrkräfte.

29.01.2019
Berliner Landeszentrale für politische Bildung Hardenbergstraße 22-24 10623 Berlin
Fachtagung

Politische Teilhabe und gesellschaftliche Integration stehen in einem engen Wechselverhältnis. Dies wird in den Debatten um Flucht, Migration und Integration bisher nur unzureichend thematisiert. Die Tagung schlägt einen Perspektivwechsel auf das Thema Flucht und Geflüchtete vor: Weg von der „Krisensemantik“ hin zu einem Verständnis von Flucht als Katalysator gesellschaftlicher Entwicklungen. Im Fluchtkontext sind in den Bereichen Bildung, Arbeit und Beteiligung neue Konzepte hinsichtlich Diversity, Antirassismus, Menschenrechte angestoßen und implementiert worden. Die Tagung fokussiert daher Fragen politischer Selbstermächtigung und Mitbestimmung, nicht zuletzt stellt sie Geflüchtete als „neue Akteure“ der Zivilgesellschaft in den Mittelpunkt.
Flucht und Migration sind als Themen in der politischen Bildung verankert. Neben politischer Bildung über Flucht und Migration existieren im Schul-, Arbeits- und außerschulischen Kontext verschiedenste Projekte, Tandemangebote, Mentoringprogramme usw. für und mit Geflüchteten und auch für die Aufnahmegesellschaft, die oft mit Sprachangeboten oder sozialer Arbeit verbunden sind.

Das Ziel politischer Bildung ist politische Mündigkeit und politische Handlungsfähigkeit. Das Recht auf Teilhabe auch im Bereich des Politischen ist ein Menschenrecht. Diese Perspektive zeigen auch die bisherigen Ergebnisse des Seminars „Flucht als Thema der politischen Bildung“, welches Vorläufer der Fachtagung ist und im laufenden Semester in Kooperation der Berliner Landeszentrale für politische Bildung und des Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität Berlin angeboten wird.

Den hier aufgeworfenen Fragen nach Selbstermächtigung, Mitgestaltung und politischer Bildung geht die Fachtagung mit zwei Impulsvorträgen und vier Workshops nach und diskutiert abschließend auf dem Podium die Ergebnisse aus den Perspektiven von Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Geflüchtetenselbstorganisationen.


30.01.2019
Werner-Seelenbinder-Straße 6, 99096 Erfurt

Seit Jahrhunderten leben Roma in Deutschland. Sie gehören ebenso wie deutsche Sinti zu den vier in Deutschland anerkannten Minderheiten. Oft wahrgenommen als Balkanflüchtlinge handelt es sich bei den neu zugewanderten Roma hauptsächlich um Arbeitsmigrantinnen und -migranten aus EU-Staaten.

Roma waren und sind massiv von Vorurteilen und Ausgrenzung betroffen. Doch was wissen wir wirklich? Wie sieht die Realität in Vergangenheit und Gegenwart aus? Welche Wege gibt es, die gesellschaftliche Akzeptanz und Wertschätzung sowie die Partizipationsmöglichkeiten von Romafamilien in Thüringen zu erhöhen?

Ergänzt wird die Veranstaltung durch die Vorstellung des 2017 gegründeten Landesverbandes der Roma Thüringens: RomnoKher Thüringen e.V.

In einem anschließenden ExpertInnengespräch mit ausgewählten Gästen, die jeweils einen besonderen Bezug zum Thema haben, wird Zeit für weiterführende oder vertiefende Fragen und Diskussion sein.


Februar 2019

01.02.2019
In einer 20-tägigen Pilotphase können sich die Teilnehmenden auf vielfältige Art und Weise in den Berufsbildern Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft ausprobieren. Auf einer virtuellen Tour durch verschiedene Pflegeeinrichtungen lernen sie zunächst die verschiedenen Tätigkeiten und Arbeitsabläufe in einer 360°-Welt kennen. In Workshops erhalten sie theoretisches Wissen über die Berufsbilder und lernen anhand praktischer Übungen, was bei der Unterstützung von Pflegebedürftigen zu beachten ist. Der Umgang mit einem Rollator und die sichere Begleitung von Menschen mit einem Gehstock werden genauso behandelt wie das Umkleiden, Rasieren oder Waschen. Das Gelernte können sie abschließend in einer 2-wöchigen Hospitation erstmals in einer Pflegeeinrichtung aus dem Bezirk anwenden.

Mit der VIA Verbund für Integrative Angebote Berlin gGmbH und dem Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie Steglitz-Zehlendorf wurden zwei starke Partner gefunden, die sich seit vielen Jahren in der Berliner Pflegelandschaft engagieren. Aus dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf wird das Projekt außerdem vom Bezirksamt und dem Jobcenter unterstützt. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Europäischen Sozialfonds ist die Weiterbdilung für die Teilnehmenden kostenfrei.

Nach der Pilotphase sind drei weitere Projektdurchläufe mit erweiterten Inhalten ab Frühjahr 2019 geplant.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.neustart-pflege.de
Interessierte können sich dort oder direkt bei Anne Woltmann anmelden (Tel. 030 789 5460 13).

01.02.2019
-
02.02.2019
Kalkscheune Johannisstraße 2, 10117 Berlin
Bundeskongress
Der 4. Bundeskongress der neuen deutschen Organisationen (ndo) findet im folgenden Jahre unter dem Standpunkt der Vernetzung statt. Es geht darum, wie sich Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen besser vernetzen und wie sie transnationale Brücken bauen können. ndo ist ein bundesweites Netzwerk von rund 100 Vereinen, Organisationen und Projekten. Die Mitglieder sind Nachkommen von Arbeitsmigrant*innen und Geflüchteten. Während des Bundeskongresses soll es unter anderem auch um die strukturelle Diskriminierung im Bildungssystem gehen und wie sich die Organisationen vor Ort dazu positionieren. Hierzu können Kurzbeiträge eingereicht werden. Der Kongress umfasst Workshops und ein breites Programm mit verschiedensten Referent_innen.

07.02.2019
Toto-Lotto-Saal beim Landessportbund, Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover
Fachtagung
FairBleib Südniedersachsen-Harz

Fachtagung der niedersächsischen IvAF-Verbünde AZF III, FairBleib, Netwin3 und TAF sowie des Bremer Verbundes BIN zu 10 Jahren Erfahrungen in der Integration und Vermittlung von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit.

Auf dieser Veranstaltung werden Herausforderungen und Erfahrungen in der Arbeitswelt bei der Integration von Flüchtlingen in Arbeit, Ausbildung und Qualifizierung gesammelt, ausgetauscht und kritisch diskutiert. Beiträge aus Politik, Verbänden und Wissenschaft werden ergänzt von Inputs aus der Praxis, um zu einer produktiven Gesamtschau zu kommen. Die Tagung wird somit von Inputs, aber auch genug Zeit für Austausch und Diskussion geprägt sein. Eingeladen sind Alltagsexpert/innen genauso wie jene aus Politik, Wissenschaft und Verbänden.

Das Vorläufige Tagungsprogramm:

Zur Anmeldung:


08.02.2019
-
10.02.2019
Würzburg
Viele Bürger_innen engagieren sich für geflüchtete Menschen und stehen der Asylrechtspolitik und -praxis nicht gleichgültig gegenüber. Das Seminar bietet einen Überblick über den Ablauf des Asylverfahrens und über die Kriterien für die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft, des subsidiären Schutzes und über die Feststellung von Abschiebungsverboten. Der Überblick über die Asylrechtspraxis hilft, aktuelle Debatten einordnen zu können und eigene Engagementfelder zu erschließen.

25.02.2019
-
27.02.2019
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar Gesundbrunnen 8 34369 Hofgeismar

Bei der diesjährigen Frühjahrstagung steht neben den aktuellen rechtlichen und tatsächlichen Entwicklung – von Ankerzentren und Alterseinschätzung bis Einwanderungsgesetz – die pädagogische Praxis der Jugendhilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und die Schnittstellenarbeit mit anderen Rechtskreisen im Fokus.

Die Frühjahrstagung richtet sich an Mitarbeitende von Jugendämtern, Trägern der Jugendhilfe, Beratungsstellen, Vormund/innen und andere Personen die mit umF arbeiten. Sie ist einer der zentralen Orte des vertiefenden Austausches über die Arbeit mit umF. Ihr Ziel ist zudem die bundesländerübergreifende Vernetzung zwischen Fachkräften.

Das vollständige Tagungsprogramm.

Die Anmeldng ist online möglich.


28.02.2019
Stadtteilzentrum KroKus, Thie 6, 30539 Hannover

Am 28.2. wird es wuselig. Auf der großen Praxismesse Aktivierung geht es um eine der Kernaufgaben der Gemeinwesenarbeit: Wie können Bewohner*innen aktiviert werden? Vorgestellt werden bekannte Methoden wie „aktivierende Befragung“ aber auch ganz ungewöhnliche Zugänge.

Den Inhalt der Messe stellen die Veranstaltenden in einem kurzen Erklärvideo dar:
Video: Praxismesse Aktivierung

Die Anmeldung ist online möglich. Außerdem ist es möglich, eigene Methoden einreichen und präsentieren zu können.


März 2019

05.03.2019
Akademie des Sports des LandesSportBundes Niedersachsen e. V., Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover
Fachtag
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V. (LVG & AFS Nds. e. V.)

Unter den in den letzten Jahren nach Deutschland geflüchteten Menschen findet sich eine nicht unerhebliche Anzahl von Menschen mit Behinderungen. Der Fachtag beleuchtet die noch unzureichend gefüllte Schnittstelle zwischen den Unterstützungssystemen für Menschen mit Behinderungen und geflüchteten Menschen. Wie ist die Lebenssituation von geflüchteten Menschen mit Behinderungen und ihren Familien? Wo liegen die Gründe für Versorgungsschwierigkeiten? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Das sind nur einige der Fragen, die die Veranstalter beantworten möchten. Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte und ehrenamtliche Engagierte aus den Bereichen der Verbandsarbeit für Menschen mit Behinderungen, der Behindertenhilfe sowie dem Unterstützungssystem für geflüchtete Menschen.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 19.02.2019 möglich.